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Autor Thema: Busverkehr rund um Wiehl
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 17. November 2008 09:22      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Der Busverkehr im Kreis ist hier abrufbar:
www.ovaginfo.de / ovag-gummersbach@t-online.de . Ich bin im Fahrgastbeirat, kann aber nicht überall sein. Am Wochenende war ich per Bus quer durch den Kresi unterwegs und bin auf das hier gestoßen:
www.info-radevormwald.de/200811158108/hat-waldbrol-die-schlechteste-bushaltestelle-in-oberberg.html ? Dieser text ging auch an die Verkehrsbetriebe, die Stadt Waldbröl und zahlreiche Ratsleute.

Wer ähnliches kennt, weitere Verbesserungsvorschläge oder Fahrtwünsche hat, kann das hier im Forum schreiben und natürlich auch an die zuständigen Stellen bei Politik und Verkehrsunternehmen.

Sehr interessant für den Busverkehr in kleineren Orten und ländlichen Raum sind diese Seiten:
www.goeppel-bus.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Busanh%C3%A4nger

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 25. Juli 2010 16:08      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Meine Frage an Reiner Priggen (Grüne) und den bei uns gewählten CDU- MdL bei www.abgeordnetenwatch.de

Sehr geehrter Herr Biesenbach!
Als Abgeordneter des ländlichen Oberbergsichen Kreises bitte ich Sie, sich für einen besseren NRW- Tarif einzusetzen, da Oberberger von diesem Tarif kaum nutzen ziehen können.

Das \"Schöne Fahrt Ticket\" des NRW- Tarif gilt nur 2 Stunden und kostet 16 Euro. Ist dies nicht eine viel zu kurze Zeit? Wer direkt an einer Regionalexpress Linie wohnt kann in zwei Stunden umsteigefrei sehr weit kommen, z.B. genau von Münster bis Solingen. Eine vergleichbare Strecke, wie von Münster nach Radevormwald mit Umsteigen ist in 2 Stunden oft nicht machbar. Alleine weil ich in Wuppertal 30 Minuten auf den Bus warten muss und zur Abfahrt des Busses die Karte gerade abgelaufen ist.
Beim VRR sieht es so aus:
Zone A, 2.30 Euro, 90 Minuten (Fahrt in einer Stadt) 1,5 Stunden
Zone B 4,50 Euro, 120 Minuten (Fahrt in die Nachbarstadt) 2 Stunden
Zone C 9,20 Euro, 180 Minuten (Fahrt etwas weiter als Zone B) 3 Stunden
Zone D 10.90 Euro, 240 Minuten (Fahrt im ganzen VRR) 4 Stunden
Und nun kommt der NRW. Tarif:
Zone NRW: 16 Euro, 120 Minuten (Fahrt in ganz NRW)

Wäre es nicht sinnvoll, die Fahrzeit für das NRW- Ticket auf 5 Stunden anzuheben, damit man auch aus ländlichen Regionen gute Ziele erreichen kann. Bis zum Regionalexpress bin ich aus Radevormwald ohne Umsteigen schon 40 Minuten Unterwegs. Dass ein Ticket, das für Fahrten quer durch NRW gilt nur einen Gültigkeitszeitraum wie ein VRR- Ticket zwischen zwei Gemeinden hat, kann doch nicht im Sinne einer guten Verkehrspolitik sein. werden sie sich dafür einsetzen, dass der Nutzungszeitraum des \"Schöne Fahrt Tickets\" deutlich ausgeweitet wird? Dann wäre Nordrhein Westfalen ein attraktives Bahnland.

Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

Vielleicht kann ja dem Südkreisabgeordneten jemand ebenfalls diese oder ähnliche Fragen stellen.

[ 25. Juli 2010, 16:12: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 29. September 2010 19:32      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Warum werden eigentlich so oft Standartbusse eingesetzt. Zu vielen Zeiten des Tages würden kleinere Busse ausreichen.
Vorteil:
-Weniger Energieverbrauch
-Weniger Platzverbrauch und höhere Wendigkeit
-mehr Soziale Kontrolle

Warum werden nicht viel öfter Busanhänger eingesetzt. In der Schweiz und in mehreren Orten in Deutschland haben sich die Busanhänger schon bewährt.

