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Autor Thema: Zug der Erinnerung
Balthi
Mitglied
Benutzer # 1384

Icon 1 erstellt am: 10. Januar 2008 12:18      Ansicht des Profils von Balthi         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zug der Erinnerung kommt sehr wahrscheinlich vom 05.03. - 06.03.2008 nach Wiehl (auf jeden Fall eingeplant) bzw. Waldbröl und/oder Gummersbach. Näheres wird noch bekannt gegeben. Hier ein paar Infos zum Zug :-)

Der Zug der Erinnerung ist ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen, die ein Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit, Antisemitismus und die extreme Rechte setzen wollen. Deswegen fährt der Zug insbesondere für Jugendliche, die in den Opfern der NS-Deportationen ihresgleichen erkennen können und ermöglicht Empathie.
Für diese emotionale Annäherung stellt der Zug einen Handlungsort zur Verfügung. Er knüpft an die Ereignisse der Vergangenheit an und ist aus alltäglichen Gegenwartserlebnissen vertraut. Deswegen steht im Mittelpunkt unseres didaktischen Konzepts der Zug.
Wer Schülerinnen und Schüler auf seine Ankunft vorbereiten will, kann sich bereits jetzt mit der Spurensuche vertraut machen und Informationen über die örtlichen Deportationen abrufen (Kontakt). Wenn diese Informationen eine selbsttätige Recherche der Jugendlichen ermöglichen, können erste Ergebnisse in die Ausstellung des Zuges integriert werden. Dafür halten die entsprechenden Wagen Leerstellen frei.
Alternativ und ergänzend ist es möglich, mit der eigenen Spurensuche Jugendlicher erst bei Ankunft des Zuges zu beginnen. Für diese Initialisierung hält der Zug einen Computer-Arbeitsplatz und eine Auswahlbibliothek bereit. Am Computer kann das digitalisiert Gedenkbuch des Bundesarchivs aufgerufen und nach den Namen der vor Ort deportierten Kinder durchsucht werden. Zusätzliche Ansatzpunkte für die Recherche bietet die Auswahlbibliothek. Dieser Handapparat wird an den jeweiligen Orten um regionale Publikationen ergänzt. Sie werden von den lokalen Initiativen zusammengestellt und im Zug präsentiert – ebenso wie Hinweise auf zusätzliches Material.
Die Körber-Stiftung bietet viele sehr hilfreiche Anregungen und Arbeitsblätter zur Vor- und Nachbereitung der Spurensuche. Bei der Umsetzung unseres didaktischen Konzepts arbeiten wir mit der Abteilung Geschichtswettbewerb der Körber Stiftung zusammen.

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