Thema: wiehltalbahn im Forum: Allgemeines Forum bei: Wiehler Community.


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erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 24. April 2008, 12:59:
 
Wem nützt die Wiehltalbahn?Sie verursacht nur kosten.Die Aussagen man kann zu Veranstaltungen und Events fahren ist ja wohl reiner Hohn,das kann ich auch mit dem Bus.Also meine Meinung stellt den Bahnverkehr ein damit endlich die Bahntrasse in Wiehl bebaut werden kann,da hat jeder Bürger etwas davon,und nicht nur die Hobby Eisenbahner
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 24. April 2008, 20:26:
 
Na das war ja mal ein wohlbedachter, vollkommen neuer und sehr sachlicher Beitrag.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 04. Mai 2008, 12:36:
 
Zitat:
Original erstellt von Friederrauch:
Wem nützt die Wiehltalbahn?

Politisch bedingt akut niemanden oder wenigen. Aber das kann sich jederzeit politisch bedingt ändern. Und diese Potentiale sind so groß, das die Bahn bleiben muß.

Zitat:
Sie verursacht nur kosten.
Niemand hat die Kommunen gezwungen die Bahnstrecke zu kaufen und damit die Wegesicherungspflicht zu übernommen. Die Strecke hätte ich als DB auch verkauft, wenn ich weiß, das rechtlich eine Stilllegung nicht möglich ist und die Pflichten auf den Käufer übergehen.

Zitat:
Die Aussagen man kann zu Veranstaltungen und Events fahren ist ja wohl reiner Hohn,das kann ich auch mit dem Bus.
Natürlich, aber es ist weniger schön und es müßten wohl zusätzliche Busse fahren. Aber: es ist ein ehrenamtlicher Verein der hier ein Angebot schafft und für so eine private Initiative ist das schon viel.

Zitat:
Also meine Meinung stellt den Bahnverkehr ein damit endlich die Bahntrasse in Wiehl bebaut werden kann,da hat jeder Bürger etwas davon,und nicht nur die Hobby Eisenbahner

Gibt es den abseits der Bahntrasse kein Bauland mehr?

Hier noch mehr Gründe für den Erhalt der Wiehltalbahn und anderer Bahnen:
www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID38/220.html#1

Was sagte noch mal der FDP- Bürgermeisterkandidat von Waldbröl:

"Wir haben eine Eisenbahn in einem Gewerbegebiet liegen mit Anschluss an das europ. Schienennetz. Darum wird man uns eines Tages beneiden"

dumm nur, das sein Wiehler Parteikollege und Amtsinhaber nicht will, das man einmal Waldbröl und auch Wiehl beneidet.

Allerdings ist mit dieser Aussage für bürgerliche Wähler die FDP in Waldbröl m.E. akut die einzige mit gutem Gewissen wählbare Partei.

[ 04. Mai 2008, 12:49: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 31. Mai 2008, 17:30:
 
Hallo werte Wiehler,
liebe Hobbybahner,

da wurden wir seit dem Orkan Kyrill mit der Sinnhaftigkeit der Holztransporte per Wiehltalbahn konfrontiert. Aus dem Wald heraus
nach Oberwiehl, dort umladen auf die Wiehltal-Bahn, dann nach Köln, umladen auf ein Schiff oder per Bahn direkt nach Österreich oder Süddeutschland und hoffentlich direkt zum Verbraucher in`s Sägewerk oder ggf. noch einmal umladen von der Bahn auf den LKW zum Verbraucher
- das spart Energie.

Pustekuchen!

Nun kommt heraus, dass es vorteilhafter gewesen wäre, wenn die hiesigen 150 nordrheinwestfälischen Sägewerke intensiver mit eingebunden worden wären.

Sogar das Bundes-Kartellamt ist mit der Sache beschäftigt.

Es ist die Rede von 1000 Arbeitsplätzen, die uns Steuerzahler bzw. die Beitragszahler zur Arbeitslosenversicherung dieser Holztourismus in die weite Welt wohl "kosten" wird.

KLICK hier

Die Hälfte der NRW-Sägebetriebe ist deshalb bedroht! KLICK hier (man beachte das Filmchen auf dieser Seite !)

Da wäre es besser gewesen, wenn das Holz -ggf. aus Nasslagern heraus- nahe beim Ursprungsort nur einmal aufgeladen und auf kurzem Wege PER LKW direkt zum Sägebetrieb um die Ecke gebracht worden wäre.

Nee, nee - das Holztransporte-Argument als Nutzeffekt ist damit gestorben. Auch an dieser Stelle zahlt der Bürger wieder mal ordentlich drauf.

Es grüßt

Euer Karl Klammer

P.S.: Ein Skandal ist es auch, dass die hiesige schnarchnasige Presse kein Wort dazu verliert...! (..oder hab' ich da was verpasst?)

[ 31. Mai 2008, 22:19: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 31. Mai 2008, 19:37:
 
Selbst wenn das alles so richtig wäre, was Karl Klammer hier mitteilt (Was ich so noch gar nicht glaube. Sägewerke sind in der Regel keine Saisonbetriebe, die von Mehraufkommen bei Sturmholz leben), ist das doch kein Argument gegen die Wiehltalbahn. Es geht um mehr als Holztransporte. Aber um beim Holz zu bleiben, wo ist eigentlich das nächste Sägewerk, und dann auch noch das "um die Ecke"?
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 31. Mai 2008, 21:31:
 
Zitat:
Original erstellt von manfred:
....... ist das doch kein Argument gegen die Wiehltalbahn. Es geht um mehr als Holztransporte.

Richtig, es ist kein Argument gegen die Wiehltalbahn und soll es auch nicht sein. Aber die Wiehltalbahnfreunde nutzen es seither als ein scheinbar gewichtiges PRO- Argument...... welches nunmehr als solches ENTFÄLLT ! [Winken]

Zitat:
Aber um beim Holz zu bleiben, wo ist eigentlich das nächste Sägewerk, und dann auch noch das "um die Ecke"?
Ich kenne eines in Vollmerhausen und eines in Holpe - beide ohne Bahnanschluss.....

Mit etwas Googelei dürften auch die zahlreichen Sägewerke im Sauer- und Siegerland, im Teutoburger- und Weserbergland und anderswo zu finden sein (die wenigsten mit Bahnanschluss) und alle keine 600 Kilometer und mehr fernab vom Fallort. Das meine ich mit "um die Ecke" - denn ein LKW ist in einer Stunde dort: 1x auf- und 1x abladen - fertig ist die Laube.

....aber sicher muss ich mir noch angewöhnen globaler zu denken:

Man hat den NRW-Sägewerkern das Holz im großen Stil kurzerhand vor der Nase weg an Großsägewerke verschleudert.

Die Wiehltalbahner haben davon in doppelter Hinsicht wirtschaftlich und argumentativ profitiert.

Erstes ist nicht zu beanstanden (da sie Mittel zum Zweck waren bzw. sind) - letzteres entfällt nunmehr (s.o.). [Breites Grinsen]

Ein Transport, der NICHT stattfindet oder minimiert werden kann, hat den größten Spareffekt! [Winken]
Ein Transportunternehmen wird einen Teufel tun Transporte oder gar Langstreckentransporte zu vermeiden.

Es grüßt

Karl

[ 31. Mai 2008, 21:34: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 31. Mai 2008, 22:07:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
Zitat:
Original erstellt von Friederrauch:
[qb]Wem nützt die Wiehltalbahn?

.....Was sagte noch mal der FDP- Bürgermeisterkandidat von Waldbröl:

"Wir haben eine Eisenbahn in einem Gewerbegebiet liegen mit Anschluss an das europ. Schienennetz. Darum wird man uns eines Tages beneiden"

dumm nur, das sein Wiehler Parteikollege und Amtsinhaber nicht will, das man einmal Waldbröl und auch Wiehl beneidet.