Information:
http://de.wikipedia.org/wiki/Busanh%C3%A4nger

http://de.wikipedia.org/wiki/Midibuszug

Hersteller:
www.goeppel-bus.de

http://www.hess-ag.ch/de/busse/linienbusse/buszuege.php


Ist sowas denn Möglich?
Ja, hier eine Liste, wo es klappt:
http://www.stadtbus2.de/magazin/m_fahrzeuge_anhaenger.htm

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 10. November 2010 13:09      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Abs.
Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) Bergisches Land
Büro Oberberg (Felix Staratschek)
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald 02195/8592

Offener Brief an die OVAG und andere Verkehrsbetriebe

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der letzte Winter hat mit heftigen Schneefällen mehrfach den Busverkehr erheblich beeinträchtigt. Fahrgäste und Berufspendler waren oft ratlos, wie diese zur Arbeit oder nach Hause kommen sollten. Öfters bestanden auch Unklarheiten, ob der Bus nur Verspätung hat oder ganz ausfällt. In einer Dienstleistungsgesellschaft ist das ein unhaltbarer Zustand.

1. Die Busse fielen ja nicht aus, weil alle Straßen unpassierbar waren. Oft sind es nur Teile von Linien, z.B. die Fahrt der 339 durch das Industriegebiet in Radevormwald oder die Bergfahrt zum Bf. Remscheid Lennep der Linie 671. Für solche Situationen muss es Notregelungen geben. Besser als ein ganz ausgefallener Bus ist ein geänderter Linienweg, z.B. eine Fahrt von Hückeswagen nach Radevormwald über die B 229 statt durch das Industriegebiet. Auch die Busse der Linie 671 Lennep- Radevormwald könnten bei extremer Schneelage am Mollpatz wenden und die Haltestellen in Krebsöge auslassen und nur die B 229 nutzen. Bei Durchsagen am Bahnhof, dass die Linie 671 ab Bismarckplatz fährt, könnten Umsteiger vom Zug informiert werden. Dieser Weg ist in wenigen Minuten zurücklegbar, da der Fußweg kürzer ist, als der Fahrweg. So kann ein Notfahrplan aufrecht erhalten werden, indem man kritische Bereiche bewusst nicht bedient.

2. Es müssen mehr Informationen fließen. Newsletter per Internet und SMS müssen die Fahrgäste jederzeit aktuell informieren. Jede Linie sollte im Internet eine eigene Unterseite (mit Fahrplan) der Homepage erhalten, auf der man sich genau für diese Linie für Newsletter oder SMS eintragen kann. Passiert etwas auf dieser Linie, fällt ein Bus aus, sorgt eine Baustelle für Verspätung, kann sofort eine Nachricht an alle Kunden geschrieben werden. Sowohl Fahrgäste, als auch Arbeitgeber können diese Mitteilungen abonieren. So wissen Berufspendler immer Bescheid, wie es um den Busverkehr steht. Der Link zur Fahrplanseite sollte einfach sein, z.B. "Verkehrsunternehmen.de/linie671".

3. Verkehrsbetriebe sollten sich mit Twitter vertraut machen und alle Neuerungen auf ihrer Homepage, Geschehnisse im Betrieb und weitere interessante Themen zum Nahverkehr auf Twitter einstellen. Kunden können dieser Twitterseite folgen und werden so immer auf dem Laufenden gehalten.

