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Autor Thema: Was denkt Ihr zur Wiehltalbahn?
elster
Neues Mitglied
Benutzer # 1555

Icon 1 erstellt am: 01. September 2006 23:12      Ansicht des Profils von elster     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Muss doch mal zu der Position von Dr. Klöbner zu einzelnen Fraktionen im Stadtrat Stellung beziehen.

Wenn ich so aufmerksam Zeitung lese, dann habe ich nicht den Eindruck, dass z.B. die UWG "die öffentliche Diskussion abwartet und sich dann am Ende entscheidet, auf welcher Seite es bequemer ist". In de OVZ war doch schon häufig nachzulesen, wieviel Prügel der UWG-Mann einstecken musste, weil er auch von den anderen ungeliebte Anträgen stellt und andere Meinungen vertritt. Das belebt doch eher die Diskussion in dem ansonsten doch in den letzten Jahren wenig streitbarem Stadtrat.

Meine Meinung zur Wiehltalbahn ist:
Die Einwohner von Wiehl und den Nachbarorten werden mit ihren Füssen auf Dauer darüber abstimmen, ob die Bahn weiterfährt oder nicht. Der Wiehltalbahn-Verein kann die Strecke auf Dauer ohne Fahrgäste nicht unterhalten. Wenn die Fahrgäste nicht kommen und nach meiner Einschätzung müssten es viel mehr sein als die Mitfahrer bei den Sonderfahrten zu Karneval, zum Stadtfest oder zuletzt zum Jubiläumsfest, damit das langfristig funktioniert. Ansonsten werden irgendwann die Gleise gekappt ...

elster

Beiträge: 8 | Registriert seit: Sep 2006  |  IP: gespeichert
Dr.Klöbner
Mitglied
Benutzer # 1000

Icon 1 erstellt am: 02. September 2006 22:54      Ansicht des Profils von Dr.Klöbner         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Hallo Elster,

einfältige Ansichten sind doch manchmal sogar vielleicht besser, als wenn man sich viel zu viele Gedanken macht. Naja, und die Anträge der UWG sind dann doch wohl eher auf Effekthascherei aus. Entweder wurden sie in der Vergangenheit in Wiehl oder woanders bereits gestellt und abgelehnt, des lieben Friedens Willen und weil unter dem Strich nicht viel dabei herauskommen würde, ausser Schaumschlägerei, oder sie entbehren jeglicher diskussionswürdiger Grundlage.

MfG
Dr.Klöbner

Beiträge: 110 | Registriert seit: Okt 2004  |  IP: gespeichert
elster
Neues Mitglied
Benutzer # 1555

Icon 12 erstellt am: 04. September 2006 19:27      Ansicht des Profils von elster     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Hallo Dr. Klöbner,

an zwei Anträge der UWG erinnere ich mich sehr positiv:

1. Antrag zur Einführung eines Ehrenkodex für die Ratsmitglieder. Ist hier die Entscheidung nicht noch zurückgestellt worden? Die anderen Fraktionen haben sich doch gar nicht getraut dazu einen Antrag zu stellen, weil irgendwie aus allen Parteien Leute mitgeklüngelt haben.

2. Antrag zur Einführung eines Bürgerhaushaltes (über den Bürgerhaushalt hatte ich mich in Köln an einem Stand des Kölner Bürger Bündnisses schon mal sehr ausführlich informiert und bin von der Idee an sich begeistert). Der Antrag wurde ja leider abgelehnt. Er war ja auch wohl vorher schon mal von den Grünen gestellt worden. Aber die anderen Fraktionen haben wohl gar nicht verstanden, welche Philosophie dahinter steht.

Das was schon mal in Wiehl oder woanders beantragt worden ist muss ja nicht schlecht sein, auch wenn es zunächst abgelehnt worden ist. Gute Anliegen brauchen manchmal etwas länger bis sie sich durchsetzen. Bei den beiden Anträgen geht es doch nun wirklich nicht um "Schaumschlägerei", wie Sie es genannt haben.

