Thema: Was denkt Ihr zur Wiehltalbahn? im Forum: Allgemeines Forum bei: Wiehler Community.


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erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. August 2006, 13:00:
 
Guten Tag!

Ich habe einmal alle Themen dieses Forums überflogen. Dabei ist mir kein Thema zur Wiehltalbahn aufgefallen. Dabei bietet die Situation um diese Strecke genug Grund zum Gedakenaustausch!

Fakt ist:

1. Fakt ist, das ein Verein http://wiehltalbahn.de es schafft ohne staatliche Unterstützung mit viel Engagement diese Bahnlinie nicht nur zu erhalten, er hat sogar wieder Zugverkehr ins Wiehltal gebracht.

2. Fakt ist, das eine Reihe von Autofahrten verhindert werden konnten durch Sonderzüge zu Festen in Wiehl.

3. Fakt ist auch, das einige nur wegen der Sonderfahrten Veranstaltungen in Wiehl besuchten.

4. Fakt ist, daß die Güterzüge ins Wiehltal zurückkehrten und z.B. für die Holzwirtschaft viele LKW- Fahrten ablösten ( http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de ).

5. Fakt ist, das der Fremdenverkehr in Oberberg von den Angeboten der Wiehltalbahn profitiert.

Fakt ist leider auch, das politische Gremien die gute Arbeit dieses Vereins nicht anerkennen. Für die Sprecher von CDU, IHK und einigen Unternehmen ist die Eisenbahn ein störendes Investitionshindernis. Das woanders ähnliche Strecken mit großen Erfolg reaktiviert wurden (z.B. http://www.regio-bahn.de ), wollen diese nicht auf Oberberg als anwendbar sehen. Sowohl die Ölpreisentwicklung als auch neue Techniken u.a. für die Containerverladung ( http://www.mobiler.de ) eröffnen der Bahn neue Chancen am Verkehrsmarkt.

Während in Wahlkämpfen immer die vielen aktiven Vereine in unserer Region gelobt werden, werden von einigen politischen Gruppen dem Wiehltalbahnverein überwiegend Steine in den weg gelegt!

Wie stehen die Menschen im Wiehltal zu Ihrer Eisenbahn? Soll diese als Zukunftspotential erhalten bleiben oder ist das schmale Schienenband in der großen Fläche des Oberbergischen Kreises eine so große Störung für die Kreisentwicklung, das der Region eine Wirtschaftskrise droht?

MfG. Felix Staratschek
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 15. August 2006, 23:05:
 
Hallo Felix Staratscheck,

natürlich gab es verschiedene Themen in den vergangenen Jahren, in denen es um die Wiehltalbahn ging.

Zum Thema:
Grundsätzlich muss ich vorausschicken, dass Eisenbahn schon ein warmes Gefühl von Nostalgie auch in mir erweckt und es mir sehr recht wäre, wenn man die Wiehltalbahn irgendwie erhalten könnte. Aber man darf sich hier keiner Illusion hingeben. Die Wiehltalbahn muss man sich nüchtern und sachlich anschauen. Also, wie Sie es auch getan haben, Fakten analysieren und die Ergebnisse prognostizieren.

Als Museumsbahn, möglicherweise eingebunden in ein neues Tourismuskonzept, kann ich mir einen Fortbestand der Wiehltalbahn (bis Oberwiehl oder Wiehl Bf) sehr gut vorstellen. Hier werden auch keine städtebaulichen Entwicklungen behindert oder Arbeitsplätze gefährdet, wie es unser Landtags-Kaffee-und-Kuchen-Abgeordneter Löttgen seinen Gästen beim Kaffekränzchen und auch der Presse gerne bedrohend darzustellen versucht.

In Wiehl gab es in der Vergangenheit einige kostspielige Profilierungsversuche von Kommunalpolitikern, die dann gleich eine absolute Stillegung forderten zu Gunsten eines Radweges. Und dies nur, weil es Probleme bei der Schaffung eines neues Bahnüberganges gab. Dieser Blödsinn eines parallel zu einem bereits vorhandenen Radweg verlaufenden zweiten Radweges, ist hoffentlich vom Tisch.

Ich bewundere die nach wie vor vorhandene - schon fast devote - Bereitschaft der WB, nach wie vor nach einer gemeinsamen Lösung mit den Wiehlern suchen zu wollen.

Aber, und da muss ich Ihre Fakten Herr Staratscheck ein wenig kritisieren, es wird nie wieder zu einem erfolgreichen Taktverkehr oder gar Güterverkehr auf der Wiehltalbahn kommen. Den fingierten Holztransport durchschaute jeder Wiehler spätestens in dem Moment, als das Holz wieder in den Wald zurückgebracht werden musste, als die Presse verschwunden war.

