Thema: Verkehrssicherheit und Verkehrskreisel in Wiehl im Forum: Wiehler Forum bei: Wiehler Community.


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erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 25. Mai 2007, 19:27:
 
Der „Oberbergische Anzeiger“ berichtet am 25.5.2007 unter der Schlagzeile: „Weniger Unfälle im Kreis. Besonders in Wiehl kommt es auf der Straße zu weniger Kollisionen“ der Oberbergische Kreis habe den niedrigsten Stand schwerer Unfälle seit Bestehen des Kreises verzeichnet. Das habe Kirsten Vetter, stellvertretender Leiter des Wiehler Ordnungsamtes, dem Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt in dessen jüngster Sitzung berichtet. Die Stadt Wiehl gehöre zu den 5 Kommunen, in denen es im Jahr 2006 besonders wenige Unfälle pro 100.000 Einwohner gegeben habe.
Unfallschwerpunkte gäbe es im Bereich der Stadt Wiehl zurzeit nicht – eine Entwicklung, die auch auf die Einrichtung von Kreisverkehren zurück zu führen sei.

So, weniger Unfälle kann ja sein. Aber das es keinen Unfallschwerpunkt mehr gibt, ist nicht richtig. Zum Beispiel ist da die Kreuzung in Alpermühle (L 341 / K 48), auf der es seit vielen Jahren alle paar Monate kracht, zeitweise alle paar Wochen. Erst in der vergangenen Woche war dort wieder ein Unfall, der nur um Haaresbreite nicht furchtbar endete. Die Kreuzung ist ganz eindeutig ein Unfallschwerpunkt. Merkwürdigerweise aber wird in dieser Stadt, die Verkehrskreisel in rekordverdächtiger Anzahl bauen lässt, für dort kein Kreisel vorgesehen. Wie passt das eigentlich zusammen? Oder, anders gefragt, hat der Bau von Kreisverkehren vielleicht noch einen ganz anderen Zweck als den der Verkehrssicherung?
 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 30. Mai 2007, 12:31:
 
Für mich ist das klar: Die müssen rechtfertigen, dass sie so viele hunderttausende in die geblümten Kreisel investierten, damit in Wiehl auch ja alles schön und toll ist.

Ein Witz, wenn man sich dann mal die Strassen in Kehlinghausen, im Ülpetal und andernorts ansieht. Da ist dann leider kein Geld mehr übrig für, und davon will die Stadt natürlich ablenken, indem sie die sinnfreien Kreisel in den Himmel lobt.

OK, ich seh das vielleicht etwas krass, aber hab mal eine starkbefahrene Einfahrt in einen Kreisel, dann kommt kein Anderer mehr rein und es staut sich...suuuper...

Viel bessere Lösung: Ampeln. Und wenn man Raser bremsen will, dann eben alle vier Ampel auf Dauerrot, ist ja technisch kein Problem.

[ 30. Mai 2007, 12:32: Beitrag editiert von: terry_mccann ]
 
erstellt von Dallimann (Benutzer # 359) am 30. Mai 2007, 12:37:
 
Ampelanlagen sind jedoch deutlich teurer. In der Unterhaltung/Instandhaltun sowieso, und vermutlich auch in der Anschaffung.
 
erstellt von Kalimshen (Benutzer # 370) am 01. Juni 2007, 11:48:
 
Wieso soll keiner mehr in einen Kreisverkehr reinkommen, nur weil auf allen Zufahrten viel Verkehr ist? Das könnte nur passieren wenn 3 oder 4 Autos ohne Pause im Kreisverkehr ihre Runden drehen, sonst kommt immer wer in den Kreisverkehr rein.

Und zu Kehlinghausen: Du weißt, warum die Strasse in diesem schlechten Zustand ist? Weil wegen eines Unfalls auf der Autobahn mehrere Monate tausende PKW und hunderte LKW über diese Strasse gefahren sind.
Und vielleicht hast du auch mitbekommen, dass dort im Moment der Kanal saniert wird, und danach wird die Fahrbahn im Auftrag des Landesbetriebs Strassenbau ebenfalls saniert.