Aber auch andere Fraktionen haben teilweise ganz gute und manchmal auch weniger brauchbare Ideen. Und von den guten Ideen lebt doch unsere Stadt ...

elster

Beiträge: 8 | Registriert seit: Sep 2006  |  IP: gespeichert
Dr.Klöbner
Mitglied
Benutzer # 1000

Icon 1 erstellt am: 04. September 2006 22:16      Ansicht des Profils von Dr.Klöbner         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ohje ohje, Elster. Ich dachte schon, dass mein Seitenhieb im letzten Beitrag zu unverschämt gewesen sein könnte. Jetzt muss ich aber doch der Sache wegen einmal feststellen, dass Unwissenheit und Naivität eine fatale Mischung ergeben.

Diese beiden "Show-Anträge" der UWG sollten genau Deine Reaktion beim Bürger erwirken, sonst nichts. "Da ist mal endlich einer, der es denen zeigt" - lächerlich !

Als wenn die Politiker der anderen Parteien grundsätzlich alle irgendwelche geheimen Pöstchen und verschwiegene Einnahmen hätten. Sachlich halte ich von den Entscheidungen hin und wieder überhaupt nichts, aber bei diesem augenscheinlichen Blödsinn muss ich unsere Volksvertreter in Schutz nehmen.

Diesen sog. "Ehrenkodex" gibt es schon seit einigen Jahren, heisst nur anders und stellt eine Informationspflicht gegenüber dem Vorsitzenden des Rates (Bürgermeister) dar. Also was soll jetzt noch ein zusätzliches Papierchen bewirken ? Grundsätzlich ist es so, wie mit Verboten: fast alle halten sich daran und einige wenige schwarze Schafe eben nicht. Papier ist geduldig.

Und ein Bürgerhaushalt - was soll das sein ? In der Theorie eine tolle Sache, aber praktisch unmöglich wegen des unverhältnismässig hohen Aufwands. Die Gemeinde legt seit eh und je den Haushalt für eine bestimmte Zeit öffentlich aus. Fachkundiges Personal hilft bei Fragen gerne weiter. Hast Du diesen schon immer selbstverständlichen Service schon einmal in Anspruch genommen, Elster ? Falls nein, wovon ich ausgehe, wieso dann erstmal was Neues fordern.

Abgesehen davon wählen wir doch unsere Volksvertreter, die das Stadtsäckel doch im Blick behalten. Und glaube mir, dass da rot auf schwarz und gelb auf grün usw. aufpassen.

Die Idee "UWG" fand ich in ihren Anfängen eine gute Sache. Nur landauf, landab kommt da nichts, ausser eben solcher Scheingefechte, die unterschwellig rebellisch wirken sollen. Pfui !

MfG
Dr.Klöbner

Beiträge: 110 | Registriert seit: Okt 2004  |  IP: gespeichert
Kassandra
Mitglied
Benutzer # 142

Icon 1 erstellt am: 04. September 2006 22:57      Ansicht des Profils von Kassandra     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Elster,
ich kann mich nur wundern. Du kannst doch nicht im Ernst glauben, dass diese Schaufensterreden und - Anträge etwas anderes bewirken, als auf ein neues Ratsmitglied aufmerksam zu machen, um auf diese Weise ins Gespräch zu kommen.
Am Anfang einer Wahlperiode ist der Elan groß, doch sei versichert, dass er im Laufe der Zeit sehr schnell nachlässt.

Es kann doch keiner so blauäugig sein und glauben, man hätte ausgerechnet auf diesen politischen Heilsbringer gewartet, damit ein anderer Wind im Rathaus weht. Dem Irrtum sind schon viele erlegen.

Wenn das so wäre, hieße es, die oftmals jahrelange Arbeit der Stadtverordneten sei Makulatur gewesen und nur damit begründet, dass man sich unter einander gut bezahlte Pöstchen zuschiebt.
Es stimmt nicht, dass es keinen Ehrenkodex gegeben hat. Zu behaupten, der sei nicht tätig geworden weil die anderen "mitklüngeln" ,ist eine Frechheit

Es ist tröstlich, dass wenigstens du die Philosophie erkennst, die hinter dem Bürgerhaushalt steckt. Ja, an so einem Stand in Köln kann man schnell viel erfahren.
Hast du jemals einen Haushaltplan in der Hand gehabt? Natürlich nicht, denn um den zu lesen und halbwegs zu verstehen, braucht man mehr als die oberflächliche Kenntnis eines unbedarften Einzelkämpfers.

