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Autor Thema: Gedichte
Günther
Administrator
Benutzer # 2

Icon 7 erstellt am: 03. Februar 2002 22:18      Ansicht des Profils von Günther   Senden Sie eine eMail an Günther   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Hallo,
habt ihr vielleicht ein tolles Gedicht gefunden?
Hat es euch gefangen genommen?

Her damit!


Zwei meiner Lieblingsgedichte:


In Sand geschrieben
von Hermann Hesse

Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer,
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah dem Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweg geflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.

Im Nebel
von Hermann Hesse

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


[Dieser Beitrag wurde von Guenther am 03.02.2002 editiert.]


Beiträge: 1664 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 10 erstellt am: 04. Februar 2002 08:42      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Stufen

Wieder mal steh ich
vor einer Stufe,
die mich einen Schritt näher
an mein Ziel rücken lässt.

Eine Lebensstufe höher.

Noch habe ich Angst
vor dieser Stufe, die mir
unerreichbar erscheint
und schwierig zu bewältigen.

Angst, dass ich ausrutsche,
Angst, dass ich mir zuviel vorgenommen
habe,
Angst, vor dem Ungewissen, der
neuen erreichbaren Höhe.

Doch bald schon
werde ich
lächelnd
die Stufe hinunterblicken,
wie auf alle anderen vorher und
mir denken,

es war wieder mal nur halb so schlimm!


Dies schrieb mir meine "Sandkasten"-Freundin Anja Cremer aus Dahl, 1997.

-------------------------------------------

Freundschaft

Wenn jemand schlecht von deinen Freunden spricht,
und scheint er noch so ehrlich, glaub ihm nicht.
Spricht alle Welt von deinen Freunden schlecht,
mißtrau der Welt und gib deinen Freunden recht.
Nur wer so standhaft seine Freunde liebt,
ist wert, daß ihm der Himmel Freunde gibt.

Ein Freundesherz ist ein so seltener Schatz,
die ganze Welt ist dafür nicht Ersatz.

Verfasser: unbekannt


Beiträge: 2995 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
ricci
Mitglied
Benutzer # 19

Icon 7 erstellt am: 15. Februar 2002 22:41      Ansicht des Profils von ricci     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Lächeln kann ich,
wenn ich sehe, dass die Menschen, die ich liebe, glücklich sind,

lächeln kann ich,
wenn ich morgens in der Zeitung
mal keine Schreckensnachrichten lese,

lächeln kann ich,
wenn meine Familie morgens fröhlich in den Alltag startet,

lächeln kann ich,
wenn ich in Kinderaugen sehe oder einem Bettler die Welt mit ein bisschen Güte heller erscheinen lasse,

lächeln kann ich,
wenn ich in mir selbst ruhen kann.

Lachen kann ich,
wenn ich merke, dass ich geliebt werde und

glücklich bin ich, wenn ich dieses
Lächeln und dieses Lachen an andere weitergeben kann.
[c] Celine Rosenkind


Beiträge: 37 | Registriert seit: Mrz 2001  |  IP: gespeichert
ricci
Mitglied
Benutzer # 19

Icon 12 erstellt am: 17. Februar 2002 21:23      Ansicht des Profils von ricci     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
hier gibt es mehr von celine rosenkind:
http://www.lettern.de/sesrose.htm

 -

[ 17. September 2002, 18:26: Beitrag editiert von: ricci ]

Beiträge: 37 | Registriert seit: Mrz 2001  |  IP: gespeichert
grinsekatze
Mitglied
Benutzer # 25

Icon 7 erstellt am: 20. Februar 2002 21:33      Ansicht des Profils von grinsekatze     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Es war nur ein freundliches Wort,
doch scheuchte es lastende Wolken
und schwere Gedanken fort.

Es war nur ein herzliches Grüßen
der tröstende Druck einer Hand,
doch schien´s wie die leuchtende Brücke,
die Himmel und Erde verband.

Ein Lächeln kann Schmerzen lindern,
ein Wort kann von Sorge befrein´,
ein Händedruck schweres verhindern
und Liebe und Glaube erneun´.

