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Autor Thema: Was denkt Ihr zur Wiehltalbahn?
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 03. Februar 2007 19:41      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zur Gerichtsentscheidung siehe http://www.wiehltalbahn.de .

Aber noch steht der Plan an, die Bahnstrecken in Oberberg aus dem Rgionalplan zu streichen. Vom 5.2. bis 5.3.07 kann jeder bei der Bezirksregierung Köln, http://www.bezreg-koeln.nrw.de eine Einwendung gegen die Streichung der Bahntrassen aus den Regionalplänen abgeben ( poststelle@bezreg-koeln.nrw.de ). Für die noch immer als Eisenbahn gewidmeten Bahntrassen Marienheide- Remscheid und Dierunghausen- Olpe wäre das das Aus, da diese Strecken dann umgehend entwidmet werden könnten. Die Wiehltalbahn ist, solange es dort Zugverkehr gibt, gegen die Entwidmung geschützt. Allerdings ist der Streckenast nach Morsbach äußerst gefährdet.

Wenn die http://www.cdu-wiehl.de und die anderen CDU- Gliederungen nicht noch zur VERNUNFT kommen, wird über die CDU in den Geschichtsbüchern stehen:

"Als die Witrschaft wieder anfing, Transportleistung auf der Schiene stärker nachzufragen,
als neue Technicken ( http://www.containerserviceamladegleis.de ) die stärkere Nutzung der Schiene erst ermöglichten,
als der Höhepunkt der Ölförderung um das Jahr 2020 erwartet wurde,
als die Gefahren des Klimawandels, vor dem ja schon seit Jahrzehneten gewarnt wurde, auch den Köpfen der etablierte Politik und Wirtschaft klar wurden,
als sich China und Indien anschickten, dem Westen beim Rohstoffverbrauch nachzueifern und die Rohstoffnachfrage zu verdreifachen,
......
da hatte die CDU nichts besseres zu tun, als das energiesparenste und umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel, die Eisenbahn, für alle Zeit in weiten Regionen Oberbergs und NRWs abzuschaffen, um darauf Kreisverkehre, Parkplätze, Supermärkte.... zu schaffen."

Gerade eine chtistliche Partei müßte sich an die Worte von Papst Benedikt in Regensburg 2006 errinnern: "Nicht vernunftgemäßes Handeln ist dem wesen Gottes zuwider". Gerade eine sich christkich nennende Partei muß sich daher ständig fragen, ob ihr Verhalten vernünftig ist. Wenn Gott, wie auch immer, nach chrsitlichen Verständnis der Schöpfer unsereres Universiums und dieser Welt ist, dann ist eine Politik, die diese Schöpfung unnötig belastet oder zerstört zum einen gegen den Schöpfer gerichtet, als auch gegen die Vernunft, die den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einfordert. Als aktiver Katholik ist eine Partei, die wider alle Vernunft durch ihr Handeln die Schöpfung zerstört, für mich nicht wählbar und vedient das C nicht im Namen! Frei nach der Bibel: Gott freut sich über einen CDU-ler der umkehrt viel mehr, als üner alle Wiehltalbahner zusammen!

Wann errinnert sich die CDU der Tugend der Umkehr, freut sich über die aktiven Wiehltalbahner und bringt die http://wiehltalbahn.de noch schnell als Leuchtturmprojekt in die http://www.regionale2010.de ein? Selbst, wenn es für die Zuweisung von Landesmitteln zu spät sein würde, wäre das eine Würdigung der ehrenamtlichen Bahnfreunde und würde das Regionaleprogramm sehr bereichern.

Es ist immerhin sehr auffällig, das keine Partei ihre Politik gegen fir Wiehltalbahn im Internet öffentlich zur Schau stellt. Einzig die http://www.ju-wiehl.de hat dies getan und die Seite ist seit Tagen abgeschaltet (nachdem viele überwiegend sachlich gute Pro- Bahn- Beiträge im Gästebuch eintrafen). die http://www.ju-oberberg.de hat bisher nicht auf meinen Eintrag im Gästebuch geantwortet und diesen auch nicht veröffentlicht. Trotzdem empfehel ich, über das Gästebuch dr JU- Oberberg die Meinung zu sagen und ein Belegschreiben hier ins Forum zu stellen.

