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Autor Thema: Ideen Zum Klimaschutz
BobDope
Mitglied
Benutzer # 1460

Icon 3 erstellt am: 07. März 2007 22:10      Ansicht des Profils von BobDope         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 


[ 06. Mai 2007, 20:22: Beitrag editiert von: BobDope ]

Beiträge: 10 | Registriert seit: Mai 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 08. März 2007 09:13      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ich habe von Laufbussen gelesen. Nach einem festen Fahrplan laufen Erwachsene morgens über feste Routen zu den Schulen und die Kinder schließen sich an. So kommen alle sicher zur Schule, haben weniger Bewegungsmangel und können mit Sauerstroff- angereicherten Blut dem Unterricht besser folgen. Nach Schulschluß sind auch Laufbusse in die Gegenrichtung möglich.

Ich bin immer zu Fuß und per Rad zur Schule und nutze bis heute überwiegend diese Fortbewegungsart.

Für das Fahrrad kann man sich einen Forderradgepäckträger kaufen. Damit schaffe ich schon sehr viele Einkäufe, für Wasserkästen hab ich noch einen Radanhänger.

Die häufigste Energiesünde zu Hause und im Büro: Stand By bei TV, Computer, etc. - immer alles ausschalten, was länger als 15 (evt auch mal 30) Minuten nicht gebraucht wird. Das spart ohne Komfortverlust mehrere Kraftwerke ein, wenn alle mitmachen.

Viele Gerätetrafos brauchen auch im Ruhemodus Strom. Immer Stecker raus, wenn Radios, Fernseher, etc. ausgeschaltet sind, oder Steckdose mit Schalter.

Mitmachen bei:
http://www.atomausstiegselbermachen.de
http://www.klima-appell.de

weitere Infos unter (Quelle: Rheinische Post):
http://www.verbraucherzentrale-nrw.de
http://www.swd-ag.de
http://www.ea-nrw.de
http://www.bafa.de
http://www.stromeffizienz.de
http://www.dena.de

Die Stromrebellen aus dem Schwarzwald:
http://ews-schoenau.de . Sowas könnten auch Gemeinden in Oberberg machen und man kann deren Strom auch kaufen.

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Peter Schmidt
Mitglied
Benutzer # 111

Icon 1 erstellt am: 11. März 2007 10:31      Ansicht des Profils von Peter Schmidt     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Momentan wird ja wieder in allen Medien die nahende Klimakatastrophe thematisiert und dabei mal wieder extrem einseitig berichtet. Doch dank Internet ist es zum Glück nicht sonderlich schwer sich ein objektiveres Bild zu verschaffen als es uns Tagesschau/Talkrunden und Co bieten wollen...

"Die Katastrophe besteht darin, dass viel meinen, wir müssten unser Verhalten eilig ändern. Menschen, heißt es, hätten einen weltweiten Klimawandel verursacht, der ihnen selbst schade. [...] Die Warnungen vor einer Klimakatastrophe, die keiner sieht, mit Argumenten, deren Widerlegung man nicht einmal abgewartet hat, dient also nur einem Zweck: Menschen dazu zu bringen, sich anders als menschlich zu verhalten. Das aber ist in einer Demokratie nicht durchsetzbar.
Es geht nicht um eine Rettung der Menschheit, auch nicht um die Profilierungssucht einiger Meteorologen, sondern um die Errichtung von Ökodiktaturen in Ländern der freien Welt."
http://fuchsig.blogspot.com/2007/03/klimakatastrophe.html

"Eine Extrapolation der Trends in den 1880ern würde zeigen, dass heutige Städte unter Pferdemist begraben sein müssten."
(N. Macrea)

"Auf der einen Seite sind wir als Wissenschafter ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden: die Wahrheit, nichts als die Wahrheit zu erzählen, und "nichts als" bedeutet, dass wir all die Zweifel, Einschränkungen, Wenn, Und und Aber anführen müssen. Auf der anderen Seite [...] brauchen wir breite Unterstützung und müssen die Öffentlichkeit gewinnen. Das bedeutet natürlich, viel Medienaufmerksamkeit zu bekommen. Daher müssen wir furchterregende Szenarien anbieten, vereinfachte, dramatische Äußerungen abgeben und unsere Zweifel möglichst verschweigen."
Stephen H. Schneider (führender Klimawandel-Aktivist)

