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Autor Thema: wiehltalbahn
Nitro
Mitglied
Benutzer # 2020

Icon 1 erstellt am: 14. November 2008 15:00      Ansicht des Profils von Nitro     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Im Wald, da ist der betrunkene Reuber... [Wütend]


Verwaltungsgericht Köln


6:0 für die Wiehltalbahn, 6:0 für soziale Gerechtigkeit, für Umweltschutz und gegen die selbsternannte Stadtguerilla! [Breites Grinsen]

Sektkorken bei der RSE, vollgelaufene Hosen bei der CDU/FDP... [Ha!]

Und dann noch die verdammten Komunalwahlen im nächsten Jahr - welch eine Pein für die selbsternannten Bahngegner in der fünften Jahreszeit! Zieht Euch warm an! [Cool] [Cool] [Cool]

Jetzt heißts: Freie Fahrt, let´s go to Morsbach!

Wie wärs mit einer Erlebnisbahn a la Radeberg, wo Winnetou und die Indianer als Teil des Tourismusprojekts mitspielen? Zum Beispiel so:

Kömpener Tunnel irgendwo in der Prärie zwischen Waldbröl und Morsbach mitten in der Steppe im Feindlichen Land der abtrünnigen "Republik Morsbach", wir fahren durch unwegsames Gelände, auf einaml ein lautes Pfeifen und der Zug muss eine Vollbremsung einlegen - Wegelagerer haben aus Leitplankenblech eine Falle auf die Gleise gestellt, ein ganz in zerissenem schwarzen Anzug gekleideter Waldreuber springt mit einem schlappen Sack T.N.T. auf den ersten Wagen und bedroht die Fahrgäste mit den Worten "Fahrräder her, sonst knallts! Das ist ein Radweg! Ich will Eure Silbergroschen und brauche Bier!" So denn wird verhandelt, die Frauen und die Kinder schreien, der Sheriff lädt sein Gewehr und lässt eine Depeche an den Gouverneur von Wiehl weiterleiten, doch bitte sofort eine Postkutsche mit fünf Fässern Zunft-Kölsch so schnell wie möglich vorbeizuliefern. Während dessen wird dem Waldreuber eine Zigarre angeboten, der Waldreuber nimmt einen ersten Zug und fällt kurz danach in Ohnmacht. Währenddessen lässt der Bote, der die Depeche nach Wiehl gesandt hat mitteilen, dass am Viadukt die Postkutsche mit den bestellten Bierfässern wartet. Der Lokführer der "Waldbröl" schmeißt den Sack T.N.T. des neben den Gleisen ins Delirium gefallenen Waldreubers auf das Leitplankenhindernis und alsbald lässt er den Zug geschwind nach Morsbach zum Viadukt rollen, schließlich haben die Fahrgäste nach diesem Schock einen großen Durst auf obergähriges Bier. Am Viadukt die Erlösung - die Fässer mit dem kostbaren Gebräu sind angekommen, eine Stärkung für alle Fahrgäste und den Sheriff, der den Überfall ganz ohne Anwendung von Blei lösen konnte. Jetzt schnell zum Bahnhof, wo es in die Silbermienen von Morsbach geht, ehe am Abend zurück an der Sehenswürdigkeit aus der Neuzeit, den "Dicken Steinen von Oberwiehl" über die Hauptstadt des unfreiwilligen Kleinbahnpräsidenten zurück in die Zivilisation Europas gefahren wird. Im Speisewagen derweil wird das köstliche Bielsteiner Bier verwertet, während man sich fragt, was wohl aus dem Waldreuber im zerfetzten schwarzen Anzug nach dieser Cubanischen Tabakattacke geworden ist..Als Andenken an die Schlachten des hiesigen Jahrhunderts bekommt jeder Fahrgast ein Stück Bauzaun a la Berliner Mauer in Erinnerung an eine sagenumworbene Bauzaunbarrikade eines Reichshofer Wildererclans am Denklinger Viadukt mit auf den Weg!