Und ich bin froh, dass unsere Kreisverkehre so sind. Wenn die alle so aussehen würden wie der zwischen Marienheide-Rodt & Müllenbach (wenn man Richtung Meinerzhagen fährt), dann könnte ich jeden Tag 8 mal kotzen.
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 01. Juni 2007, 23:40:
 
Ich verestehe nicht, warum hier so ein Aufstand wegen des Kreisverkehrs gemacht wird.
Ich weiß nicht, ob es nötig war, so viel für die Ausschmückung zu investieren, aber die Wiehler haben nun mal den Wunsch und offensichtlich auch die Sponsoren, ihre Kreisverkehrsanlagen anders und gefälliger zu gestalten als anderswo.

Natürlich wird es immer wieder Bürger geben, die vor der eigenen Haustür Probleme haben und sich wünschen, dass sie endlich mal bedacht werden.
Aber wer kann schon im Ernst erwarten, dass dort, z.B. Alpermühle, wo vielleicht ein Kreisel angebracht wäre, gleich der nächste gebaut wird?

Das Argument mit der sicheren Ampelanlage ist von kaum einem für die Planung Verantwortlichen ernst genommen worden. Die langjährigen Erfahrungen, nicht nur in Oberberg, geben ein völlig anderes Bild.

Bei dem Vergleich Straßenreparaturen und neue Kreisel sollte man nicht so pauschal denken. Schließlich gibt es in jeder Gemeinde Straßen, für die die Gemeinde, der Kreis oder das Land zuständig sind.

Ganz so einfach ist das nicht, pauschal eine Meinung von sich zu geben und darauf zu hoffen, dass es Zustimmung von allen Seiten gibt.

Das Thema Kehlinghausen und Uelpestraße kann ad acta gelegt werden, wie ihr wohl wisst.

[ 01. Juni 2007, 23:43: Beitrag editiert von: Kassandra ]
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 02. Juni 2007, 08:04:
 
Interessant, das hier bei uns in Aplermühle weder eine Kreuzung noch eine Ampel steht, dazu Alpermühle auch nur aus 3 Häuser besteht, von einem reisel hier zu sprechen finde ich interessant. [Winken]
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 02. Juni 2007, 18:32:
 
alf hat recht. Ich bitte sehr um Nachsicht. Natürlich nicht in Alpermühle, sondern in Mühlhausen ist die besagte gefährliche Kreuzung. Da wo`s aus dem Alpetal hoch nach Morkepütz geht. So kann`s einem gehen. Alles andere dazu habe ich allerdings nicht zurück zu nehmen oder zu korrigieren.
Und Kassandra, es geht mir gewiss nicht darum daß möglichst viele Verkehrskreisel gebaut werden. Ich bin wirklich kein Anhänger dieser ausufernden Art von Verkehrsführung. Wer meinen Beitrag liest, bemerkt, daß es um die Aussage geht, es gäbe keinen Unfallschwerpunkt mehr in Wiehl. Und genau das ist nicht rchtig. Vielleicht solltest Du, Kassandra, nicht immer gleich nervös werden, wenn Kritik an der Wiehler Politik aufkommt. Du verteidigst alles, aber auch alles, was aus dem Rathaus kommt. Warum?
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 04. Juni 2007, 01:20:
 
Ich werde sicherlich nicht nervös, wenn Kritik am Rathaus geübt wird. Ich versichere auch, dass ich keine besonderen Beziehungen zur Verkehrsgestaltung in der Stadt Wiehl habe.

Im Laufe der Jahre ist mir allerdings bewusst geworden, wie schwierig es ist, es allen recht zu machen. Ich kenne die Kreuzung gut, so wie ich viele Gefahrenquellen der Wiehler Straßen kenne.
Das Bemühen um eine zunehmende Straßensicherheit ist offensichtlich, wenn ich mich auch oftmals frage, ob dieser Aufwand betrieben werden muss, ob die Kreisverkehre, die plötzlich in vielen Stellen entstanden sind, nötig waren.