Allerdings ist mit dieser Aussage für bürgerliche Wähler die FDP in Waldbröl m.E. akut die einzige mit gutem Gewissen wählbare Partei.

Hallo Herr Staratschek,

die Waldbröler und andere mehr, hätten vor ca. 30 Jahren den Fortsatz der B256n von Grünenbach bis Waldbröl-Süd und weiter an die Sieg nicht verhindern sollen. Dann hätte Waldbröl nicht die Arbeitsmarkt-Dauer-ROT-Laterne im Kreis. Von den Verkehrsproblemen gar nicht zu reden.

Sieht denn keiner, welcher Aufschwung entlang der A4 möglich wurde? Davon hätte auch Waldbröl profitieren können.

Die Verhinderer sind für die Zustände verantwortlich - stattdessen wird fleißig nach Norden und Westen gependelt und gemeckert was das Zeug hält.

Gruß

Karl

[ 01. Juni 2008, 00:31: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]
 
erstellt von Landjaeger (Benutzer # 1516) am 01. Juni 2008, 10:22:
 
Das nächste Sägewerk ist in Tillkausen - in Vollmerhausen gibt es keines!

Aber in einer Stunde Auf- und Ableden und ins Weserbergland, das muß ja ein toller Transport sein.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 01. Juni 2008, 19:35:
 
"Aber in einer Stunde Auf- und Ableden und ins Weserbergland, das muß ja ein toller Transport sein."

Wer weiß, vielleicht ein Superukrainer mit getunter Maschine, Rammbügeln gegen Polizeikontrollen und Nitro im Tank, Vmin=160 kmh... [Schüchtern]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 01. Juni 2008, 22:08:
 
Na Nitro, wieder Freigang?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 04. Juni 2008, 04:58:
 
Im Prinzip ist die regionale Holzverarbeitung ztu begrüßen, aber angesichts des Widerstabndes der CDU und Wiehler FDP gegen die Bahn braucht der Verein halt jede Chance, seine Bahnstrecke zu beleben. Die Wirtschaft wird doch ansonsten so lange nicht in die Bahnlogistik investieren, wie der Bestand der Strecke durch politische Mehrheiten (ohne Volksbefragung!) gefährdet wird.

Das viele Sägewerke abseits der Schiene liegen, gehört zu den Sünden der strukturpolitik der vergangen Jahre. Andererseits ist durch neue Technik auch für die Industrie abseits der Bahn mit www.containerserviceamladegleis.de eine Lösung da.

Ich hoffe, am Sonntag schneidet in Waldbröl die FDP gut ab:
www.info-radevormwald.de/200806037030/burgermeisterwahl-waldbrol-bergische-odp-empfiehlt-fdp-kandidaten.html

[ 04. Juni 2008, 05:00: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 05. Juni 2008, 07:45:
 
Wollte gearde das gleiche wie Du reinposten. Besonders wenn ich an ein Sägerwerk in Ostwestfalen denke, was doch schon etwas weit weg ist.

So lang in Reichshof Holz verarbeitet werden kann, soll auch unser Holz nur dorthin. Nach Kyrill konnte aber nur von den Großen so viel Holz genommen werden. Und sowas gehört nich in ukrainische Billighände, die unsere Straßen in Schlachfelder verwandeln.

Doch jetzt mal das wichtigste in kürze:

Gerichtsurteil zum Nutzungsrecht der Wiehltalbahn http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1212172836942.shtml

Meine leise Vermutung - sollte auch das Urteil vor dem OVG für die WB ausgehen, und davon ist zumindest aus statistischer Sicht - aber auch aus Gründen der juristischen Überlegenheit auszugehen, wird wohl auch von Seiten der Wiehler Administration ein anderer Umgangston mit der RSE gepflegt werden. Anstatt zwei Radwegen direkt nebeneinander wird Stück für Stück die alte Lebensader des Wiehltals wieder aufgebaut und zum Gundkapital der Lebensversorgung der heimischen mittelständischen Wirtschaft.

Ich glaub, der Bürgermeister wird recht erleichtert darauf reagieren, wenn sich ein Konsens noch vor der Wahl zwischen den Streitparteien finden wird, da er dann einen Friedensvertrag und unerwartetes Wirtschaftswachstum ausgehend vom wiederbeleben der alten Strecke als Bonus für sein Wahlvolk vermarkten kann. Eine Fortsetzung des Rechtsstreits über den Wahlkampf hinaus hingegen kann keinem Bürgermeister zweckdienlich für seine Wiederwahl sein.

Also, noch zwei Gerichtsverfahren gewinnen und dann alle an einen Tisch der "Mittelstandsförderung" in den Homburgischen Gemeinden!
 
erstellt von weet (Benutzer # 2083) am 05. Juni 2008, 13:15:
 
Wiehltalban hin oder her, die Komunen und die wiehltalbahn sollten sich nur mal einigen wie sieht den unser stadt kern aus so ist es doch nichts halbes und ganzes. Mit dem Abriss des Bahnhofsgebäudes ging es ja auch
 
erstellt von Geronimo (Benutzer # 2084) am 05. Juni 2008, 18:59:
 
Zitat:
Original erstellt von weet:
Wiehltalban hin oder her, die Komunen und die wiehltalbahn sollten sich nur mal einigen wie sieht den unser stadt kern aus so ist es doch nichts halbes und ganzes. Mit dem Abriss des Bahnhofsgebäudes ging es ja auch

[Durcheinander] Was meinst Du damit, @ weet?

"Mit dem Abriss des Bahnhofsgebäudes ging es ja auch"

Ich (pro-WB) beobachte dieses "Jedöhnze" schon seit einiger Zeit. Ich stelle dabei immer wieder fest, dass der Contra-Seite die Argumente ausgehen, es wird immer und immer wieder auf längst widerlegte Fakten hingewiesen, wie z. B. die Kosten die die WB verursachen soll. Ich will jetzt hier nix aufzählen was nicht schon gepostet, aber anscheinend immer noch ignoriert wird, die WB verursacht keine Kosten.

Vor allem aber wird hier immer wieder argumentiert, die WB behindere die Entwicklung, insbesondere auch die der anliegenden Wirtschaft. Sehr schöner Übergang.

Was passiert mit einem Jugendlichem bei der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle, oder bei einem Arbeitslosen bei der Bewerbung um Arbeit?
Es wird ihm eine Probezeit, oder ein Praktikum angeboten.
Was passiert der WB?
Sie wird abgelehnt und unter fadenscheinigen Gründen auch noch zig-fach verklagt, ohne Rücksicht auf Verluste zu Lasten der Steuerzahler. (Soviel zu der Frage wer hier eigentlich Kosten verursacht)

Warum räumt man der WB nicht einfach eine Probezeit ein, hört auf sie ständig zu behindern, nimmt endlich die finanziellen Mittel des Landes in Anspruch und baut diesen dämlichen Bahnübergang in Wiehl, damit auch der Investor REWE zufrieden ist, und lässt die WB einfach mal machen??

[Wütend]
 
erstellt von UP and Down (Benutzer # 2050) am 05. Juni 2008, 20:41:
 
Zitat:
Original erstellt von Geronimo:
und lässt die WB einfach mal machen??


Ja meine Lieben, was macht denn eigentlich die Wiehltalbahn?
Nehmen wir doch mal kommendes Wochenende da fährt die WB bis ca. 1 Uhr nachts.
Hat da mal jemand an die Anwohner gedacht die nach jahrzehnte langer Stilllegung der Bahn sich an der Bahnstrecke niedergelassen (Wohnungen bezogen, Häuser gebaut)haben ?
Nun rumpelt bis spät in die Nacht das Bimmelbähnchen durch unser Ländchen und hupt frölich und munter (viele liebe Mitbürger aus ihrem wohlverdientem Schlaf) an jedem Bahnübergang wie es sich gehört!!!
Wenn jetzt "Ottonormalbürger" nach 22 Uhr mal ein wenig zu laut Stuhlgang hat bekommt er Postwendend eine Anzeige wegen Ruhestörung an den Hals.
Und jetzt meine Frage:
Warum darf man als Hobbyeisenbahner so etwas?
 
erstellt von Geronimo (Benutzer # 2084) am 05. Juni 2008, 21:44:
 
Na endlich mal ein neues Argument, und ein schlagkräftiges noch dazu, welches ich leider nicht entkräften kann. Denn die Gefahr, die mein Vorredner hier offenbart, "die WB fährt mitten in der Nacht laut hupend durchs Wiehltal", ist natürlich absolut gegeben.

