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Autor Thema: Bücher
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 10 erstellt am: 23. August 2003 18:55      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
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"Ich hab keine Wunderkinder" von Rosemarie Lingk

Epilog:
Natürlich bin ich eigentlich nur neidisch. Nur weil mir keine Wunderkinder vergönnt sind, heißt das ja noch lange nicht, dass es keine gibt.
Es gibt sie schon, und zwar mehr, als man denkt. Meistens wohnen sie gleich nebenan. [Winken]

Diese Kinder sind schon sehr zum Wundern:
Sie brechen in Tränen aus, wenn sie hinfallen - nicht weil's wehtut, sondern wegen des Lochs in der Hose.
Obschon ihre Eltern von früh bis spät nichts anderes tun als reden: "Tu dies nicht, tu das nicht, mach das soundso, und so geht das auf keinen Fall!", schalten sie nicht etwa ihre Ohren auf Durchzug, oh nein, sie folgen aufs Wort, und zwar auf jedes!

Nachmittags hört man sie allen Ernstes sagen: "Nein, ich komme jetzt nicht raus. Ich m ö c h t e noch Flöte üben."

Wenn sie in Streit geraten, haben sie selbstverständlich nie was getan. Das waren immer die anderen. Nie würden unanständige Wörter über ihre wundersamen Lippen huschen, wenn sie nicht dem verderblichen Einfluss der Lingks ausgeliefert wären, und schlechte Noten in der Schule kämen bei ihnen nie vor, wenn nur die Lehrer "nicht so doof" wären.

Das fantastischste Kind aber, das mir jemals begegnete, drehte eines Tages das Ventil an Arthurs Fahrradreifen auf. So weit, so gut, doch als Arthur - wie in solchen Fällen üblich - anfing, sich gebührend darüber aufzuregen, riss die Wunderkind-Mutter plötzlich ihre Haustür auf und rief mitten in den Luft-raus-Tumult: "Das hat er doch nicht extra gemacht. Das war ein Versehen!"

Arthur und seine Geschwister brachen in wildes Gelächter aus, ich aber erstarrte in Ehrfurcht: Das erste Kind, das "aus Versehen" die Luft aus einem Fahrradreifen lässt - da soll man nicht neidisch werden? [Breites Grinsen]


Na, kommt euch das bekannt vor? [Winken]

Beiträge: 2994 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Namewastaken
Mitglied
Benutzer # 99

Icon 4 erstellt am: 19. Februar 2004 15:34      Ansicht des Profils von Namewastaken     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
"Hans Georg Möntmann"

DIE BANK ALS RÄUBER

oder

Wie nehmen wir den Kunden aus

Alles, was die Banken nie verraten, Berater verschweigen und nur echte Profis wissen.
Das Buch für jeden, der ein Konto hat.

Fazit: Die kundenfreundliche Bank muß erst noch erfunden werden!!!

Das Buch schildert sehr eindrucksvoll wie und wo Banken Privatkunden und Firmenkunden systematisch ausplündern und welche Maßnahmen einem im Falle eines solchen "Überfalls" bleiben.
Das ultimative Buch für den Umgang mit Banken.

[ 19. Februar 2004, 15:35: Beitrag editiert von: Namewastaken ]

Beiträge: 354 | Registriert seit: Jan 2002  |  IP: gespeichert
Birgit
Mitglied
Benutzer # 4

Icon 1 erstellt am: 21. Mai 2004 14:56      Ansicht des Profils von Birgit     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Der kleine Lügendetektor
von Stan B. Walters

 -

Beispiel:

Unwahrheiten – Reaktionsverhalten

Für den Umgang mit sogenannten „Verhandlern“ gibt es mehrere Regeln.
Erstens sollte man sich vor Augen führen, dass es sich beim Verhandeln eigentlich um ein Ausweichen und Verschleiern handelt, das genauso den Tatbestand einer Täuschung erfüllt wie eine direkte Lüge.

Zweitens enthält die Aussage des Verhandlers immer ein oder zwei wahre Punkte, die allerdings so frisiert wurden, dass sie vorteilhafter klingen.

Die richtige Reaktion des Zuhörers ist, den Sprecher in aller Ruhe sein Gespinnst der Verschleierung weben zu lassen, wissend, dass seine Geschichte irgendwo einen wahren Kern hat.
Hören Sie einer polierten Darstellung von sich selbst und seinen Taten eine Weile zu, ja tun Sie sogar, als spielten Sie mit in seiner Scharade.