Bitte vergiss nicht, dass die Straßen unterschiedlich eingestuft sind. Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, es gibt, Gemeindestraßen, Kreisstraßen und Landstraßen, deren Träger jeweils für die Unterhaltung verantwortlich sind. Es liegt also nicht nur an den Ideen der Stadt, was wo zu machen ist.

Wir wollen uns nicht streiten. Bezogen auf die Kreuzung Alpetal-Morkepütz-Sonnenhang muss etwas geschehen. Hier ist die Gefährdung nicht reduziert. Da bin ich mit dir einig.

Eigentlich will ich nur darauf hinweisen, wieviele - nur zum Teil zu recht - bestehende Forderungen der Wiehler Bürger eingehen, die nicht alle innerhalb einer kurzen Zeit befriedigt werden können.
Manche Beschwerden sind geradezu unsinnig.
Das heißt nicht, dass die oben genannte Gefahrenquelle gemeint ist.
 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 05. Juni 2007, 14:00:
 
Zitat:
Original erstellt von Kassandra:
Das Thema Kehlinghausen und Uelpestraße kann ad acta gelegt werden, wie ihr wohl wisst.

Schlimm, wenn ich frage, warum? Habe keine Ahnung und nix mitbekommen, bitte um Aufklärung.

Zitat:
Original erstellt von Kalimshen:
Wieso soll keiner mehr in einen Kreisverkehr reinkommen, nur weil auf allen Zufahrten viel Verkehr ist?

Falsch. Nimm den Elsenrother Kreisel: Wenn beispielsweise die Verbindung von Elsenroth nach Mühlen eine Hauptader wäre, wo dann um 5 Uhr alle langfahren. Dann stehen die armen Deppen, die von Grossfischbach hochkommen, am Kreisel, kommen aber nicht weiter, da der, der im Kreisel ist, Vorfahrt hat. Bei einer Ampel wäre dann hingegen lange grün auf der Hauptader, zwischendrin aber auch immer mal wieder kurz grün für die anderen Strassen.

Find nicht, dass das pauschales Denken ist, sondern ein Kreisel-KO-Kriterium, zumindest an viel befahrenen Strassen.

Gruss MArco
 
erstellt von Kalimshen (Benutzer # 370) am 06. Juni 2007, 16:18:
 
Aber nicht jeder, der von dieser Hauptader in den Kreisverkehr hineinfährt, fährt auch auf ihr wieder hinaus. Und wahrscheinlich tut sich eine solche Lücke eher auf, als dass eine Ampel für die Nebenstrecke grün wird.
Und eine Ampel mindert nicht unbedingt das Unfallrisiko, da es genug Leute gibt, die nicht "ordentlich" links abbiegen (bzw zu gewagt trotz Gegenverkehr) und gerade nachts bedeutet eine grüne Ampel noch lange nicht, dass von den Seiten nicht doch jemand durchfährt.
Dass die Kreisverkehre im Bereich Zentrum zu erst gebaut wurden (wobei Heckelsiefen & Drabenderhöhe schon längst Kreisel hatten) ist in meinen Augen irgendwo normal. In Berlin würde man auch nicht den Bereich Unter den Linden vergammeln lassen und dafür alles Geld in Kreuzberg oder Neukölln stecken.
Und alle Kreuzungen sind finanziell nicht auf einmal zu stemmen (es sei denn, sie sind so wie mein erwähntes Beispiel bei Marienheide-Rodt *würg*).

Zur Ülpestrasse kann ich nix sagen, da ich da nie her fahr, aber zu kehlinghausen hab ich ja bereits was geschrieben:

Zitat:
...dass dort im Moment der Kanal saniert wird, und danach wird die Fahrbahn im Auftrag des Landesbetriebs Strassenbau ebenfalls saniert

 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 10. Juni 2007, 17:53:
 
Zitat:
Original erstellt von Kalimshen:
[qb]Aber nicht jeder, der von dieser Hauptader in den Kreisverkehr hineinfährt, fährt auch auf ihr wieder hinaus. Und wahrscheinlich tut sich eine solche Lücke eher auf, als dass eine Ampel für die Nebenstrecke grün wird.