Zum Glück ist es jetzt noch vor 22:00 Uhr, so dass sich meine Nachbarn nicht über mein lautes Lachen beschweren ...
[Breites Grinsen]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 06. Juni 2008, 18:01:
 
Freudige Nachricht, nachzulesen bei www.oberberg-heute.de oder www.oberberg-aktuell.de . Alle weiteren Klagen gegen die Wiehltalbahn wurden nicht angenommen. Schade um das Geld und die Arbeitszeit, für die die Politiker kommunale Beamte bezahlen. Gibt es für die und das Geld keine wichtigeren Aufgaben. Außerdem steht da auch ein Leserbrief von mir zu Wittke in Waldbröl (auch bei www.info-radevormwald.de ). Hoffentlich geht auch das letzte Verfahren zugunsten der Bahn und einer guten Zukunft unserer Region aus.
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 08. Juli 2008, 16:22:
 
Zitat:
Original erstellt von Friederrauch:
Wem nützt die Wiehltalbahn?Sie verursacht nur kosten.Die Aussagen man kann zu Veranstaltungen und Events fahren ist ja wohl reiner Hohn,das kann ich auch mit dem Bus.Also meine Meinung stellt den Bahnverkehr ein damit endlich die Bahntrasse in Wiehl bebaut werden kann,da hat jeder Bürger etwas davon,und nicht nur die Hobby Eisenbahner

Ich erlaube mir mal Ihre werte Meinung einfach zu übertragen, vielleicht fällt Ihnen und anderen etwas auf:

Was nützt Ihnen ihr Auto?

Das verursacht nur Kosten. Die Aussage, man kann damit zu Veranstaltungen und Events fahren ist ja wohl reiner Hohn, das können Sie auch mit dem Bus. Oder künftig sogar mit einer modernisierten Bahn.

Also meine Meinung: " Stellt den Autoverkehr ein, damit endlich die Bahntrasse in Wiehl brummt, da hat dann jeder Bürger etwas davon,und nicht nur die Hobby Eisenbahner."
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 08. Juli 2008, 20:13:
 
nun frage ich ganz dumm, wie soll ich da kein bus fährt, es schaffen die 8 km bis zum nächsten bahnhof zu kommen? sorry, aber auch sie laufen sehr blauäugig durch die ganzen foren des bergischen.
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 09. Juli 2008, 20:02:
 
Zitat:
Original erstellt von alf:
nun frage ich ganz dumm, wie soll ich da kein bus fährt, es schaffen die 8 km bis zum nächsten bahnhof zu kommen? sorry, aber auch sie laufen sehr blauäugig durch die ganzen foren des bergischen.

Würde der ÖPNV endlich als sinnvolle Alternative gesehen und gefördert, wäre sicher auch für dieses Problem eine Lösung möglich, z.B. das Anrufssammeltaxi oder der Bürgerbus.

Beim ersten wird nach bedarf gefahren,man muss bis etwa eine halbe Stunde vorher anrufen. Sicher ein Handicap, a´ber im zeitalter, wo für jeden Sch... der kleine Kasten in der Manteltasche gut ist, eigentlich kein Problem. Dafür sind dann auch flexibke Einsätze und kleine Abweichungen von der fahrtroute im Sinne der Kunden möglich und der finazielle Rahmen bleibt überschaubar.

Beim zweiten wird ein Kleinbus von der gemeinde zur verfügung gestellt, der von dafür registrierten Reisenden selber gefahren wird.

Gruss Kleinlok
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 09. Juli 2008, 20:10:
 
Auch wenn es sich alles so toll anhört, es wird Utopie bleiben. Seien Sie doch mal realistisch, Ihre Ideen in allen Ehren, aber es wird sich nicht durchsetzen. Egal ob nun sinnvoll oder nicht. Sie und ihre Freunde laufen gegen Wände die Sie nie einreißen werden. Aber von mir aus laufen Sie, aber jammern Sie nachher nicht über kopfschmerzen. [Winken]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 09. Juli 2008, 23:34:
 
Bisher sind nur die Bahngegner vor Wände gelaufen und sie haben dabei keine Gelegenheit ausgelassen, neuen Anlauf zu nehmen. Aber die Wand steht noch und es scheint diesen Herren anscheinend sehr gut zu tun, wenn der Schmerz nachlässt.

Traurig ist nur, dass wir in Sachen Bahnreaktivierung sehr viel weiter sein könnten, würden die politischen Kräfte kooperieren statt keine Gelegenheit auszulassen, die Bahner durch Juristereien von ihrer eigentlichen Arbeit auch noch abzuhalten.

Alle Straßenverkehrsprobleme entlang der Bahn könnten längst gelöst sein, wenn alle den Bahnerhalt akzeptieren würden. Die Verhinderungspolitik kann man nun wirklich nicht den Bahnern in Schuhe schieben. Aber was würden die Bahngegener mit ihren Köpfen machen, gäbe es nicht so viele Wände zum davor rennen?
 
erstellt von UP and Down (Benutzer # 2050) am 10. August 2008, 18:07:
 
Zitat:
Original erstellt von Kleinlok:
Zitat:
Original erstellt von alf:
nun frage ich ganz dumm, wie soll ich da kein bus fährt, es schaffen die 8 km bis zum nächsten bahnhof zu kommen? sorry, aber auch sie laufen sehr blauäugig durch die ganzen foren des bergischen.

Würde der ÖPNV endlich als sinnvolle Alternative gesehen und gefördert, wäre sicher auch für dieses Problem eine Lösung möglich, z.B. das Anrufssammeltaxi oder der Bürgerbus.

Beim ersten wird nach bedarf gefahren,man muss bis etwa eine halbe Stunde vorher anrufen. Sicher ein Handicap, a´ber im zeitalter, wo für jeden Sch... der kleine Kasten in der Manteltasche gut ist, eigentlich kein Problem. Dafür sind dann auch flexibke Einsätze und kleine Abweichungen von der fahrtroute im Sinne der Kunden möglich und der finazielle Rahmen bleibt überschaubar.

Beim zweiten wird ein Kleinbus von der gemeinde zur verfügung gestellt, der von dafür registrierten Reisenden selber gefahren wird.

Gruss Kleinlok

Mal ganz ehrlich, warum hat man vor Jahren den Bahnbetrieb eingestellt?
Weil er so rentabel und flexibel war?
Und warum sollte er gerade jetzt so viel Zuspruch finden wenn man noch Kleinbusse oder Sammeltaxen organisieren müsste?
Und schon jetzt, ohne regelmäßigen Bahnverkehr kommt es doch zu Unfällen!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 21. August 2008, 04:26:
 
Zitat:
Original erstellt von UP and Down:
Mal ganz ehrlich, warum hat man vor Jahren den Bahnbetrieb eingestellt?
Weil er so rentabel und flexibel war?
Und warum sollte er gerade jetzt so viel Zuspruch finden wenn man noch Kleinbusse oder Sammeltaxen organisieren müsste?
Und schon jetzt, ohne regelmäßigen Bahnverkehr kommt es doch zu Unfällen![/QB]

Weil es so unendlich viele Beispiele gibt, das dies genau klappt und die sind hier in der Diskussion zur genüge genant worden. Übrigens soll die Wiehltalbahn zur zeitv ihrer Stillegung bei nur 4 Zugpaaren noch 1000 Fahrgäste täglich gehabt haben. Das ist eine hervorrragende Ausgangslage!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 13. Oktober 2008, 12:44:
 
Die IHK meint, die "Wirtschaft braucht optimale Rahmenbedingungen" und zu den notwendigen und äußerst wichtigen "Weichenstellungen für die Zukunft" gehört eine Zerstörung der Wiehltalbahn.