Klimawandel - Findet er statt?
Dies läßt sich ohne Zweifel beantworten. Seitdem die Erde vor Milliarden vor Jahren entstanden ist, ändert sich das Klima. Gott sei Dank muß man sagen, denn ansonsten wäre die Erde für die Menschen aufgrund der ursprünglich unerträglichen Hitze unbewohnbar, die später von der klirrenden Kälte der Eiszeiten abgelöst wurde, die für die Menschen gleichfalls lebensfeindlich war. Diese Klimaschwankungen spielen sich nicht nur im Großen ab, sondern auch in relativ kurzen Perioden oszilliert das Klima häufig zwischen Wärme- zu Kälteperioden.
http://de.liberty.li/articles/klimawandel.php

Vom Umweltschutz zur Öko-Diktatur
Womit lassen sich besser Macht und Pfründe sichern als im Einsatz für "das Gute", insbesondere wenn es sich hierbei um den Schutz des Weltklimas handelt, das bekanntlich vom menschengemachten Treibhauseffekt bedroht wird. Längst haben sich Interessensgruppen um dieses Szenario gebildet, die davon abhängig sind, dass die These vom menschengemachten Klimawandel weder hinterfragt noch widerlegt wird.
http://www.politicallyincorrect.de/2007/01/vom_umweltschutz_zur_okodiktat.html

KLIMAFAKTEN UND KLIMALÜGEN
Zum Ökoterrorismus durch Energiesparzwang und Klimaschutzerpressung
http://www.konrad-fischer-info.de/7thu68.htm

Beiträge: 62 | Registriert seit: Jan 2002  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 12. März 2007 09:31      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Man nennen mir eine Sache, die dem Klimaschutz dient und die nicht auch gleichzeitig aus anderen Gründen vernünftig ist. Alles, was dem Klimaschutz dient, führt zur Effizioenz bei der Materialnutzung und zur Verlängerung der Verfügbarkeit von Resourcen und erleichtert einnen höheren Wohlstand für mehr Menschen (nuir 20% leben in unseren gesegneten Verhältnissen!) mit weniger Umweltbelastung.

Die Städte ersticken eben heute nicht im Pferdemist, weil es Fortschritt gab. Und wenn wir den richtig weiter anfregen durch Energiesparanreize wird auch der klimawandel hofentlich erträglich bleiben. Und was ist daran Diktatorisch, wenn man sparsamme Autos durchsetzt, Stand By ohne Stromverbrauch, gut isolioerte Häuser (Ölverbrauch kann von 13- 30 Liter (Oder mehr) auf 7 bis 3 Liter (Oder weniger) je m³/Jahr sinken), was ist verkehrt, wenn man kein Uran mehr abbaut, das in guten Vorkommen nur mit 0,1% Anmteil im Gestein vorkommt und bei seiner Förderung und Umwandlung in AKW- Brennstoff mindestens soviel CO² erzeugt, wie moderne Gaskraftwerke (von dem unvermeidbaren Radioaktioven Staub und Gasaustritt der Tagebaue mal ganz zu schweigen), was sprcht gegen einen guten öffentlichen Verkehr mit der Eisenbahn auf den Hauptachsen, ergänzenden Buslinien in alle Orte und Anrufsammeltaxen in jedes Dorf stündlich bis Halbstündlich?

Es mag sein, das das Klima sich früher gewandelt hat. Aber da hatten wir keine großen Seehäfen, da lebeten nicht einige 100 Millinen Menschen in den meerersnahen Niederungen, da mußten nicht 7 bis 10 Mrd. Menschen mit der Ernte aus Böden ernährt werden, die eben durch länger stabiles Klima erst enstanden (z.B. Schwarzerdegürtel Rußland- Asien)) oder durch das akute Klima in günstigen Klimazonen liegen (z.B. Lößböden der Börden).
Eine Diktatur ist viel wahrscheinlicher, wenn wir heute nicht handeln! Wer in der Effizienz der Resourcennutzung Meister ist, der wird am Markt Meister sein. Wer heute nicht handelt, der schwächt langfristig die Wirtschaft. Und wohin das führen kann, hat Europa unter dem GRÖFAZ 1000 Jahre lang erfahren (zum Glück waren das 1000 schnelle Jahre und nur 12 Jahre unach unserer Zeitrechnung). Selbst in China wächst der ruf nach sauberer Luft und effizienter Energieherstellung, weil diese unmöglich mit dem derezitigen Standdart den Energieverbrauch verdoppeln können ( was man diesem Staat mit 1.000.000.000 Menschen nicht verbieten kann, das wäre noch immer pro Kopf ein geringer Verbrauch, als in Europa).