Aber Spass beiseite. In einem Landstrich, in dem gerade einmal so viele Leute wohnen, wie in Ballungszentren in einem Stadtviertel oder gar Strassenzug, wird doch niemand mehr ernsthaft davon ausgehen können, einen fahrplanmässigen Taktverkehr einrichten zu können. Dagegen sprechen so viele Gründe, dass ich auf eine Aufzählung zunächst verzichten möchte.

Ergebnis für mich: Museumsbahn mit Gelegenheitsverkehr ja, Linientaktfahrplan oder Güterverkehr (leider) nein.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 16. August 2006, 11:38:
 
Hallo Dr. Klöbner!

Die Wiehltalbahn fährt durch keinen dünnbesiedelten Raum. Gut 40.000 Menschen leben in Wiehl und Waldbröl, weitere 40.000 im Hinterland in Nümbrecht, Morsbach und Reichshof. Diese können mit abgestimmten Buslinien auch von der Wiehltalbahn profitieren. Hinzu kommen gut 50.000 Gummersbacher und die Beziehungen in Aggertal und anch Köln.

Es gibt zahllose beispiele, wie auf einer modernisierten Bahn die Fahrgastzahlen explodierten und alle Erwartungen übertrafen. So bindet die Schönbuchbahn sage und schreibe nur 24.000 Anlieger an den S- Bahnhof Böblingen an, es sitzen aber täglich über 6000 Fahrgäste im Zug. Über 30 Jahre lang war diese Strecke außer Betrieb, konnte aber durch den Erhalt der Trasse wieder dem Verkehr dienen. Erwartet worden waren 2000 Fahrgäste täglich.

Akut ist die Politik für weitere Reaktivierungen nicht günstig. Aber das kann sich auch wieder ändern. Also erhalten wir die Bahn von Gummersbach nach Waldbröl und suchen mit dem Verein http://www.wiehltalbahn.de nach praktiblen Lösungen mit Bahnerhalt! Kommunen und Kreis sollten für diesen Verein dankbar sein, der dafür sorgt, das das Infrastrukturpotential Schiene im Süden des Kreises erhalten bleibt. Bald wird laut einer Anzeige bei http://www.cargochanger.de eine interessante Seite zum Containerverkehr auf der Schiene erscheinen. Soll es der Industrie im Süden Oberbergs für alle Zeiten unmöglich gemacht werden, von einem besseren Güterverkehr auf der Schiene zu profitieren?

Was ihre Meldung zum Holzverkehr angeht, muß ich mich noch genauer informieren. Auf der Seite der http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de sind diese auch erwähnt und die RSE betreibt schon mehrere Strecken in Deutschland, die sich für die große Bahn nicht mehr lohnten. Angefangen hat die RSE mit dem erfolgreichen Weiterbetrieb der Bonn Beuler Industriebahn, heute ist sie bundesweit tätig. Auch das Unternehmen http://www.regionaleisenbahn.de ist eigens gegründet worden, um einige kleinere Srecken zu erhalten. Fakt ist, das auf der Schönbuchbahn mit dem Personenverkehr auch der Güterverkehr zurückkehrte. Warum soll eine Museumsbahn, die überwiegend am Wochenende verkehrt, nicht auch für einen täglichen Güterzug genutzt werden? Warum soll in Wiehl Schluß sein?

MfG. Felix Staratschek
 
erstellt von Miss_Sunflower (Benutzer # 298) am 16. August 2006, 18:37:
 
zum thema unternehmen und störendes hindernis:

so wie ich das mitbekomme habe, soll die wiehltalbahn wirklich für die grundstücksnutzung einiger firmen problematisch sein. firmen können ihr gelände nicht erweitert nutzen, da sie sonst einen übergang und eine sicherung entlang der bahnstrecke aufbauen müssen. ich denke wenn das so stimmt, kann ich auch gut verstehen, dass die unternehmen sich dagegen wehren.

aber die angaben sind ohne gewähr, hab ich mal irgendwo aufgeschnappt...
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 16. August 2006, 21:50:
 
Hallo Herr Staratscheck,

Sie können doch nicht ernsthaft die Schönbuchbahn mit der Wiehltalbahn vergleichen. Die infratrukturelle Stadtentwicklung entlang der Wiehltalbahn hat doch dazu geführt, dass die Menschen gar nicht mehr in der Nähe der Bahn wohnen.

Wer in Holzgerlingen und Dettenhausen nicht gerade als Bäcker, Metzger oder Elektriker seinem Erwerb nachgeht, arbeitet doch in Böblingen oder gleich in Stuttgart. Und genau da fährt die Bahn hin. Hier arbeiten die Menschen in Waldbröl, Lindlar, Bergneustadt, Meinerzhagen, Gummersbach, Drabenderhöhe, Köln etc. .Schauen Sie sich auf einer Landkarte die Ortsstrukturen der Anliegerkommunen entlang der Schönbuchbahn an und Sie werden erstaunt feststellen, dass sich die Orte im wesentlichen noch dort befinden, wo sie bereits beim Bau der Bahn waren - man kann zu Fuss zum Bahnhof gehen.