Der ganze IHK- Schwachsinn hier:
www.oberberg-aktuell.de/images/upload/2008/10/Weichenstellungen.pdf
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 17. Oktober 2008, 11:52:
 
Morsbach baut illegale Barrikaden gegen Wiehltalbahn bei Nacht und Nebel:

Fotos auf der Seite der Wiehltalbahn.

§ 315 STGB:

Zitat:
§ 315 Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr

(1) Wer die Sicherheit des Schienenbahn-, Schwebebahn-, Schiffs- oder Luftverkehrs dadurch beeinträchtigt, daß er

1. Anlagen oder Beförderungsmittel zerstört, beschädigt oder beseitigt,
2. Hindernisse bereitet,
3. falsche Zeichen oder Signale gibt oder
4. einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt,

und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der Täter

1. in der Absicht handelt,

a) einen Unglücksfall herbeizuführen oder
b) eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, oder

2. durch die Tat eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen oder eine Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen verursacht.

(4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 3 auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.
(5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(6) Wer in den Fällen des Absatzes 1 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Da dieses Hindernis ja wohl nicht von einem oder mehreren Mitarbeitern des Bauhofes aus eigenem Antrieb errichtet wurde, vielmehr davon auszugehen ist, dass dem eine entsprechende Anweisung der Gemeinde zugrunde liegt, sollten sich die Verantwortlichen schon einmal ganz warm anziehen. Das unabhängig von den Außentemperaturen.

Man stelle sich nur mal vor, jeder seperatistische Provinzfürst fängt nun an, Straßenschilder für Tempolimits und Befahrverbote nach Lust und Laune aufzustellen, Fahrbahnschwellen in die Autobahn bauen zu lassen usw. Das ist Anarchie. Ist die Gemeindeverwaltung dort von Autonomen durchsetzt??? Sale Boche! SALE BOCHE!!

Ja Bislang...

habe ich auf den Tag sehnlichst gewartet, dass sich einer der Hauptakteure aus den Rathäusern im Südkreis endlich durch eine nachweisbare Straftat selbst in Richtung Knast bewegt.

Jetzt hat er wohl oder dessen Kollaborateure aus der "Flämischen Republik" Morsbach die Justitz am Hals, auch wenn es wohl höchstens zu einer Bewährung kommen wird. Förderlich für den Ruf der antichristlichen CDU-Politiker ist deren anarchistisches Verhalten der Barrikaden "von oben" im Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen im nächsten Jahr mit Sicherheit nicht. Vor allem weil es äußerst lächerlich wirkt, wenn so ein vollgefressener Politiker krampfhaft versucht, mit Barrikaden gegen den kleinen Mann die Sprache der Jugendrevolte a la Hausbesetzerszene zu immitieren.

Eine richterliche Anordnung reicht und das Ding ist so schnell runter von den Schienen wie es der Seperatistenführer aus dem Südkreis dort hingebracht hat.

In der Zeit bis dahin ist genug an anderer Stelle an der Wiehltalbahn zu tun. Also keine Eile, wir von der WB haben Zeit.

Zur Vermeidung weiterer Straftaten durch "weitere Maßnahmen" von Seiten der Kommune Morsbach wird der Abschnitt Morsbach-Tunnel an empfindlichen Abschnitten ab sofort von einer Securityfirma bewacht werden.

[ 17. Oktober 2008, 13:34: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 17. Oktober 2008, 17:23:
 
Wie es scheint sind unsere Bahnfreunde öfter mit dem Kopf auf dem Prellblock gelandet...denn sonst hätten sie längst festgestellt, das sich die riesengroße Zustimmung der Bevölkerung zu ihrem Hobby sich nicht in den Foren äussert, sondern nur auf der Straße zu erleben ist.

Bezeichnend, das die großen Bahnfahrer aus Wipperführt oder Marienheide kommen, während die bösen Lokalpolitiker aus Wiehl und Morsbach aus den "betroffenen" Gebieten stammen. Ganz zu schweigen von den 2 (!) Passagieren, die Nachts mit dem Zug von Wiehl nach Bielstein saßen. Diesen ausserordentlichen Personenverkehr könnte man auch mit nem VW-Bus bewältigen, ohne sich ein elitäres Verkehrsnetz ohne Zukunft zu erhalten.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 17. Oktober 2008, 18:52:
 
Zitat:
Wie es scheint [...]
darf ich davon ausgehen, dass Du TNT-Bombe mit den demnächst vorbestraften Typen aus dieser Gegend verwandt bist, weil Du dich ständig auf meine Beiträge angsprochen fühlst, Sale Boche?

Wenn dem so ist oder Dich TNT andere Komplexe zu immer dümmeren Kommentaren treiben, tust Du mir einfach nur leid bzw. ich bin froh dass ich nicht in Deiner Haut stecke, Sale Boche!

Sechs mal hintereinander seid Ihr auf die Schnautze gefallen, und wir haben jedesmal Recht bekommen vor den Gerichten - ich weiß das ist schwer für so schmutzige Enkel aus dem untergegangenen Waldbröler Reich von Robert L. und Co. - Du kannst mir bestimmt verzeihen für diese Feststellung, Sale Boche! [Breites Grinsen] [Breites Grinsen] [Breites Grinsen]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 18. Oktober 2008, 00:51:
 
Wie so oft Nitro, du stellst gar nichts fest, ausser deine Inkompetenz für alle hier im Forum!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 18. Oktober 2008, 09:06:
 
Im Wald da sind die Reuber....
www.oberberg-aktuell.de/show-article.php?iRubrikID=1&iArticleID=79326&exthov=0810180829
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 14. November 2008, 15:00:
 
Im Wald, da ist der betrunkene Reuber... [Wütend]


Verwaltungsgericht Köln


6:0 für die Wiehltalbahn, 6:0 für soziale Gerechtigkeit, für Umweltschutz und gegen die selbsternannte Stadtguerilla! [Breites Grinsen]

Sektkorken bei der RSE, vollgelaufene Hosen bei der CDU/FDP... [Ha!]

Und dann noch die verdammten Komunalwahlen im nächsten Jahr - welch eine Pein für die selbsternannten Bahngegner in der fünften Jahreszeit! Zieht Euch warm an! [Cool] [Cool] [Cool]

Jetzt heißts: Freie Fahrt, let´s go to Morsbach!