Sclimm ist das sehr vieles, was auch heute schon getan werden müßte, schon 1975 vom damaligen CDU- Politiker Dr. Herbert Gruhl in seinem Buch "Ein Planet wird geplündert- die Shreckensbilanz unserer Politik" formuliert wurde oder 1970 vom Club of Rome. Hätte man damals, kurz nach dem Ölschock diese und andere Mahnungen gehört und sofort dem Markt den richtigen Rahmen gegeben, bräuchten wir heute nicht mehr über das Klima oder Wiehltalbahn zu diskutieren. Immerhin gab es Fortschritte bei einigen Luftschadstoffen, so das Waldsterben bei uns nicht die Ausmaße annahm, die ich schon um 1976 im Riesengebirge (Grenze Böhmen-Schlesien) gesehen habe- der ganze Gebirgskamm war dort schon abgestorben. Die CDU hat leider Dr. Gruhl ignoriert und ihn so 1978 zum Parteiaustritt gebracht.

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
stresemann
Neues Mitglied
Benutzer # 1680

Icon 1 erstellt am: 12. März 2007 17:38      Ansicht des Profils von stresemann         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Darum ist die CDU ja jetzt auch so ne super Öko-Partei....

Schon mal darüber nachgedacht, daß hinter dem Ganzen auch eine andere Lobby stehen könnte? Die nämlich, deren AKW-Laufzeiten so langsam zu Ende gehen und uns jetzt verkaufen wollen, daß es keine andere Alternative gibt als Umweltfreundliche Kernenergie weiter zu nutzen.
Ob die Argumente dafür nun berechtigt oder nicht berechtigt sind, steht ja auf nem ganz anderen Blatt.
Aber die Art und Weise.........

Beiträge: 6 | Registriert seit: Feb 2007  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 26. März 2007 10:25      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
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[ 09. November 2008, 12:14: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Karl.Klammer
Mitglied
Benutzer # 1678

Icon 2 erstellt am: 30. März 2007 00:29      Ansicht des Profils von Karl.Klammer         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Hallo,

soeben habe ich ein DENKwürdiges Buch zum Klimageschehen unserer Erde durchgelesen (und das sehr beeindruckende Werk auch gleich weiter verliehen).
http://www.amazon.de/Gaias-Rache-Warum-Erde-wehrt/

James Lovelock, englischer Wissenschaftler und zentrale Person der angelsächsischen ökologischen Bewegung läutert seine bisherige Position und bekennt Farbe - er gibt in seinem neuesten Buch einen schaurigen Ausblick auf unsere heiße Zukunft. Lovelock ist von seinem internationalen Status und seinem bisherigen Image wohl (grob) mit Herbert Gruhl "vergleichbar".

In
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,463712,00.html
und
http://www.welt.de/print-welt/article205697/Das_ist_doch_gruener_Unsinn.html
sowie
http://www.ecolo.org/lovelock/loveprefacede.htm
kann man sich ein wenig orientieren. Die Beiträge ersetzen das Buch aber bei weitem nicht.

Endlich mal ist da ein gereifter und kompetenter Mensch, der seine ehemaligen Fehleinsichten den zu erwartenden Aussichten auf realistische und manchmal auch schockierende Weise anpasst - und das obendrein auch noch mit dem nötigen Hintergrundwissen angemessen begründen kann.

Ich denke mal, das passt keineswegs in's bundesdeutsche Klischee nach Gusto von Greenpeace, deren Adlatus Herrn Gabriel, den gängigen Medien, ....... und auch nicht in jenes von Herrn Staratschek und seiner 0,6%-Partei.

Insbesondere Lovelock's umfassender Ansatz die Erde mit wirklich ALLEM, was sie hat, quasi als eigenständigen Organismus (den er mit "Gaia" benennt) zu verstehen, beeindruckt. Er stellt eine globale Sichtweise über sämtliche relevanten Wissenschaftsdisziplinen hinweg voran.

Es wäre schön, wenn auch in unserem Lande manche Multiplikatoren der ökologischen Bewegung -wie er- selbstkritischer, mit dem gebührenden Realismus sowie scheuklappenfrei an die Sache herangehen könnten.

Generell fehlt es in allen Parteien an der erforderlichen technisch vertieften und ideologiereduzierten Kompetenz - die 68er-Bewegung hat da in Deutschland auf breiter Front "ganze Arbeit" geleistet.