Aber ich will euch nicht entmutigen: lasst euch gesagt sein, schmutzige Wäsche zu waschen und Menschen pauschal zu verdächtigen hat noch nie Erfolgt gezeigt. Schon gar nich in Wiehl, das lange schon als kommunales Vorbild hier in Oberberg gilt.

Beiträge: 973 | Registriert seit: Mrz 2002  |  IP: gespeichert
elster
Neues Mitglied
Benutzer # 1555

Icon 12 erstellt am: 05. September 2006 08:04      Ansicht des Profils von elster     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Guten Morgen,

freut mich, dass hier wieder ein wenig Diskussion reinkommt.

Ich habe übrigens schon mal einen Haushaltplan in der Hand gehabt. Und das auch immer wieder mal in den vergangenen Jahren und mich durchaus auch damit beschäftigt.

Die Idee mit dem Bürgerhaushalt halte ich persönlich für richtig gut, ob die Idee nun von den Grünen oder der UWG oder einer anderen Partei kommt.

Dazu findet Ihr auch Informationen unter

http://www.buergerhaushalt.de/

Viele Wiehler und Wiehlerinnen wissen doch auch gar nicht, welche Kosten hinter einzelnen öffentlichen Einrichtungen stecken. Wisst Ihr denn, wieviel die Schule in Wiehl oder Drabenderhöhe kostet oder wieviel der Kindergarten? Oder ist es Euch egal?

Aber das Wissen um diese Zahlen ist nur die eine Seite der Medaille. Toll wäre es doch auch, wenn die Bürger Wünsche äußern könnten, wo denn Investitionen besonders dringend sind.

Aber das kann natürlich auch im stillen Kämmerlein beraten werden ...

elster

Beiträge: 8 | Registriert seit: Sep 2006  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 1 erstellt am: 05. September 2006 08:22      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Original erstellt von elster:
...Die Idee mit dem Bürgerhaushalt halte ich persönlich für richtig gut, ob die Idee nun von den Grünen oder der UWG oder einer anderen Partei kommt.

Dazu findet Ihr auch Informationen unter

http://www.buergerhaushalt.de/

Viele Wiehler und Wiehlerinnen wissen doch auch gar nicht, welche Kosten hinter einzelnen öffentlichen Einrichtungen stecken. Wisst Ihr denn, wieviel die Schule in Wiehl oder Drabenderhöhe kostet oder wieviel der Kindergarten? Oder ist es Euch egal?

...

elster

Hallo Elster [Winken] ,

nein, das ist ganz und gar nicht egal. Man könnte sogar den "Bürgerhaushalt" z.B. ins Wiehler RatsInfoSystem einfügen...

Beiträge: 2995 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 05. September 2006 12:10      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Darf ich an das Thema erinnern? Es geht hier um die http://www.wiehltalbahn.de . Die anderen Themen sind auch interessant. Aber dafür kann jeder ein Thema eröffnen. In Köln wird in den nächsten tagen der Regionalrat des Regierungsbezirkes Köln tagen. Dort liegt der Antrag vor, alle bahnstrecken in Oberberg, außer der Verbindung Marienheide- Brügge aus dem Regionalplan zu streichen. Das sei Vorraussetzung, um die Bahntrassen entwidmen zu können! Die Politiker arbeiten also weiterhin daran, daß weiten Teilen Oberbergs für alle Zeiten die Chance genommen werden soll, wieder die Schiene intensiver zu nutzen. Was im Güterverkehr z.B. möglich ist, zeigt jetzt die Seite http://www.cargochanger.de . Ich habe mich in einem Brief an den Regionalrat gewandt, mit der Bitte, für den verbleib der Strecken im Regionalplan zu stimmen. Wenigstens sollten die beiden Streckentrassen mit den größten Fahrgastpotentialen, Gummersbach- Waldbröl und Remscheid- Leverkusen weiterhin durch den Regionalplan vor einer Umwidmung geschützt werden.
Beiträge: 341 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
elster
Neues Mitglied
Benutzer # 1555

Icon 1 erstellt am: 05. September 2006 18:26      Ansicht des Profils von elster     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Guten Tag Felix Staratschek,

in der Tat ist die Wiehltalbahn das Thema des Beitrags. Hatte mich ein wenig zur Diskussion in anderen Themen verleiten lassen. War aber auch zu verlockend ...