Sobald der Sprecher glaubt, Ihnen seine Version der Geschichte verkauft zu haben, holen Sie ihn auf den Boden der Tatsachen zurück, in dem Sie hartnäckige, detailorientierte Fragen zum Auffüllen der Ihnen aufgefallenen Lücken stellen.
Weisen Sie auf Widersprüche hin, erbitten Sie fehlende Informationen, fordern Sie ihn auf, verschwommene Aussagen zu konkretisieren – damit setzen Sie seine Verhandelnsstrategie erfolgreich außer Kraft.

Der Verhandler treibt sein Spiel häufig mit dem Hintergedanken, Ihren Sympathie zu erobern, um später aus der sich zwischen Ihnen entwickelnden Beziehung Profit zu schlagen.
Sollten Sie irgendwann eine Täuschung vermuten, scheuen Sie sich, Ihrer Intuition zu vertrauen, weil Sie das Gefühl haben, damit einen Freund zu verraten.
Dieser Trick wird häufig im Rahmen sogenannter „Soft-Sell“-Verkaufsmethoden verwendet.
Der Verkäufer bemüht sich, Ihre persönlichen Vorlieben und Ziele kennen zu lernen und mit Ihnen zu besprechen.

Diese Ziele nimmt er dann als Gründe, warum Sie ihm sein Produkt abkaufen sollen. Wollen Sie das nicht, impft er Ihnen Schuldgefühle ein. Haben Sie den armen Verkäufer etwa an der Nase herumgeführt, nachdem er Ihnen so viel Zeit gewidmet und sich so sehr eingesetzt hat, damit Sie genau das bekommen, was Sie wollen? Und jetzt wollen Sie doch nicht?
Wenn seine Taktik aufgeht, fühlen Sie sich zum Kauf verpflichtet, weil Sie sich sonst wie ein schlechter Mensch vorkämen.

Was ist wirklich passiert? Der Verkäufer hat seinen emotionalen Input in Ihre Beziehung verzerrt dargestellt.
Er hat übertrieben, wie viel Zeit und Energie er aufgewendet hat, um Sie besser kennen zu lernen und über sein Produkt zu informieren.
Und er hat Ihre Wünsche und Bedürfnisse übertrieben. Mit anderen Worten: Er hat die Wahrheit verhandelt, um Sie zu täuschen und ein eigennütziges Ziel zu erreichen – eine Provision zu kassieren.
Jedes Mal, wenn Sie Aussagen hören, die übertrieben, beschönigt oder einfach anders klingen, als Sie sie in Erinnerung haben, seien Sie auf der Hut: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass jemand Sie als Opfer eines Verhandlungsmanövers auserkoren hat, dessen Endziel eine handfeste Täuschung ist.

Amazon >>>

Beiträge: 2994 | Registriert seit: Jan 2001  |  IP: gespeichert
Kokeltaler
Mitglied
Benutzer # 725

Icon 1 erstellt am: 08. Januar 2006 00:30      Ansicht des Profils von Kokeltaler         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Für alle Frankreich- und Französischliebhaber/innen:

"Les plus belles gaffes de Jaques Chirac" - Die schönsten Ausrutscher des Jaques Chirac.

Kostprobe? Bitte:

Jaques C. über Margaret Thatcher:
"Was will diese Hausfrau? Meine Eier auf einem Tablett?"

Ein Hochlebe-Spruch:
"Auf unsere Frauen, unsere Pferde und die, die sie besteigen."

Über Bosse:
"Das Einzige, was die verstehen, ist ein Tritt in den Arsch; können sie haben."

Quelle: DER SPIEGEL

Beiträge: 178 | Registriert seit: Jul 2003  |  IP: gespeichert
Der Notorische Querulant
Mitglied
Benutzer # 2246

Icon 1 erstellt am: 23. November 2009 19:03      Ansicht des Profils von Der Notorische Querulant   Senden Sie eine eMail an Der Notorische Querulant   Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
"Unendlicher Spaß"
von David Foster Wallace

Über das Buch
1996 erschien »Infinite Jest« in den USA und machte David Foster Wallace über Nacht zum Superstar der Literaturszene. Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace das Leben. Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces Opus magnum gearbeitet, dem größten Übersetzungsprojekt in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch.

www.unendlicherspass.de

Beiträge: 217 | Registriert seit: Jul 2009  |  IP: gespeichert


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