Thema: Unsere Eisenbahn im Forum: Allgemeines Forum bei: Wiehler Community.


Besuchen Sie dieses Thema online unter:
http://www.wiehler-community.de/cgi-bin/ubbwiehl/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=1;t=000366

erstellt von Dr. Uwe Lübbig (Benutzer # 1637) am 20. Dezember 2006, 21:53:
 
Wie heisst es auf der Homepage der Gemeinde in der Überschrift: "Eine lebenswerte Stadt". Ebenfalls gleich auf der Startseite erfährt man, dass sich Wiehl dem Klimaschutz in besonderer Weise verpflichtet fühle.

Gleichzeitig betreibt die Gemeinde die Vernichtung sinnvoller und durchaus zukunftsweisender Verkehrsinfrastruktur, nämlich ihrer Eisenbahn. Sie ist sich dabei mit dem offenbar an Kurzsichtigkeit und verkehrspolitischer Dummheit nur noch schwer zu überbietenden Verkehrsminister des Landes handelseinig. Eine unvernünftige oberbergisch rückständige Provinzposse, das Ganze.

Am 15. Dezember diesen Jahres wurde der Vertrag zur Übernahme der Strecke von der DB und den Anliegergemeinden unterzeichnet. Aber: Die Bahnstrecke ist nicht stillgelegt und steht zudem unter Denkmalschutz. Die Gemeinde kostet das Ganze einen Haufen Geld und der Ausgang ist völlig ungewiss, der Erfolg zweifelhaft.

Aus vielen sehr vernünftigen Gründen weitab jeder "Eisenbahnromantik" brauchen wir, braucht Ihr diese Strecke!!!

Bitte unterstützt den Förderverein zur Rettung der Wiehltalbahn und schaut als erstes auf deren Homepage www.wiehltalbahn.de vorbei.
 
erstellt von Dr. Uwe Lübbig (Benutzer # 1637) am 20. Dezember 2006, 22:40:
 
Ein Nachtrag: Schauen Sie sich einmal die Bildergalerie an, die auf der Homepage der Stadt Wiehl im Zusammenhang mit der Eröffnung des "Kreisverkehrsplatzes" am Bahnhof veröffentlicht wurde (zu finden über die Suchfunktion auf der Startseite).

Dutzende von eintönigen "Betonbildern" aus allen möglichen Perspektiven. Schade, dass ein Kreisverkehr optisch nicht wirklich etwas hergibt. Da ist es doch fast nicht mehr erstaunlich, dass selbst bei dieser "Feierstunde der Asfaltfetischisten" doch noch ein Schienenbus der Wiehltalbahn mit aufs Bild durfte, wenigstens ein Blickfang auf dieser öden Seite.

Ist es nicht fast schon sinnbildlich, das Kreisverkehre GEGEN den (Uhrzeiger-)Sinn führen?

Gute Nacht, das Wetter...

[ 20. Dezember 2006, 22:41: Beitrag editiert von: Dr. Uwe Lübbig ]
 
erstellt von Birgit (Benutzer # 4) am 21. Dezember 2006, 00:04:
 
Ich habe es auch nie verstanden, dass man zig Kreisverkehre bauen kann und bei einem ach so teuren notwendigen Bahnübergang solche Zicken macht....
Ich denke auch, dass aus der Wiehltalbahn mehr werden könnte. Gäbe es einen morgendlichen und abendlichen regelmäßigen Schienenverkehr beispielsweise bis Waldbröl, würden mit Sicherheit einige Berufspendler auf die Bahn umsteigen.

Ich frage mich ernsthaft, warum man versucht, die Wiehltalbahn immerzu nur totzureden.

Auch wenn die Schienen teilweise durch Firmengelände führen... bei anderen Dingen sind unsere hohen Herrschaften doch auch nicht so zimperlich. Wenn man wollte, gäbe es sicherlich Lösungen.

Es tut mir sehr leid um all die Mühe und den Einsatz der Wiehltalbahner!

[ 21. Dezember 2006, 00:24: Beitrag editiert von: Birgit ]
 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 24. Dezember 2006, 22:10:
 
Ich könnte jetzt bezüglich des Kreisverkehrwahnsinns in Wiehl schon wieder mit der seit 20 Jahren baufälligen Ülpestrasse anfangen, aber das lasse ich lieber, wurde ja an anderer Stelle schon diskutiert.

Die Wiehltalbahn passt halt, wie auch der Unterhalt der Aussenbezirke, leider nicht in das Möchtegern-Upmarket-Denken, was die (wörtliche) Stadt Wiehl seit 10 Jahren praktiziert.
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 24. Dezember 2006, 23:14:
 
Man kann die eigenen Wünsche und Vorhaben so darstellen, dass für alles übrige auf dem Weg der Verkehrssicherung kein Argument mehr übrig bleibt.

Ich hasse es, wenn Mitbürger - nur aus der Sicht des eigenen Interesses - alles andere verteufeln

Zehn Jahre Verkehrspolitik der Stadt Wiehl sollte kritisch, aber nicht mit Scheuklappen betrachtet werden.

Wer kann mir überhaupt schildern, wie die Verkehrspolitik der Stadt Wiehl im einzelnen aussah?
Wenn man argumentiert, sollte man auch sattelfeste Argumente vorbringen können.

[ 24. Dezember 2006, 23:19: Beitrag editiert von: Kassandra ]
 
erstellt von Peer Gynt (Benutzer # 1655) am 17. Januar 2007, 23:59:
 
Zehn Jahre Verkehrspolitik haben Wiehl im Bereich der Bahn von städtischer Seite keinen Schritt weiter gebracht. Gelder vom Land abzocken (also letztlich unsere!) für so unsinnige Kreisel, wie den auf der Bahnhofstrasse....
Wenn man Kreisel so sehr liebt, warum hat man ihn nicht vor dem Rathaus gebaut? Da hätte er verkehrspolitisch wenigstens Sinn gemacht....
Gruß
Peer Gynt
 
erstellt von Peer Gynt (Benutzer # 1655) am 18. Januar 2007, 00:02:
 
Zehn Jahre Verkehrspolitik haben Wiehl im Bereich der umweltfreundlichen Bahn von städtischer Seite keinen Schritt weiter gebracht. Gelder vom Land abzocken (also letztlich unsere Gelder!) für so unsinnige Kreisel, wie den auf der Bahnhofstrasse, das kann man ....
Wenn man Kreisel so sehr liebt, warum hat man ihn nicht vor dem Rathaus gebaut? Da hätte er verkehrspolitisch wenigstens Sinn gemacht....
Angst vor der Meinung der Bevölkerung hat man zudem noch, sonst hätte man sich ja auch nicht so mit dem Abriss der Güterabfertigung beeilt....
Phantasielose Politik.....
Gruß
Peer Gynt
 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 18. Januar 2007, 15:01:
 
Zitat:
Original erstellt von Peer Gynt:
Gelder vom Land abzocken (also letztlich unsere Gelder!) für so unsinnige Kreisel, wie den auf der Bahnhofstrasse, das kann man ....
Wenn man Kreisel so sehr liebt, warum hat man ihn nicht vor dem Rathaus gebaut? Da hätte er verkehrspolitisch wenigstens Sinn gemacht....

Endlich mal jemand, der mir rechtgibt, ich sehe das genauso....und in den umliegenden Gemeinden verfallen die Strassen, siehe die allgegenwärtige Ülpestrasse in Bielstein
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 24. Januar 2007, 21:15:
 
"Ach, was muss man oft von bösen,
Politikern hören oder lesen !
Wie zum Beispiel hier von diesen,
welche Oliver, Gerhard und Bodo hießen.
Die, anstatt durch weise Lehren
sich zum Guten zu bekehren,
oftmals noch darüber lachten
und sich heimlich lustig machten.
Bürger necken, Eisenbahner quälen,
Zuschüsse und Fortschritt stehlen -
Aber wehe, wehe, wehe !
wenn ich auf das Ende sehe !

Nicht allein das Abc
bringt den Menschen in die Höh,
nicht allein im Schreiben, Lesen
übt sich ein vernünftig Wesen;
nicht allein in Rechnungssachen
soll der Mensch sich Mühe machen;
sondern auch der Weisheit Lehren,
muss man mit Vergnügen hören."

(frei nach Wilhelm Busch)

MfG
Dr.Klöbner

[ 25. Januar 2007, 11:52: Beitrag editiert von: Dr.Klöbner ]
 
erstellt von Heizlokführer (Benutzer # 1663) am 26. Januar 2007, 21:20:
 
Neues für die Bahn-Rechtsexperten der Stadt Wiehl und Bahn-Nachbargemeinden:

http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?2,3224640

Die Wiehltalbahn darf weiter fahren.

So das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichtes. Der Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn hatte das Landesverkehrsministerium auf Erteilung einer Betriebserlaubnis verklagt. Das Ministerium verweigerte diese, weil die Anliegerkommunen den Nutzungsvertrag zum 1.März gekündigt hatten. Die Kommunen wollen die Gleise abreißen und das Gelände für Firmenerweiterungen anbieten. Nach dem Urteil muss das Verkehrsministerium aber den Bahnbetrieb weiterhin zulassen. Die Wiehltal-Eisenbahner planen jetzt nicht nur Touristenfahrten sondern auch vermehrt Holztransporte.

Quelle: WDR http://www.wdr.de/studio/koeln/nachrichten/index.jhtml#TP1160252

[ 26. Januar 2007, 21:21: Beitrag editiert von: Heizlokführer ]
 
erstellt von Hank (Benutzer # 303) am 27. Januar 2007, 01:09:
 
"Güter gehören auf die Bahn."

Mich würd´s freuen [Lächeln]
 
erstellt von Birgit (Benutzer # 4) am 27. Januar 2007, 16:15:
 
Zitat:
Original erstellt von Heizlokführer:

Die Wiehltalbahn darf weiter fahren.


Alles wird gut [Lächeln] Herzlichen Glückwunsch!
 
erstellt von Hank (Benutzer # 303) am 27. Januar 2007, 16:36:
 
jetzt nur noch die Autos und Brummis abschaffen. Das ganze Wiehltal eine einzige Fußgängerzone, herrlich!
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 13. Februar 2007, 17:32:
 
Nachdem ich heute morgen im Oberbergischen Anzeiger lesen musste, hier im Wiehler Forum würde der Streit um die Bahn „eskalieren“ und Wiehls Beigeordneter Gaisbauer berichte von „Bösartigkeiten unter der Gürtellinie“, hatte ich darauf hin das Forum noch einmal nach der eskalierenden Bösartigkeit durchgesucht, kann sie aber nicht finden.
Im weiteren wird in dem selben Artikel, in dem ausschließlich die Wiehlbahngegner zu Wort kommen, von anonymen nächtlichen Drohanrufen bei Bürgermeister und Beigeordnetem, von „Beschimpfungen aus der untersten Schublade“ berichtet. Natürlich darf auch die Junge Union sich über „Drohmails“ beklagen.
Die Bahngegner reagieren empfindlich. Natürlich schreibt man keine Droh-Emails und natürlich macht man auch keine nächtlichen Drohanrufe. Das ist jetzt wirklich ernst gemeint – daß das klar ist! Nur wer selbst kräftig austeilt (Wiehlbahn = Spielzeugeisenbahn, Bahnbefürworter seien von gestern, behinderen den Fortschritt, gefährden Arbeitsplätze usw. in dem Stil) der soll sich doch nicht wirklich über die eine oder andere überzogene Reaktion wundern und sich mal lieber an die eigene Nase fassen. Aber, Ihr Vertreter und Befürworter der offiziellen Wiehler Verkehrspolitik, so recht glauben mag ich Euren Klagen nicht. So wenig hier im Forum die Auseinandersetzung eskalierte, so wenig haben vielleicht auch die jungen Schwarzen so „viele Drohmails“ bekommen, daß sie deshalb Ihre Internetseite abschalten mussten?
Also nochmal, nächtliche Drohanrufe macht man nicht! Das bringt auch nix! Aber vor den nächsten Kommunalwahlen an diese ganze Geschichte um unsere Bahn erinnern, und daran erinnern, wer wie abgestimmt hatte, das will ich hiermit ganz feste versprechen.

Zum Schluss möchte ich noch anregen, daß die Stadt Wiehl (Kreiselhausen) aus dem Klimabündnis aussteigt. Es wäre einfach ehrlicher. Und zu dem Thema lässt sich auch noch eine ganze Menge schreiben/sagen.
 
erstellt von Günther (Benutzer # 2) am 13. Februar 2007, 18:57:
 
Zitat:
Original erstellt von manfred:
Nachdem ich heute morgen im Oberbergischen Anzeiger lesen musste, hier im Wiehler Forum würde der Streit um die Bahn „eskalieren“ und Wiehls Beigeordneter Gaisbauer berichte von „Bösartigkeiten unter der Gürtellinie“, hatte ich darauf hin das Forum noch einmal nach der eskalierenden Bösartigkeit durchgesucht, kann sie aber nicht finden.

Hallo Manfred,
ich nehme mal an, der Zeitung ist da ein Fehler unterlaufen - nicht im Wiehler Forum, wo zwar kontrovers aber fair diskutiert wurde, sondern im Wiehler Gästebuch ist der Streit eskaliert.
Ich kann mich beispielsweise an einen Beitrag im Gästebuch erinnern, wo ein "Bahnfreund" den "Bahngegnern" und deren Familien einen "langsamen und schmerzhaften Unfalltod" herbeiwünschte und er gern "auf deren Gräbern tanzen würde". Dass es darüberhinaus auch noch zu anonymen nächtlichen Drohanrufen bei Bürgermeister und Beigeordnetem gekommen ist, wird den Bahnfreunden wohl im Endeffekt eher mehr schaden als nutzen.

[ 13. Februar 2007, 19:12: Beitrag editiert von: Günther ]
 
erstellt von NicoW (Benutzer # 1543) am 13. Februar 2007, 19:40:
 
Hallo Günther,

ich finde es schon traurig das die Mitglieder des Förderkreises und sogenannte " Bahnfreunde" in einen Topf von der Stadtverwaltung Wiehl geworfen werden. Die Stadtverwaltung Wiehl kennt die Verteter des Förderkeises schon seit mehreren Jahren und müsste eigentlich wissen, das die Beteiligten des Vereins es absolut nicht nötig haben sich auf kriminelles Niveau herabzustellen. Die aktiven Mitglieder und der gesamte Vorstand des Förderkreises tolerieren auf gar keinen Fall so ein Verhalten von sogennnaten "Bahnfreunden".

Erlaube mir aber eine persönliche Meinung:

Der Förderkreis hat jegliche Art von Beleidigungen, Schmähungen, Verleumdungen etc. bisher und auch in Zukunft ruhig über sich ergehen lassen. Wenn jetzt aber ehrenamtliche Bürger in eine kriminelle Ecke gestellt werden sollen, so geht das zu weit. Die aktiven Mitglieder verbringen jede freie Minute mit der Wiehltalbahn um dem Wiehltal und seinen Bürgern z.B. beim Stadtfest Wiehl eine angenehme Anfahrt zu ermöglichen. Um es jetzt auf die Spitze zu treiben, ich sage das die Wiehltalbahn auch einen Beitrag zur Verkehrsicherheit beiträgt. Oder möchten die Stadtväter lieber das Ihre Bürger angetrunken mit Ihrem Auto zu den Festivitäten in Wiehl anfahren? Ich glaube nicht!

Ich weiß das Thema Wiehltabahn polarisiert die Bevölkerung und leider sind einige dieser Befürworter weit über das Ziel hinausgeschossen. Das kann nicht toleriert werden. Aber die andere Seite, also die Politiker und die Stadtverwaltung lässt aber auch wirklich keine Gelegenheit aus, um weiter Öl in`s Feuer zu schütten. Der Förderkreis hat immer der Stadtverwaltung Wiehl Gesprächs- und Kompromissbereitschaft gezeigt. Diese Bereitschaft wurde teilweise mit Füssen getreten. Von der Aktion der JU Wiehl möchte hier gar nicht sprechen. Der Fraktionsführer der Wiehler CDU spricht offen von Schienenkatastrophe in Bielstein. Nicht die Eisenbahn hat den Ortskern verschandelt, sondern Politiker mit Kurzblick. Ich kann nicht verstehen warum ausgerechnet im Wiehltal nicht funktionieren soll, was in anderen Teilen der Bundesrepublick hervorragend klappt. Nämlich das Industrie und (Touristik)Eisenbahn nebeneinander miteinander auskommen. Man muss nur wollen!