Beiträge: 334 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
BobDope
Mitglied
Benutzer # 1460

Icon 1 erstellt am: 06. Februar 2007 11:52      Ansicht des Profils von BobDope         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 


[ 06. Mai 2007, 20:23: Beitrag editiert von: BobDope ]

Beiträge: 10 | Registriert seit: Mai 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 07. März 2007 09:09      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Wie man bei http://www.wiehltalbahn.de nachlesen kann, hat der Kreistag wider alle Vernunft mit den bekannten Floskeln dafür gestimmt, das die bahntrassen aus dem Regionalplan gestrichen werden sollen.

Da eine gute Bahnpolitik auch zu einer guten Klimapolitik gehört, hier ein Link, wo jeder aktiv mitmachen kann, um Druck auf die Politik auszuüben, Umweltbelange stärker zu beachten:
http://www.klima-appell.de . Ich bitte um rege Teilnahme und Weiterverbreitung des Links.

Beiträge: 334 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
stresemann
Neues Mitglied
Benutzer # 1680

Icon 1 erstellt am: 02. April 2007 11:50      Ansicht des Profils von stresemann         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Man könnte ja - wie schon mehrfach anderswo geschehen - nen schönen Radwanderweg draus machen!!
Wer ökologisch ja auch ziemlich sinnvoll... [Breites Grinsen] [Winken] [Breites Grinsen]

Beiträge: 6 | Registriert seit: Feb 2007  |  IP: gespeichert
HobbyBahner
Neues Mitglied
Benutzer # 1724