[ 14. November 2008, 21:59: Beitrag editiert von: Nitro ]

Beiträge: 208 | Registriert seit: Mrz 2008  |  IP: gespeichert
Geronimo
Neues Mitglied
Benutzer # 2084

Icon 1 erstellt am: 14. November 2008 22:03      Ansicht des Profils von Geronimo     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ich bin zwar kein aktiver Wiehltalbahner, aber bekennender Wiehltalbahn-Fan. Zu meinem Bedauern hab ich leider keinen Sekt im Haus, aber ein kühles Bierchen tut´s zur Feier des Tages auch.

Ich bin nur mal gespannt, welchen Steuergelder-fressenden Blödsinn sich Wiehl, Reichshof, Waldbröl und Morsbach als nächstes einfallen lassen. Vielleicht eine Blockade vom Museum in Dieringhausen bis zum Strecken-Abzweig in Osberghausen?? [Winken]

[ 14. November 2008, 22:03: Beitrag editiert von: Geronimo ]

Beiträge: 6 | Registriert seit: Jun 2008  |  IP: gespeichert
alf
Mitglied
Benutzer # 1075

Icon 1 erstellt am: 15. November 2008 21:17      Ansicht des Profils von alf     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
warum nur hat man den nitro aus einem anderen forum ausgesperrt wo er doch so tolle geschichten schreiben kann. [Breites Grinsen] [Breites Grinsen]
Beiträge: 96 | Registriert seit: Feb 2005  |  IP: gespeichert
Karl.Klammer
Mitglied
Benutzer # 1678

Icon 1 erstellt am: 16. November 2008 20:03      Ansicht des Profils von Karl.Klammer         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Im Wald, da ist der betrunkene Reuber... [Wütend]

Jetzt heißts: Freie Fahrt, let´s go to Morsbach!
....
Im Kömpener Tunnel irgendwo in der Prärie zwischen Waldbröl und Morsbach mitten in der Steppe im Feindlichen Land der abtrünnigen "Republik Morsbach", wir fahren durch unwegsames Gelände, auf einaml ein lautes Pfeifen und der Zug muss eine Vollbremsung einlegen

Das mit der Vollbremsung ist gar nicht so abwegig. Im Forum von Oberberg-Aktuell fand ich folgendes:
Zitat:
im Kömpel-Tunnel bei Hermesdorf hat sich in den Jahrzehnten der Abgeschiedenheit eine Fledermaus-Population angesiedelt. Die Natur holt sich früher oder später alles wieder zurück - so auch hier. Der in Krümmung verlaufende Tunnel bietet dabei ideale Lebensbedingungen für die kleinen Säugetiere, da es im mittleren Bereich wohl vollkommen dunkel sein muss.

Die Ruhe der Flugtiere wird allerdings bald durch die avisierten Regenerierungsarbeiten an der Wiehltalbahn nach Morsbach nachhaltig gestört werden.

Dabei dürften sicherlich auch NABU und andere "Naturfreunde" den freizeitaktiven Bahnfreunden den Vorrang geben - oder?

Doch Achtung - beim Schee-Tunnel bei Wuppertal ist das (bislang noch) ein wenig anders verlaufen.
...und vielleicht haben wir es ja auch mit der Kleinen Hufeisennase (rote Liste!) zu tun - die hat es immerhin in Dresden für 3 schlappe Monate geschafft die Planungen an einem Brückenbau zu unterbrechen.

Ich bin mal gespannt - ob die netten Säuger in 5 Jahren immer noch beim hastigen Ein- und Ausflug vor naturbelassenen Kömpel-Tunnel-Portalen zu bewundern sein werden?

Auch ich bin neugierig, ob es überhaupt offizielle Reaktionen/Diskussionen geben wird.
Immerhin hat man die Tiere 48 Jahre lang in Ruhe gelassen - das ist nun wohl für die Fledermäuse sowas wie wir Menschen es "Heimat" nennen würden.