Gruß

Nico
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 13. Februar 2007, 21:58:
 
Zitat:
Original erstellt von Dr. Uwe Lübbig:

Ist es nicht fast schon sinnbildlich, das Kreisverkehre GEGEN den (Uhrzeiger-)Sinn führen?

.....als "sinnbildlich" sprechender Akademiker wissen Sie aber auch, dass der DREHSINN im Kreisverkehr -zumindest mathematisch gesehen- STETS POSITIV ist - oder? [Winken]

Ich verweise in Bezug auf "Kreisverkehre" auf meinen heutigen Beitrag unter "Umfragen".

Es grüßt freundlichst

Karl [Lächeln]
 
erstellt von Dr. Uwe Lübbig (Benutzer # 1637) am 13. Februar 2007, 22:18:
 
Zitat:
Original erstellt von Karl.Klammer:
[QUOTE]Original erstellt von Dr. Uwe Lübbig:
[qb]
Ist es nicht fast schon sinnbildlich, das Kreisverkehre GEGEN den (Uhrzeiger-)Sinn führen?

.....als "sinnbildlich" sprechender Akademiker wissen Sie aber auch, dass der DREHSINN im Kreisverkehr -zumindest mathematisch gesehen- STETS POSITIV ist - oder? [Winken]
Es grüßt freundlichst

Karl [Lächeln]
 
erstellt von Dr. Uwe Lübbig (Benutzer # 1637) am 13. Februar 2007, 22:28:
 
Vielen Dank für Ihren Einwand, lieber Karl! Stimmt. Andererseits bedeutet in der Seefahrt, bei der Navigation mit der Kompassrose die Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn NEGATIV und im Uhrzeigersinn POSITIV.

Na denn bis denn!
 
erstellt von Roland Meyer (Benutzer # 1682) am 14. Februar 2007, 22:11:
 
Interessanter Aspekt - GEGEN den Uhrzeigersinn...

allerdings könnte ein Kreisverkehr IM Uhrzeigersinn unsere Geiz-ist-Geil-Gesellschaft in den Ruin treiben:
- Die in Deutschland üblichen Rechts-Ausfahrten würden als Untertunnel oder Überführung ausgebildet - der Kreiselradius dementsprechend angepasst...

oder

- Kollisionen beim Einfahren und Drumherum-Ausfahren bei Linksausfahrten bildeten die Tagesordnung und die Hauptpersonalbindung unserer Ordnungshüter

Alternativ könnte Deutschland generell auf Linksverkehr umstellen und dadurch ein positives Zeichen setzen...

wobei rechts die "gute" und "links" die "böse Hand" ist...

grübelt

Roland
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 14. Februar 2007, 23:21:
 
Und was sagen uns die Einträge der Herren Dr. Lübbig, Klammer und Meyer?

Es freut uns interessierte Diskussionsteilnehmer, dass aus einem kontrovers geführten Hin-und Her-Gehacke - in nicht immer noblem Stil und selten von Logik getragen - plötzlich eine Abweichung im Stil und vom Thema behandelt wird, die hoffen lässt, dass es den "Akademikern" gelingt, zur Entschärfung beizutragen. Vielleicht öffnen sie endlich die Tür, friedlich miteinander umzugehen.

Selbstverständlich ist Redefreiheit ein uns garantiertes Recht, aber man muss sich auch mal beruhigen können und sachlich werden.

Wir können nicht erwarten, dass die Fanatiker, die sich hier offensichtlich besonders zahlreich zu Wort melden, zu bekehren sind. Aber es gibt sicherlich bei den "Bahnfreunden" sachliche Menschen, die auch sachlich ihre Überzeugung zum Ausdruck bringen und nicht mit Mord und Totschlag drohen.
Und wenn es um Kreisverkehr im oder entgegen dem Uhrzeiger geht, kann es bewirken, dass wir endlich in eine Richtung gehen, die uns dieses fürchterliche Bahnthema beenden lässt.

Vielleicht sorgen die Herren bei anderen verbalen Kämpfen auch später noch einmal für einen Lichtblick. Ich hoffe es.
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 14. Februar 2007, 23:29:
 
…..nun ja, werter Dr. Lübbe,

wir schweifen ab und sollten das Thema "Dreh-Sinn" eigentlich nicht weiter vertiefen - andererseits:
SIE haben (zunächst treffend) „nachgelegt“:

Mein Einwand ist eigentlich durch das Voranstellen Ihres (nicht verifizierten) Doktortitels in Kombination mit der Wortwahl Ihres Start- und Folgetextes motiviert worden. Das Voranstellen eines Titels suggeriert zunächst einmal (sicherlich beabsichtigt) Kompetenz und Autorität.

Wenn Sie allerdings -derart dekoriert- Verunglimpfungen Ihrer Kontrahenten wie „Kurzsichtigkeit…..Dummheit….Provinzposse…..Asphaltfetischisten!...“ herablassend und polemisch, ja beinahe lyrisch mit der hier angesprochenen „Sinnbildlichkeit“ finalisieren, dann sollte man das Ganze ein wenig zurechtrücken dürfen – insbesondere dann, wenn man nicht Ihrer Meinung ist und der von Ihnen als vermeintlich rückständig dargestellten Wiehler Bevölkerung angehört. [Verärgert]

Immerhin bin auch ich einer der Verbrämten, die z.B. den derzeitigen Wiehler Bürgermeister gewählt haben. Es war und ist eine gute Wahl, die mit mir immerhin über 90% der wahlberechtigten Wiehlerinnen und Wiehler so trafen. Auch vertritt der Wiehler Rat in seiner überwältigenden, weil interfraktionellen Mehrheit nicht nur meine Interessen insgesamt sehr erfolgreich: Die anhaltend positiv verlaufende wirtschaftliche Konjunktur der ganzen Stadtgemeinde Wiehl kann sich sehen lassen - da braucht man keine Parteiverzierung an der Brille zu haben und gar nicht so weit zu suchen, wo und wie weniger erfolgreich gearbeitet wird. [Winken]

Jedenfalls: Ihre Metapher von den rückwärtsgewandten Wiehlern, die an Kreisverkehren mit dem falschen "Dreh-Sinn" leben, sollten Sie vielleicht noch mal relativieren.
Was soll's - wenigstens hat man im fernen Indien, Australien/Neuseeland und Japan, aber auch in Großbritannien und vielen anderen (Linksverkehr-)Ländern den wirklich „sinnvollen“ und zukunftsweisenden Drehsinn beim Kreisverkehr ja gefunden. [Lächeln]

Sie mögen erkennen: Es gibt noch Wiehler, die sehen die Sache mit Feingefühl, global und gar nicht so possenhaft provinziell. [Cool]

Bis bald - es grüßt

Karl

P.S.: Ich sehe gerade: Schön, dass Sie uns aus dem wohlhabenden
Norwegen schreiben und sich von dort aus so besorgt um den
nachhaltigen Bestand unserer Infrastruktur und der Arbeitsplätze
hier vor Ort sorgen. Ich will nicht hoffen, dass meine Kinder
eines Tages ebenfalls in's Ausland gehen müssen,
weil man hier zusehends seltener eine ordentliche betriebliche
Ausbildung und Arbeit findet.
 
erstellt von Uwe Lübbig (Benutzer # 1683) am 15. Februar 2007, 00:08:
 
Sehr geehrter Herr Karl.Klammer!

Für diesen differenzierten und doch deutlichen Beitrag danke ich Ihnen und möchte mir ein paar kleine Anmerkungen erlauben: Vielleicht bin ich weiter oben mit meiner Ausdrucksweise ein wenig zuweit gegangen, so dass vielleicht nicht mehr zwangsläufig zu erkennen war, dass die Bemerkungen sich innerhalb eines kabarettistisch-ironischen Rahmens bewegen sollten. Natürlich war es zu keinem Zeitpunkt meine Absicht, einzelne Personen ungebührlich zu beschimpfen oder zu verunglimpfen und sie hierdurch zu verletzen. Schon gar nicht trifft das auf die Bevölkerung der Stadt oder einzelne Gruppen dieser Bevölkerung zu. Ich bin ein durchaus selbstkritischer Mensch und habe in keinem anderen Grade ausgeteilt, als ich grundsätzlich auch einzustecken bereit bin. Aber natürlich sollte man eine besondere Vorsicht walten lassen, wenn man nicht genau einschätzen kann, gegen wen man austeilt.

Das mit dem Benutzernamen war mein Computer, den ich natürlich auch "dienstlich" benutze und meinen Namen und andere Daten irgendwo tief im Inneren gespeichert hat und sie schon beim reinen anschauen der Taste "U" so in Textfelder einsetzt. Ich bin durchaus nicht der Meinung dass ein akademischer Titel, und schon gar nicht ein medizinischer, zu einer besonderen Kompetenz bei Themen wie wir sie hier diskutieren führt. Auch hier danke ich Ihnen für den Einwand und lasse ihn im Weiteren beiseite.

Das mit dem "reichen Norwegen" in Ihrem p.s. ist zwar wahrscheinlich volkswirtschaftlich richtig, bei kritischer Betrachtung werden Sie aber zugeben müssen, dass dieser Einwand wenig sachlich ist und darüberhinaus Raum für Mutmassungen öffnet, die ebenfalls in einer solchen Diskussion nichts zu suchen haben.

Abgesehen, dass auch hier bereits vor Jahren viele Eisenbahnstrecken stillgelegt worden sind, so hat überhaupt auch dieses Land jede Menge ernsthafte Probleme, die sich wahrscheinlich Ihrer Beurteilung entziehen.

Ich selbst bin aus sehr persönlichen Gründen und wohl auch nur zeitlich begrenzt hier, dass aber nur ganz nebenbei.

Ansonsten erstmal Gute Nacht, wir lesen vielleicht wieder von einander.
Grüsse von jenseits des 60. Breitengrades,
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 15. Februar 2007, 13:34:
 
Sehr geehrter Herr Karl.Klammer,
ich kann ihnen nicht folgen, wenn Sie einigen engagierten Bahnbefürwortern unterstellen, diese stellen die Wiehler Bevölkerung als „vermeintlich rückständig“ dar. Woher nehmen Sie das?
Betrachten Sie sich die zahlreichen Leserbriefe in den oberbergischen Zeitungen. Sie lauten überwiegend pro Bahn und gegen die offizielle Wiehler und oberbergische Verkehrspolitik. Darunter sind auch Leserbriefe von Wiehlern. Mir scheint eher, es tut sich eine tiefe Kluft auf zwischen den Wiehler Politikern und den Wiehler Einwohnern. Da hilft Ihnen auch nicht Ihr Hinweis, daß Sie auch als (Zitat) „einer der Verbrämten, die z.B. den derzeitigen Wiehler Bürgermeister gewählt haben. Es war und ist eine gute Wahl, die mit mir immerhin über 90% der wahlberechtigten Wiehlerinnen und Wiehler so trafen“. Nun, es kann wohl kaum angehen, daß bei einer Wahlbeteiligung von 56,6 Prozent und weiteren 2,4 Prozent ungültigen Stimmen über 90 Prozent der Wahlberechtigten den derzeitigen Bürgermeister gewählt haben. Bei 93,2 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen haben somit etwa 50,5 Prozent der Wahlberechtigten den Bürgermeister gewählt. Auch noch ein hoher Ergebnis, sicher. Aber in Anbetracht der Alternativlosigkeit (einziger Kandidat) auch wieder nicht bemerkenswert und auch nicht gerade eine Sternstunde der Demokratie. Diese Wahllosigkeit bei der Wahl wird sich hoffentlich nicht wiederholen.
Die wachsende Bissigkeit gegen den Verkehrskreiselwahn kann ich vollkommen nachvollziehen.
Es ist schon so weit gekommen, daß das Anzeigen Echo über den Wiehler Neujahrsempfang berichtete unter der Schlagzeile: „Wiehler Neujahrsempfang: Rund um den Kreisverkehr“. Ich glaube, die Stadt Wiehl hat eine geheime Verkehrsagenda 2020. Und in der steht: 2020 ist das letzte Bahngleis abgebaut, der letzte Bahnhof abgerissen. Dafür feiern wir in dem Jahr mit einem großen Feuerwerk den dreihundertsten Kreisverkehr, auf der stark frequentierten Kreuzung in Pergenroth, Ecke Kämperweg / Halstenbacher Strasse. Ganz Wiehl ist zur Feier eingeladen, die gesponsert wird von der IHK, dem Verband der Automobilindustrie, dem ADAC und weitere Lobbyverbände. Aber ich hoffe, das ist jetzt nur ein schlechter Traum.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 16. Februar 2007, 08:29:
 
Wenn eine große Mehrheit einen Bürgermeister wählt, ist das keine Legitimation für alle Taten! Es ist also sehr fraglich, ob der Bürgermeister gewählt wurde, um die Wiehltalbahn zu zerstören!

In der Schweiz wäre das ein Fall für die direkte Demokratie. Und die hat der Schweiz die beste Bahn der Welt beschert, weil die Politiker ihre Projekte gut begründen mußten und Prestigeprojekte, die in Deutschland einen Großteil der für die Flächenbahn notwendigen Investitionsmittel aufzehren, dort keine Chance haben.

Bei http://www.oberberg-akzuell.de sind aktuelle Nachrichten zur http://www.wiehltalbahn.de , u.a. unter Leserbriefe ein offener Brief des CDU- MdL..

Was dieser Brief des MdL. unterschlägt ist, daß die Bahn auch ein Standortfaktor ist, das Öl künftig knapp und teuer wird und das neue Logistikkonzepte (http://www.containerserviceamladegleis.de ) die Standorte mit Gleisanschluß aufwerten werden. Gerade die bahn ist daher wichtig um Arbetsplätze zu sichern und die Abwanderung der bevölkerung zu verhindern. Das ist ja das Hauptanliegen des Briefes!

Der Grundfehler der http://www.cdu-oberberg.de ist doch, das diese den Unternehmen Hoffnungen darauf gemacht hat, das die Bahn weg kommt. Es wäre für alle beteiligten einfacher gewesen, mit einem klaren Bekenntnis zur Bahn alternative Problemlösungen zu finden. In der Hoffnung, das die CDU sich durchsetzt, haben hier die Untzernhemn die Planung in die falsche Richtung gelenkt. Aber für einen langfristig nachhaltigen hochwertigen Wirtschaftsstandort ist ein Bahnanschluß unverzichtbar. Dem Wiehltalbahnverein werden künftige Generationen noch sehr dankbar sein, wenn er standhaft bleibt und Erfolg hat.

Ich lehne entschieden alle Gewaltaufrufe ab, weil man Gleiches nicht mit Gleichem vergelten darf, auch wenn die aktuelle Verkehrspolitik (und nicht nur diese!) durchaus mörderische Folgen hat durch mehr Umweltschäden, Unfälle, Verkehrstote, Umweltkatarophen.... . Ich kämpfe gerade deshalb für die Bahn, weil diese ein wichtiger Bestandteil einer umweltfreundlichen Wirtschaftsweise ist, die viel Leid und Tod heute und noch mehr in der Zukunft vermeiden soll.

Ich rufe aber alle dazu auf, diesen notwendigen Kampf mit Argumenten und friedlichen Aktionen zu führen und nicht mit Gewaltdrohungen.

Leider können es die Menschen guten Willens nicht verhindern, wenn sich Chaoten an eine gute Sache heften wollen.

Links zu Bahnunternehmen, die sich besoders im bahnerhalt engagieren:
http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de
http://www.regionalseisenbahn.de
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 23. Februar 2007, 00:30:
 
Zitat:
Original erstellt von manfred:
Sehr geehrter Herr Karl.Klammer,
ich kann ihnen nicht folgen, wenn Sie einigen engagierten Bahnbefürwortern unterstellen, diese stellen die Wiehler Bevölkerung als „vermeintlich rückständig“ dar. Woher nehmen Sie das?

1. Beispiel: Ein Presseartikel auf wiehltalbahn.de
taz NRW, 19. Mai 2006 / "MAREN MEIßNER über eine fragwürdige Bahnpolitik im Bergischen Land........
.......Warum die Kommunen das Risiko eingehen, eine Strecke zu kaufen, die womöglich gar nicht stillgelegt werden kann, versteht Jürgen Seinsche nicht. "Wir leben im Mittelgebirge, da ist der Horizont nicht so weit", vermutet er. "

2. Beispiel: DIE ZEIT 9/2006 vom 23. Februar 2006 / Von Eva-Maria Thoms. Die Bahn soll weg
".....Aber man muss das Bergische Land nicht verstehen, tröstet der Karnevalist Ferdi Huick, »man muss es aushalten«."