Icon 1 erstellt am: 14. April 2007 13:52      Ansicht des Profils von HobbyBahner   Senden Sie eine eMail an HobbyBahner   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Es ist traurig, wie man seine eigene Bahn vernichten will. Es kommt oft in der Presse so rüber dass Herr Wittke und Bürgermeister die aus den Orten an der Strecke stammen sich das Ziel gesetzt haben, die Schiene auf Teufel komm raus zu bekämpfen. Ich kann bei besten Willen nicht verstehen, wie man so kurzsichtig und blind seien kann. Wenn man sich heute in Orten um hört, die einmal Bahnanschluss besaßen und heute keinen mehr haben, dann kann man fast durch weg feststellen, dass man sich ärgert über solche unsinnigen Aktionen und dies bereut. Ich verstehe ja, das es Unterschiedlich Meinungen gibt. Aber zumindest Herr Wittke sollte sich ganz ruhig halten, denn er hat bestimmt noch keinen Zug von innen gesehen, geschweige denn eine Bahnfahrt unternommen. Sicher, die Bahn stört die Stadtentwicklung. Aber hat man denn Seiten der Stadt oder der Politik sich mal mit der WB zusammengesetzt und den Dialog gesucht? Wieso soll immer die Schienen das nachsehen haben? Das ist bis jetzt immer so gewesen, die Schiene ist der Dumme. Das die Strecke in ein Tourismuskonzept eingebunden werden könnte, scheint manchen völlig schwachsinnig. Diesen kann ich nur sagen: Denkt über eurer Tal hinaus, auch überregional. Eins hat sich gezeigt in den letzten Jahren: IST DIE SCHIENE ERSTMAL WEG KOMMT SIE AUCH IN DEN MEISTEN FÄLLEN NIE WIEDER. Insofern ist dem Erhalt durch die WB doch ein großer Dank geschuldet. Man sollte sich bewusst machen, was die Schiene als funktionsfähige Infrastruktur darstellt. Im Zeiten des Wirtschaftswunders war die Bundesbahn das Zugpferd Nummer 1. Warum meinen einige dass die Strecke im Güterverkehr kein Potenzial bietet? Bei solch einer Politik ist das ja wohl auch kein Wunder. Viele Unternehmen steigen zunehmen auf die Schiene um. Dass ist Fakt und das kann man nicht totreden, so wie es manche gerne machen. Im Regelbetrieb bin ich der Meinung, das man sich zunächst NICHT an einen Stundentakt halten sollte, denn dieser war schon häufig der Grund, eine Strecke endgültig still zulegen. Sicher kennen einige den Begriff "Alibizugpaare", so sollte man dass ganze handhaben. D. h. es werden nur zu den günstigen Verkehrszeiten Zugpaare angeboten, und davon die wirtschaftlichsten. Danach kann man weiter sehen. Danach kann man weiter sehen und bei Erfolg, von dem ich durchaus ausgehe, Stundentakt fahren. Auch kann ich nicht verstehen, wie man sich nicht überlegen kann, dass man die Strecke in verschiedene Projekt einbeziehen kann. Tourismus ist das Stichwort. Ist es denn so schwer dass sich die Politiker mal bemühen einen Kompromiss zu finden? Vielleicht sollte man den Politiker erstmal erklären was das System Bahn ist, wie es läuft und wo die Vorteile liegen. Kann man denn wirklich so blind sein, dass man die Zeichen der Zeit verschläft? Der Verein wird doch nicht ohne Grund für den Erhalt der Strecke und eine Wiederaufnahme des planmäßigen Personen- und Güterverkehr kämpfen. Für einen Aussenstehenden riecht es verdammt nach Lobbyismus den die Politiker betreiben. Tut das denn Not dass man den Verein dann als Ökospinner und Phantasten hinstellt ? Aber, was soll da auch werden wenn Herr Wittke Verkehrsminister ist. War da nicht was mit Fußballbildern während einer Debatte zu Harz4? Der Mann soll lieber ganz kleine Brötchen backen. Politik ist FÜR das Volk da und NICHT gegen das Volk und seine Interessen. Man sollte von Seiten der WB mal die Politiker zu einer Fahrt im Schienenbus einladen, ich währe gespannt ob überhaupt einer kommt. Dann haben sie ja selber bewiesen, wie zugänglich sie sinnvollen Argumenten sind und wie sie sich über ihre Diskussions- und Beschlussthemen informieren. Es ist, glaube ich, unnötig zu erwähnen, dass über das Wiehltal jeder Eisenbahnfan nur schmunzeln kann. Das Wiehltal hat sich selbst zum Witz gemacht. Schade nur, dass die Bevölkerung und der Verein unter solch einem Ruf leiden muss, obwohl man sich doch einigen könnte. Es ist auch schade, dass alle unter einen Hut gesteckt werden. Alle Eisenbahnfans sind Phantasten und sollen mit ihrer Modellbahn spielen. So was muss man sich doch aus dieser Stadt nicht vorwerfen lassen. Hat man denn überhaupt seitens der Politik mal mitbekommen, wie lächerlich man sich macht???? Wie steht es dann mit der Glaubwürdigkeit von der Politik beim Klimaschutz aus? Entgegen der Meinung des Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer ist die Bahn umweltfreundlicher als der Bus. Das ist nunmal so, bei Langläufen ist es noch deutlicher.
Und vor diesen Fakten kann sich auch die Politik nicht sperren. Ich hoffe, das sich im Wiehltal alles zum Guten wendet und die Politiker aufwachen, und sehen wie wertvoll das Engagement des Vereins ist. Und für die Partei, die einen Radweg auf dem Planum der Schiene will: Macht ruhig, aber dann wird es nochmal exorbitant teuer. Ich wäre gespannt wie das in Zeiten leerer Kassen dem Bürger verkauft werden soll. Da ist die WB doch deutlich billiger und die beste Alternative!
Zum Flyer der JU Wiehl: Die sollen mal 2 Äußerungen mit hieb- und stichfesten Argumenten begründen, und nicht den anderen alles nach plappern und immer mit diesen "Arbeitplatz" und Firmenexpansionen kommen. Dann kann man weiter reden. Das einzig positive ist, dass man eine Stilllegung derzeit nicht durch bekommt, weil man nicht begründen kann dass kein Bedarf mehr an der Strecke besteht denn die WB und die RSE beweisen ja das Gegenteil.