Ach, noch was Herr Staratschek: Ihre Angaben zur CO2-Erzeugung bei der Stromerzeugung aus Kernkraft sind unzutreffend. Es sind bei der Gewinnung und Aufbereitung des Kernbrennstoffs ca. 10 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom als Äquivalent anzusetzen. Bei der Kohleverstromung sind es -je nach Güte des Brennstoffs- regelmäßig 800 bis 1200 Gramm CO2 pro kWh (also das 80- bis 120-fache bzw. etwa 1 kg (!) CO2 pro erzeugter kWh Strom).

Schaun sie doch bitte einmal hier
http://www.buerger-fuer-technik.de/body_co2-bilanz_stromerzeugungsanla.html

Die z.T. erheblichen Unterschiede bei der Uranverstromung erklären sich insbesondere durch die Art der angewandten Aufbereitungstechnik und der Herkunft des dabei verwendeten Stroms (Kohlestrom sollte man dafür am Besten -wie z.B. in Frankreich- NICHT verwenden).

Wenn wir in Deutschland bis 2020 die "alten" Kernkraftwerke (Anschlussleistung ca. 40.000.000 kWh) alle stillegen und stattdessen (wie von der Regierung geplant) durch "schmutzige" Kohlekraftwerke ersetzen, dann wird Deutschland jedes Jahr etwa 150.000.000.000 kg CO2 MEHR (!!) erzeugen.

....oder glaubt jemand ernsthaft Energiesparen, Solar- & Windkraft oder Güllegas könnten bei der STROMERZEUGUNG in der GRUNDLAST eines hoch entwickelten Industriestaates ohne gravierende Lebensstandard- und Arbeitsplatzverluste die o.g. Energiemenge bereitstellen ??

Traumtänzer - sag' ich da!

Wenn mal die ersten länger andauernden Stromausfälle raumgreifend "erfahren" werden, dann wird euch die Bevölkerung auf's Dach steigen ........ und feststellen müssen, dass dann kurzfristig nichts mehr zu ändern ist. Aber wahrscheinlich werden die Medien auch das noch in das "rechte Licht" setzen. Schön, das unsere nächsten Nachbarn (CH F voran, aber auch BE NL GB TCH PL) nicht ganz so einseitg energieorientiert sind.

Die fossilen Energieträger sind eigentlich viel zu schade, um daraus STROM zu erzeugen - sie werden anderweitig entschieden sinnvoller gebraucht (z.B. zum Heizen, Personen-u. Lastentransport, Erdölchemie, Prozessenergie, z.B.Kunststofferzeugung u.a.m.)!

Wir (die Menschheit = z. Zt. etwa 6.500.000.000 Personen) müssen die Zeit bis (hoffentlich) eine (auch nicht risikofreie) Fusionsenergie verfügbar ist, mit möglichst geringer CO2-Gesamtemission überbrücken.

Der exponentiell steigende Weltbevölkerungszuwachs und die CO2- und Methan-Konzentration in der Erdatmosphäre korrelieren seit ca. 1900 äußerst stark miteinander. Beides muss weltweit (!) "heruntergefahren" werden.

...... aber lest doch bitte erst mal den Lovelook bevor wir die Sache vertiefen.

[ 30. März 2007, 02:10: Beitrag editiert von: Administrator ]

Beiträge: 34 | Registriert seit: Feb 2007  |  IP: gespeichert
Peter Schmidt
Mitglied
Benutzer # 111

Icon 1 erstellt am: 30. März 2007 02:20      Ansicht des Profils von Peter Schmidt     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Die FAZ zur Erderwärmung:

Kalt- und Warmzeiten haben sich ständig abgelöst. Unabhängig davon, wie viel CO2 gerade in der Atmosphäre war.

8000 bis 6000 vor Christus war es auf der Nordhalbkugel der Erde deutlich wärmer als heute. Obwohl extrem wenig Kohlendioxid in der Luft war. Danach stieg der Anteil des Gases, die Erdtemperatur sank jedoch.

Zu Christi Geburt setzte eine Warmzeit ein, die Römer konnten dadurch ihr Weltreich bis in den fruchtbaren Norden Englands ausdehnen.

In den Jahren 300 bis 800 folgte eine Kaltzeit – die Germanen zogen Richtung Süden („Völkerwanderung“).

Danach wieder eine Warmzeit: Wein wuchs vom Niederrhein bis nach Neufundland, im Rheinland wuchsen Feigen und Oliven. Grönland („Grünland“) wurde besiedelt.