…oder: Lesen Sie einfach mal in den gesammelten Leserbriefen nach auf der Internetseite der Bahnfreunde. Kostprobe?

z.B.: "Ein Leserbrief, der direkt unsere Website-Redaktion erreichte: Das Neueste aus Waldschilda :...........Jeder Benutzer der Kreisel muss zur Ehrerbietung dieser ehrenwerten Gesellschaft zehnmal kreiseln und erhält zur ewigen Erinnerung eine Plakette mit dem Aufdruck: Wahnsinn statt Bahnsinn!
Wenn die Abriss- und Kreiseleiplaner nicht zu stoppen sind, soll schlussendlich der gesamte oberbergische Kreis umkreiselt werden. Kreis Schilda. Bernhard Schneider, Waldbröl"

oder "...Dass der Horizont unserer Kommunalpolitiker durch die oberbergischen Hügel etwas beschränkt ist, wissen wir. ........
P. R., Waldbröl"

Den 2. Beitrag von Dr. Uwe Lübbig innerhalb dieser Themenreihe hatte ich ja bereits diesbezüglich entsprechend kommentiert.

Zitat:
Betrachten Sie sich die zahlreichen Leserbriefe in den oberbergischen Zeitungen. Sie lauten überwiegend pro Bahn und gegen die offizielle Wiehler und oberbergische Verkehrspolitik. Darunter sind auch Leserbriefe von Wiehlern. Mir scheint eher, es tut sich eine tiefe Kluft auf zwischen den Wiehler Politikern und den Wiehler Einwohnern.
"Tiefe Kluft"? ....und von der Teppichkante Fallschirmspringen. Ich bitte Sie - wo leben Sie denn? Realisieren Sie bitte: In Wiehl haben die Bahnfreunde sehr, sehr wenige Freunde. Seit einiger Zeit befrage ich jeden, den ich treffe zum Thema. Der weitaus größere Anteil fragt sich, wann das ganze Theater ein Ende hat. Das geht beim Gymnasium los und endet nicht mal in den Seniorensportgruppen - jung und alt ohne soziale Vorlieben. Das ist natürlich auch nicht repräsentativ, aber ich brauche mich da keineswegs zu verbiegen.

Seit wann drücken Leserbriefe, in irgendeiner Weise demokratisch relevante Voten aus? Vereinsmitglieder und Sympathisanten der Bahnfreunde geben sich doch in den OVZ- und KSTA-Leserforen die Klinke in die Hand. Vorwiegend kommen die Schreiber aus dem Nordkreis (!), einige sind nicht mal Oberberger - diese Leute würden ggf. allenfalls mal am Wochenende im Wiehltal bahnfahrend vorbeischauen. Bei 250 Mitgliedern haben wir noch allerhand zu erwarten - manche liefern regelmäßig im 2-Wochen-Rhythmus ihren Leser-Beitrag ab.

Gestern war`s H.P. aus GM gleich in beiden Zeitungen parallel; er schreibt sehr geschmacklos "...Einige dieser Politiker heulen heute wehleidig über (angebliche?) Drohungen und Beschimpfungen,......". Er zweifelt die Drohungen an und verhöhnt die Drohungsempfänger - das mag dem Schreiber wohl gefallen - den Leser stößt sowas ab (klassisches mediales "Eigentor").

Ja, es sind (natürlich) auch Wiehler dabei - repräsenativ wird's deshalb immer noch nicht.

Die Gruppe der Leserbriefeschreiber scheint auch einen hohen Anteil an Nicht-Berufstätigen zu haben, die sich offenbar keine existentiellen Sorgen um ihr Einkommen und das künftige Wohl ihrer Kinder in einer globalisierten Welt machen müssen. Die haben viel Zeit zum Schreiben,Planen, Welt-verbessern......

Nach den telefonischen Drohungen wird sich niemand mehr öffentlich rückverfolgbar für die Entwidmung der Bahnstrecke aussprechen.

Ganz schlimm finde ich jene, die sich "klar" von den Drohungen distanzieren und bei der nächsten Gelegenheit aber deutlich Verständnis für die Motivation äußern.

Zitat:
Aber in Anbetracht der Alternativlosigkeit (einziger Kandidat) auch wieder nicht bemerkenswert und auch nicht gerade eine Sternstunde der Demokratie. Diese Wahllosigkeit bei der Wahl wird sich hoffentlich nicht wiederholen.
Wenn die "großen" gewählten Parteien, wie in Wiehl seit vielen Jahren üblich, sich im Vorfeld auf einen gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten festlegen, wäre das nur bei unfreien Wahlen zu beanstanden. Wir haben hier aber nicht Verhältnisse wie in der ehemaligen DDR – oder? Der auf diese Weise Gewählte erhält so ein sehr robustes Mandat (wie man sieht).
Ich glaube, dass die eindeutige Mehrheit der Wiehler Bevölkerung den heutigen Bürgermeister auch morgen wieder wählen würde - vielleicht nicht ganz so deutlich, wie beim letzten Mal. Trösten wir uns - die nächsten Wahlen werden es zeigen.

M.E. wird auch künftig das Thema Bahn in Wiehl bei Wahlen gar keine Rolle spielen - eher das weitere Wohlergehen der Achsenfabrik, welche durch die Bahntrasse in Wiehl und Brüchermühle an der Entwicklung behindert wird.

…… und zu den Kreisverkehren bin ich einfach mal so frech und zitiere mich selbst (siehe im Forum“Umfragen“):

Zitat:
Original erstellt von Karl.Klammer:
Hallo Community,

.....und von wegen "sinnlose Kreisel" - sind all' die Unfalltoten und Schwerstverletzten der letzten 30 Jahre schon vergessen??

Insbesondere die Linksabbieger in Heckelsiefen, an der Ohlerhammer-Ausfahrt, am heutigen Wiesenstraßen-Kreisel, an der Ortsausfahrt nahe der ARAL-Tankstelle und auch in Oberwiehl (Kampstr.) waren stets sehr hohen Gefahren ausgesetzt. Es verging keine Woche ohne Crash - an sonnigen Sommerwochenenden übrigens deutlich häufiger. Auch am Wildtor hat es üble Unfälle gegeben......schon vergessen?

Wenn heute noch was in/an den Kreiseln passiert, dann sind das vergleichsweise harmlose Blechschäden!

Natürlich können die Süd-Nord-Süd-Pendler nicht mehr so flüssig durchbrettern und müssen sich jetzt etwas mehr Zeit nehmen - schade aber auch.... [Breites Grinsen]

Aber insgesamt "fertigt" ein Kreisverkehr bei hohem Verkehrsaufkommen mehr Verkehrsteilnehmer bei entschieden höherer Sicherheit ab, als eine direkt kreuzende Streckenführung. Letzteres gilt übrigens auch für Bahnübergänge: ....so wurde zuletzt Ende der 60er Jahre in Oberwiehl ein (mir bekannter) Fußgänger von der Lok überfahren.

Zudem regelt sich der Verkehr im Kreisel an allen Zufahrten gleichzeitig "von selbst" nach einfachsten Regeln und ist nicht etwa auf wartungshungrige, stromverbrauchende und trotzdem unsichere Signalanlagen angewiesen.

Die Kreisel sind somit allemal ihr Geld wert.

Ich habe daher für die zu zahlreichen Gelegenheiten vorgetragene, unsachliche Kritik an den Kreiseln kein Verständnis. Im Gegenteil: All' die aus den Unfällen resultierenden Behinderungen und tötlich verlaufenen Schicksale hätten vermieden werden können, wenn man (wie z.B. in Frankreich) die Kreisverkehre Dekaden früher gebaut hätte.

Es grüßt

Karl


 
erstellt von Uwe Lübbig (Benutzer # 1683) am 23. Februar 2007, 16:04:
 
Hallo, Herr Karl.Klammer.

Schade, Ihr letzter Beitrag war nicht wirklich als wohl abgewogene Stellungnahme anzusehen und es scheint, als fühlten Sie sich durch die zahlreichen von Ihnen zu Beginn genannten Beispiele doch irgendwie persönlich "auf den Schlips getreten", was schade ist, denn Sie haben, wie ich finde, ein paar recht originelle Bemerkungen herausgegriffen. Ich bin sicher, dass die Autoren der von Ihnen kritisierten Textbeiträge sich nicht weniger als Bewohner des Bergischen oder Oberbergischen Landes verstehen und sich von ihren humorvoll-kritischen Bemerkungen selbst nicht ausschliessen (z.B. "Das Bergische Land muss man aushalten"). Vielleicht trifft diese Art, Kritik mit Humor zu würzen einfach nicht Ihren Nerv.
Sie würden nämlich sonst zugeben müssen, dass einiges von dem was hier vorgeht, genügend Raum für geradezu vorzügliche kabarettistische Darstellungen lässt.
Ausserdem sind die von Ihnen im weiteren Verlauf Ihres Beitrages getätigten Feststellungen mindestens ebenso subjektiv und mindestens ebensowenig von Ihnen durch Fakten belegt. Zum Beispiel, dass die Entwicklung der Achsenfabrik durch die Trasse behindert würde. Warum soll das so sein, wo sind die Zahlen und warum bemüht man sich nicht um alternative Lösungen, die beide Seiten zufrieden stellen könnten?
Auch Ihre Aussagen sind pauschal und bleiben leider wenig differenziert wie der grösste Teil der Diskussion. Auch wenn das sicherlich grundsätzlich für beide Seiten gilt, jedenfalls was die veröffentlichte Meinung angeht, so scheinen mir doch, aus der Ferne betrachtet, die Argumente des Fördervereines und der Bahnbefürworter um Längen durchdachter, differenzierter, vernünftiger und zukunftsorientierter zu sein.
Und das sich die grossen Parteien schon vor der Wahl auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen ist zwar sicherlich rechtens, ich teile aber keineswegs Ihre Meinung, dass dies ein wünschenswertes Vorgehen ist, auch nicht auf kommunaler Ebene. Gerade dort bewährt es sich doch, die Demokratie direkter zu gestalten als auf "höherer" Ebene und nicht umgekehrt. Mit einer solchen Regelung sollte man also keineswegs zufrieden sein, darauf stolz zu sein halte ich für völlig verkehrt.

Soweit für heute,
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 24. Februar 2007, 19:54:
 
In Hückeswagen haben wir von der Remscheider Agenda 21 im Jahr 2002 über 1000 Einwohner befragt, wie die zur Bahnstehen. Gut 70% wollten den Erhalt. Wenn man den Leuten zeigt, was heute auf der Bahn möglich ist und wo schon erfolgreich Strecken reaktiviert wurden, ( http://www.pro-bahn.de/links/index.html , http://www.containerserviceamladegleis.de ) dann sind die meisten für den Bahnerhalt.

2 Mrd. Menschen in Indien und China streben an, unseren Lebensstandart einzuholen, was bei Übernahme unseres Lebensstiles eine Verdreifachung der Umweltbelastung bedeuten würde. Gleichzeitig ist die heutige Umweltbelastung zu hoch und müßte in den nächsten 15 Jahren deutlich reduziert werden, wenn wir noch eine Chance haben wollen, menschenwürdig zu überleben. Bildlich gesprochen befinden wir uns in einen Schnellzug, der auf einen Abgrund zurast. Einige Fahrgäste wissen das, der CDU- Politiker Herbert Gruhl wußte das schon 1975 (sein Buch: Ein Planet wird geplündert). Aber die meisten Politiker von FDP und CDU haben die Notbremse abgeschaltet, beschwichtigen die Situation und tun in der praktischen Politik hier vor Ort viel, das der Zug zum Abgrund sein Tempo beschleunigt.

Ich wünsche mir daher einen friedliche Aufstand aller Bürger! Telefon- und e Mail- Terror sind kein Weg, aber gedruckte sachliche Briefe kann jeder immer wieder den Politikern (vor allem in der Nachbarschaft) in den Briefkasten werfen und sich an den Foren und Weblogs mit Bahnthemen im Bergsichen Land beteiligen, als da neben diesem Forum mir bekannt wären:
http://www.oberbrg-aktuell.de
http://www.oberberg-heute.de
http://www.waterboelles.de (Remscheid)
http://www.stadtnetz-radevormwald.de
http://www.oedp.de/diskussion/oeff , Regionalforum Köln
http://www.ju-oberberg.de (Gästebuch)
http://www.connex-gruppe.de

In dieser Sitation die umweltfreundliche und ölsparende Bahn aufzugeben, ist geradezu eine Selbstmordpolitik!

Sollte jemand anderer Meinung sein, kann er diese Adressen und Ratschläge ebenfalls nutzen.

Zur http://www.ju-wiehl.de : Als ich das Gästebuch noch lesen konnte, waren da sehr viele gute Einträge drin. Die wenigen, die aus dem Rahmen fallen, hätte die JU problemlos löschen können. Wenn die JU sich im Recht fühlt, kann diese doch auf ihrer Seite auch die vermeintlich besseren Argumente darstellen. Wenn ihr ihre eigenen Argumente aber peinlich wurden, angesichts der guten Einträge im Gästebuch, dann wäre eine politische Umkehr, statt einer Abschaltung der Seite wohl der richtige Weg. denn gerade die Jugend müßte doch an einer wirklich nachhaltigen Zukunftsentwicklung besonderes Interwesse haben. Oder sind in Wiehl alle Politiker von einer bestimmten Firma gekauft? (grundsätzliches dazu, siehe http://www.gekaufte-politik.de )
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 09. März 2007, 08:55:
 
Sonntag startet die Saison der Wiehltalbahn. Jeweils am 2. Sonntag im Monat werden die Züge verkehren. Bei der ersten Fahrt wird ein Verkehrspolitiker aus dem Landtag von den Grünen mitfahren. Fahrpläne und aktuelles unter http://www.wiehltalbahn.de
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 21. Mai 2007, 23:27:
 
Die Stadt Wiehl hat jetzt den Antrag gestellt, die http://www.wiehltalbahn.de als Eisenbahn- Verkehrsfläche zu entwidmen, weil es dort keinen Bedarf an Zugverkehr gebe.

Die Holztransporte der http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de und die Touristikzüge scheinen die Stadtväter noch nicht bemerkt zu haben. ich hoffe, das dieser Versuch wegen der vorhandenen Realitäten ins scheitert.

Was könnte erst auf der Wiehltalbahn los sein, wenn wir eine bessere Verkehrspolitik hätten?

Siehe:
http://www.vogtlandbahn.de
http://www.regio-bahn.de
http://www.rurtalbahn.de
http://www.containerserviceamladegleis.de

Bitte macht die Stadtväter mal auf diese Links aufmerksam.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Mai 2007, 10:08:
 
Die Seite http://www.ju-wiehl.de ist wieder da. Die sind immer noch gegen die Wiehltalbahn. Die Beiträge im Gästebuch wurden fast alle gelöscht.

Allerdings kann ich dem Grund dafür nicht folgen. Es mag Entgleisungen einiger Autoren gegeben haben (dabei sollte das bei Bahnfreunden nicht vorkommen!), aber die große Mehrzahl der Beiträge war sachlich zum Thema. warum stellt die JU nicht eine Auswahl dieser Antworten in ihre Hauptseite und stellt dann dazu ihre Gegenargumente dar?

Da war z.B. der Beitrag, der berichtete, das man vor Ort mangels Bedarf die Strec´ke beseitigt hatte und nun dort ein Biodiesellager für enormen LKW- Verkehr sorgt. Bedarf kann sich über Nacht ändern und ein Infrastrukturpotential, wie eine Bahnlinie, kann man nur komplett erhalten.

Warum ist die Jugendorganisation der http://www.cdu-wiehl.de gegen ihre eigene Zukunft?