Wie wärs mit einer Erlebnisbahn a la Radeberg, wo Winnetou und die Indianer als Teil des Tourismusprojekts mitspielen? Zum Beispiel so:

Kömpener Tunnel irgendwo in der Prärie zwischen Waldbröl und Morsbach mitten in der Steppe im Feindlichen Land der abtrünnigen "Republik Morsbach", wir fahren durch unwegsames Gelände, auf einaml ein lautes Pfeifen und der Zug muss eine Vollbremsung einlegen - Wegelagerer haben aus Leitplankenblech eine Falle auf die Gleise gestellt, ein ganz in zerissenem schwarzen Anzug gekleideter Waldreuber springt mit einem schlappen Sack T.N.T. auf den ersten Wagen und bedroht die Fahrgäste mit den Worten "Fahrräder her, sonst knallts! Das ist ein Radweg! Ich will Eure Silbergroschen und brauche Bier!" So denn wird verhandelt, die Frauen und die Kinder schreien, der Sheriff lädt sein Gewehr und lässt eine Depeche an den Gouverneur von Wiehl weiterleiten, doch bitte sofort eine Postkutsche mit fünf Fässern Zunft-Kölsch so schnell wie möglich vorbeizuliefern. Während dessen wird dem Waldreuber eine Zigarre angeboten, der Waldreuber nimmt einen ersten Zug und fällt kurz danach in Ohnmacht. Währenddessen lässt der Bote, der die Depeche nach Wiehl gesandt hat mitteilen, dass am Viadukt die Postkutsche mit den bestellten Bierfässern wartet. Der Lokführer der "Waldbröl" schmeißt den Sack T.N.T. des neben den Gleisen ins Delirium gefallenen Waldreubers auf das Leitplankenhindernis und alsbald lässt er den Zug geschwind nach Morsbach zum Viadukt rollen, schließlich haben die Fahrgäste nach diesem Schock einen großen Durst auf obergähriges Bier. Am Viadukt die Erlösung - die Fässer mit dem kostbaren Gebräu sind angekommen, eine Stärkung für alle Fahrgäste und den Sheriff, der den Überfall ganz ohne Anwendung von Blei lösen konnte. Jetzt schnell zum Bahnhof, wo es in die Silbermienen von Morsbach geht, ehe am Abend zurück an der Sehenswürdigkeit aus der Neuzeit, den "Dicken Steinen von Oberwiehl" über die Hauptstadt des unfreiwilligen Kleinbahnpräsidenten zurück in die Zivilisation Europas gefahren wird. Im Speisewagen derweil wird das köstliche Bielsteiner Bier verwertet, während man sich fragt, was wohl aus dem Waldreuber im zerfetzten schwarzen Anzug nach dieser Cubanischen Tabakattacke geworden ist..Als Andenken an die Schlachten des hiesigen Jahrhunderts bekommt jeder Fahrgast ein Stück Bauzaun a la Berliner Mauer in Erinnerung an eine sagenumworbene Bauzaunbarrikade eines Reichshofer Wildererclans am Denklinger Viadukt mit auf den Weg!

[ 14. November 2008, 21:59: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Geronimo (Benutzer # 2084) am 14. November 2008, 22:03:
 
Ich bin zwar kein aktiver Wiehltalbahner, aber bekennender Wiehltalbahn-Fan. Zu meinem Bedauern hab ich leider keinen Sekt im Haus, aber ein kühles Bierchen tut´s zur Feier des Tages auch.

Ich bin nur mal gespannt, welchen Steuergelder-fressenden Blödsinn sich Wiehl, Reichshof, Waldbröl und Morsbach als nächstes einfallen lassen. Vielleicht eine Blockade vom Museum in Dieringhausen bis zum Strecken-Abzweig in Osberghausen?? [Winken]

[ 14. November 2008, 22:03: Beitrag editiert von: Geronimo ]
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 15. November 2008, 21:17:
 
warum nur hat man den nitro aus einem anderen forum ausgesperrt wo er doch so tolle geschichten schreiben kann. [Breites Grinsen] [Breites Grinsen]
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 16. November 2008, 20:03:
 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Im Wald, da ist der betrunkene Reuber... [Wütend]

Jetzt heißts: Freie Fahrt, let´s go to Morsbach!
....
Im Kömpener Tunnel irgendwo in der Prärie zwischen Waldbröl und Morsbach mitten in der Steppe im Feindlichen Land der abtrünnigen "Republik Morsbach", wir fahren durch unwegsames Gelände, auf einaml ein lautes Pfeifen und der Zug muss eine Vollbremsung einlegen

Das mit der Vollbremsung ist gar nicht so abwegig. Im Forum von Oberberg-Aktuell fand ich folgendes:
Zitat:
im Kömpel-Tunnel bei Hermesdorf hat sich in den Jahrzehnten der Abgeschiedenheit eine Fledermaus-Population angesiedelt. Die Natur holt sich früher oder später alles wieder zurück - so auch hier. Der in Krümmung verlaufende Tunnel bietet dabei ideale Lebensbedingungen für die kleinen Säugetiere, da es im mittleren Bereich wohl vollkommen dunkel sein muss.

Die Ruhe der Flugtiere wird allerdings bald durch die avisierten Regenerierungsarbeiten an der Wiehltalbahn nach Morsbach nachhaltig gestört werden.

Dabei dürften sicherlich auch NABU und andere "Naturfreunde" den freizeitaktiven Bahnfreunden den Vorrang geben - oder?

Doch Achtung - beim Schee-Tunnel bei Wuppertal ist das (bislang noch) ein wenig anders verlaufen.
...und vielleicht haben wir es ja auch mit der Kleinen Hufeisennase (rote Liste!) zu tun - die hat es immerhin in Dresden für 3 schlappe Monate geschafft die Planungen an einem Brückenbau zu unterbrechen.

Ich bin mal gespannt - ob die netten Säuger in 5 Jahren immer noch beim hastigen Ein- und Ausflug vor naturbelassenen Kömpel-Tunnel-Portalen zu bewundern sein werden?

Auch ich bin neugierig, ob es überhaupt offizielle Reaktionen/Diskussionen geben wird.
Immerhin hat man die Tiere 48 Jahre lang in Ruhe gelassen - das ist nun wohl für die Fledermäuse sowas wie wir Menschen es "Heimat" nennen würden.

Es grüßt vielmals

Euer Karl

[ 16. November 2008, 20:30: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 16. November 2008, 21:13:
 
Und was willst Du jetzt machen, Karl Klammer? Hoffen, dass gröhlende Radwanderer kein Störfaktor für die auf der Roten Liste stehenden Tiere sind? In Wuppertal hat man Fakten gegen die Bahn und gegen die Fledermaus geschaffen.

Die WB wird wohl mit dem NABU die Tiere umsiedeln in einen der Bergwerkstollen von Morsbach - bleibt zu hoffen, dass die Vorgänger der betrunkenen Politiker in Morsbach nicht alles zugekippt haben, was an den Bergbau aus besseren Tagen erinnern könnte.

Was meinst Du mit 48 Jahre? Fuhr der letzte Zug nicht dort noch 1992? Oder meinst Du Wuppertal?

Wie auch immer - ein Radweg wäre das gleiche Problem für die Feldermäuse wie eine reaktivierte Bahnstrecke - die WB wird sich um eine Ersatzherberge kümmern, da Naturschutz und soziale Gerechtigkeit höchste Priorität bei der WB genießen.

Ach, Alf, nicht dass ich jetzt schon wieder lachen muss, da kriegt man nämlich manchmal zuwenig Luft bei, wenn ich an die peinliche Niederlage der Straßenbaulobby vom letzten Freitag denken muss! Nimms locker, man (oder Frau) [Ha!] [Ha!] [Ha!]

[ 16. November 2008, 22:16: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Geronimo (Benutzer # 2084) am 16. November 2008, 21:24:
 
"Endlich" mal ein sinnvolles Kontra-Wiehltal-Bahn-Argument. Das Wort "endlich" hab ich in Gänsefüßchen gesetzt, weil es mir als Pro-Wiehltalbahner eigentlich nicht gefällt, mich aber als Natur-Liebhaber zum Nachdenken bringt.

Ich bin aber zuversichtlich, daß die Naturschützer nicht so militant vorgehen wie die streitsüchtigen Städte und Kommunen, und sich mit den Betreibern der Wiehltalbahn in Verbindung setzen, bzw. umgekehrt, und man versucht eine Lösung zu finden.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 16. November 2008, 22:13:
 
Geronimo hat es bereits korrekt formuliert: Man wird korrespondieren und den Tieren eine optimale Lösung garantieren.

[ 16. November 2008, 22:15: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 16. November 2008, 22:43:
 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Und was willst Du jetzt machen, Karl Klammer?

Ich will gar nichts machen (weder Radweg noch Bahn) und habe nur auf den Beitrag im Oberberg-Aktuell-Forum hingewiesen. Sofern es stimmt, dass es im Kömpeltunnel Fledermäuse gibt, so muss man sich damit auseinandersetzen.