1300 bis 1700 eine neue Kaltzeit in Europa: Schnee im Hochsommer, der Bodensee fror zu. Ernten fielen aus, Menschen hungerten. Lufttemperatur im Sommer: manchmal nur 15 Grad.

Ab 1800 wurde es wieder wärmer, jedoch stark verzögert wegen eines Vulkanausbruchs in Island (verdunkelte die Atmosphäre). Der CO2-Gehalt der
Luft blieb aber fast konstant.

Warme Winter (wie 2006/2007) sind kein Beleg für eine aktuelle Klimaveränderung. Auch sie gab es schon immer. Im Sommer 1904 herrschte in Europa tropische Hitze, die Elbe war fast völlig ausgetrocknet. Im Dezember 1907 war in Deutschland ein solch mildes Frühlingswetter, dass schon die Knospen austrieben. Ursache: verstärkte Sonnenstrahlung.

Dänische Forscher bewiesen, dass die Sonne Ende des 20. Jahrhunderts so intensiv wie seit 1000 Jahren nicht mehr strahlte.

Das könnte die Hauptursache für die aktuelle Warmzeit der Erde sein. 2004 war mit seinen Temperaturen ein Jahrtausend-Sommer.

Autos haben kaum einen Einfluss darauf, wie viel Kohlendioxid in der Atmosphäre ist.

Alle Autos weltweit erzeugen 2,1 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die 6,7 Milliarden Menschen erzeugen durch ihre Atmung 2,5 Milliarden.

Der Anteil des Menschen am Kohlendioxid wird weltweit insgesamt nur auf 1 bis 4 Prozent geschätzt. Der Großteil stammt aus tierischer Atmung und aus den Ozeanen. Die geben umso mehr CO2 ab, je wärmer sie werden.

Die „Frankfurter Allgemeine“: „Selbst, wenn in Deutschland alle Verbrennungsmotoren verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klima...“

Die Zeitung weiter: „Der menschliche Beitrag zur Erzeugung von CO2 soll weder verniedlicht noch abgestritten werden. Nur taugt er nicht dazu, eine Klimahysterie auszulösen. Und schon gar nicht dazu, das Klima für 100 Jahre vorherzusagen, wenn es bereits schwerfällt, das Wetter für die kommenden drei Tage zu bestimmen.“

Beiträge: 62 | Registriert seit: Jan 2002  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 13. April 2007 17:39      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Es gibt m.E. keine Maßnahme, die dem Klimaschutz dienen soll, die nicht auch aus anderen Gründen sinnvoll ist. Denn was dem Klima dient, reduziert auch andere Umweltbelastungen, fördert energieeffiziente Techniken, ohne die wir niemals die erde Menschlich entwickeln können, etc..

Es stimmt natürlich, das ein warmer Winter kein Indiz für den Klimawandel ist. Aber wenn von den 10 wärmsten Jahren des Letzten Jahrhunderts 8 in den letzten 10 Jahren lagen, ist das doch eine ungewöhnliche Häufung.

Und was die Kritiker der Klimaforschung angeht, hat sich die FAZ kürzlich in einem Artikel sehr kritisch mit diesen Kritikern auseinander gesetzt. wer heute keinen Klimaschutz betreibt, spielt Lotto mit den Überlebenschancen der Menschheit.

Zwar wird immer von den Kosten des Klimaschutzes gesprochen, nicht aber von den Kosten des "Weiter so"! Denn wenn eine gute Klimaschutzpolitik effiziente Technik und eine bessere regenerative Energieerzeugung anregt, werden so über Jahrzehnte immense Summen eingespart, die ansonsten zur Finanzierung der steigenden Kosten unserer heutigen Verschwendungswirtschaft genutzt werden müßten. Konsequenter Klimaschutz im Verkehr, beim Hausbau, in der Energieerzeugung.... ist daher die beste Industriepolitik für eine wettbewerbsfähige Zukunft.

Und was wir tun, strahlt auf andere Länder aus! Der FCKW- freie Kühlschrank von Dr. Rosin hat außer in den USA, wo das die Konzerne noch verhindern, weltweit zum Ersatz dieses Klima- und Ozon- Schicht- schädigenden Gases geführt. Beinahe hätten dies die westdeutschen Konzerne aus puren Bilanzegoismus verhindert! Dank http://www.greenpeace.de und der Wiedervereinigung konnte ein DDR- VEB für die Produktion der neuen Umwelttechnik gefunden werden, die im Westen niemand haben wollte.