Zumindest zeugt die pauschale Löschung der Beiträge im JU- Gästebuch nicht von einer ausgeprägten Diskussionskultur und Kritikfähigkeit.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Mai 2007, 23:26:
 
Das umstrittene Flugblatt der JU ist nich immer auf der Seite:
http://www.ju-wiehl.de/downloads/flyer_wiehltalbahn.gif

Ein Kommnetar von mir dazu steht bei www.oberberg-aktuell.de im Forum unter "Klatsch und Tratsch" im Bahnthema auf Seite 5.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 08. August 2007, 09:52:
 
Zwei Aktionslinks zum Thema Bahn mit Unterzeichnen:

http://www.fahrplanretter.de/bahn/bl1/bula

http://privatisierungstoppen.deinebahn.de/scr/signature/liste
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 04. November 2007, 10:23:
 
Die CDU kann, da alle Versuche, es mit vernünftigen Argumenten zu versuchen, als gescheitert angesehen werden müssen, nur durch den Verlust von Wählerstimmen zur Einsicht gebracht werden. Da SPD und Grüne viele CDU- Wähler nicht erreichen, müßte eine eine bürgerliche Gruppierung auftreten, sei es als lokale Wählerinitiative oder aber als Ortsgruppe innerhalb einer sonstigen politischen Vereinigung.

Egal, zu was es kommt, ich bin bereit, so eine Liste für den Kreistag im Kreisnorden zu unterstützen, als Kandidat und als Sammler der Zulassungsunterschriften in Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth. Dafür würde ich meinen Jahresurlaub einsetzen! Und wenn noch Zeit übrig bleibt, würde ich auch in den Kreissüden kommen. Wiehl, Waldbröl und Gummersbach bräuchten eigene kommunale Listen, die sich vor Ort finden müssen, mehr als den Anstoß dazu kann ich aus der ferne nicht geben.

Wenn die neue Gruppe bereit wäre, sich unter das Dach der ÖDP zu stellen, könnte ich noch sehr erfolgreiche Wahlkampfhelfer zur Mithilfe gewinnen, (aus Siegen und München) mit denen ich 2005 in 2,5 tagen die Zulassung zur Landtagswahl in Wiehl ersammelt habe (mindestens 100 gültige Unterschriften). Aber ich persönlich bin bereit, jede bürgerliche Gruppe zu unterstützen, die sich für die www.wiehltalbahn.de einsetzt. Jetzt ist der Zeitpunkt, die Kreistags- und Kommunalwahlen 2009 vorzubereiten.

Aufruf zu einer neuen politischen Gruppe in Oberberg:
http://portal.radevormwald.net/article34767-2058.html

Beispiele, wo die ÖDP schon erfolgreich arbeitet und was sie so fordert:
http://news.google.de/nwshp?oe=UTF-8&hl=de&tab=wn&q=%C3%B6dp

Auch Bündnisse sind bei Kommunalwahlen möglich, wie "Christen pro Wiehltalbahn/ÖDP" so daß parteifreie Kandidaten aus Kirchen, Umweltvereinen, der Kultur oder einfache BürgerInnen mitarbeiten können.

Es gibt in der Demokratie nie Gründe zur Politikverdrossenheit, es gibt nur Gründe, politisch aktiv zu werden, damit "die da oben" nicht mehr machen können, was sie wollen und damit die Defizite, die unsere Demokratie noch immer hat, behoben werden.
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 05. November 2007, 16:00:
 
Ich sehe - außer Ihnen verehrter Herr Staratschek - niemanden mehr über dieses Thema diskutieren. Zur Zeit fährt die Wiehltalbahn doch und ich erkenne nicht mal am Horizont ein Konzept der Wiehltalbahner, das Ihre Ideen und Visionen auch nur ansatzweise untermauern könnte.

Wieso schaffen Sie nicht durch ein vernünftiges Konzept vollendete bzw. gefestigte Tatsachen ? Dann stünden die Chancen doch schonmal besser, oder !?

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von pathfinder (Benutzer # 1887) am 05. November 2007, 19:42:
 
Liebe Pro und Kontra Wiehltalbahn Kontrahenten,

Euer Diskussionsforum ließt sich größtenteils wie ein Roman von Sidney Sheldon mit den meisterhaften Verbalattacken eines passionierten Rechtsanwaltes auf beiden Seiten, die ein gebildetes Ambiente in dieser Diskussion vermuten läßt.

Nun sollte es doch unter zivilisierten Menschen bei Fragen der Lokalpolitik möglich sein, einen zufriedenstellenden Kompromis für beide Parteien zu finden.

Ich persönlich finde diesen Hickhack um die Bahn mittlerweile schon peinlich und es geht mir auf die Nerven, weil man als Wiehler quasi täglich in irgendeiner Form damit konfrontiert wird - ob man nun will oder nicht. Die Fronten sind ganz schön aufgeheizt und in dieser Athmosphäre wird sicherlich keine Lösung gefunden. Die Anti-Haltung ist auf beiden Seiten so groß geworden, dass es letztendlich absolut kein Vorschlag mehr schaffen würde, eine auch nur annähernde Akzeptanz zu finden. Ich finde, beide Seiten sollten sich Mal ein paar Wochen Ruhe gönnen, damit das Überdruckventil etwas abkühlt um auf einer sachlichen, nachbarschaftlichen und toleranten Ebene die Gespräche wieder aufzunehmen. Am Ende müssen sich doch Alle eingestehen, dass jeder ein bischen Recht hat.

Im gegenteiligen Falle wird dann das Rennen letztendlich wie üblich der machen, der den längeren Arm zum Gesetz und zum Geld hat. Damit wird die Wiehltalbahn nicht wie gewünscht zu einem historischen gemeinsamen Erbe der Wiehltaler, sondern zum Symbol der politischen Zwietracht unter Nachbarn und schießt somit über das eigentliche Ziel hinaus. Ich glaube kaum, dass weder die Einen noch die Anderen anstreben, unserer Bahn solch schlechte Erinnerungen für immer anzuheften.

Ich finde, die Pro`s sollten sich darüber im Klaren werden, dass ein regelmäßiger Personenverkehr mit der Wiehltalbahn keine Zukunft hat. Die Fußwege zu den Bahnhöfen, sofern sie überhaupt noch existieren, sind für die meisten Bewohner des Wiehltals zu weit und unbequem. Eine Nutzung des Zuges zum Einkaufen oder Bummeln ist völlig absurd. Mir ist auf jeden Fall noch nie die Idee gekommen, mal gemütlich nach Bielstein oder Brüchermühle zu fahren, um dort zu shoppen und etwas zu Bummeln. Darüber hinaus hat doch fast jeder ein Auto und an diesen Komfort der Unabhängigkeit und Beweglichkeit haben wir uns zu sehr gewöhnt, als das wir ihn zu Gunsten von an Fahrplänen orientierten öffentlichen Transporten aufgeben. Ich wette, das auch der letzte Pro-Bahn Befürworter sich in sein Fahrzeug setzt, wenn er von Wiehl schnell Mal zum Red Zack Bergerhoff in Waldbröl will, weil es da gerade Digitalkameras im Angebot hat. Da wird er kaum drei Std. reine Reisezeit für opfern.

Es fahren stündlich Busse und die sind auch nur zu Schulbeginn und Schulende voll. Darüber hinaus ist immer noch so viel Platz in den Bussen, dass man schon geneigt ist, kleinere Wirtschaftsgüter zwischen Waldbröl und Gummersbach zuzuladen.

Der größte Teil unserer Industrie hat seine festen Zulieferer und Transportunternehmen. Da es den Speditionen wirtschaftlich auch nicht mehr so gut geht, werden die die nächsten sein, die sich dann in diese Angelegenheit heftig einmischen. Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass zwischen Industrie und Speditionen langfristige Verträge bestehen, die für beide bindend sind und garantiert auch finanziell von den möglichen Bahnbetreibern nicht unterboten werden können. Ausserdem muß die Ware ja erst Mal von der Industrie zu den Bahnhöfen geschafft werden. Um das zu verwirklichen, muß massenweise Geld in Infrastruktur gesteckt werden - Geld, das keiner hat und das auch keiner beschaffen möchte. Grundsätzlich bin ich für eine Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene und in Großstädten, wo noch eine halbwegs intakte Infrastrucktur der Bahn existiert, sollte auch ernsthaft daran überlegt werden. Hier bei uns wäre es ein Millionenprojekt und so würde der Bock zum Gärtner.

Mit dem vorschieben von "Umweltbewußtsein" läßt sich heutzutage ja auch so Einiges "verkaufen". Um jedoch so viel CO2 einzusparen, wie unsere Industrie in einer Frage von Minuten in die Athmosphäre ballert, müßten sehr wahrscheinlich alle Fahrzeuge des Oberbergischen für mindestens ein Jahr stillstehen. Ausserdem, und so weit mir bekannt, brauchen auch Lokomotiven Energie.

Bei den Holztransporten fand ich den Einsatz der Bahn ganz hervorragend. Aber erstens ist Holzexport nicht der Industrieschwerpunkt des Oberbergischen und zweitens hatte Kyrill für dieses plötzlich massiv erhöhte Holzaufkommen gesorg. Ich glaube nicht, dass es den Bahnbefürwortern recht wäre, wenn wir ab jetzt zwei Mal im Jahr einen Jahrhundertsturm hätten, nur damit die Bahn busy Holz transportieren kann.

Den Contra Wiehltalbahn Diskusionsteilnehmern und Entscheidungsträgern möchte ich vorschlagen, die Bahn als ein historisches Denk Mal zu betrachten, an deren Erhalt viele Herzen und Erinnerungen hängen. Ich selbst kann mich noch an die Zeit sehr gut erinnern, als noch dampfbetriebene Lokomotiven die Züge durchs Wiehltal zogen. Mit den E-Loks kam dann sehr viel Güterverkehr und irgendwie fühlte man sich durch die Bahn mit der Welt verknüpft. Vom Haus aus konnte man Tag und Nacht die Züge durchfahren hören und es war ein vertrautes Geräusch was irgendwie Alle gemocht haben (Genau wie den nächtlichen Hammerschlag der Firma Kotz oder den Geruch der Brauerei). Das Alles war schlicht und ergreifend einfach nur "Heimat" und dieses Gefühl gilt es, so weit wie möglich zu erhalten. Das Wiehltal hat sich in den letzten Jahrzehnten so stark verändert, dass es nur noch wenige Stellen gibt, an denen zumindest die älteren Einwohner noch Heimat erkennen können. Ich glaube, Bielstein ist hier das abschreckenste Beispiel. Nicht die Bahnlinie macht dieses Dorf häßlich sondern die gesamte Umstrucktuierung. Im Vergleich, zu dem was Bielstein bis Ende der siebziger Jahre war zu heute, erkennt man aber auch nichts mehr wieder. Mir persönlich schmerzt es jedes Mal in der Brust, da ich enge familiäre Verbindungen nach Bielstein habe.

Bitte erhaltet den Wiehltalern doch zumindest ab und an dieses fast letzte noch präsente, berührbare, hörbare, riechbare und tatsächlich noch halbwegs intakte nostalgische Denkmal, an dem endlos viele Erinnerungen und Geschichten hängen. Die Bahn kann doch an Sonntagen, Feiertagen und anderen bezeichneten Tagen durchs Tal ziehen und ggf. sogar bei Bedarf den ein oder anderen Gütertransport übernehmen. Andere Städte und Gemeinden schaffen das doch auch. Ausserdem ist eine funktionierende Bahn, die im glücklichsten Falle von einer dampfbetriebenen Lokomitive gezogen wird, eine unwiderstehliche Touristenattracktion (siehe z.B. auf Rügen)

Es ist schon schlimm genug, das viele Bahnhöfe abgerissen wurden. Besonders und wieder Mal in Bielstein wurde ja ein Kahlschlag ohne Ende betrieben. Der Bahnhof, die Brücke der Kleinbahn und die große Halle - alles weg. Das die häßliche Güterhalle in Wiehl weg ist, stört mich nicht so sehr. Der Bahnhof steht ja noch.

Es wäre schön, wenn wirtschaftliche Aspekte und politische Machtrangelei hier zur Ausnahme und zu Ehren aller Beteiligten mal erst an zweiter Stelle kämen und alle gemeinsam zum Erhalt eines Stückchens gefühlte Heimat an einem Strick ziehen würden.

Als Autofahrer und als Fußgänger finde ich die Kreisverkehre phantastisch und seit Dekaden überfällig. Wir könnten noch dringend einen in Alperbrück an der Tankstelle, in Oberwiehl an der Kampstrasse und am Ende der Oberwiehler Strasse gebrauchen (An Letzteren sind sowohl mein Vater als auch eine Bekannte als Fußgänger von rasenden Autos angefahren worde).Deshalb hier meine persönliche Bitte an alle Pro´s und Contra´s: Macht endlich den Kreisverkehr am Ende der Bahnhofstrasse fertig. Ist doch nervig und absurd.

P.S.: Ich finde es recht unanständig zu behaupten, das arbeitslose Menschen den ganzen Tag zuhause sitzen und die Welt verbessern wollen. Und eine finanzielle Bequemlichkeit ist mit diesem Umstand bestimmt auch nicht verbunden. Damit wird eine verständnislose, intolerante, kurzsichtige, irrtümliche und kurioser Weise auch Neid erfüllte Meinung nachgeplappert, die leider Gottes mal wieder so richtig typisch deutsch ist und unseren Regierenden nur zu gut in den Kram passt, um widerstandslos deutsche Arbeitnehmer zu "versklaven" und sie unter breiter Akzeptanz für Hungerlöhne, die weder zum Leben noch zum Sterben reichen, zum Wohle der Wirtschaft zu "verheizen". Willkommen zurück in der "Feudalherrschaft"

[ 07. November 2007, 14:10: Beitrag editiert von: pathfinder ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. Dezember 2007, 12:28:
 
Die Bahngegner sollten sich mal diesen Link ansehen, da sind Strecken enthalten, die mit der Wiehltalbahn vergleichbar sind, z.B. die Westerwaldbahn bei Selters oder die WLE bei warstein:
www.allianz-pro-schiene.de/cms/upload/pdf-Dateien/Publikationen/Allianz_pro_Schiene-Mehr_Bahn_wagen.pdf

Soll diese Möglichkeit, für unsere Wirtschaft die Bahn zu nutzen, hier für alle Zeiten unmöglich gemacht werden?

Die CDU mißbraucht akut die Gemeinden, indem sie diese dagegen klagen läßt, das die www.wiehltalbahn.de auf der Bahnstrecke mit Zügen fährt! Während die Kommunen mit Steuergeldern arbeiten, läuft die Verteidigung der Bahn ehrenamtlich! Bitte helft dem Verein, so, wie es für jeden möglich ist!
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 16. Februar 2008, 13:12:
 
Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Liebe Pro und Kontra Wiehltalbahn Kontrahenten,...
Nun sollte es doch unter zivilisierten Menschen bei Fragen der Lokalpolitik möglich sein, einen zufriedenstellenden Kompromis für beide Parteien zu finden.

Dem stimme ich zu.

Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Ich persönlich finde diesen Hickhack um die Bahn mittlerweile schon peinlich und es geht mir auf die Nerven, weil man als Wiehler quasi täglich in irgendeiner Form damit konfrontiert wird - ob man nun will oder nicht. Die Fronten sind ganz schön aufgeheizt und in dieser Athmosphäre wird sicherlich keine Lösung gefunden. Die Anti-Haltung ist auf beiden Seiten so groß geworden, dass es letztendlich absolut kein Vorschlag mehr schaffen würde, eine auch nur annähernde Akzeptanz zu finden. Ich finde, beide Seiten sollten sich Mal ein paar Wochen Ruhe gönnen, damit das Überdruckventil etwas abkühlt um auf einer sachlichen, nachbarschaftlichen und toleranten Ebene die Gespräche wieder aufzunehmen. Am Ende müssen sich doch Alle eingestehen, dass jeder ein bischen Recht hat.

Auch hier stimme ich zu.

Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Ich finde, die Pro`s sollten sich darüber im Klaren werden, dass ein regelmäßiger Personenverkehr mit der Wiehltalbahn keine Zukunft hat.

Hier aber nicht mehr, denn...

Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Die Fußwege zu den Bahnhöfen, sofern sie überhaupt noch existieren, sind für die meisten Bewohner des Wiehltals zu weit und unbequem.

...die nachfolgenden Argumente erscheinen mir doch sehr willkürlich.

Zu den Bahnhöfen: Selbst wenn dem so wäre, Bahnhöfe bzw. Haltepunkte kann man verlegen bzw. neu inm der Nähe der Siedlungsschwerpunkte anlegen.

Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Eine Nutzung des Zuges zum Einkaufen oder Bummeln ist völlig absurd. Mir ist auf jeden Fall noch nie die Idee gekommen, mal gemütlich nach Bielstein oder Brüchermühle zu fahren, um dort zu shoppen und etwas zu Bummeln.