Zitat:
Was meinst Du mit 48 Jahre? Fuhr der letzte Zug nicht dort noch 1992? [/QB]
Stimmt, da hat sich der "Poster" in Oberberg-Aktuell kräftig verhauen. In seinem Link lautet es " ....der Güterverkehr auf dem restlichen Abschnitt bis Hermesdorf endete erst zum 5.10.1994, gleichzeitig mit dem der Wiehltalbahn."

Somit waren es wohl gerade mal 14 Jahre, in denen die Tiere dort bislang unbehelligt leben durften - ändert das was?.

Als Erstes sollten unabhängige Sachverständige schleunigst überprüfen, ob es dort tatsächlich Fledermäuse gibt (vielleicht ist das ja bereits irgendwo bekannt).

Falls dies bestätigt wird, so sollte man umgehend den Tunnel ordentlich sichern (verschließen):

Es darf nicht soweit kommen, dass etwa ein Betrunkener "gleichsam militant" darin etwa hupend Radau macht, indem er sich als "Experte" vom Vorhandensein der Fledermäuse zu überzeugen versucht und dabei so gänzlich unfreiwillig [Cool] das Problem löst. Am Ende könnte er sonst -wie offenbar in Wuppertal geschehen- nüchtern behaupten, da seien gar keine Fledermäuse (mehr) drin.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 17. November 2008, 09:34:
 
Vielleicht haben die Tiere ja noch den Güterug gekannt und es hat nur keiner nach ihnen geschaut.

Wenn aber der Fledermausschutz so wichtig ist - ich habe ja nichts gegen Luftmäuse - dann kann man alle alten Bergwerksstollen wieder öffnen und mal überlegen, wo Fledermäuse schliefen, bevor es Bergwerke und Tunnel gab. Das wäre echter Naturschutz.
Naturhöhlen gab es früher vor allem im Kalk. Die sind oft dem Bergbau zum Opfer gefallen. Dann wäre es Sache der Bergabubetriebe als Ersatz eine geeignete künstliche Höhle zu schaffen oder wieder zu öffnen. Vielleicht hat die Bundeswehr ein paar alte Munitionsbunker dafür frei? oder gibt es noch alte Felsenkeller, die akut verschlossen sind?
 
erstellt von Geronimo (Benutzer # 2084) am 22. November 2008, 00:55:
 
Die durchschnittliche Lebens-Erwartung von Fledermäusen liegt bei 5 - 6 Jahren, daher glaube ich kaum daß sich die Tiere im Kömpeler Tunnel noch an den Güterzug erinnern.

Quelle: Fledermaus-Schutz
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 02. Dezember 2008, 13:39:
 
Sehr geehrtes Diskussionsvolk,

die Freude über die Entscheidung vor dem Verwaltungsgericht ist ganz auf meiner Seite. Die Trasse, die historische Bedeutung und der Gelegenheitsverkehr bei Veranstaltungen werden also nicht so bald der Vergangenheit angehören. Herzlichen Glückwunsch dem Verein der Wiehltalbahner, die zunächst einmal von dem Urteil profitieren.

Aber: jetzt muss auch die RSB zeigen, was sie dort wie vor hat. Ich hatte in einigen Beiträge bereits bezweifelt, dass man langfristig einen wirtschaftlichen Güter- oder gar Personenverkehr aufbauen kann. An diesen Zweifeln hat sich durch das Urteil nichts geändert.

Wenn nur die Hälfte aller Befürworter hier aus dem Forum regelmäßig mitführen, hätte die RSB tatsächlich bereits einen kleines und verlässliches Stammkundenpotential. Aber wie man ja auch am Hallenbad in Marienheide sieht, wenden sich viele schnell wieder ab, wenn es ernst wird. Und viele der Diskussionsteilnehmer wohnen ja nicht einmal in der Nähe der Wiehltalbahn, von daher ist es auch zweifelhaft, ob die sich vernünftig und zweckdienlich in den Betrieb einbringen werden/können.

Ich bin sehr gespannt, ob es nur annähernd wirtschaftlich so laufen wird, wie die hunderte von Links, die alleine Herr Staratscheck hier eingestellt hat, uns versprechen. In jedem Fall bleibt der Erfolg, dass zunächst die Trasse gesichert ist, denn die wird man eventuell irgendwann einmal brauchen können.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 04. Dezember 2008, 12:21:
 
Sehr geehrter Herr Dr. Klöbner,

natürlich steht die RSE jetzt vor einer ihrer größten Herausforderungen, wirtschaftlich Güterverkehr wieder aufbauen zu können. Der gewonnene Bestandsschutz ist das eine, Kundschaft zu finden das andere. Aber ich hoffe, dass die Aquise potentieller Kunden mit Eintritt langfristiger Planungssicherheit leichter von statten geht, weil man von seiten der RSE jetzt weiß, welches unternehmerische Risiko man eingehen kann, um die zerstörte Infrastruktur wieder kundengerecht aufbauen zu können.

Spätestens nach Ende der Weltwirtschaftskrise wünsche ich mir, dass mit den Bergischen Achsenwerken ein Transportvertrag wieder aufgebaut werden kann, welchen die Bundesbahn auf Wunsch der CDU-FPD-Regierung in Berlin fristlos gekündigt hatte.

Dem Geschäftsführer von oberbergs größtem Arbeitgeber sollte im Zustand der dauerhaften Bestandssicherung die zu erwartende Win-Win-Situation für beide momentan zertittenen Unternehmen ebenfalls am Herzen liegen.

Nebenbei gehe ich davon aus, dass die Südkreisgemeineden den "misslungenen Radweg auf alten Bahnstrecken" so schnell wie möglich wieder loswerden wollen und öffentlich ausschreiben werden, womit die RSE wie zu erst geplant entgültig auch zivilrechtlich Eigentümer der Fahrstraßen werden könnte.

Um neue Leute für die WB zu interessieren, stelle ich den Fahrplan der WB zum Wiehler Weihnachtsmarkt hier rein - es wird gmütlich mit dem kleinen Schienenbus im Nahbereich zwischen Osberghausen und Oberwiehl gependelt:

Fahrplan zum Weihnachtsmarktshuttle hier

[ 04. Dezember 2008, 12:23: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 04. Dezember 2008, 18:38:
 
Ich mach mir da keine Sorgen um die Fahrgäste! Seit es Taktverkehr gibt, denkt keiner mehr daran, in Overath den Prellbock auf die Gleise zu setzen, was ja in den 80er Jahren schon diskutiert wurde.

Und neulich war ich Samstag Mittag in Marienheide vom Bus aus Lennep in den Zug nach Dieringhausen umgestiegen. Über 30 Leute saßen im Zug. Wieviele werden es erst sein, wenn der Zug bis Lüdenscheid durchfährt, mit Anschluss nach Hagen und Dortmund? Und wenn das kleine Marienheide an einem kalt- wolkigen Samstag schon 30 Fahrgäste für eine Zugfahrt zusammen bringt, dann mache ich mir um Wiehl und Waldbröl keine Sorgen.

Fahrziel war übrigens Nümbrecht Gaderoth mit Umsteigen in Waldbröl. Es hätte ja auch ein Zug nach Waldbröl sein können.

Warum ließ die DB seinerzeit die Züge aus Gummersbach 40 Minuten in Brügge herumstehen? nach Lüdenscheid wären es nur 9 Minuten gewesen, zurück nur 7 (Kursbuch 83/84). Wollte man so verhindern, das in Kierspe und Meinerzhagen mehr Fahrgäste zusteigen, um Gründe für die Stillegung zu schaffen?
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 06. März 2009, 21:24:
 
Traurig aber wahr,

das wiehler Parteienkartell (der wiehler Einheitspartei) hat sich entschieden, weiter Stress gegen die Wiehltalbahn zu starten.