Nein, ist (meiner Meinung nach) definitiv nicht so. Zu oft habe ich da an Kreisel schon gestanden und gestanden...

Zitat:
...dass dort im Moment der Kanal saniert wird, und danach wird die Fahrbahn im Auftrag des Landesbetriebs Strassenbau ebenfalls saniert
Ah ja, das ist doch mal ein Fortschritt. Wobei es das Uelpetal noch nötiger hätte....

Sarkasmus ein:

Aber ist schon ok. Jetzt Kehlinghausen, nächstes Jahr dann mal wieder drei Tulpenfelder-Kreisel in Wiehl und dann ist bestimmt irgendwann 2012 mal das Uelpetal an der Reihe.... ;-)

Sarkasmus aus.

Sorry, aber das mit "Unter den Linden" und Berliner Aussenbezirken seh ich nun ganz und gar nicht so. Drabenderhöhe und Bielstein sind mit Sicherheit keine "Aussenbezirke" von Wiehl, soweit kommt es ja noch....ich erwarte von der Stadt, dass alle ähnlich grossen Orte wie Wiehl auch ähnlich stark gewichtet werden.

[ 10. Juni 2007, 17:59: Beitrag editiert von: terry_mccann ]
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 10. Juni 2007, 22:41:
 
Kehlinghausen wird zur Zeit saniert, wie man sicherlich erkennen kann.

Soweit ich weiß, steht der Ausbau der Uelpestraße bevor. Ich hoffe, dass hier meine Information stimmt.
 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 11. Juni 2007, 22:55:
 
Bin seit Wochen nicht mehr durch KH gefahren. Und was die Uelpe angeht, hoffen wir das Beste....
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 11. Juni 2007, 23:21:
 
Sei versichert, ich hoffe mit dir und den Betroffenen
 
erstellt von Deichgeier (Benutzer # 1975) am 29. September 2009, 23:27:
 
Der Kreisel in Wiehl ist wenn man aus Wiehl einfahren möchte eine Gefahrenquelle.Der Verkehr aus richtung Oberwiehl ist durch die Sträucher links neben der Strasse nicht einsehbar!Da muss was gemacht werden!
An der Einmündung der Eichhardtstr.auf die L? in Altklef habe ich es schon mehrfach erlebt das wenn man bei Grün losfährt aus richtung Wiehl kommende Fahrzeuge bei Rot durchfahren u.a.auch ein Taxi!!Da sind Kontrollen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung fällig!
 
erstellt von CaBa1980 (Benutzer # 1231) am 07. Oktober 2009, 10:07:
 
Ja, die Ein- bzw. Ausfahrt Eichhardtstr./L336 ist auch in meinen Augen ein Unding! Die Leute, die auf der L unterwegs sind und die Ampel kennen verlassen sich darauf, dass sie eh direkt wieder auf grün schaltet und fahren dann bei rot durch! Selber auch schon erlebt!
Allerdings sollte das links abbiegen von der L in die Eichhardtstr. (aus Richtung Alperbrück kommend) auch verboten werden. Der Gegenverkehr ist sehr schlecht einsehbar und die Entgegenkommenden fahren meistens auch recht zügig. Und der Verkehr staut sich hinter dem Abbiegenden gerade in den Stoßzeiten sehr lang auf! Für mich ebenfalls eine (vermeidbare) Unfallquelle!
 
erstellt von Deichgeier (Benutzer # 1975) am 26. April 2010, 19:32:
 
Das Problem bei den Kreisverkehren sind nicht die Kreisel sondern die Autofahrer die einfach zu blöd sind diese zu benutzen.
Erstens werden die Kreisel so gebaut das ine freie sicht auf alle Zufahrten nicht möglich ist.
Dann Autofahrer die so lange an der Einfahrt zum Kreisel warten bis ein Auto kommt statt zu fahren.
In NL und Belgien geht das mit den Kreiseln wesentlich besser.
 


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