Das spricht aber nicht unbedingt dafür, dass Sie flexibel und kreativ Ihr Verkehrsmittel wählen.
Die Bahn bzw. der ÖPNV kann in vielerlei Hinsicht ein attraktives Reisen ermöglichen. Besonders dann, wenn in diese Breieiche investiert wird.

Zitat:
Original erstellt von pathfinder

Darüber hinaus hat doch fast jeder ein Auto und an diesen Komfort der Unabhängigkeit und Beweglichkeit haben wir uns zu sehr gewöhnt, als das wir ihn zu Gunsten von an Fahrplänen orientierten öffentlichen Transporten aufgeben.

Dem ist zwar leider oft so, aber der traurige Ist-Zustand taugt m.E. wenig für die Zukunft. Eine unflexible Bequemlichkeit sollten wir uns nicht mehr leisten, wollen, bald können wir es nicht mehr.

Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Ich wette, das auch der letzte Pro-Bahn Befürworter sich in sein Fahrzeug setzt, wenn er von Wiehl schnell Mal zum Red Zack Bergerhoff in Waldbröl will, weil es da gerade Digitalkameras im Angebot hat. Da wird er kaum drei Std. reine Reisezeit für opfern.

Ich als Pro-Bahn Befürworter werde dafür nicht das Auto nehmen. Ich würde den Kauf mit weiteren Anliegen verbinden und die Fahrt im Zug entspannt geniessen und als Bahnfan naürlich gleich die Knippse am Bahnhof einweihen. Auch für nicht-Bahnfans müsste das keine schlechte Alternative zu Stau und Stress im Strassenverkehr sein.

Zitat:
Original erstellt von pathfinder
Es fahren stündlich Busse und die sind auch nur zu Schulbeginn und Schulende voll. Darüber hinaus ist immer noch so viel Platz in den Bussen, dass man schon geneigt ist, kleinere Wirtschaftsgüter zwischen Waldbröl und Gummersbach zuzuladen.

Der Busverkehr ist bestenfalls suboptimal im Gegensatz zur Bahn. Diese könnte darüber hinaus im Berufs- oder Freizeitverkehr Direktverbindungen bis nach Kön schaffen,so wäre ein schnelles und attraktives Reisen im ÖPNV möglich.


Demnächst noch mehr dazu.

Gruss Kleinlok

[ 17. Februar 2008, 18:54: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 16. Februar 2008, 13:47:
 
Ich hoffe das die Schiene in Wiehl bald rausgerissen wird, damit der Kreisverkehr in der CIty fertiggebaut werden kann. Mit der Bahn fahren doch heute nur noch kleinkinder auf der Kirmes....
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 17. Februar 2008, 18:47:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Ich hoffe das die Schiene in Wiehl bald rausgerissen wird, damit der Kreisverkehr in der CIty fertiggebaut werden kann. Mit der Bahn fahren doch heute nur noch kleinkinder auf der Kirmes....

Überlegen Sie doch einmal, was Sie von solch einem Textbeitrag halten würden:

Ich hoffe, dass die Straßen in Wiehl bald rausgerissen werden, damit die Bahn ungehindert Ihren wertvollen Dienst erfüllen kann. Mit dem Auto fahren doch heute nur noch Kleinkinder, die das Wort Klimawandel noch nicht kennen....

Fällt Ihnen was auf?

Gruss Kleinlok

[ 17. Februar 2008, 18:49: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 17. Februar 2008, 20:57:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
Die Seite http://www.ju-wiehl.de ist wieder da. Die sind immer noch gegen die Wiehltalbahn. Die Beiträge im Gästebuch wurden fast alle gelöscht.

Allerdings kann ich dem Grund dafür nicht folgen. Es mag Entgleisungen einiger Autoren gegeben haben (dabei sollte das bei Bahnfreunden nicht vorkommen!), aber die große Mehrzahl der Beiträge war sachlich zum Thema. warum stellt die JU nicht eine Auswahl dieser Antworten in ihre Hauptseite und stellt dann dazu ihre Gegenargumente dar?

Da war z.B. der Beitrag, der berichtete, das man vor Ort mangels Bedarf die Strec´ke beseitigt hatte und nun dort ein Biodiesellager für enormen LKW- Verkehr sorgt. Bedarf kann sich über Nacht ändern und ein Infrastrukturpotential, wie eine Bahnlinie, kann man nur komplett erhalten.

Warum ist die Jugendorganisation der http://www.cdu-wiehl.de gegen ihre eigene Zukunft?

Zumindest zeugt die pauschale Löschung der Beiträge im JU- Gästebuch nicht von einer ausgeprägten Diskussionskultur und Kritikfähigkeit.

Ich erlaube mir auch hier meinen Beitrag einzustellen, der sich in dem Forum der JU kritisch mit deren Politik in Bezug zur Wiehltalbahn auseinandersetzt,Link dazu:

www.ju-wiehl.de/forum/viewtopic.php?p=154&highlight=#154

Als Neueinsteiger in diese Thematik stelle ich erst einmal fest, dass die Stellungsnahme bzw. die Aktionen der JU nicht mehr ganz taufrisch sind. Allerdings ist der genannte Link

www.ju-wiehl.de/index.php?do=juaktuell&art=9

immer noch aktiv, so dass die dort dargestellte Meinung (von Argumenten kann man da nicht sprechen...) noch immer bei der Jungen Union aktiv sein dürfte. Deshalb, auch gerade in Richtung Adresse der JU ein paar Überlegungen von mir dazu:

Schon die Überschrift der JU-Stellungsnahme verät viel Polemik und wenig Sachkunde:

Zitat:
Original erstellt von www.ju-wiehl.de/index.php?do=juaktuell&art=9:


Spielzeugbahnen gehören in den Keller - nicht ins Wiehltal

Vielleicht war es den Mitgliedern der JU nicht vergönnt, sich je mit einer Spielzeugeisenbahn in der Kindheit zu beschäftigen? [Schüchtern] Vielleicht wurde gleich die etwas einseitige Abkürzung in die automobile Gesellschaft über die Matchbox-Autos, den Boby Car und die Carrera-Bahn genommen?

Das könnte das Fehlen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise der Mobilität erklären.

In diesem Falle mein Vorschlag, um diesem Malheur ein wenig entgegenzuwirken:

Vielleicht bekommt jedes länger als 5 Jahre aktive JU-Mitglied eine kleine Modellbahnlok vom Kreisverband geschenkt? [Ha!]

Vielleicht wagen dann die ersten mutigen JUler ihrer eigenen Bahnaversion zu trotzen [Cool] , gehen die paar Schrite zum Wiehler Bahnhof [Verärgert] und vergleichen dann einfach einmal das eigene 400 Gramm schwere Exemplar mit dem über 26 Tonnen [Schüchtern] schweren großen Brüderchen am Wiehler Bahnhof, wenn dieses für die Freunde der Wiehltalbahn unterweg ist?

Eine aus meiner Sicht überfällige Aktion, die deutliche Wissensdefizite aufbessern helfen könnte, denn mich beschleicht der Eindruck, dass die JU gar nicht so richtig weiss, worüber Sie spricht. So ein 26 Tonnen schweres Exemplar bekommt man nicht mal so schnell eben wie 10 Kästen Bier in den Keller gehievt. [Breites Grinsen]

Aber mal weg von der Überschrift zu den Aussagen:

Zitat:
Original erstellt von www.ju-wiehl.de/index.php?do=juaktuell&art=9:


Nach der Vertragsunterzeichnung über den Kauf der Eisenbahnstrecke der Wiehltalbahn durch die Stadt Wiehl spricht sich die Junge Union Wiehl entschieden für eine unverzügliche Stilllegung der Wiehltalbahn aus.

Die Junge Union empfindet das Verhalten der Wiehltalbahn als große Verantwortungslosigkeit. Es kann nicht sein, dass für die Interessen weniger Bahnbefürworter die ganze Stadtentwicklung blockiert ist.

Ich erkenne erst einmal:
Die Überschrift bereitete schon mal mental darauf vor, was dann noch kommt:

Eine unbewiesene Behauptung jagt die nächste. Ein solcher Vorgang ist vielleicht ganz praktisch und bequem, wenn nur wenig Sachkenntnis den eigenen Horizont trübt. Überzeugen kann man damit allerdings weniger.

1. Beispiel:

Die Interessen weniger Bahnbefürworter blockieren die ganze Stadtentwicklung.

Für einen Aussenstehenden, wie mich, scheinen da auf den 1. Blick äusserst seltsame Verhältnisse im Oberbergischen vorzuliegen, wenn wenige Akteuere eine ganze Stadt bzw. deren Entwicklung blockieren könnten. Gab/gibt es da vielleicht gar nichts zu blockieren oder schlafen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so fest im schönen Wiehl, dass so wenige Hansels Ihnen auf dem Kopf hertanzen können?

Wenn ja, dann müsste die JU sich als politische Institution fragen lassen, welche Mitverantwortung Sie an solch fatalen undemokratischen Verhältnissen haben könnte.

Wenn nein, dann sollte die JU sich aber stattdessen fragen, warum Sie da so deftig übertreiben musste. Allein aus dem Grunde der eigenen Glaubwürdigkeit scheint mir diese Frage berechtigt, denn gleich darauffolgend will die JU aufkärend wirken:

Zitat:
Original erstellt von www.ju-wiehl.de/index.php?do=juaktuell&art=9:

Dabei ist die Berichterstattung über die Wiehltalbahn sehr einseitig und gleicht oft einer Beweihräucherung der Freunde der Wiehltalbahn. Die Junge Union sieht es deshalb als ihre Aufgabe an, den Menschen klar zu machen, welche Ausmaße die Blockadehaltung der "Bahnfreunde" für jeden Einzelnen hat und wie nachhaltig die Stadtentwicklung durch einen Weiterbetrieb gestört wird.

Aus diesem Grunde startet die Junge Union Wiehl eine Aufklärungskampagne gegen die Wiehltalbahn. Es wird Informationsstände, Flyer und eine Plakataktion geben.

Aktiv scheint die JU zu sein, aber glaubwürdig?

Denn wer so zur Übertreibung undzur Polemik tendiert, wie die JU in Ihrem Aufruf, empfiehlt sich zunächst nicht als aufklärendes Organ.
Die nächste Aussage der JU bestätigt leider dieser Verdacht:

Zitat:
Original erstellt von www.ju-wiehl.de/index.php?do=juaktuell&art=9:

"Man muss die Wiehltalbahn realistisch betrachten. Sie wird nie wieder eine wirkliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln sein! Betrachtet man die Auswirkungen eines Weiterbetriebes, gibt es nur eine Alternative: die endgültige Stilllegung."

Wieder kommt eine klare Aussage, die wieder (völlig unklar...) nicht bewiesen bzw. belegt wird. Sieht so Aufklärung aus?

Wieso kann die Wiehltalbahn keine wirkliche Alternative zu anderen Verkehrsmittel sein?

Unsere Realisten von der Jungen Union scheinen wirklich zu glauben, allein ein kleines tapferes Ausrufezeichen hinter einer unbewisenen Aussage reiche völlig aus, um auch den letzten Zweifler überzeugen zu können?Razz

Tja, dann liebe Menschen von der JU seien Sie bitte so realistisch und akzeptieren Sie, dass man verkehrswissenschaftlich das Ganze anders, wirklich deutlich anders sehen und auch begründen kann. Wink

Demnächst dazu mehr.

Gruss Kleinlok

[ 17. Februar 2008, 23:14: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 21. Februar 2008, 22:37:
 
Zitat:
Original erstellt von Kleinlok:
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Ich hoffe das die Schiene in Wiehl bald rausgerissen wird, damit der Kreisverkehr in der CIty fertiggebaut werden kann. Mit der Bahn fahren doch heute nur noch kleinkinder auf der Kirmes....

Überlegen Sie doch einmal, was Sie von solch einem Textbeitrag halten würden:

Ich hoffe, dass die Straßen in Wiehl bald rausgerissen werden, damit die Bahn ungehindert Ihren wertvollen Dienst erfüllen kann. Mit dem Auto fahren doch heute nur noch Kleinkinder, die das Wort Klimawandel noch nicht kennen....

Fällt Ihnen was auf?

Gruss Kleinlok

Der angeblich menschgemachte Klimawandel ist eine Erfindung von Umweltproduktlobbyisten. Die Zeiten von Bus & Bahn auf dem Land sind vorbei. Viel zu unflexibel. Schwärmereien von früher und 10 Bäume pro Jahr sind keine Daseinsberechtigung.

[ 22. Februar 2008, 18:59: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 21. Februar 2008, 22:39:
 
Und nochwas: Diese ständigen Artikel auf Oberberg Aktuell und in den diversen Foren von geschätzten 3-5 Aktivisten NERVEN tierisch!
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 22. Februar 2008, 19:57:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T

Der angeblich menschgemachte Klimawandel ist eine Erfindung von Umweltproduktlobbyisten.

Belege halten Sie anscheinend in einer Diskussion für überflüssig...

Zitat:
Original erstellt von T.N.T

Die Zeiten von Bus & Bahn auf dem Land sind vorbei. Viel zu unflexibel. Schwärmereien von früher und 10 Bäume pro Jahr sind keine Daseinsberechtigung.

Sie sind ja ein sehr rücksichtsvoller Mensch...

.. vielleicht haben Sie ja dann eine bessere Idee, wie Menschen, die nicht Auto fahren können oder nicht immer wollen, dann vorwärts kommen können?

Laufen, Paddelboot auf der Wiehl oder lieber doch gleich zu Hause bleiben?

Insgesamt beweist Ihr Beitrag leider, dass kurz hinter der eigenen Stossstange bisher bei Ihnen das Denken aufhört.

Schade.

Gruss kleinlok

[ 22. Februar 2008, 20:04: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 22. Februar 2008, 20:14:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Und nochwas: Diese ständigen Artikel auf Oberberg Aktuell und in den diversen Foren von geschätzten 3-5 Aktivisten NERVEN tierisch!

Nun betrachten Sie bitte erst einmal diese diversen Foren. Teilweise sind da nur etwas über 10 Nutzer registriert.

Das mag bei Oberberg aktuell anders sein, aber:

Die schweigende Mehrheit, wenn es denn so eine geben sollte, kann sich beteiligen bzw. darf sich nicht, wenn sie das bequeme Schweigen wählen sollte, darüber beschweren, dass andere nicht so zurückhaltend sein wollen.

Die immerhin aktive kleine Gruppe von Bahnfans, die sich hier und anderswo (unabgesprochen) für die Bahn und gegen eine blinde Autolobbypolitik aussprechen, muss das nicht zur Kritik gereichen und wir werden uns von Ihnen bestimmt nicht einen Maulkorb verpassen lassen.

Es ist Sache der Autolobbiisten, ob diese sich an einer solchen Diskussion beteiligen wollen oder nicht.

Besser, als mit nicht wirklich vorhandenen Steuergeldern eine sinnvolle Bahninfrastruktur zerstören zu wollen, wäre das allemal.

Zur Demokratie gehört nun einmal anderslautende als die eigene Meinung zu ertragen.Soviel Nerven muss sein.

Gruss Kleinlok

[ 22. Februar 2008, 20:23: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 22. Februar 2008, 20:43:
 
Zitat:
Original erstellt von Kleinlok:
Zitat:
Original erstellt von T.N.T

Der angeblich menschgemachte Klimawandel ist eine Erfindung von Umweltproduktlobbyisten.

Belege halten Sie anscheinend in einer Diskussion für überflüssig...
Von der Gegenseite gibts auch nur Mutmaßungen und keine Belege. Aber gut:

„Wir können nicht behaupten, dass das CO2 das Klima bestimmt, denn das hat es in der Vergangenheit nachweislich zu keiner Zeit getan.“
(Professor Ian Clark, Klimatologe Universität Ottawa)

„Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Temperaturentwicklung im 20.Jahrhundert in einem direkten Zusammenhang mit CO2 stehen könnte.“
(Professor Nir Shaviv, Physiker Universität Jerusalem)

„Es gibt in der Arktis keine Anzeichen für einen Klimawandel“
. (Professor Syun-Ichi Akasofu, Leiter Arktisches Forschungszentrum)

„Die Sonne bestimmt das Klima. CO2 ist irrelevant.“
(Dr. Piers Corbyn Klimaforscher und „englischer Wettergott“)

“Der Global-Warming-Alarm kommt im Gewand der Wissenschaft daher, aber es handelt sich dabei nicht um Wissenschaft. Es ist Propaganda”
(Prof. Paul Reiter, Pasteur Institute Paris)

“Das, was einen am meisten ärgert, ist, dass die wissenschaftlichen Berater von Regierungsleuten genau wissen, dass das verkehrt ist, und trotzdem den Leuten diesen Blödsinn andrehen!“
(Zitat: Professor Gerhard Gerlich, Technische Universität Braunschweig)

“It is the greatest scam in history“
, (John Coleman, Gründer des „Weather Channels“.)