Es reicht anscheinend nicht für manche Pöstchenvertreter aus, von sämtlichen Richtern klargemacht zu bekommen, dass man die Finger von der Wiehltalbahn zu lassen habe. Sale Boche SALE BOCHE! Wehret den Anfängen..

Jetzt wartet man die Wahlen ab, um danach mit nackter Gewalt gegen die Bahnanhänger vorzugehen?

Wer diese Konzernvertreter noch wählen geht, ist unbelehrbar oder glaubt an den goldenen Ruß-LKW von Herrn Blitz-Witzke aus tausend und einer Nacht. Nicht die WB lebt im Wolkenkukucksheim - die Politiker sollten vielleicht mal darüber nachdenken, ob Alkohol und Drogen im hohen Alter verblöden!

Soll es zum offenen Bürgerkrieg mit Mann gegen man kommen, nur weil die Provinzsperatisten nationales Recht mit Füßen treten, selbst wenn sie von den Gerichten offiziell in ihre Schranken verwiesen wurden?

Die Wiehltalbhn ist nach nationalem Recht Hoheitsgebiet der Rhein-Sieg-Eisenbahn, selbst wenn Wiehl das Terrain auf Kosten der Steurzahlerkartoffeln gekauft hat - niemand von den Provinzsperatisten hat Zutritt auf das Gelände der Wiehltalbahn. Deshalb ist es mir egal, welches Problem die Stadtverwalter damit haben. Und auf deren Hilfe ist auch niemand angewiesen. Eines Tages wird man im Ruß der polnischen Monstertrucks ersticken und der Wiehltalbahn jede Millionen geben, die man nur geben kann, spätestens wenn Lungenkrebs bei den Enkeln der Stadtverwalter diagnostiziert werden sollte. Außerdem sollte gerichtlich überprüft werden, ob die Politiker nicht persönlich der Instanthaltungs- und Vertkehrssicherungspflicht belangt werden können, weil sie als Käufer schließlich der Besitzer nach BGB sind und gemäß AEG für sämtliche Folgkosten Rechnung zu tragen haben.

Ich hoffe, man wird die Verantwortlichen da gegen noch verklagen! Alternativ köönten auch die Wiehler im Aufstand der Anständigen das arbeiten verweigern und Hartzen gehen, weil es keinen Anlass mehr gibt, einer solchen Politik auch nur irgendwelche Steuerabgaben zu zahlen [Cool] Allez

[ 06. März 2009, 21:37: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Maximilian (Benutzer # 2193) am 07. März 2009, 01:04:
 
Ich finde es atemberaubend, wie so mancher WB-Befürworter von Steuerverschwendung in Zusammenhang mit den Gerichtsverfahren und Entscheidungen kommunaler Politiker sprechen kann. Wo kommen denn die Millionen her, die zur Wiederaufnahme der Bahntrasse und des gewünschten Personen- und Güterverkehrs benötigt werden? Das sind doch ebenfalls Steuergelder, aber darüber wird anscheinend bislang weniger diskutiert.
Ich hoffe ich spreche für viele Wiehler, die genauso wie ich diesen Streit mit Kopfschütteln nachverfolgt haben. Ich wohne in der Nähe der Bahntrasse und so sehr ich auch ein Umweltfreund bin: ich muss morgens pünktlich zur Arbeit kommen und werde auch bei Wiederaufnahme der besagten Bahntrecke diese nicht nutzen können, wie so viele Wiehler außer mir. Die ansässigen Unternehmen haben sich ebenfalls gegen die Nutzung der Wiehltalbahn entschieden. Also was bringt eine Wiederbelebung einer Trasse, die bereits in der Vergangenheit aus Wirtschaftlichkeitsgründen eingestellt wurde? Sollen die Bahnbefürworter doch Ihrem Hobby frönen und einmal im Monat und zu besonderen Anlässen die Strecke in Betrieb nehmen...aber bitte belasst es doch einfach dabei!!!

Viele Grüße
Ein Wiehler
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 12. März 2009, 12:39:
 
Ich könnte Wetten, dass unser verhinderter Bundespräsident aus dem Norden schon wieder an einer umfangreichen Linksammlung mit irgendeinem belanglosen Scheiss bastelt, der mittels aussageloser Statistiken irgendwie die "Wirtschaftlichkeit" der Strecke beweisen soll...

Anschließend wird dann noch ein bisschen über die "miesen, bösen" Lokalpolitiker gehetzt, die die wirtschaftliche "Zukunft" des Standortes gefährden und abschliessend gibt es eine Wahlempfehlung für die Bahnfahrerpartei Oberberg.

[Breites Grinsen]

Wenn du Glück hast, meldet sich aber auch einer seiner bezahlten Märklin-Lobbyisten und bricht eine Lanze für die umweltfreundliche Solareisenbahn mit Windkraft-Fallback-Lösung

[ 12. März 2009, 12:43: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 17. März 2009, 10:20:
 
Danke für Deinen brandheißen Tipp aus der polnischen 60-Tonner Rußfraktion! Hasst Du schon den unfreiwilligen aber nicht verhinderten Kleinbahnpräsidenten des speratistischen Südkreises über Deine neuste Erkenntnis informiert? Bon journe!

N. b.: Ich hoffe, Du bekommst wenigstens ordentlich Gage von Deiner anarcho-liberalistischen Umweltverschmutzerpartei für diese eindrucksvolle Propagandamaschinerie [Ha!] [Ha!] [Ha!]

[ 17. März 2009, 20:55: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 26. März 2009, 15:39:
 
Neues zum Thema auf Oberberg Aktuell

Damit haben sich die antichristdemokratischen Poilitiker selbst ihre eigenes Urteil gegeben, welche Parteien bei den Kommunlawahlen absolut unwählbar sind. Im übrigen beantwortet sich damit auch für Dich, Felix, Deine Frage, wie ernst es Waldbröls fdp mit der Umweltfreundlichkeit in Waldbröl wirklich meint.

Rot oder Grün bzw. wenn irgendwie möglich, ist mir die ÖDP jedenfalls im Südkreis lieber als das geschichtlich vorbelastete schwarz-braun-gelbe Klientel der Robert-L.-Sale-Boches [Ha!] .

[ 26. März 2009, 20:21: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 27. März 2009, 17:02:
 
Zitat:
Original erstellt von Maximilian:
Ich finde es atemberaubend, wie so mancher WB-Befürworter von Steuerverschwendung in Zusammenhang mit den Gerichtsverfahren und Entscheidungen kommunaler Politiker sprechen kann.

Eine als Eisenbahn gewidmete Fläche kann nicht so einfach entwidmet werden. Das haben schon zahlreiche Rechtskundige gesagt. Geld für aussichtslose Dinge auszugeben, ist für mich Verschwendung.

Zitat:
Wo kommen denn die Millionen her, die zur Wiederaufnahme der Bahntrasse und des gewünschten Personen- und Güterverkehrs benötigt werden? Das sind doch ebenfalls Steuergelder, aber darüber wird anscheinend bislang weniger diskutiert.
Würde dieses Geld eingesetzt, wäre das eine Investition, die lange Wirkung zeigt. Wann wurde denn die Wiehltalbahn zuletzt erneuert? Und die Schienen tragen noch immer die Züge.


Zitat:
Ich hoffe ich spreche für viele Wiehler, die genauso wie ich diesen Streit mit Kopfschütteln nachverfolgt haben.
Kopfschütteln über wen? Die klagende CDU/FDP oder die die Bahnbefürworter, die bisher es geschafft haben, die Schiene zu erhalten.