Es kostet doch wenig zu geben,
Wort, Lächeln und helfende Hand,
doch arm und kalt ist Dein Leben,
wenn keiner solch Trösten empfand.


Friedrich Krützfeld


Beiträge: 109 | Registriert seit: Mai 2001  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 10 erstellt am: 27. Februar 2002 08:52      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Liebe...

Ein Herz voller Liebe ist nie arm,
erkaltet nicht, ist immer warm.
Es nimmt nicht, denn ein Herz das liebt,
ist auch ein Herz, das immer gibt.

-------------------------------------------

Das Änderungsgedicht

Wir ändern morgen, wir ändern heut,
wir ändern wütend und erfreut.
Wir ändern, ohne zu verzagen,
an allen sieben Wochentagen.

Wir ändern teils aus purer Lust,
mit Vorsatz teils, teils unbewußt.
Wir ändern gut und auch bedingt,
weil ändern immer Arbeit bringt.

Wir ändern resigniert und still,
wie jeder es so haben will.
Die Alten ändern und die Jungen,
wir ändern selbst die Änderungen.

Wir ändern, was man ändern kann,
und stehen dabei unseren Mann.
Und ist der Plan auch gut gelungen,
bestimmt verträgt er Änderungen.

Wir ändern deshalb früh und spät
alles, was zu ändern geht.
Wir ändern heut`und jederzeit,
zum Denken bleibt uns wenig Zeit.

[Dieser Beitrag wurde von Birgit am 27.02.2002 editiert.]


Beiträge: 2995 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Lenny
Mitglied
Benutzer # 36

Icon 1 erstellt am: 28. Februar 2002 12:57      Ansicht des Profils von Lenny     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Der Kuss


Auf die Hände küsst die Achtung,
Freundschaft auf die offne Stirn,
Auf die Wange Wohlgefallen,
Sel´ge Liebe auf den Mund;
Aufs geschlossne Aug´ die Sehnsucht,
In die hohle Hand Verlangen,
Arm und Nacken die Begierde,
Überall sonst die Raserei.

Franz Grillparzer 1819


Beiträge: 583 | Registriert seit: Jul 2001  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 6 erstellt am: 06. März 2002 21:41      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben

von Elli Michler @2001

Dieses Gedicht habe ich in einem anderen Forum gelesen und wollte es gerne an euch weitergeben

[Dieser Beitrag wurde von Birgit am 26.06.2002 editiert.]


Beiträge: 2995 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
TnT
unregistriert


Icon 1 erstellt am: 11. März 2002 09:42            Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Das Fussball-Lied

Vierundvierzig Fussballbeine
rasen hin und rasen her
Denn das Spielfeld ist begrenzt
und das machts besonders schwer

Manchmal bleiben sie auch stehen
oder treten nach dem Ball
Das kann jeder selbst bestimmen,
das aendert sich von Fall zu Fall

Einer ist meist schwarz gekleidet,
hat ein Ding auf dem er pfeift
Und die Spieler sind beleidigt
wenn er in die Tasche greift

Denn da drin da hat er Karten,
rot und gelb, recht gut gemischt
Die zeigt er dann dem Spieler,
der nach seinem Gegner drischt

Plötzlich Müllert's vor dem Kasten
Das Volk schreit Uwe wie mir scheint
Da schiesst der Müller knapp daneben
denn er war ja nicht gemeint

Siebzigtausend auf den Rängen
spielen in Gedanken mit
Mancher ist so begeistert
und gibt dem Vordermann 'nen Tritt

Jedes Spiel wird bar bezahlt
Auf Pfennig und auf Heller
Und legt man ein paar Scheine drauf
dann laufen sie schon schneller

Jedes Spiel hat auch ein Ende
Denn die Spieler werden matt
Morgen steht dann in der Zeitung
wer das Match gewonnen hat

Und am Ende der Meisterschaft
Weiss man wer am meisten schafft
Wer der Meister ist der Welt
der kriegt auch das meiste Geld

Fuer Geld da kann man vieles kaufen
Auch Leute, die dem Ball nachlaufen...

(Fredl Fesl)

------------------
It's a long way to the top...if you wanna Rock n' Roll!


IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 10 erstellt am: 24. März 2002 10:24      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Etwas zur Osterzeit

ER IST'S

Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;

süße wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.