Es grüßt vielmals

Euer Karl

[ 16. November 2008, 20:30: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]

Beiträge: 34 | Registriert seit: Feb 2007  |  IP: gespeichert
Nitro
Mitglied
Benutzer # 2020

Icon 1 erstellt am: 16. November 2008 21:13      Ansicht des Profils von Nitro     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Und was willst Du jetzt machen, Karl Klammer? Hoffen, dass gröhlende Radwanderer kein Störfaktor für die auf der Roten Liste stehenden Tiere sind? In Wuppertal hat man Fakten gegen die Bahn und gegen die Fledermaus geschaffen.

Die WB wird wohl mit dem NABU die Tiere umsiedeln in einen der Bergwerkstollen von Morsbach - bleibt zu hoffen, dass die Vorgänger der betrunkenen Politiker in Morsbach nicht alles zugekippt haben, was an den Bergbau aus besseren Tagen erinnern könnte.

Was meinst Du mit 48 Jahre? Fuhr der letzte Zug nicht dort noch 1992? Oder meinst Du Wuppertal?

Wie auch immer - ein Radweg wäre das gleiche Problem für die Feldermäuse wie eine reaktivierte Bahnstrecke - die WB wird sich um eine Ersatzherberge kümmern, da Naturschutz und soziale Gerechtigkeit höchste Priorität bei der WB genießen.

Ach, Alf, nicht dass ich jetzt schon wieder lachen muss, da kriegt man nämlich manchmal zuwenig Luft bei, wenn ich an die peinliche Niederlage der Straßenbaulobby vom letzten Freitag denken muss! Nimms locker, man (oder Frau) [Ha!] [Ha!] [Ha!]

[ 16. November 2008, 22:16: Beitrag editiert von: Nitro ]

Beiträge: 208 | Registriert seit: Mrz 2008  |  IP: gespeichert
Geronimo
Neues Mitglied
Benutzer # 2084

Icon 1 erstellt am: 16. November 2008 21:24      Ansicht des Profils von Geronimo     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
"Endlich" mal ein sinnvolles Kontra-Wiehltal-Bahn-Argument. Das Wort "endlich" hab ich in Gänsefüßchen gesetzt, weil es mir als Pro-Wiehltalbahner eigentlich nicht gefällt, mich aber als Natur-Liebhaber zum Nachdenken bringt.

Ich bin aber zuversichtlich, daß die Naturschützer nicht so militant vorgehen wie die streitsüchtigen Städte und Kommunen, und sich mit den Betreibern der Wiehltalbahn in Verbindung setzen, bzw. umgekehrt, und man versucht eine Lösung zu finden.

Beiträge: 6 | Registriert seit: Jun 2008  |  IP: gespeichert
Nitro
Mitglied
Benutzer # 2020

Icon 1 erstellt am: 16. November 2008 22:13      Ansicht des Profils von Nitro     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Geronimo hat es bereits korrekt formuliert: Man wird korrespondieren und den Tieren eine optimale Lösung garantieren.

[ 16. November 2008, 22:15: Beitrag editiert von: Nitro ]

Beiträge: 208 | Registriert seit: Mrz 2008  |  IP: gespeichert
Karl.Klammer
Mitglied
Benutzer # 1678

Icon 1 erstellt am: 16. November 2008 22:43      Ansicht des Profils von Karl.Klammer         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Und was willst Du jetzt machen, Karl Klammer?

Ich will gar nichts machen (weder Radweg noch Bahn) und habe nur auf den Beitrag im Oberberg-Aktuell-Forum hingewiesen. Sofern es stimmt, dass es im Kömpeltunnel Fledermäuse gibt, so muss man sich damit auseinandersetzen.

Zitat:
Was meinst Du mit 48 Jahre? Fuhr der letzte Zug nicht dort noch 1992? [/QB]
Stimmt, da hat sich der "Poster" in Oberberg-Aktuell kräftig verhauen. In seinem Link lautet es " ....der Güterverkehr auf dem restlichen Abschnitt bis Hermesdorf endete erst zum 5.10.1994, gleichzeitig mit dem der Wiehltalbahn."

Somit waren es wohl gerade mal 14 Jahre, in denen die Tiere dort bislang unbehelligt leben durften - ändert das was?.

Als Erstes sollten unabhängige Sachverständige schleunigst überprüfen, ob es dort tatsächlich Fledermäuse gibt (vielleicht ist das ja bereits irgendwo bekannt).