Zitat:
Ich wohne in der Nähe der Bahntrasse und so sehr ich auch ein Umweltfreund bin: ich muss morgens pünktlich zur Arbeit kommen und werde auch bei Wiederaufnahme der besagten Bahntrecke diese nicht nutzen können, wie so viele Wiehler außer mir.
Übrigens, ich habe seit ich lebe noch nie die Feuerwehr gebraucht und ich kenne sehr viele, die noch die Feuerwehr gebraucht haben, aber keiner will die abschaffen. wenn du zu denen gehörst, die die Bahn wirklich nicht nutzen können, dann wird es aber hier genug geben, die das können!

Zitat:
Die ansässigen Unternehmen haben sich ebenfalls gegen die Nutzung der Wiehltalbahn entschieden.
Und unsere Banken haben entschieden, unser Geld zu verzocken. war das richtig? Oder ist diese Forderung einiger bergsicher Unternehmer genauso falsch, wie das Finanzgebahren der Banken vor der Krise? da wird mal eben ein Zukunftspotential verzockt!

Zitat:
Also was bringt eine Wiederbelebung einer Trasse, die bereits in der Vergangenheit aus Wirtschaftlichkeitsgründen eingestellt wurde?
Wir sollten an die Zukunft denken. Wenn die Bahn so modern ausgebaut würde, wie sinnvoll möglich, würde kein Unternehmer, der klar im Kopf ist, sich gegen deren Nutzung wehren. Die www.bpw.de ist u.a. gegen die Bahn aus äußerst kurzfristigen Erwägungen. Wie die Bahn sein könnte ist hier zu sehen:
www.containerserviceamladegleis.de
www.container-linienzuege.de
www.one-nrw.de/uns.html

Zitat:
Sollen die Bahnbefürworter doch Ihrem Hobby frönen und einmal im Monat und zu besonderen Anlässen die Strecke in Betrieb nehmen...aber bitte belasst es doch einfach dabei!!!

Viele Grüße
Ein Wiehler

Es wäre ja schon schön, wenn das Position der Politik wäre. Aber die wollten ja die Bahn zerstören und damit den Süden Oberbergs für alle zeit vom Zukunftsverkehrsmittel Eisenbahn abtrennen.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. August 2010, 22:57:
 
Eine bessere Güterbahn ist machbar:
http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2010/037-studie-umweltbundesamt-verdopplung-schienengueterverkehr/

Siehe auch:
www.container-linienzuege.de
www.containerserviceamladegleis.de
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 30. August 2010, 02:00:
 
Immer noch im Netz:
http://www.ju-wiehl.de/downloads/flyer_wiehltalbahn.gif
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 30. August 2010, 02:52:
 
Dich möchte ich nicht als Nachbarn haben.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 03. Januar 2011, 11:05:
 
Wiehltalbahnurteile werden auch in Stuttgart gelesen:
http://bit.ly/eAHbcm

Retten die Wiehltalbahner jetzt nebenbei auch den Kopfbahnhof?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. Juli 2011, 03:18:
 
http://viertuerme.blogspot.com/2011/07/warum-die-wuppertaler-nordbahn.html
Wie man sich in Südtirol über die Eisenbahn freut.
Video und bergische Eisenbahnzerstörungsgeschichte.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 09. Juni 2013, 22:50:
 
So könnte die Wiehltalbahzn heute aussehen, hätten sich nicht CDU und FDP dagegen gesträubt. Durchgehende Züge Waldbröl- Remscheid wären denkbar. http://www.youtube.com/watch?v=GTOmPwnJHhI
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 09. September 2015, 01:02:
 
"Eisenbahn - Verkehrspolitik - ÖPNV - Umweltverbund"

Eine neue Facebookgruppe, um alle zu vernetzen, die sich für eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund einsetzen wollen.

Angesprochen sind u.a. Mitglider von Pro Bahn, Bahnkundenverband, VCD, ADFC, Verkehrsinitiativen, Verkehrsunternehmen, Verkehrswissenschaft, Ingenieure, Parteien... sowie Fahrgäste, umsteigewillige Autofahrer, Verlader auf die Güterbahn.....

https://www.facebook.com/groups/131967057151963/
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 05. Februar 2016, 16:31:
 
Oberbergischer Kreisentwicklungsausschuss tagt zur Wiehltalbahn

Montag, 22. Februar 2016 um 16:00

Festsaal des Kreiskrankenhauses Waldbröl, Dr.-Goldenbogen-Straße 10, 51545 Waldbröl

https://www.facebook.com/events/1669731806649060/
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 14. Februar 2016, 16:15:
 
In Waldbröl tagt am 22.2.16 der Kreisentwicklungsausschuss zum ÖPNV und zur Wiehltalbahn
Die Tagesprdnung der Ausschusssitzung ist öffentlich:
http://session.obk.de/bi/to0040.php?__ksinr=1960

Siehe auch: https://www.facebook.com/events/1669731806649060/
oder
http://viertuerme.blogspot.de/search/label/Wiehltalbahn

Öffentlicher Teil:

1 Einwohnerfragen
2 Vorstellung der Grundlagen, Ziele und Inhalte des in Aufstellung befindlichen Nahverkehrsplanes 0574/14-20/IV

3 Breitbandversorgung im Oberbergischen Kreis und vereinbartes weiteres Vorgehen mit den Kommunen 0575/14-20/IV

4 Reaktivierung der Wiehltalbahn, Ergebnis der Machbarkeitsstudie 0576/14-20/IV

5 Anträge

6 Anfragen

7 Mitteilungen

7.1 Sachstand LEADER 0577/14-20/IV

7.2 Demografische Entwicklung – Gemeindeporträts Oberbergischer Kreis
Zahlen, Daten Fakten, Ausgabe 1/2016-
Ei
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. Februar 2016, 01:32:
 
Erste Stellungnahme zur Sitzung des oberbergischen Kreisentwicklungsausschuss
http://viertuerme.blogspot.de/2016/02/in-waldbrol-tagt-am-22216-der.html

Über 3000 Fahrgäste werden für die Wiehltalbahn prognostiziert, aber die Strecke hat keinen ausreichenden Kosten Nutzen Index laut Studie.

Ich habe die Dame die die Studie vortrug gefragt, ob die Zahlen zur Wiehltalbahn denen der Strecke Gummersbach - Lüdenscheid gegenüber gestellt werden. Die Antwort, dass sei nicht vergleichbar, weil sich die Berechnung geändert hat. Also könnte es sein, dass auch heute die Verbindung Gummersbach - Lüdenscheid keine Förderwürdigkeit mehr hätte. Demnach hätte der Kreis die Chance verspielt, die Wiehltalbahn zu reaktivieren.

Oder anders, würde heute die Strecke betrieben mit 3000 oder wie üblich, deutlich mehr Fahrgästen als prognostiziert und damit auch mehr Nutzen, dann würde die niemand in Frage stellen.

Bis auf drei Stimmen, vermutlich Grüne, Linke und Piratenpartei, haben alle dagegen gestimmt, dass ich Videoaufanahmen mache, um der Öffentlichkeit die Sitzung besser zugänglich zu machen und um jeden Politiker die Chance zu geben, die Vorträge noch mal anzuhören. Sowohl verkehrspolitisch als auch von der Transparenz her eine volle Katastrophe.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Februar 2016, 01:50:
 
Diskussion auf Drehscheibe Online zur Wiehltalbahn mit Fotos der Folien der Spiekermann- Studie: http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?3,7740804,7740804#msg-7740804
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Juni 2016, 12:05:
 
Die Orte sind kleiner als an der Wiehltalbahn Gummersbach - Wiehl - Reichshof Denklingen - Waldbröl - Morsbach und die Strecke ist ländlicher. Trotzdem will sich da eine kleine "Privatbahn" ranwagen. Was könnte erst aus der Wiehltalbahn werden, wenn die Politik geschlossen hinter der Strecke stünde!
Hoffung für die stillgelegte Bahnstrecke Jossa - Bad Brückenau - Wildflecken? Die Staudenbahn aus Bayern will die Strecke übernehmen. http://www.staudenbahn.de/rhoen29042016.pdf
 


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