Stillgelegte Bahnstrecken nach Bundesland Traurig, Traurig, Traurig. So sieht es mit der Verkehrspolitik aus. NRW ist sehr fleißig beim Schienenvernichten. Wenn sich dass später nicht rächt, denn fress ich ein Dutzend Besen. Wie kann man nur so kurzsichtig sein? Die Bahn wird wieder an Bedeutung gewinnen. Das is so sicher wie das Amen in der Kirche. Und dann sind die Gegner der Schiene die ersten die Wieder schreien: Wir wollen einen Bahnanschluss. Eine ernsthafte Frage: WIE KONNTE HERR WITTKE VERKEHRSMINISTER WERDEN? Noch so ein Autolobbyist verträgt NRW nicht. Es ist ein Wunder, das der Mann es dahin geschafft hat. Aber das interessante ist, dass seit der Bundesbahnära, die Politik vorgaukelt in die Schiene zu investieren. Dabei hat man 1970 93 Milliarden (!!!!!) DM in die Straße gepumpt und die Bundesbahn sah wieder mal alt aus. Nun muss man wissen, dass die Schulden der Bundesbahn damals wie Unkraut aus dem Boden geschossen sind. Und selbst da, hat der Staat keine großen Transaktionen im Sinne der Bundesbahn getätigt. 1970 hat der Verkehrsminister in den bereits Boomenden (!) Straßengüter- und individualverkehr investiert, anstatt auf die Schiene zu setzten und das war dann letztendlich auch der Grund für den Rückzug aus der Fläche, der politisch durchaus gewollt war und mehr oder weniger durch die Blume gefordert wurde. Wie man es auch dreht: Die Bahn war schon immer benachteiligt und nicht gewollt, zumindest in der Vekehrspolitik. Ihr könnt das nennen wie ihr wollt, ich nenne es dumm und kurzsichtig. Und die heutige Schienenförderung ist auch mehr Halbherzig als alles andere. So wirklich hat sich nichts getan, auch wenn gerne vorgegaukelt wird. Die NBS Ingostadt - München war auch so ein Ding, dass beinah zum Reinfall mutiert wäre. Wann wacht die Politik auf ??????? [Wenn es zu spät ist]

[ 16. April 2007, 17:38: Beitrag editiert von: HobbyBahner ]

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Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 22. Mai 2007 17:55      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
http://www.bahn-unterm-hammer.de ist ein Film zur Bahnreform. Am 10. und 11.6.07 kommt der nach Düsseldorf. Er kann auch nach Oberberg geholt werden
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Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 12. Juni 2007 10:49      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ein Tochterunternehmen der Stadt Wiehl und der Achsenfabrik hat versucht, den Güterverkehr der http://www.wiehltalbahn.de zu sabotieren!

Dieses ist Eigentümerin eines Teils der Ladestraße in Oberwiehl. Allerdings wurde mit dem Erwerb nicht die Widmung als Eisenbahnbetriebsfläche aufgehoben. So hat nun ein Gericht entschieden, das die Absperrungen (Felsbrocken) auf der Ladestraße entfernt werden sollen, damit die Holzverladung weiter gehen soll.

Was sind das für geistige Chaoten, die allen ernstes verhindern wollen, das das Sturmholz umweltfreundlich auf der Schiene abtransportiert wird und statt dessen per LKW die Straßen zusätzlich belasten soll? Seid doch mal froh, das es dafür die Wiehltalbahn noch gibt und wenigstens die Forstwirtschaft anfängt, wieder mehr auf die Schiene zu setzen! Wenn http://www.peakoil.de eintrifft, würden hier alle noch froh sein, wenn es dem Verein gelänge, gegen die kurzsichtigen Einzelinteressen die Schieneninfrastruktur zu retten!

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HobbyBahner
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Benutzer # 1793

Icon 1 erstellt am: 15. Juni 2007 23:18      Ansicht des Profils von HobbyBahner   Senden Sie eine eMail an HobbyBahner   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ein Tochterunternehmen der Stadt Wiehl und der Achsenfabrik hat versucht, den Güterverkehr der http://www.wiehltalbahn.de zu sabotieren!