Falls dies bestätigt wird, so sollte man umgehend den Tunnel ordentlich sichern (verschließen):

Es darf nicht soweit kommen, dass etwa ein Betrunkener "gleichsam militant" darin etwa hupend Radau macht, indem er sich als "Experte" vom Vorhandensein der Fledermäuse zu überzeugen versucht und dabei so gänzlich unfreiwillig [Cool] das Problem löst. Am Ende könnte er sonst -wie offenbar in Wuppertal geschehen- nüchtern behaupten, da seien gar keine Fledermäuse (mehr) drin.

Beiträge: 34 | Registriert seit: Feb 2007  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 17. November 2008 09:34      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Vielleicht haben die Tiere ja noch den Güterug gekannt und es hat nur keiner nach ihnen geschaut.

Wenn aber der Fledermausschutz so wichtig ist - ich habe ja nichts gegen Luftmäuse - dann kann man alle alten Bergwerksstollen wieder öffnen und mal überlegen, wo Fledermäuse schliefen, bevor es Bergwerke und Tunnel gab. Das wäre echter Naturschutz.
Naturhöhlen gab es früher vor allem im Kalk. Die sind oft dem Bergbau zum Opfer gefallen. Dann wäre es Sache der Bergabubetriebe als Ersatz eine geeignete künstliche Höhle zu schaffen oder wieder zu öffnen. Vielleicht hat die Bundeswehr ein paar alte Munitionsbunker dafür frei? oder gibt es noch alte Felsenkeller, die akut verschlossen sind?

Beiträge: 341 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Geronimo
Neues Mitglied
Benutzer # 2084

Icon 1 erstellt am: 22. November 2008 00:55      Ansicht des Profils von Geronimo     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Die durchschnittliche Lebens-Erwartung von Fledermäusen liegt bei 5 - 6 Jahren, daher glaube ich kaum daß sich die Tiere im Kömpeler Tunnel noch an den Güterzug erinnern.

Quelle: Fledermaus-Schutz

Beiträge: 6 | Registriert seit: Jun 2008  |  IP: gespeichert
Dr.Klöbner
Mitglied
Benutzer # 1000

Icon 1 erstellt am: 02. Dezember 2008 13:39      Ansicht des Profils von Dr.Klöbner         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Sehr geehrtes Diskussionsvolk,

die Freude über die Entscheidung vor dem Verwaltungsgericht ist ganz auf meiner Seite. Die Trasse, die historische Bedeutung und der Gelegenheitsverkehr bei Veranstaltungen werden also nicht so bald der Vergangenheit angehören. Herzlichen Glückwunsch dem Verein der Wiehltalbahner, die zunächst einmal von dem Urteil profitieren.

Aber: jetzt muss auch die RSB zeigen, was sie dort wie vor hat. Ich hatte in einigen Beiträge bereits bezweifelt, dass man langfristig einen wirtschaftlichen Güter- oder gar Personenverkehr aufbauen kann. An diesen Zweifeln hat sich durch das Urteil nichts geändert.

Wenn nur die Hälfte aller Befürworter hier aus dem Forum regelmäßig mitführen, hätte die RSB tatsächlich bereits einen kleines und verlässliches Stammkundenpotential. Aber wie man ja auch am Hallenbad in Marienheide sieht, wenden sich viele schnell wieder ab, wenn es ernst wird. Und viele der Diskussionsteilnehmer wohnen ja nicht einmal in der Nähe der Wiehltalbahn, von daher ist es auch zweifelhaft, ob die sich vernünftig und zweckdienlich in den Betrieb einbringen werden/können.

Ich bin sehr gespannt, ob es nur annähernd wirtschaftlich so laufen wird, wie die hunderte von Links, die alleine Herr Staratscheck hier eingestellt hat, uns versprechen. In jedem Fall bleibt der Erfolg, dass zunächst die Trasse gesichert ist, denn die wird man eventuell irgendwann einmal brauchen können.

