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Autor Thema: Nahost - Forum in Wiehl
TnT
unregistriert


Icon 1 erstellt am: 18. Januar 2010 19:48            Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Problem ist nur: niemanden hier interessiert deine Seite oder Meinung. Vom Speichellecker Nitro mal abgesehen...

[ 18. Januar 2010, 19:51: Beitrag editiert von: T.N.T. ]

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Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 09. Januar 2011 09:21      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Kommentar zu: http://www.kath.net/detail.php?id=29635

Was tut Amad al Tayyeb um das "heilige Gesetz" der Religionsfreiheit für sein Heimatland einzufordern?

Statistisch werden die Kopten heruntergerechnet, um Ägypten islamischer zu machen.

Kopten sind kaum in höheren öffentlichen Ämtern vertreten.

Wer vom Islam zu einer anderen Religion wechselt, hat schlimme Schikanen oder gar Haft und Folter zu erdulden.

Wo sind die theologisch fundierten Begründungen für die Religionsfreiheit im Islam? Diese müssen endlich mal auf den Tisch, um den Muslimbrüdern zu zeigen, dass ihr Vorgehen nicht islamisch ist.

Bedenklich finde ich die Aussage zur Toleranz in der islamischen Geschichte. Immerhin sind unter islamischer Herrschaft alle christlichen Gemeinschaften zu Minderheiten geschrumpft. Wäre da nicht mal ein Schuldbekenntnis angesagt? So wie es Johannes Paul II für die Untaten getan hat, die von Vertretern der Kirche ausgegangen sind?

Glaubt der Iman die Geschichtsklitterung selber, die er hier betreibt, oder ist dass nur eine Nebelkerze für die Europäer?

Bis zur Umsetzung des "heiligen Gesetzes" in Ägypten und anderen islamischen Ländern scheint es noch ein langer Weg zu sein, auf dem die Christen noch viel leiden müssen.

Amba Damian, koptischer Bischof sagte dazu am 8.1.11 in der Tagespost www.die-tagespost.de :
"Wir müssen erst einmal Kräfte sammeln, ehe wir uns wieder mit Muslimen an einen Tisch setzen. Es reicht uns nicht mehr, stets nur Appelle und Willensbekundungen der anderen Seite zu hören. Und es darf nicht passieren, dass das, was in Berlin erzählt wird, etwas anderes ist,, als was in Kairo gilt. Was wir brauchen sind eindeutige, verbindliche und schriftlich fixierte Vereinbarungen. Durch bloßes Reden allein lassen wir uns nicht länger beeindrucken."

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert
terry_mccann
Mitglied
Benutzer # 818

Icon 1 erstellt am: 09. Januar 2011 19:36      Ansicht des Profils von terry_mccann   Senden Sie eine eMail an terry_mccann   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Das ist hier ein bischen wie Speakers Corner....jeder darf, aber keiner hört zu.

Ich finde es allerdings auch ein klein bischen viel Politisiererei für ein Dorfforum...

Beiträge: 858 | Registriert seit: Dez 2003  |  IP: gespeichert
Felix Staratschek
Mitglied
Benutzer # 1520

Icon 1 erstellt am: 20. Januar 2011 00:59      Ansicht des Profils von Felix Staratschek   Senden Sie eine eMail an Felix Staratschek   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Es ist traurig, wie die Politiker mit den Menschen in Tunesien umgehen! Wie vor 20 Jahren in der DDR und anderen Ostblockstaaten stehen dort die Menschen auf und fordern Demokratie und Menschenrechte! Statt aber dies freudig zu begrüßen, halten sich die Vertreter der europäischen Pseudodemokratien zurück oder sympathisieren sogar noch mit dem Diktator!

Bisher führten bei den Demos keine Islamisten das Wort, sondern Menschen mit dem Wunsch nach Freiheit und einer besseren Entwicklung. Jetzt heißt es mit guten Rat und Hilfe denen beizustehen! Verpassen wir diese Chance, dann können frustrierte Demonstranten den Islamisten in die Hände gespielt werden, nutzen wir die Chance, kann das die Despotien im Nahen Osten genauso zum Wandel bringen, wie die Perestroika und die Demonstranten die Ostblockstaaten gewandelt hat.

Oder haben die Unterstützungsangebote für Ben Ali, die es vor dessen Flucht gab damit zu tun, dass die Machtelite in Europa voll Neid auf dessen machtfülle schaut? Der Vertrag von Lissabon hat ja Potentiale, die die Demokratie weiter aushöhlen könnten, wenn wir nicht sehr Wachsam sind.

Beiträge: 344 | Registriert seit: Aug 2006  |  IP: gespeichert


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