Wieso überrascht mich das nicht wirklich? Ganz einfach: Wiehl die Stadt, oder Wiehltal und Wiehltalbahn sind inzwischen fast bundesweit bekannt geworden. Dummerweise ist das ein "Treppenwitz der Verkehrsgeschichte" ["Verkehrsminister" Wittke] der nach hinten losgeht. Für Herr Wittke und Wiehl wärr es jetzt sehr schlechte PR, wenn sie sich gegen den Verein geschlagen geben müssten. Also, was tut man? Man geht mit allen Mitteln vor, selbst mit denen, die eigentlich rechtswidrig sind. Was tut man nicht alles für PR?

Dieses ist Eigentümerin eines Teils der Ladestraße in Oberwiehl. Allerdings wurde mit dem Erwerb nicht die Widmung als Eisenbahnbetriebsfläche aufgehoben. So hat nun ein Gericht entschieden, das die Absperrungen (Felsbrocken) auf der Ladestraße entfernt werden sollen, damit die Holzverladung weiter gehen soll.

Und das ist auch richtig so. Wenn man schon Steine braucht, um seine Ansichten durchzusetzen ist das doch irgendwie schon traurig. Aber zu verlieren hat die Stadt eh nichts mehr: Lächerlich hat sie sich schon genug gemacht, bundestweit... Wie war das doch gleich? "Wer den Schaden hat...."

Was sind das für geistige Chaoten, die allen ernstes verhindern wollen, das das Sturmholz umweltfreundlich auf der Schiene abtransportiert wird und statt dessen per LKW die Straßen zusätzlich belasten soll? Seid doch mal froh, das es dafür die Wiehltalbahn noch gibt und wenigstens die Forstwirtschaft anfängt, wieder mehr auf die Schiene zu setzen! Wenn http://www.peakoil.de eintrifft, würden hier alle noch froh sein, wenn es dem Verein gelänge, gegen die kurzsichtigen Einzelinteressen die Schieneninfrastruktur zu retten!

Der Stadt geht es weder um das Holz noch um die Umweltfreundliche Bahn. Es geht ihr im Moment einzig und allein darum sich durchzusetzten gegenüber einem kleinen Verein. Schließlich muss man sich gegen diese "Spinner" durchsetzten wenn man schon groß Stimmung gegen die Bahn macht, die sich als wenig nachhaltig erweisen. Sprich: Wenn die Stadt jetzt hier nicht durchsetzt, dann gibt sie klein bei und das wäre das schlechteste was sie tun könnte nachdem sogar "von Oben" die Bekämpfung der Wiehltalbahn abgesegnet ist. Aber besagter Herr soll lieber Fußballbildchen tauschen, am besten wenns wieder um Harz4 geht...
Ich wünsche der Wieltalbahn allzeit gute Fahrt

Beiträge: 1 | Registriert seit: Jun 2007  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 25. Juni 2007 18:09      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Wer den schaden hat..... spottet jeder Beschreibung! - um den Satz aus dem Vortext zu komplettieren.

Aber: Wenn die Stadt Wiehl einfach nichts mehr machen würde, wäre es doch besser für sie. Wo kein Streit mehr ist, da gibt es keine Aufmerksamkeit.

Für den Ruf der Stadt Wiehl wäre doch jetzt nichtstun einfach besser. Stattdessen verzapft man für die Öffentlichkeit den nächsten Blödsinn.

Aber wie das in nicht nur in Deutschland so ist: Wenn über eine Sache Gras wächst kommt oft so ein Rindvieh daher und frisst das Gras weg. Nur ist der Rindertreiber hier die Stadt Wiehl. Solange sie fahren darf, wird die Wiehltalbahn den neuen Bahntrassenbesitzern keine Scherereien machen! Und sie hat das Recht auf ihrer Seite. Also wäre mindestens ein stiller Waffenstillstand geboten und wenn die zeit die Wunden geheilt hat könnten neue Einsichten ohne Gesichtsverlust dazu führen, das der Erhalt der Wiehltalbahn etwas sehr gutes für die Region ist.

Zumindest ist dieser Meinungswandel weit besser als das, was man schon aus mancher region gehört hat, wo es heißt: Hätten wir damals bloß nicht die Bahnstrecke aufgegeben!