Zitat:
Original erstellt von Kleinlok:
Zitat:
Original erstellt von T.N.TDie Zeiten von Bus & Bahn auf dem Land sind vorbei. Viel zu unflexibel. Schwärmereien von früher und 10 Bäume pro Jahr sind keine Daseinsberechtigung.

Sie sind ja ein sehr rücksichtsvoller Mensch...

.. vielleicht haben Sie ja dann eine bessere Idee, wie Menschen, die nicht Auto fahren können oder nicht immer wollen, dann vorwärts kommen können?

Laufen, Paddelboot auf der Wiehl oder lieber doch gleich zu Hause bleiben?

Insgesamt beweist Ihr Beitrag leider, dass kurz hinter der eigenen Stossstange bisher bei Ihnen das Denken aufhört.

Schade.

Gruss kleinlok[/qb]

Stimmt, wenn ich dann von meinem Wohnort auf einem der vielen Oberbergischen Hügel hinab ins Wiehltal gewandert bin, kann ich nach einer kurzen Rast ins beschauliche Wiehl oder gar in den Marktort Waldbröl reisen um dort meine Jahreseinkäufe zu tätigen. Selbst im Bus sitzt bis auf Schulkinder kaum noch jemand, zu Zeiten wo man vielleicht einen Bus brauchen könnte (nachts am Wochenende), fährt keiner. Utopisch zu glauben, eine Bahn könnte den heutigen Lebenswandel wieder in eine Zeit ohne Zeitnot zurückdrehen...

[ 22. Februar 2008, 20:44: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 24. Februar 2008, 12:25:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Zitat:
Original erstellt von Kleinlok:
Zitat:
Original erstellt von T.N.T

Der angeblich menschgemachte Klimawandel ist eine Erfindung von Umweltproduktlobbyisten.

Belege halten Sie anscheinend in einer Diskussion für überflüssig...
Von der Gegenseite gibts auch nur Mutmaßungen und keine Belege. Aber gut:

„Wir können nicht behaupten, dass das CO2 das Klima bestimmt, denn das hat es in der Vergangenheit nachweislich zu keiner Zeit getan.“
(Professor Ian Clark, Klimatologe Universität Ottawa)

„Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Temperaturentwicklung im 20.Jahrhundert in einem direkten Zusammenhang mit CO2 stehen könnte.“
(Professor Nir Shaviv, Physiker Universität Jerusalem)

„Es gibt in der Arktis keine Anzeichen für einen Klimawandel“
. (Professor Syun-Ichi Akasofu, Leiter Arktisches Forschungszentrum)

„Die Sonne bestimmt das Klima. CO2 ist irrelevant.“
(Dr. Piers Corbyn Klimaforscher und „englischer Wettergott“)

“Der Global-Warming-Alarm kommt im Gewand der Wissenschaft daher, aber es handelt sich dabei nicht um Wissenschaft. Es ist Propaganda”
(Prof. Paul Reiter, Pasteur Institute Paris)

“Das, was einen am meisten ärgert, ist, dass die wissenschaftlichen Berater von Regierungsleuten genau wissen, dass das verkehrt ist, und trotzdem den Leuten diesen Blödsinn andrehen!“
(Zitat: Professor Gerhard Gerlich, Technische Universität Braunschweig)

“It is the greatest scam in history“
, (John Coleman, Gründer des „Weather Channels“.)

Das ist eine Sammlung von Zitaten,die Behauptungen in Ihrem Sinne aufstellen, ohne jeglichen Ansatz eines Beleges oder gar Beweises.

Zur Not könnte ich Ihnen nach einer kurzen Recherche im Internet 100 Leute präsentieren, denen die Jungfrau Maria erscheinen ist...

Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:


Link 2

Link 3

Zum 1. angegebenen Link
(http://climatepatrol.wordpress.com):

Aus der (behaupteten) Tatsache, dass der Januar 2008 mit einer schneereichsten Monate der letzten Jahrzehnte gewesen sein soll, soll die langjährige Erwärmung des Klimas in Abrede gestellt werden.
Genausogut kann man einen jahrzehntelangen Alkoholiker nach zwei trockenen Tagen als "clean" bezeichnen.

Der 2. angegebene Link (http://konservativ.de/umwelt/wildgrue.htm)
zeichnet sich durch seine umwerfende "Aktualität" aus:

Al Gore war noch Präsientschaftskandidat, als der betreffende Text erstellt wurde, in Deutschland wurde noch in Mark und Pfennig abgerechnet, die Euroumstellung kam 2001/02 ...

Inzwischen hat der in diesem Text gescholtene Al Gore immerhin einen Nobelpreis erhalten und ist weiter eine Menge Eis an den Polen geschmolzen.

Alles was dieser Link nicht wissen kann und -

- nicht wissen will...

Fazit: Das sollen Belege sein?

Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:

Zitat:
Original erstellt von Kleinlok:
Zitat:
Original erstellt von T.N.TDie Zeiten von Bus & Bahn auf dem Land sind vorbei. Viel zu unflexibel. Schwärmereien von früher und 10 Bäume pro Jahr sind keine Daseinsberechtigung.

Sie sind ja ein sehr rücksichtsvoller Mensch...

.. vielleicht haben Sie ja dann eine bessere Idee, wie Menschen, die nicht Auto fahren können oder nicht immer wollen, dann vorwärts kommen können?

Laufen, Paddelboot auf der Wiehl oder lieber doch gleich zu Hause bleiben?

Insgesamt beweist Ihr Beitrag leider, dass kurz hinter der eigenen Stossstange bisher bei Ihnen das Denken aufhört.

Schade.

Gruss kleinlok

Stimmt, wenn ich dann von meinem Wohnort auf einem der vielen Oberbergischen Hügel hinab ins Wiehltal gewandert bin, kann ich nach einer kurzen Rast ins beschauliche Wiehl oder gar in den Marktort Waldbröl reisen um dort meine Jahreseinkäufe zu tätigen. Selbst im Bus sitzt bis auf Schulkinder kaum noch jemand, zu Zeiten wo man vielleicht einen Bus brauchen könnte (nachts am Wochenende), fährt keiner. Utopisch zu glauben, eine Bahn könnte den heutigen Lebenswandel wieder in eine Zeit ohne Zeitnot zurückdrehen...[/qb]
Sie sollten Ihre eigene private Wiehltalweltanschauung nicht als repräsentativ für das Verkehrsgeschehen in Deutschland ansehen. Solch eine Bauchnabelschau empfiehlt sich nicht, da zumindest anderswo eine wesentlich bessere Auslastung des ÖPNV erfolgt.

Ich könnte, das auch nur als einen Hinweis darauf werten, wie rückständig in Fragen einer ökologischen verkehrspolitik das Oberbergische noch ist.

Aber keine Sorge, selbst die größte Rückstandigkeit in dieser Hinsicht wird durch den Klimawandel und die Erdölverknappung unseren bisherigen Lebenswandel in Frage stellen. Das muss nicht die Bahn.

Letztere wird dann nur helfen können, dass wir trotz veränderter Rahmenbedingungen weiter mobil bleiben könmnen.

Gruss Kleinlok

[ 25. Februar 2008, 11:29: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 24. Februar 2008, 12:45:
 


[ 24. Februar 2008, 12:45: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 24. Februar 2008, 14:32:
 
Erdölverknappung und Sterben der Wälder wird auch seit 30 Jahren gepredigt, leider werden ständig neue Felder entdeckt, und sogar der Regenwald steht noch, gar nicht zu reden von dem vielen Grünzeug in den "Industrienationen".

Diese ganze Weltuntergangsgeschisse aus der Ökologiesekte erinnert mich eher an den Schildträger von der Domplatte, der nach jedem nichteingetretenen Weltuntergang einfach zu Hause ein neues Datum auf sein Schild malt.
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 25. Februar 2008, 11:20:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Erdölverknappung und Sterben der Wälder wird auch seit 30 Jahren gepredigt, leider werden ständig neue Felder entdeckt, und sogar der Regenwald steht noch, gar nicht zu reden von dem vielen Grünzeug in den "Industrienationen".

Ihre Aussagen geben beliebige Gemeinsplätze wieder:

a) Der Wald in Deutschland ist schwer krank, fragen Sie Ihren Förster, wenn Sie das nicht erkennen können/wollen.

b) "Der Regenwald" steht noch...

... was wollen Sie mit einer derart verallegemeinernden und deswegen nichtssagenden Aussage eigentlich sagen?

Der tropische Regenwald wurde und wird dezimiert.
Natürlich gibt es noch Teile des Regenwaldes, sogar auch noch große, das ändert doch nichts daran, dass dieses Ökosystem aus kurzfristiger Profitgier bislang schon heftig in Mitleidenschaft gezogen wurde.

c) Auch wenn Ihr Vertrauen in eine sorglose Zukunft unendlich sein will:

Die Erdölvorräte sind endlich.

Zudem wächst der weltweite Bedarf.
Warum sollten auch Milliarden Chinesen weiter artig Fahrad fahren , nur weil der unvernünftige Rest der übrigen Industrienation so unbekümmert weiter machen will?

Ihre Rede beweist nur Ihren Unwillen, ein Umdenken zu starten. Sie wollen weiterhin nicht wahr haben, dass wir auf Kosten derjenigen Menschen leben, denen der Zugang zu Ressourcen und Wohlstand versperrt bleibt/bleiben soll.

Viele wollen ähnlich nur im heute und im jetzt im blinden Vertrauen auf eine nicht näher ergründete Zukunft unbekümmert weitermachen, wie bisher. Das hat mit den eigentlichen Anforderungen der realität nichts zu tun. Markige Unbekümmertheit spielt über den fehlednen Realitätssinn hinweg:

Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:

Diese ganze Weltuntergangsgeschisse aus der Ökologiesekte erinnert mich eher an den Schildträger von der Domplatte, der nach jedem nichteingetretenen Weltuntergang einfach zu Hause ein neues Datum auf sein Schild malt.

"Weltuntergangsgeschisse"...

.. mit solchen Begriffen beweisen Sie nur Ihre Ignorranz gegenüber wissenschaftlich belegten Szenarien. Die Welt wird nicht untergehen, aber im zunnehmenden Maße wird die Weltbevölkerung die Negativauswirkungen ihrer rücksichtslosen Wirtschaftsweise zu spüren bekommen.

Dummerweise trifft es meist die Falschen: Besonders Länder, deren Bevölkerung am wenigsten zum Klimawandel beiträgt, sind leider als erste von den Auswirkungen (Stürme, Hochwasser) betroffen.

Derweil glauben sioch die Hauptübeltäter auf der sicheren Seite, ähnlich wie der Mann, der vom Hochhaus fiel und auf der Höhe vom 2. Stock angekommen meint: "Was wollt ihr denn, läuft doch alles bestens...!"

Gruss Kleinlok

[ 25. Februar 2008, 12:03: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 31. März 2008, 00:19:
 
Hallo Community,
Grützi liebe Bahnfreunde!

Nun stellen Sie sich doch einmal vor nennenswerte oberbergische Industriebetriebe bzw. Industriegebiete würden den An- und/oder Abtransport ihrer Vormaterialien/Erzeugnisse vorrangig per Bahn realisieren. [Winken]

Irgendwann einmal gäbe es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Güterverkehrsbetrieben und deren Personal. Die Kunden (sprich: die zu beliefernden Industriebetriebe bzw. -gebiete) wären an den Verhandlungen in keiner Weise beteiligt. Derartiges kann man zur Zeit in der (mehr....) Schweiz beobachten.

Dort geht ein Streik des Personals der Güterverkehrsbetriebe nun schon in die 4.Woche!

Man braucht halt nicht mehr so viele Loks und damit weniger Lokführer (die näheren Gründe dafür wären vielleicht auch recht aufschlussreich).

Eine ganze Region wird als "Druckmittel" in wirtschaftliche Sippenhaft genommen! [Boah!]

Wer zahlt für den entstehenden Produktions- und ggf. Lohn-Ausfall, den Imageverlust u.a.m. in den Industriebetrieben?

Tja - Flexibilität war noch nie eine Stärke der Schienenfreunde - wohl eher spurtreue Planwirtschaft.

Eine schöne Zeit wünscht

Euer Karl

P.S.: Auf den Personenverkehr gemünzt könnte so etwas für einen berufstätigen Pendler bedeuten, dass schon mal der ganze Jahresurlaub draufgeht - oder solange ein Bus/Taxi/Mietwagen/Hotel her muss....... [Schüchtern]

[ 31. März 2008, 00:23: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 31. März 2008, 17:48:
 
@Karl
Das ist ein Kapf gegen Windmü...Kleinloks [Breites Grinsen]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 02. April 2008, 23:23:
 
TNT [Verärgert] :

"Der angeblich menschgemachte Klimawandel ist eine Erfindung von Umweltproduktlobbyisten. Die Zeiten von Bus & Bahn auf dem Land sind vorbei. Viel zu unflexibel. Schwärmereien von früher und 10 Bäume pro Jahr sind keine Daseinsberechtigung."

Deine angeblichen Umwellobbyisten sind ein Ausdruck Deiner Persönlichkeit - sie entlarven auch Deine bildungsferne Herkunft welche Du im Klatschforum professionell unter Beweis gestellt hast.

Schreib mir wann Du Geburtstag hast und ich schenk Dir für Dir für Deine chicke Modelleisenbahn einen Spielzeugchamion, der auch richtig geil rußt.
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 03. April 2008, 10:49:
 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Deine angeblichen Umwellobbyisten sind ein Ausdruck Deiner Persönlichkeit - sie entlarven auch Deine bildungsferne Herkunft welche Du im Klatschforum professionell unter Beweis gestellt hast.

Schreib mir wann Du Geburtstag hast und ich schenk Dir für Dir für Deine chicke Modelleisenbahn einen Spielzeugchamion, der auch richtig geil rußt.

Oh, "Herkunft" - Hattest du hier noch nicht nach der MILLI-Ö-Schreibweise gegoogelt? Nächstes Mal guck auch bitte nach, wie man richtig [zitiert. Ich hab dir direkt Wikipedia verlinkt, damit du nicht noch suchen musst. [Breites Grinsen]

Über die Sachthemen werd ich mit dir sicherlich nicht disktutieren, dafür bin ich zu ungebildet und blöd....

[Breites Grinsen]

[ 03. April 2008, 10:56: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 03. April 2008, 13:31:
 
"Über die Sachthemen werd ich mit dir sicherlich nicht disktutieren, dafür bin ich zu ungebildet und blöd...." [Durcheinander]

...und genau deshalb mach ich Dir auch zum dritten Mal Vorschlag endlich Deine hasspredigten in diesem Forum sein zu lassen indem Du einfach nicht mehr mit mitredest. [Cool]

Karl.Klammer, Felix und Kleinlok und der Admin des Forums werden es Dir persönlich danken, wenn Du mit Deinem Dauererguss im RTL-Forum oder bei Bravo auf Sendung gehst.

Außer Dir hat niemand, wirklich NIEMAND mit Beleidigungen und obzönen Schmuddelbeleidigungen angefangen dieses Forum so dermaßen in den Dreck zu ziehen.

Ich schlage deshalb vor, dass wir diesen Störenfried zukünftig ignorieren und uns der Tagesordnung wieder widmen.

Das Gespräch zwischen Felix, Dr. KlöKlöbner und allen anständigen Gästen muss fortgesetzt werden ohne Hassprediger.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 03. April 2008, 13:35:
 
"Über die Sachthemen werd ich mit dir sicherlich nicht disktutieren, dafür bin ich zu ungebildet und blöd...." [Durcheinander]

...und genau deshalb mach ich Dir auch zum dritten Mal Vorschlag endlich Deine hasspredigten in diesem Forum sein zu lassen indem Du einfach nicht mehr mit mitredest. [Cool]

Karl.Klammer, Felix und Kleinlok und der Admin des Forums werden es Dir persönlich danken, wenn Du mit Deinem Dauererguss im RTL-Forum oder bei Bravo auf Sendung gehst.