MfG
Dr.Klöbner

Beiträge: 110 | Registriert seit: Okt 2004  |  IP: gespeichert
Nitro
Mitglied
Benutzer # 2020

Icon 1 erstellt am: 04. Dezember 2008 12:21      Ansicht des Profils von Nitro     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Sehr geehrter Herr Dr. Klöbner,

natürlich steht die RSE jetzt vor einer ihrer größten Herausforderungen, wirtschaftlich Güterverkehr wieder aufbauen zu können. Der gewonnene Bestandsschutz ist das eine, Kundschaft zu finden das andere. Aber ich hoffe, dass die Aquise potentieller Kunden mit Eintritt langfristiger Planungssicherheit leichter von statten geht, weil man von seiten der RSE jetzt weiß, welches unternehmerische Risiko man eingehen kann, um die zerstörte Infrastruktur wieder kundengerecht aufbauen zu können.

Spätestens nach Ende der Weltwirtschaftskrise wünsche ich mir, dass mit den Bergischen Achsenwerken ein Transportvertrag wieder aufgebaut werden kann, welchen die Bundesbahn auf Wunsch der CDU-FPD-Regierung in Berlin fristlos gekündigt hatte.

Dem Geschäftsführer von oberbergs größtem Arbeitgeber sollte im Zustand der dauerhaften Bestandssicherung die zu erwartende Win-Win-Situation für beide momentan zertittenen Unternehmen ebenfalls am Herzen liegen.

Nebenbei gehe ich davon aus, dass die Südkreisgemeineden den "misslungenen Radweg auf alten Bahnstrecken" so schnell wie möglich wieder loswerden wollen und öffentlich ausschreiben werden, womit die RSE wie zu erst geplant entgültig auch zivilrechtlich Eigentümer der Fahrstraßen werden könnte.

Um neue Leute für die WB zu interessieren, stelle ich den Fahrplan der WB zum Wiehler Weihnachtsmarkt hier rein - es wird gmütlich mit dem kleinen Schienenbus im Nahbereich zwischen Osberghausen und Oberwiehl gependelt:

Fahrplan zum Weihnachtsmarktshuttle hier

[ 04. Dezember 2008, 12:23: Beitrag editiert von: Nitro ]

Beiträge: 208 | Registriert seit: Mrz 2008  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 04. Dezember 2008 18:38      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ich mach mir da keine Sorgen um die Fahrgäste! Seit es Taktverkehr gibt, denkt keiner mehr daran, in Overath den Prellbock auf die Gleise zu setzen, was ja in den 80er Jahren schon diskutiert wurde.

Und neulich war ich Samstag Mittag in Marienheide vom Bus aus Lennep in den Zug nach Dieringhausen umgestiegen. Über 30 Leute saßen im Zug. Wieviele werden es erst sein, wenn der Zug bis Lüdenscheid durchfährt, mit Anschluss nach Hagen und Dortmund? Und wenn das kleine Marienheide an einem kalt- wolkigen Samstag schon 30 Fahrgäste für eine Zugfahrt zusammen bringt, dann mache ich mir um Wiehl und Waldbröl keine Sorgen.

Fahrziel war übrigens Nümbrecht Gaderoth mit Umsteigen in Waldbröl. Es hätte ja auch ein Zug nach Waldbröl sein können.

Warum ließ die DB seinerzeit die Züge aus Gummersbach 40 Minuten in Brügge herumstehen? nach Lüdenscheid wären es nur 9 Minuten gewesen, zurück nur 7 (Kursbuch 83/84). Wollte man so verhindern, das in Kierspe und Meinerzhagen mehr Fahrgäste zusteigen, um Gründe für die Stillegung zu schaffen?

Beiträge: 341 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Nitro
Mitglied
Benutzer # 2020

Icon 1 erstellt am: 06. März 2009 21:24      Ansicht des Profils von Nitro     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Traurig aber wahr,

das wiehler Parteienkartell (der wiehler Einheitspartei) hat sich entschieden, weiter Stress gegen die Wiehltalbahn zu starten.

Es reicht anscheinend nicht für manche Pöstchenvertreter aus, von sämtlichen Richtern klargemacht zu bekommen, dass man die Finger von der Wiehltalbahn zu lassen habe. Sale Boche SALE BOCHE! Wehret den Anfängen..