Beiträge: 334 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 05. September 2007 07:40      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Hier kann man einen Brief zur Bahnprivatisierung an die direkt gewählten Bundestagsabgeordneten senden und weitere Infos erhalten:

www.bahnopoly.de

Beiträge: 334 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 10. November 2007 13:05      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Die www.wiehltalbahn.de im Fernsehen:

www.wdr.de/mediathek/html/regional/2007/07/25/lokk_01.xml

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Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 12. Februar 2008 05:01      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Mein Traum, das so ein Film zur Wiehltalbahn gedreht wird und die CDU und der Bürgermeister sich hier so äußern, wie dort im Film:
www.youtube.com/watch?v=tct2xzyVmFE&feature-related

Beiträge: 334 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Kleinlok
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Benutzer # 1998

Icon 6 erstellt am: 21. Februar 2008 14:34      Ansicht des Profils von Kleinlok   Senden Sie eine eMail an Kleinlok   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Original erstellt von stresemann:
Man könnte ja - wie schon mehrfach anderswo geschehen - nen schönen Radwanderweg draus machen!!
Wer ökologisch ja auch ziemlich sinnvoll...

Hätten Sie diesen Beitrag 1 Tag früher - am 1. April 2007 - eingestellt, wär´s ein netter Aprilschrez gewesen.

So ist und bleibt der Vorschlag zu einem Radweg auf der Trasse der Wiehltalbahn ein minderwertiges ökologisches Alibi, wie es das in 99% aller ähnlichen Fälle der Fall ist.

An schönen Sommertagen radeln dann 100-200 Freizeitradler an einem Tag auf solch einer Tarsse, während ganzjährig tausende Autos pro Tag auf der paralellen Straße entlangrauschen. Autos, von denen rund die Häfte derer Fahrer genausogut im Zug unterwegs sein sollten, aber dann nicht mehr können...

Gruss kleinlok

[ 21. Februar 2008, 14:38: Beitrag editiert von: Kleinlok ]

Beiträge: 14 | Registriert seit: Feb 2008  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 02. März 2008 10:15      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Die CDU hat bei Kommunalwahlen die Stichwahl für Bürgermeister und Landräte abgeschafft. Nach meinem Infos sind in Wiehl nicht nur CDU und FDP gegen die Bahn, vom Standpunkt der UWG weiß ich nichts. Aber vielleicht können hier einige Wiehler berichten, wie der aktuelle Meinungsstand der Wiehler Parteien ist.

Ich halte es für sinnvoll, wenn bürgerliche Kräfte einen bahnfreundlichen, konservativen Kandidaten für das Bürgermeister- und Landratsamt aufstellen. wer Leute organisieren kann, könnte auch eine Stadtrats- oder gar Kreistagsliste aufbauen. Namensvorschlag: "Pro Wiehltalbahn - Christlich ökologische Politik".

Ich bin bereit, die Busweltreise nach Wiehl an Wochenenden anzutreten, um die Zulassungsunterschriften mit zu sammeln und schließe, wenn sich keiner vor Ort regt, auch meine eigene Kandidatur für die Ämter nicht aus. Aber einen heimischen Kandidaten würde ich besser finden und genauso unterstützen, wie meine eigene Kandidatur. Ich werde wahrscheinlich meinen Jahresurlaub in Wiehl verbringen, um die Unterschriften zu sammeln.

Hier eine Stellungnahme von mir mit meiner Anschrift:
www.info-radevormwald.de/200803026339/verkehrsbedeutung-der-wiehltalbahn.html

Hier noch ein Leserbrief eines ehem. CDU- Mitgliedes:
www.oberberg-aktuell.de/show-article.php?iRubrikID=290&iArticleID=71863&exthov=0803020249

Beiträge: 334 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
TnT
unregistriert


Icon 1 erstellt am: 02. März 2008 19:06            Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
www.info-radevormwald.de/200803026339/verkehrsbedeutung-der-wiehltalbahn.html

Die Bahn hat seit 40 Jahren keine Verkehrsbedeutung mehr...stellt euch ne Märklinbahn in den Hobbykeller, wenn ihr ein Spielzeug braucht.
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