Zur Wiehltalbahn habe ich ja schon meine Meinung gesagt. Aber etwas möchte ich noch hinzufügen.

Für den Oberbergischen Kreis an sich ist es noch viel wichtiger, dass die strecke von Köln nach Lüdenscheid-Brügge endlich durchgängig befahren wird, um eine Anbindung in nördliche Richtung zu bekommen. Wer schon mal von Dieringhausen aus mit dem Zug nach Münster oder Hamburg gefahren ist, kann nachvollziehen, welche zeitliche Einsparungen das bringen würde. Diese Strecke ist für den Bahnbetrieb viel wichtiger als die Strecke der Wiehltalbahn.

elster

Beiträge: 8 | Registriert seit: Sep 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 06. September 2006 10:09      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Es stimmt, das die Strecke nach Brügge- Lüdenscheid für eine bessere Anbindung ganz Norddeutschlands und des östlichen Ruhrgebietes wichtig ist und aus strukturellen Gründen daher für den Kreis wichtig. Aber je größer die Entfernung zwischen zwei Orten, um so geringer ist das Verkehrsaufkommen. Und die Grenze Rheinland- Westfalen ist noch immer eine Pendlegrenze. Die Wiehltalbahn hat das deutlich größere Fahrgastpotential und würde in absoluten zahlen mehr Personen befördern und mehr Autofahrten vermeiden. Beide Strecken haben ihren Sinn. Aber bei der Reaktivierung würde ich mit der Wiehltalbahn beginnen, da diese Strecke der Bahnlinie nach Brügge dann weitere Fahrgäste zuführen würde.

Auch die Strecke Dieringhausen- Olpe ist als 3. Strecke wichtig. Sie würde den Kölnern einen schnellen umweltfreundlichen Zugang zum Biggesse und dem Kreis Olpe einen deutlich schnelleren Zugang Richtung Köln bieten.

Aber unsere politischen Mehrheiten wollen dies für alle Zeiten unmöglich machen und diese Bahntrassen aufgeben und zerstückeln. Gegenüber den kleinen planerischen Einschränkungen, die ein Erhalt einer Bahntrasse mit sich bringt, sind die Potentiale, die durch den Trassenerhalt für künftige Generationen offen gehalten werden weit bedeutender.

Sollten die Schienen noch tragfähig sein, sollte kurzfristig der Museumsbahnverkehr und Güterverkehr von Waldbröl bis Olpe ermöglicht werden. Wenn die Schienen nicht mehr tragfähig sind, was ich jedoch nicht vermute, könnte eine Bahntrasse als Radweg genutzt werden, was ebenfalls ein umweltfreundliches Verkehrsmittel fördert und den Fremdenverkehr. Hierbei ist auch die Frage zu stellen, ob die Trassen bereits demontierter Bahnstrecken für Radwege (evt. teilweise) noch zur Verfügung stehen (bei Lindlar, Waldbröl- Nümbrecht- Bilstein, Morsbach Richtung Sieg.

Beiträge: 341 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Kassandra
Mitglied
Benutzer # 142

Icon 1 erstellt am: 08. Dezember 2006 13:52      Ansicht des Profils von Kassandra     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Nun sind die Würfel gefallen: Die Bürgermeister der vier Anrainer - Gemeinden haben anscheinend einen Weg gefunden, die Bahntrasse zu kaufen. Der Kampf um die Finanzierung dieses Kaufs hat lange gedauert, ist dann aber erwartungsgemäß ausgegangen.

Es ist unbestritten, dass die Freunde der Wiehltalbahn viel geleistet haben. Die Aussicht auf den von ihnen gewünschten Erfolg verringert sich jedoch mit der Übernahme der Bahntrassen durch die vier Gemeinden gegen Null.