Und das ist nicht das einzigste Beispiel. Eine wirklich gute Zukunftspolitik wird von mächtigen Konzernen verhindert, die unsere Politik gekauft haben.

Nun zur Überschrift, praktische Tipps für den Umweltschutz:

Beim Fahrradfahren ist wichtig, das der Sattel hoch genug eingestellt ist und auch das Lenkrad nicht zu niedrig ist, wegen dem Rücken. Steigungen sind bei einer hohen Satteleinstellung wesentlich leichter zu treten. Nur bei Glatteisgefahr kann eine tiefere Satteleinstellung sinnvoll sein. Das akut schöne Wetter sollte dazu anregen, das Motto des http://www.adfc.de zu beherzigen: Fit statt Sprit. Mit Radfahren kann man die Kosten für das Benzin, für einige Arztbesuche und für das Fitnesscenter einsparen. Dieser Klimaschutz kostet nichts und bringt viel. Vor allem ist man i.d.R. durch die Bewegung im Leben ausgeglichener, wer sich einmal an das Radfahren und seine positiven Effekte gewöhnt hat, will davon nicht lassen.

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 21. Mai 2007 23:29      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ein Link für wirtschaft und Unternehmen:
www.BAUMev.de

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Kassandra
Mitglied
Benutzer # 142

Icon 1 erstellt am: 21. Mai 2007 23:52      Ansicht des Profils von Kassandra     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Felix,
ich bin mit dir grundsätzlich einer Meinung.
Unsere Grenzen, die meines Mannes und mir, sind da gesetzt, wor wir aufgrund unserer körperlichen Verfassung nicht mehr in der Lage sind, den Berg hinauf auf einem Fahrrad zu bewältigen. Umweltschutz ist uns versagt, dafür zahlen wir horrende Summen für das Benzin.

Das ist natürlich nur eine kleine Bevölkerungsscheicht, die davon betroffen ist. Aber ich glaube nicht, dass die jungen Autofahrer, die stolz sind auf ihre BMW z.B. sich darauf besinnen, dass in der Garage noch ein Fahrrad steht.

Theorie und Praxis klaffen da weit auseinander.

Unter dem Strich gesehen kann man sagen, dass die Ölmilliardäre - sieh Vater Bush - ohne Zweifel davon profitiert haben und noch profitieren, dass
der Superpolitiker den Krieg über den Irak angefangen hat.
Das ist doch ein Motiv, u.a., oder nicht?

Es lebe die amerikanische Öllobby

Beiträge: 973 | Registriert seit: Mrz 2002  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 23. Mai 2007 22:06      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
es gibt auch Fahrräder mit Hilfsmotor. Aber natürlich kann im Bergischen Land nicht jeder radeln. Aber dafür, das es sehr oft möglich ist, bin ich ein lebender Beweis.

Zum Radfahren gibt es hier noch eine Aktion:
http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

Und wenn der Bus (für eine Teilstrecke) nutzbar ist, ist folgender Link interessant:
http://www.ovaginfo.de/ocx2.exe?GP=108

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Lenny
Mitglied
Benutzer # 36

Icon 1 erstellt am: 23. Mai 2007 22:45      Ansicht des Profils von Lenny     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Hey, nicht nur wir Menschen sind für den klimawandel verantwortlich...auch den kühen sollte ein Stopfen reingesteckt werden. ihr Methanausstoss ist auch nicht ohne... [Cool] [Boah!] [Schüchtern]

--------------------
LG Lenny
-----------------------------------
Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont.
P.S. Rechtschreibfehler sind übrigens beabsichtigt und sollen den Leser mal zum Denken anregen.

Beiträge: 583 | Registriert seit: Jul 2001  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 26. Mai 2007 14:03      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Massentierhaltung witrd auch von Menschen erzeugt!

Zwei Termine zum Thema:

Mi. 30.5.07 im http://www.domradio.de von 10-12 Uhr:
Klimawandel - Sorge um die globale Errwärmung

Sa., 2.6.07, 14.30 Uhr in der Gesamtschule Derschlag/Gummersbach
Die Energiewende ist möglich - Planen, Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert
mit Franz Alt, http://www.sonnenseite.com

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 29. Oktober 2007 11:28      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Prof Mojib Latif kommt am 19.11.07 um 15 Uhr ins Dietrich Bonhöffer Gymnasium nach Wiehl und spricht in einen Vortrag zum Thema

Klimawandel: Ursachen, Folgen, Wirkungen

[ 29. Oktober 2007, 11:29: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert


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