Jetzt wartet man die Wahlen ab, um danach mit nackter Gewalt gegen die Bahnanhänger vorzugehen?

Wer diese Konzernvertreter noch wählen geht, ist unbelehrbar oder glaubt an den goldenen Ruß-LKW von Herrn Blitz-Witzke aus tausend und einer Nacht. Nicht die WB lebt im Wolkenkukucksheim - die Politiker sollten vielleicht mal darüber nachdenken, ob Alkohol und Drogen im hohen Alter verblöden!

Soll es zum offenen Bürgerkrieg mit Mann gegen man kommen, nur weil die Provinzsperatisten nationales Recht mit Füßen treten, selbst wenn sie von den Gerichten offiziell in ihre Schranken verwiesen wurden?

Die Wiehltalbhn ist nach nationalem Recht Hoheitsgebiet der Rhein-Sieg-Eisenbahn, selbst wenn Wiehl das Terrain auf Kosten der Steurzahlerkartoffeln gekauft hat - niemand von den Provinzsperatisten hat Zutritt auf das Gelände der Wiehltalbahn. Deshalb ist es mir egal, welches Problem die Stadtverwalter damit haben. Und auf deren Hilfe ist auch niemand angewiesen. Eines Tages wird man im Ruß der polnischen Monstertrucks ersticken und der Wiehltalbahn jede Millionen geben, die man nur geben kann, spätestens wenn Lungenkrebs bei den Enkeln der Stadtverwalter diagnostiziert werden sollte. Außerdem sollte gerichtlich überprüft werden, ob die Politiker nicht persönlich der Instanthaltungs- und Vertkehrssicherungspflicht belangt werden können, weil sie als Käufer schließlich der Besitzer nach BGB sind und gemäß AEG für sämtliche Folgkosten Rechnung zu tragen haben.

Ich hoffe, man wird die Verantwortlichen da gegen noch verklagen! Alternativ köönten auch die Wiehler im Aufstand der Anständigen das arbeiten verweigern und Hartzen gehen, weil es keinen Anlass mehr gibt, einer solchen Politik auch nur irgendwelche Steuerabgaben zu zahlen [Cool] Allez

[ 06. März 2009, 21:37: Beitrag editiert von: Nitro ]

Beiträge: 208 | Registriert seit: Mrz 2008  |  IP: gespeichert
Maximilian
Neues Mitglied
Benutzer # 2193

Icon 1 erstellt am: 07. März 2009 01:04      Ansicht des Profils von Maximilian     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ich finde es atemberaubend, wie so mancher WB-Befürworter von Steuerverschwendung in Zusammenhang mit den Gerichtsverfahren und Entscheidungen kommunaler Politiker sprechen kann. Wo kommen denn die Millionen her, die zur Wiederaufnahme der Bahntrasse und des gewünschten Personen- und Güterverkehrs benötigt werden? Das sind doch ebenfalls Steuergelder, aber darüber wird anscheinend bislang weniger diskutiert.
Ich hoffe ich spreche für viele Wiehler, die genauso wie ich diesen Streit mit Kopfschütteln nachverfolgt haben. Ich wohne in der Nähe der Bahntrasse und so sehr ich auch ein Umweltfreund bin: ich muss morgens pünktlich zur Arbeit kommen und werde auch bei Wiederaufnahme der besagten Bahntrecke diese nicht nutzen können, wie so viele Wiehler außer mir. Die ansässigen Unternehmen haben sich ebenfalls gegen die Nutzung der Wiehltalbahn entschieden. Also was bringt eine Wiederbelebung einer Trasse, die bereits in der Vergangenheit aus Wirtschaftlichkeitsgründen eingestellt wurde? Sollen die Bahnbefürworter doch Ihrem Hobby frönen und einmal im Monat und zu besonderen Anlässen die Strecke in Betrieb nehmen...aber bitte belasst es doch einfach dabei!!!

Viele Grüße
Ein Wiehler

Beiträge: 1 | Registriert seit: Mrz 2009  |  IP: gespeichert


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