Damit der Bus wettbewerbsfähig zum Auto ist, muss die Fahrgastinformation optimal sein und müssen Verkehrsbetriebe alle möglichen Formen heutiger moderner und schneller Kommunikation nutzen. Zwar kann auch das Auto im Winter behindert werden, aber man sitzt da drinnen wenigsten im Trockenen und Geheizten und hat zudem meist ein Radio da drin. Damit Fahrgäste nicht draußen sinnlos herumstehen müssen, müssen die immer wissen, ob noch ein Bus kommt und wenn ja, mit wieviel Verspätung. Probleme lassen sich im Winter ja nicht immer vermeiden, unnötiges frieren aber schon. Aber wenn ich bereits vor der Fahrt auf Twitter oder dem Handy lesen kann, dass ich heute eine andere Haltestelle aufsuchen muss oder wenn ich Umkleiderraum lese, dass eine fahrt ausfällt oder verspätet ist, kann dass eine sehr wichtige Information sein, um das Verhalten sinnvoll anders zu planen oder mich um eine Mitfahrgelegenheit bei Kollegen zu kümmern.
Auch an den Wupperorten meiden die Busse oft den Weg über die Keilbeck, wenn Schnee liegt. Fahrgäste wissen dann oft nicht, an welcher der Nahe beieinander liegenden Haltestelle diese stehen sollen. Die Linie Herkingrade- Lennep fällt wegen zwei Steilstrecken oft ganz aus. Eine Mitteilung per SMS oder Twitter oder Newsletter könnte da oft helfen, dass man weiß, wo man dran ist.

Hier wäre es noch ratsam, die Busse Wuppertal Radevormwald über die gleiche Straße Richtung Keilbeck fahren zu lassen, wie die Busse Radevormwald- Wuppertal. Dadurch bedienen dann alle Busse Wuppertal- Radevormwald die Haltestelle Dahlerau Bahnhof, was es den Fahrgästen auch erleichtert, in den Bus zu steigen. Der Wechsel der Busfahrten zwischen den Haltestellen Bahnhof und Post macht das Einsteigen hier nur unnötig kompliziert und kann zumindest Richtung Radevormwald problemlos vereinheitlicht werden. Alle Busse, die von Radevormwald nach Wuppertal fahren bedienen die Haltestelle Vogelsmühle. Bei Schnee- und Eisgefahr kann man die Fahrgäste bitten, sich sicherheitshalber zu diesen Haltestellen zu begeben, die weniger anfällig für Wintereinbrüche sind.

Die Buslinie Lennep- Herkingrade sollte bei starken Schnellfall nicht über Frielinghausen fahren, sondern über Grünental. So wird die steile Straße im Wald umfahren. Wenn die Keilbeck unpassierbar ist, könnte der Bus nach Grunewald fahren und dort wenden. Ein Midibus könnte hier bei Schnee von Vorteil sein, der auf der Straße wenden kann, falls die Zufahrt zum Schulbuswendeplatz verschneit ist.

Die Einrichtung einer Twitterseite ihres Verkehrsbetriebes kann unverzüglich begonnen werden. Betriebs- und Fahrdienstleistung müssen Zugang haben, um aktuelle Infos dort herein zu stellen. Für Wuppertal gibt es so eine Seite schon: http://twitter.com/wuppertal_bus . Lange Links lassen sich bei http://bit.ly verkürzen. Alles andere ist etwas aufwendiger, sollte aber auch umgehend angegangen werden, damit zum ersten starken Schneefall oder zur ersten Eisglätte das Infosystem steht.

Die Fahrgäste sollten gefragt werden, welche Vorschläge diese für Schneestörungen im Winterfahrplan haben. Diese kennen ihre Linien und Wohnviertel oft am besten und könnten da wertvolle Tipps geben, wie eine Versorgung mit Busfahrten aufrecht erhalten werden kann, so wie ich hier Beispiele nenne, die mir auf den von mir benutzten Linien bekannt sind.

In der Hoffnung, dass diese Anregungen die Nutzung der Busse im Winter erleichtern,
mit besten Grüßen,

Felix Staratschek
--

Homepage:
http://sites.google.com/site/oekoradevormwald
Aktuelles:
http://twitter.com/FJStaratschek

Eine bessere Güterbahn ist machbar:
http://www.container-linienzuege.de
http://www.containerserviceamladegleis.de

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