Beiträge: 973 | Registriert seit: Mrz 2002  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 13. Dezember 2006 21:37      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Die Gemeinden können kaufen, aber nicht die Bahntrasse als Verkehrsfläche entwidmen. Da müssen diese sich erst was einfallen lassen, um den Verein http://www.wiehltalbahn.de , die http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de und das www.eisenbahnmuseum-dieringhausen.de zu vertreiben.

Aber vielleicht gibt es noch andere Kritiker. Ich habe http://www.steuerzahler-nrw.de informiert, daß hier Steuergeld verschwendet wird, da es auch andere Interessenten an den Bahnstrecken gibt und diese hier mit einem aktiven Bahnbetrieb kostenlos für die Region Wirtschaftsförderung betreiben. Die Kommunen geben hier sinnlos Geld aus und müssen alle Folgekosten tragen, die künftig an den Bahntrasen anfallen. Haben die nichts Wichtigeres zu tun?

Waldbröl steht unter Haushaltssicherung und http://www.starssen.nrw.de gibt der Stadt ein Darlehen von über 400.000 Euro. Morbach kauft nur, wegen der Unterstützungszusagen für etwaige Folgekosten durch die Nachbargemeinden. Ich hoffe, das der Bund der Steuerzahler die Stellen kennt, bei denen man gegen dieses Vorgehen Beschwerde einlegen kann.

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Felix Staratschek
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Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 23. Dezember 2006 12:51      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
In Bonn findet am 22.2.07 eine Tagung zum Schienengüterverkehr statt. das könnte auch für alle Interessant, die sich für die Wiehltalbahn interessieren oder hier Entscheidungen treffen müssen: http://www.vcd.org/bonn
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Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 26. Dezember 2006 21:26      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Wo bleiben eigentlich die http://www.spd-oberberg.de und http://www.gruene-oberberg.de sowie die UWG in Sachen Wiehltalbahn? Die haben doch hier die einmalige Gelegenheit, die http://www.cdu-oberberg.de vorzuführen!

Zusammen mit Umweltvereinen wären Bürgerbegehren pro Wiehltalbahn in Wiehl und Waldbröl möglich. Von der Agenda 21 in Remscheid habe wir in Hückeswagen stichprobenartig 1000 Einwohner befragt, 70% waren für den Bahnerhalt, nur eine kleine Minderheit im Stadtrat, die dort aber die Mehrzahl der Stimmenmacht hat, ist anderer Meinung und hat diese Erhebung ignoriert und die Bahnzerstörung aktiv fortgesetzt.

Aber die größten Chancen, noch was zu retten, sind im Wiehltal! Wäre das nicht Grund genug ein Bündnis pro Wiehltalbahn zu gründen, wo alle Gruppen, die an einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik interessiert sind zusammen die umwelt- und menschenfeindliche Politik der CDU aufhalten können? Wir sind das Volk und wir haben die Möglichkeit im kommunalen Bereich durch direkte Demokratie Mehrheitsparteien in einzelnen Punkten zu einer Korrektur ihrer Politik zu bewegen. Denn auch wenn wegen der durchschnittlichen Wähler - Zustimmung zu einer Partei diese die Mehrheit hat, heißt das noch lange nicht, das die Wähler damit alles gutheißen, was diese Gruppe macht. Hier haben SPD, Grüne, UWG, http://www.nabu-oberberg.de , http://www.vcd-koeln.de , Heimatfreunde bahnfreundliche CDU-ler und andere die Chance, zusammen eine wichtige Infrastruktur für unsere Heimat zu retten!

Das geht, im Kreis Gütersloh konnnte so ein Bündnis es schaffen, die CDU- Mehrheit für eine Müllverbrenung zu brechen, weil ein verantwortungsbewußtes CDU- Mitglied plötzlich bedenken gegen das Vorhaben der eigenen Fraktion bekam, welche dann keine Mehrheit mehr hatte. Warúm soll ähnliches nicht in Oberberg auch gelingen, zumal wir sogar per Volksentscheid abstimmen können!

Beiträge: 341 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 29. Dezember 2006 19:07      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Die oberbergischen Politiker haben sogar eine ganz besondere Chance, die Wiehltalbahn zu fördern, wenn diese daraus ein Projekt für die http://www.regionale2010.de machen.

Wollen diese sich wirklich diese Chance entgehen lassen?

Beiträge: 341 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert


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