Horch: von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Ein Gedicht von Eduard Mörike (* 8. September 1804, † 4. Juni 1875)

--------------------------------------------


Ein Ostergedicht von Heinz Erhardt


Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest
Cornelia mich sitzen lässt?

Das war noch nichts: zu Ostern jetzt
hat sie mich abermals versetzt!

Nun freu ich mich auf Pfingsten -
nicht im geringsten!



Beiträge: 2995 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Gandalf
Mitglied
Benutzer # 153

Icon 1 erstellt am: 29. März 2002 16:17      Ansicht des Profils von Gandalf     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Noch ein Gedicht für diese besondere Jahreszeit:

Osterspuren

Wenn mir einer die Frage stellt
nach Osterspuren in unserer Welt,
muss ich nicht schweigen,
will ich ihm zeigen,
wo und wann heute geschieht,
was damals begann,
als Ostern seinen Anfang nahm.

Wo einer dem anderen neu vertraut,
und mit ihm eine Brücke baut,
um Hass und Feindschaft zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer am Ende nicht verzagt
und einen neuen Anfang wagt,
um Leid und Trauer zu überwinden,
da kannst du Osterspuren fnden.

Wo einer das Unrecht beim Namen nennt,
und sich zu seiner Schuld bekannt,
um das Vergessen zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer dich aus Trägheit weckt
und einen Weg mit dir entdeckt,
um hohe Mauern zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.
von Reinhard Bäcker

(gefunden in der neuesten Ausgabe der OASE-Zeitung)


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Birgit
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Benutzer # 4

Icon 7 erstellt am: 04. April 2002 20:06      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Liebe heißt, Wärme auszustrahlen,
ohne einander zu ersticken.

Liebe heißt, Feuer zu sein,
ohne einander zu verbrennen.

Liebe heißt, einander nahe zu sein,
ohne einander zu besitzen.

Liebe heißt, viel voneinander zu halten,
ohne einander festzuhalten.

Liebe ist das große Abenteuer
des menschlichen Herzens.

Spüren Menschen das Herz eines Menschen,
dann kommen sie zum Leben.

Liebe ist der einzige Weg,
auf dem Menschen menschlicher werden.

Allein die Liebe ist das Haus,
in dem wir wohnen können.

~Phil Bosmans~


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Günther
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Benutzer # 2

Icon 1 erstellt am: 10. April 2002 22:22      Ansicht des Profils von Günther   Senden Sie eine eMail an Günther   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.


Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.


Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.



(Rainer Maria Rilke)


Beiträge: 1664 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 12 erstellt am: 11. April 2002 08:43      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Das Schönste

Das Schönste in uns
liegt auf dem Grund der Seele -
wie ein versunkener Schatz.

Du erkennst es nur
mit geschlossenen Augen
und sprachlosem Verstand.

Du fühlst es,
wenn du dich öffnest
ohne Ängste und Zweifel,

wenn du dich fallen lässt
in die Tiefen des Augenblicks -
weil es das Leben so will.

[Dieser Beitrag wurde von Birgit am 11.04.2002 editiert.]


Beiträge: 2995 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 14 erstellt am: 23. April 2002 11:25      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Meine Gedanken

Warum senkt Ihr euren Blick , wenn Ihr mich seht ?
Warum wechselt Ihr die Straßenseite, um mir auszuweichen?
Warum erwidert Ihr nicht mein Lächeln?

Die Krankheit veränderte mein Äußeres, vielleicht kostet sie mein Leben,
aber sie veränderte nicht meine Persönlichkeit.
Im Gegenteil sie hat mich
reifen lassen. Ich kann euch nicht anstecken, euch nicht verseuchen.

Gelernt habe ich, spar Dir die Kraft, falschen Freunden hinterher zu rennen.
Echte Freunde zeigen sich in schweren Zeiten.
Glück hab ich gehabt, einige wahre Freunde zu finden.
Denen widme ich meine Freundschaft, meine Liebe.

Seid nicht verunsichert, gehemmt, fragt mich was ihr wissen wollt.
Ich bin es immer noch und werde es bleiben.

/gefunden in fruen.de


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