Außer Dir hat niemand, wirklich NIEMAND mit Beleidigungen und obzönen Schmuddelbeleidigungen angefangen dieses Forum so dermaßen in den Dreck zu ziehen.

Ich schlage deshalb vor, dass wir diesen Störenfried zukünftig ignorieren und uns der Tagesordnung wieder widmen.

Der Dialog zwischen Dr. Klöbner, Felix und allen anständigen Forumsteilnehmern darf nicht wegen eines einzigen Hasspredigers in Frage gestellt werden.

Oder um es auf den Punkt zu bringen: [Ha!]

Von Karnevalspistolen lassen wir uns nicht abschrecken!
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 04. April 2008, 00:47:
 
Wusste gar nicht das der gute Alte Karl jetzt auch unter die Bahnfreunde gegangen ist.... [Breites Grinsen]

und btw., wenn wir schon von Diskussionsniveau sprechen, dein RTL-Gesülze macht sich da nicht viel besser.

So, und jetzt ab zum Kohleschaufeln zu Schaffner Felix hinter die Kleinlok....

[ 04. April 2008, 00:49: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 06. April 2008, 23:09:
 
Zitat:
Original erstellt von Karl.Klammer

Derartiges kann man zur Zeit in der (mehr....) Schweiz beobachten.

Dort geht ein Streik des Personals der Güterverkehrsbetriebe nun schon in die 4.Woche!

Bitte nicht Birnen und Äpfel vergleichen! Hier streikt die Belegschaft eines Instandhaltungswerkes, das wahrscheinlich wegen der Randlage in der Schweiz zum großen Teil verlagert werden soll.

Der Lokführerstreik in Deutschland war zu einem Gutteil durch Mehdorn zu verantworten. Er wollte versuchen, die www.gdl.de zu schwächen, da diese verkehrspolitisch eigenständig denkt und nicht alles mitmacht, was Mehdorn fordert. Und akut fährt im Wiehltal keine DB, die www.rhein-sieg-eisenbahn.de und www.one-nrw.de/uns.html wurden nicht bestreikt.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 17. Mai 2008, 17:02:
 
Mal was Historisches:
Fotoserien zur Bahndirektion Wuppertal:
www.bahnen-wuppertal.de/html/eisenbahnen.html , geht bis Wiehl.
 
erstellt von terry_mccann (Benutzer # 818) am 18. Mai 2008, 09:48:
 
Bei den aktuellen Dieselpreisen wünschte ich mir, ich hätte ne vernünftige Möglichkeit, mit der Bahn nach Bergisch Gladbach zu kommen....aber das ist definitiv keine Alternative, da ich dann erst nach Köln müsste.

Oder hat wer ne andere Idee von Drabenderhöhe aus?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 18. Mai 2008, 16:15:
 
Mal hier nachsehen, auch für Teilstrecken ab Dieringhausen, Ründerroth oder Engelskirchen: Fahrplanauskunft www.ovaginfo.de . Vielleicht gibt es gute Busquerverbindungen aus der Region Overath/ Hoffnungstal in die dortige Kreisstadt. Früher gab da auch mal eine Bahnstrecke.
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 31. Mai 2008, 16:50:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
Zitat:
Original erstellt von Karl.Klammer

Derartiges kann man zur Zeit in der
[URL=http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/sbb_cargo_fronten_verhaerte
t_1.697701.html](mehr....) Schweiz[/URL] beobachten.

Dort geht ein Streik des Personals der Güterverkehrsbetriebe nun
schon in die 4.Woche!


Bitte nicht Birnen und Äpfel vergleichen! Hier streikt die
Belegschaft eines Instandhaltungswerkes, das wahrscheinlich wegen der
Randlage in der Schweiz zum großen Teil verlagert werden soll.

Der Lokführerstreik in Deutschland war zu einem Gutteil durch Mehdorn
zu verantworten.....

.....booah - Herr Startschek: Äpfel mit Birnen.......

Nun stellen Sie sich doch mal die Wiehltalbahn im Vollausbau vor;
das ist doch wohl gerade IHRE Wunschvorstellung, oder?

Der ganze Südkreis (Personen- u. Güterverkehr) am Nabel der Bahn -
und dann ein 5-Wochen-Streik!

.....möchte karl.klammer nie erleben! [Winken]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 31. Mai 2008, 19:31:
 
[quote]Nun stellen Sie sich doch mal die Wiehltalbahn im Vollausbau vor;
das ist doch wohl gerade IHRE Wunschvorstellung, oder?

Der ganze Südkreis (Personen- u. Güterverkehr) am Nabel der Bahn -
und dann ein 5-Wochen-Streik!

.....möchte karl.klammer nie erleben! [/qoute]

Streikt hier bei jemandem etwa seit 5 Wochen der Kopf oder geben polnische LKW-Fahrer eine Antistreikgarantie an die Industrie? Der Karl ist doch sonst nicht so drauf.

Also, also!

Das war jetzt wirklich ein ganz wichtiger sachlicher Beitrag auf Felix Thread.

Dabei klingt Dein Nickname nun wirklich nicht aggressiv sondern lässt mich Vernunft und Objektivität erwarten.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 19. Juni 2008, 13:54:
 
www.info-radevormwald.de/200806167147/sind-unsere-politiker-unter-die-rauber-gegangen.html
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 08. Juli 2008, 15:50:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
@Karl
Das ist ein Kapf gegen Windmü...Kleinloks [Breites Grinsen]

Richtig erkannt , Don Quichotte!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. August 2008, 19:58:
 
Offener Brief an die BPW:
www.bahninfo.de/archiv/meldung.php?artikelID=7575
 
erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 25. August 2008, 12:40:
 
Ja Nitro dann verkaufe schnell Deinen Pc,und gehe weiter Kohlen schaufeln das steht Dir besser.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 31. August 2008, 10:17:
 
Brief des Wiehler Ratspolitikers aus Bielstein Horst Mörchen als Antowrt auf meinen offenen Brief an die www.bpw.de und Politiker im Kreis. Was halten die Leser von dieser freundlichen Antwort? meine Antwort ist schon geschrieben und an die Wiehler CDU- Ratsleute und Bahnfreunde versandt worden. Im Forum will ich aber erst der Diskussion platz geben und diese nicht durch meine Antwort zu früh beeinflussen. Es kann jeder selbst prüfen, inwieweit Herr Mörchen auf meinen Brief ( www.bahninfo.de/archiv/meldung.php?artikelID=7575 eingeht. (Adressen aller Politiker bei www.wiehl.de im Ratsbereich - bitte nur sachlich- freundliche Antworten an diesen und andere Politiker!):

(Hervorhebungen im Brief von mir!)

"Sehr geehrter Unbelehrbarer!
Träumen Sie ruhig weiter in einer Zeit vor 50 Jahren ! Bisher hat sich die Zeit niemals rückwärts entwickelt und das wird auch in Zukunft so sein.
Wenn sich die BPW Ihrer Argumentation anschließen würde, wann sollen dann die fertigen Achsen beim Abnehmer ankommen. Mit der Bahn würde das mit Sicherheit nicht unter einer Woche zu machen sein. Von dem Satz "Geld ist Zeit" haben Sie aber wahrscheinlich nichts gehört. was auch auf den Personenverkehr zutrifft.
Oder glauben Sie etwa, ein Arbeitnehmer aus Waldbröl, der in Radevormwald arbeitet, würde sich mit der Wiehltalbahn zu seinem Arbeitsplatz begeben. Dann braucht er allein bis nach Dierunghausen mindestens 2 Stunden usw..
Darüber hinaus ärgert mich meistens an solchen Klugscheißern, wie Sie, dass Sie weit genug weg von der Trasse der Wiehltalbahn wohnen, aber darüber befinden wollen, was hier zu tun ist. Kümmern Sie sich doch darum, dass von Radevormwald Schienenverkehr nach Hagen verwirklicht wird.
Wenn Sie sich - wovon ich aber gar nicht ausgehe - einmal die Mühe machen sollten, hier nach Bielstein zu kommen, und sehen, wie sich alte Mütterchen oder Frauen mit Kindern über den bahnkörper quälen, um zum dahinter liegenden Supermarkt zu kommen, dann würden Sie sich ihre subjektive Meinung schon ein wenig ändern. Ganz zu schweigen vom Übergnag Straße/ Schiene beim täglichen Berufsverkehr.
Als letztes darf ich Sie bitten, mich aus ihren Verteiler für so unqualifizierte Äußerungen zu streichen, damit ich mich nicht weiter über solchen Mist, den sie verstreuen, ärgern muss."

Man soll zwar nicht jede e- mail, die man bekommt, ins Netz stellen. Aber ich denke, es ist wichtig, dass die Wähler wissen, aufgrund welcher Argumente und Meinungen Politiker Entscheidungen treffen. da Horst Mörchen mit einem Ratssitz ein öffentliches Amt wahrnimmt, muss auch das, was bezug zu diesem Amt hat, öffentlich sein. In wie weit Horst Mörchens Einstellung repräsentativ für die ganze CDU ist, kann ich nicht sagen.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 01. September 2008, 09:47:
 
Ich glaub, ich bin im Mä/örchen! [Wütend]

Den Rest spar ich mir. Aber nicht wegen der TNT-Bomben. Nach dem Spiel ist NACH dem Spiel. Wer nicht verlieren kann soll doch auswandern.

Deutschland, ein Wintermörchen!
[Cool]

[ 01. September 2008, 10:41: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 02. September 2008, 15:17:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
In wie weit Horst Mörchens Einstellung repräsentativ für die ganze CDU ist, kann ich nicht sagen.

Ich hoffe doch sehr. Ich bin übrigends dafür, den Postkutschenverkehr wieder Flächendeckend einzuführen. Dann kann man mit genügend Geld sogar von Haus-zu-Haus gefahren werden. Schienen, ach was sag ich nur, nicht mal Teerstraßen sind dafür notwendig. Wir könnten auf FELDWEGEN ganz bequem zur Arbeit kommen und bräuchten nicht SteurMILLIONEN zur Instandhaltung von Straßen. Auch der Streudienst im Winter ist überflüssig, der Wagen bekommt einfach Kufen (so wie beim Schlitten, ne Nitro!). Hach, das Leben war so einfach vor 100 Jahren...
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 03. September 2008, 10:49:
 
Hallo TNT!

Wieder mal das Thema verfehlt!

Es geht um die Zukunft, um die Teilnahme des Wiehltales an www.container-linienzuege.de und www.deutschland-takt.de .

Aber vorerst gibt es hier schöne neue Nachrichten:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1218382120607.shtml

Oder willst du die Bahn weg haben, weil ohne Bahn die Chance steigt, dass wir uns nur noch die Postkutsche leisten können? Diese Romantik musst du ohne uns Bahnfreunde ausleben! Wir wollen eine gute Zukunft für Oberberg mit einem modernen Gleisanschluss ans europaweite Schienennetz.
"Darum wird man uns mal beneiden" sagt sogar der Waldbröler FDP- Ratsherr und ex. Bürgermeisterkandidat Greb.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 20. September 2008, 21:01:
 
Mein offener Brief zieht Kreise. Ein UWG- Politiker hat diesen an einen Unternehmer weiter geleitet, der nach der Betriebsgenehmigung der www.rhein-sieg-eisenbahn.de auf der www.wiehltalbahn.de bei der www.ihk-koeln.de war. Seinen Aussagen zufolge ist die IHK weiterhin gewillt, alles zu tun, den Bahnbetrieb zu verhindern und die Bahn zu beseitigen. Den offenen Brief ( www.bahninfo.de/archiv/meldung.php?artikelID=7575 )hat eine Vielzahl von oberbergischen Politikern und weiteren Personen und Institutionen erhalten.

Was kommt nun als nächstes?

Brennt demnächst die ganze Palettenfabrik Caspari ab, falls die wieder auf die Schiene setzen?
Werden die Tore der Wiehltalsperre geöffnet, um die Wiehltalbahn in die Agger zu spülen?
Wird es Wirtschaftsmobbing geben gegen Unternehmen, deren Leitung sich für die Bahn interessiert?
Werden die Wälder niedergebrannt, wenn Waldbesitzer ihr Holz auf die Schiene bringen?
Werden sich die Mitglieder und Angestellte der IHK zusammen mit Politikern an die Schienen ketten um den Zugverkehr zu verhindern?
Wird man versuchen, die Wiehler mit Drohungen der Standortverlagerung versuchen zu schocken?

Eins ist Gewiss, hätten die Bahngegner heute Erfolg, würde die www.bpw.de mit Sicherheit in 10 bis 20 Jahren den Neubau einer Eisenbahn fordern, um den Standort Wiehl erhalten zu können. Das was heute preiswert durch den Verein erhalten werden kann, müsste dann unter Einsatz von viel mehr Steuergeld neu geschaffen werden.
zu den Neujahresempfängen gibt es immer das Lob der CDU auf das Ehrenamt! Warum sind die Wiehltalbahner von diesem Lob ausgenommen?

Es ist keine Schande neue Ansichten zu erlangen und eine Meinung zu ändern! Eine Schande wäre es aber, wenn die www.cdu-oberberg.de mit ihren politischen Verbündeten oder Einflüsterern als Totengräber der Eisenbahn in die Geschichtsbücher gelangen würden.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 21. September 2008, 16:23:
 
Zitat:
Brennt demnächst die ganze Palettenfabrik Caspari ab, falls die wieder auf die Schiene setzen?
Nö, Kristalnaach ist wohl erstmal auf Köln beschränkt, auch wenn ich kein Anhänger der Pro-Köln bin. Trotzdem erschreckend, wie sich Antifanten und Anarchokapitalisten ihre Ziele durch rohe körperliche Gewalt zu verwirklichen versuchen. Und die Wiehltalsperre sprengen? Da würd doch dem Kleinbahnpräsidenten seine schöne Suite absaufen. Mal sehen, was die jetzt als nächstes probieren, um das Recht zu beugen. Aber wir bleiben sportlich und werden uns nichts von denen gefallen lassen.

Jedenfalls schon mal gut, dass Caspari weiter die Schiene haben möchte. Eines Tages wird auch BPW der dubiosen Stadtpolitik nicht weiter nachgeben und seine Ansprüche auf leistungsfähige Schieneninfratstruktur ggb. den der Kommunalverwaltung geltend machen.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 29. November 2009, 11:35:
 
Ganz Oberberg ist von der CDU von seinen Nebenstrecken befreit worden. Ganz Oberberg? Nein, ein unbeugsammer Stamm von Eisenbahnfreunden leistet dem Ökoignoranten Widerstand. Umgeben von den CDU- Legionärslagern Wiehlium, Waldbrölium und Morsbachium unter dem Kaiser Jobius Caesar hat es der Verein seit 10 Jahren geschafft, seinen Zug gegen die Angriffe der CDU- Legionen mit Klagen vor Gericht, Änderungen von politischen Planungsgrundlsagen, Blockaden von Ladegleisen und Errichtung von Hindernissen auf der Strecke zu verteidigen. Am Samstag und Sonntag den 5./6.12.09 wird dies gefeiert mit Mit Treibwagenfahrten zum Wiehler Weihnachtsmarkt und den Nikolaus- Dampflok- Fahrten am 13.6.09. Die Dampflok Waldbröl von der ehemaligen normalspurigen Kleinbahn Bielstein- Nümbrecht- Waldbröl wird zu den Nikolausfahrten auf die Strecke geschickt ( http://www.wiehltalbahn.de ).

Und die Bahnfreunde haben viele gute Argumente auf ihrer Seite. Der Hunger nach Rohstoffen und unser verschwenderischer Lebensstil sind Ursache von Umweltzerstörung, Rohstoffkriegen (ab 1.12.09 laut EU- Vertrag von Lissabon eine zulässige Kriegsart!), Unterentwicklung und künftigern Rohstoffmangel. Auf der Eisenbahn kann man Personen und Güter mit geringen Energieverbrauch ökologisch vertretebar befördern. Angesichts in der Zukunft zu erwarteneder Preissteigerungen von Rohstoffen ( http://www.peakoil.de ) ist es dringend geboten, die Zerstörung des wichtigen Standortfaktors Schiene zu beenden.

Schon heute könnte die Bahn viel mehr Bedeutung haben, würde man vorhandene Konzepte Umsetzen. Gerade der Container erlaubt überall eine Verknüpfung von Straße und Schiene und einer Verlagerung des Güterverkehrs zurück auf die Bahn (Zugkonzept: http://www.container-linienzuege.de , Überallumladegeräte: http://www.containerserviceamladegleis.de ).

Angesichts dieser Chancen ist es geradezu eine fatale Steuergeldverschwendung, auf Bahntrassen mit großem Potential, Radwege anzulegen. Die Mitglieder der Wuppertalbewegung sollten mal ins Wiehltal fahren und sich die Wiehltalbahn ansehen. Gleiches könnte die Wuppertalbewegung auf der Nordbahn schaffen. Als Wuppertaler Panoramaexpress könnte an Wochenenden ein Triebwagen auf der Nordbahn pendeln oder gar ein Dampfzug. Und die Bewegung könnte allen ihren Einfluss einbringen, das diese Strecke wieder für den Personen- und Güterverkehr reaktiviert wird. 8000 Fahrgäste wurden der Nordbahn mal prognostiziert und zahlreiche Gleisanschlüsse und Umladestellen könnten für Regionalgüterzüge reaktiviert werden. Die Wiehltalbahn beweist, dass eine touristische Nutzung einer Bahntrasse für einen Verein machbar ist und die Rhein- Sieg- Eisenbahn ( http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de ) steht bereit, um solche Vereine zu unterstützen. Ein zukunftsfähiges Wuppertal braucht die Nordbahn als Eisenbahn und die Wuppertalbewegung könnte hier Großartiges leisten, indem diese den Standortfaktor Schiene für Menschen und Wirtschaft rettet. Fahrradrikschas werden kaum geeignet sein, die Industrie zu versorgen, wenn die Rohstoffverknappung am Markt spürbar wird.

Ich kann den Verkehrspolitikern aus ganz Nordrhein- Westfalen nur empfehlen, die Wiehltalbahn zu besuchen und den Radwegebau auf für den Schienenverkehr aussichtsreichen Bahntrassen umgehend zu beenden. Hier gibt es historische Bilder der Wuppertaler Nordbahn ( http://www.bahnen-wuppertal.de/html/rheinische-strecke.html ) und von Oberberg ( http://www.bahnen-wuppertal.de/html/region-oberberg-land.html ).
 
erstellt von Der Notorische Querulant (Benutzer # 2246) am 30. November 2009, 19:34:
 
Zitat:

erstellt am: 14. Februar 2007

Die anhaltend positiv verlaufende wirtschaftliche Konjunktur der ganzen Stadtgemeinde Wiehl kann sich sehen lassen

wie die Zeit vergeht

dnq

[ 30. November 2009, 19:38: Beitrag editiert von: Der Notorische Querulant ]
 
erstellt von froed (Benutzer # 2080) am 01. Dezember 2009, 09:10:
 
Stiewie mischt sich auch überall ein.
 
erstellt von Der Notorische Querulant (Benutzer # 2246) am 01. Dezember 2009, 19:39:
 
Zitat:
Stiewie mischt sich auch überall ein.
ist nun mal das Wiehler-Community-Forum und nicht froed's Forum ...

quäle mich halt auch jeden Tag mit meinem Kind über einen "Bahnkörper"

dnq

[ 02. Dezember 2009, 19:31: Beitrag editiert von: Der Notorische Querulant ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 28. August 2010, 10:09:
 
Eine Frage an unseren MdB und Finanzpolitiker Klaus Peter Flosbach (CDU):
http://bit.ly/cZt5UQ

Siehe auch:
http://twitter.com/FJStaratschek
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 28. September 2010, 21:24:
 
http://www.waterboelles.de/archives/8292-3.10.-Mit-Draisinen-noch-einmal-auf-die-Balkantrasse.html

Am 3.10. wahrscheinlich letzte Chance zum Bahnerlebnis Balkanstrecke bevor der Radweg kommt.


Nachruf auf den BAHNHOF Remscheid Lennep
http://www.armin-gerhardts.de/2010/09/24/wenn-man-abschied-nimmt/


Woanders ist man Klüger: http://www.youtube.com/watch?v=tct2xzyVmFE
Erste Fahrt nach Alsdorf 2005, 1985 stillgelegt mit zuletzt 4 Zugpaaren.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 05. Oktober 2010, 01:29:
 
Wann wurde Stuttgart 21 demokratisch legitimiert?
Als Pro Bahn Mitglied kenne ich die fundierte Kritik an Stuttgart 21 seit Jahren. Als verkehrspolitischer Sprecher der ÖDP Oberberg und als Bundestagskandidat wende ich mich seit Jahren gegen Stuttgart 21 und die damit verbundene Arroganz der Macht! In der Schweiz hätte sich kein Politiker getraut, sowas wie Stuttgart 21 den Bürgern vorzulegen, weil die wirklich in einer Demokratie leben!
Wo ist die Widerlegung zu den Aussagen vieler Verkehrsexperten, dass
--S 21 die Kapazitäten der Schiene im Vgl. zum modernisierten Kopfbahnhof reduziert
--der Zulauf zu S 21 viel störanfälliger ist, als der zum Kopfbahnhof
--auf 8 Gleisen nicht so viele Züge gleichzeitig stehen können, wie auf 16!
--Verspätungen im Durchgangsbahnhof nicht mehr abgewartet werden können!
--die Engpässe der Bahn an ganz anderen Stellen drücken
--Zuverlässigkeit und und Berechenbarkeit der Bahn wichtiger sind, als Höchsttempo auf wenigen Strecken

Wo sind Fakten für Stuttgart 21! das meiste, was ich lese sind nur Wunschtäume und Emotionen! Auch damit kann man Mehrheiten gewinnen! Aber dann wird der Sturz in die Realität um so schwerer sein!

Noch kann für Stuttgart alles gerettet werden! Denn gerade im Bahnbereich sollte es immer dies hier geben: Die Notbremse!
http://www.fair-news.de/news-156343.html

Aktuelles von mir: http://twitter.com/FJStaratschek
 
erstellt von Juppi (Benutzer # 2271) am 05. Oktober 2010, 13:00:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
... und die damit verbundene Arroganz der Macht! ...

siehe doch mal die neusten Beiträge hier: Drabenderhöher Forum
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 08. Oktober 2010, 10:52:
 
Kommentierte Regierungserklärung von Mininsterpräsident Mappus:
https://sites.google.com/site/oekoradevormwald/verkehrspolitik/stuttgart

Das Stuttgart 21 Kartell:
http://stuttgart-21-kartell.org

Infoseite der Kritiker zu Stuttgrt 21:
http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=4

Die CDU pro Stuttgart 21:
http://www.cdu-bw.de/informieren/aktuelles/stuttgart-21.html

Bürgerbeteiligung so nicht:
http://www.direktedemokratie.com/2010/09/24/stuttgart21-keine-reprasentative-befragung/

Aktuelle Internetsuche zu Stuttgart 21:
http://ecosia.org/search.php?q=%22stuttgart+21%22&meta=normal&addon=ok

Meine Beiträge zu Stuttgart 21:
http://ecosia.org/search.php?q=%22stuttgart+21%22+Felix+Staratschek+&meta=normal&addon=ok

Stuttgart 21 im ÖDP- Forum:
http://www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID38/220.html#13
--

Homepage:
http://sites.google.com/site/oekoradevormwald
Aktuelles:
http://twitter.com/FJStaratschek

Eine bessere Güterbahn ist machbar:
http://www.container-linienzuege.de
http://www.containerserviceamladegleis.de
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 09. Oktober 2010, 22:00:
 
Stuttgart 21 demokratisch legitimiert?
http://www.oedp-bw.de/node/266
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. Oktober 2010, 01:04:
 
Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21
http://bit.ly/asm75b
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 15. März 2011, 21:18:
 
Pro Zweigleisigkeit Gummersbach- Dierunghausen- Osberberghausen

http://viertuerme.blogspot.com/2011/03/odp-bergisches-land-will.html
 
erstellt von froed (Benutzer # 2080) am 15. März 2011, 22:42:
 
man gehst du mir mit deiner Propaganda auf den Sack !!!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 15. August 2011, 10:29:
 
Ein interessanter Beitrag eines Versandleiters zum Abbau der Güterbahn in der Region:
http://www.waterboelles.de/archives/10285-Umfrage-ergab-Kaum-Schienengueterverkehr-im-Staedtedreieck.html#c19753
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 18. Dezember 2011, 11:36:
 
http://www.bahnen-wuppertal.de/html/oberberg-aggertalstrecke.html

Neu veröffentlichte Bilddokumente oberbergsicher Bahngeschichte. Es werden ständig Fotos für die ergänzung der Dokumentationen der Seite gesucht.
 
erstellt von Mr.Wilson (Benutzer # 2167) am 19. Dezember 2011, 22:46:
 
Ja ja....der Herr Staratschek ist diesbezüglich sehr schmerzfrei! Kritiken und Sticheleien prallen an ihm ab wie nichts! Jetzt brauchts nur noch eine Prise Korruptionsbereitschaft....dann haben wir hier den perfekten Politiker in unseren Reihen!
Aber vorher sollte Herr Staratschek noch dringend die Partei wechseln! [Breites Grinsen]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Dezember 2011, 18:54:
 
Zunächst allen ein gesegnetes Weihanchtsfest!

Leider bin ich nicht schmerzfrei! Die Verkerhrspolitik - bzw. das was unter diesem Begriff getrieben wird, tut so weh, dass ich es mir einfach von der Seele schreiben muss! Dabei hindere ich ja niemanden, das hier auch zu tun und lade alle LeserInnen ein, sich hier zu registrieren und Beiträge beizusteuern!

Hier zwei Beispiele:

Ich habe die aufschlussreiche Stellungnahme der Parkschützer auf meinen Blog gestellt: http://viertuerme.blogspot.com/2011/12/stuttgar21-kein-echter-volksenstceid.html
Da wird deutlich mit welchen inhaltlichen Mängeln der Volksentscheid, der keiner war, behaftet war.
Hier weitere interessante Videos zu Stuttgart 21:
http://viertuerme.blogspot.com/2011/12/stuttgart-21-volksentscheid-und-nun.html Der Text dazu wurde geschrieben, bevor ich die Parkschützer- Stellungnahme gefunden hatte.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 27. Januar 2016, 04:32:
 
Ein sehr schöner Film der zeigt, was auch auf der Wiehltalbahn möglich wäre. http://www.swr.de/eisenbahn-romantik/archiv/die-schoenbuchbahn-eisenbahn-romantik-234/-/id=2250046/did=3627380/nid=2250046/gzmquo/index.html
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 18. Mai 2016, 02:53:
 
In 10 Tagen haben sich in der neuen Wiehltalbahn- Gruppe 49 Menschen zusammengefunden, die sich über die Wiehltalbahn austauschen oder informieren wollen. Danke für das Interesse und herzlich willkommen. Aber das ist noch viel zu wenig, es wäre schön, wenn vor allem aus dem Oberbergischen Kreis sich noch viel mehr Personen der Gruppe anschließen. Auch stumme Mitglieder, die keine Meldungen abonieren setzen ein Zeichen pro Wiehltalbahn. Es wäre schön, wenn alle in ihrem Freundeskreis oder in Gruppen, wo das noch nicht geschehen ist, auf diese Gruppe hinweisen.

Und Wissen hat nur dann einen Wert, wenn es geteilt wird. daher bitte ich alle, die was zur Wiehltalbahn wissen, die eine Idee zur Zukunft der Strecke haben, die gute Konzepte kennen, die Vorbild für die Wiehltalbahn sein können, schreiben Sie das bitte in der Gruppe.

Wer eine PDF- Datei oder ähnliches hat, in Gruppen kann man die hochladen (oben auf "....Mehr" klicken und Datei vom Computer hochladen). Dann braucht man nur kurz ein paar Stichworte schreiben, warum es in der Datei geht und kann so mit wenig Tippen große Inhalte allen zur Verfügung stellen.

Und die einfachste Werbung für diese Gruppe ist es, wenn Sie diesen Beitrag teilen.

https://www.facebook.com/groups/581545588685502/
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 30. Juni 2016, 02:39:
 
Warum macht man keinen Inselverkehr Engelskirchen - Meinerzhagen? Züge und Lokführer müssten doch da sein und zumindest auf Teilstrecken könnte doch der gewohnte Fahrplan weiter laufen. Man könnte diese Zeit auch nutzen, um von Wiehl nach Meinerzhagen zu pendeln, sozusagen als kleiner Testverkehr für die Wiehltalbahn. http://bauarbeiten.bahn.de/nrw/Linie/RB_25-Koeln-Overath-Gummersbach-Meinerzhagen/25
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 15. August 2016, 14:43:
 
Die Politik sollte nach Wegen suchen, die noch vorhandene Schieneninfratstuktur im Kreis zu erhalten und nach sinnvollen Nutzungen der Gleise suchen. Im Kreisnorden ist das gelungen. In Radevormwald fahren die Fahrraddraisinen des Wuppertaril (www.wuppertail.de) zwischen Wuppertal Beyenburg und Radevormwald Wilhelmstal. Ein Verein ist dabei, hier eine Museumsbahn aufzubauen. Doch weil das nicht so schnell geht, wie erhofft, hat der Wuppertrail begonnen, auf befahrbaren Abschnitten der Strecke Wuppertal - Radevormwald einen Draisinenbetrieb anzubieten. Streckenbetreiber und Draisinenbetreiber sind zwei verschiedene Organisationen, die hier kooperieren.

Die landschaftlich reizvollste Strecke im Oberbergischen Kreis, auf der noch Gleise liegen, ist der Streckenast Hermesdorf - Morsbach . Da zu hoffen ist, dass nach Fertigstellung des Boxberg- Kreisverkehrs in Waldbröl und Korrektur einer von der Bauaufsicht des Kreises falsch genehmigten Halle der Bergische Löwe bis Waldbrö dampfen wird, bleibt die Frage, was passiert mit dem Abzweig nach Morsbach? Und hier böte sich der Ausbau zur Draisinenstrecke an. Tunnel dürften kein Problem sein, die gibt es auch auf dem Radweg auf der ehemaligen Wuppertaler Nordbahn. Auch Bahnübergänge sind kein Problem, die gibt es auch auf der Draisinenstrecke auf der Exteralbahn im Weserbergland (Grenze NRW- Niedersachsen). Gegenüber einen Radweg hat eine Draisinenstrecke viele Vorteile. Denn die Gleise bleiben erhalten und können bei Bedarf auch wieder Güterzüge tragen - die Wiehltalbahn erlaubt noch 20 t Achslast - bei vierachsigen Güterwagen sind das immerhin 80 Tonnen.

Und so ene Draisine ist eben auch eine Eisenbahn, hier kann jeder mal Lokführer werden auf einem kleinen pedalbetrieben Cabrio- Triebwagen. Andernorts sind Draisinenstrecken Publikumsmagneten. Von ganz jung bis ganz alt sind alle begeistert, die so eine Fahrt mal gemacht haben. Der Oberbergische Kreis redet immer davon, Naherholung und Tourismus fördern zu wollen. Wenn das ernst gemeint ist, sollten jetzt Politik, Verwaltung und Tourismuswirtschaft nach wegen suchen, Draisinen und ein gutes Begleitprogranmm auf die Strecke Hermesdorf - Morsbach zu bringen. Sofern die Strecke nicht durch andere Züge belegt ist, wären auch Draisinenfahrten Waldbröl - Morsbach möglich. Auf einer Strecke gibt es sogar eine motorbertriebene Planwagendraisine. In Frankreich (Train Ardeche) gibt es ein Kombiangebot aus Triebwagen und Draisinen, die Drasinen fahren alle in eine Richtung und werden später von einem Triebwagen bergauf zurück gezogen. Auf Youtube kann man viele Filme von Draisinenstrecken finden. Es wäre schade, wenn der Oberbergische Kreis seine schönste Bahnstrecke verlöre, statt diese auf diese Weise zu erhalten. Vielleicht gibt es dazu Zuschüsse vom Land, Bund oder dem LEADER- Programm der EU oder regionalen Sparkassen und Banken. Die heimische Wirtschaft könnte die Draisinen finanzieren und auf den Draisinen dann Werbefläche bekommen.

Felix Staratschek
sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur, Tourismus und Verkehr
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

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