Glauben Sie ernsthaft, jemand der in Wiehl auf dem Sonnenhang wohnt, fährt mit dem Bus nach Wiehl, von dort mit der Bahn nach Bielstein und von dort wieder mit dem Bus nach Drabenderhöhe ? Die gleiche Strecke mit dem Auto dauert 8-10 Minuten ! Was ist mit denen, die in Lindlar arbeiten oder in Nümbrecht wohnen ? Man könnte unendliche viele lustige Kombinationen bilden, die sich lediglich im Ergebnis gleichen - sie sind illusorisch.

Die Zahlen die Sie bringen sind offensichtlich die Einwohnerzahlen der Anliegerkomunen im Südkreis. Machen Sie sich die Mühe und rechnen Sie nach, wie viele Menschen innerhalb 10 Minuten zu Fuss am Bahnhof sind. Alle Zahlen darüber hinaus sind utopisch. Wer in einem Zubringerbus sitzt, kann doch auch in diesem sitzen bleiben und direkt zu seinem Ziel gefahren werden und wer bereits im Auto sitzt, wird innerhalb des Oberbergischen Kreises keinen Parkplatz am Bahnhof aufsuchen. Und das alles betrifft auch nur diejenigen, die ihren Arbeitsplatz in Bahnnähe haben - und überhaupt nur diejenigen die einen Arbeitsplatz haben.

Ohne es genau zu wissen schätze ich einmal, dass man entlang der gesamten Wiehtalbahn höchstens 200-300 potentielle Fahrgäste täglich hätte.

Der vor einigen Jahren eingerichtete Schnellbus fährt nahezu die gesamte Strecke entlang der Wiehtalbahn und bindet zudem noch das Indutriegebiet Bomig und die Berufsschule in Dieringhausen an und ist in Spitzenzeiten nicht einmal halbvoll.

Die Diskussion wird langsam zu einem Fass ohne Boden. Also ich bleibe dabei, dass sich ein Linientaktverkehr auf der Wiehtalbahn niemals rechnen wird. Und beim Güterverkehr wird man sehen, wann die nächsten Fichten schlagreif sind [Winken] .

Lasst uns lieber dafür sorgen, dass die Strecke zwischen Gummersbach und Köln in Betrieb bleibt. Wer die Sprache der Spatzen auf den Dächern verstehen kann, wird wissen, dass unsere überregionalen "Volksvertreter" auch hier bereits kräftig sägen.

MfG
Dr.Klöbner

[ 16. August 2006, 22:01: Beitrag editiert von: Dr.Klöbner ]
 
erstellt von NicoW (Benutzer # 1543) am 22. August 2006, 15:19:
 
Hallo Herr Dr. Klöbner,

bis heute fand ich eigentlich Ihre Beiträge relativ gut, weil Sie vorallem sachlich waren. Sie sind ein Verfechter von Fakten, leider nicht in Ihrem jetzigen Beitrag. Sie behaupten das die Holztransporte mit dem Zug nur für die Presse inszieniert gewesen sind. Woher wollen Sie das Wissen? Waren Sie dabei? Ich weiß aus sehr zuverlässiger Quelle das die Transporte nach Dänemark mit dem Zug stattgefunden haben. Meinen Sie wirklich im Ernst, das ein Fuhrunternehmer wirklich erst 5 Stunden einen Zug belädt und danach wieder entlädt um dann das Holz, so wie von Ihnen behaupten, per LKW wieder zurück fährt? Für wie dumm halten Sie eigentlich den Förderkreis und die Wiehltalbahn GmbH?

Mfg

Nico Wilzoch
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. August 2006, 12:39:
 
Fast alle Streckenreaktivierungen haben die Erwartungen der Prognosen übertroffen! (siehe z.B. http://www.pro-bahn.de/fakten )

Frühere Untersuchungen zeigten, das bei Streckenstillegungen die Fahrgäste nicht in den Bus, sondern mehrheitlich ins Auto wechselten.

Auch wenn die Wiehltalbahn nicht so erfolgreich wäre, wie die Schönbuchbahn, die bei 24.000 Anliegern 6000 Fahrgäste erreicht, kann die Wiehltalbahn bei 40.000 Einwohnern in den Anliegergemeinden Wiehl und Waldbröl ein ausreichendes Fahrgastpotential erschließen, von dem viele noch in betrieb stehenden Strecken nur träumen. Z.B. müßte die Wiehltalbahn, wenn sie genauso erfolgreich wäre, wie die Schönbuchbahn, müßte suíe 10.000 Fahrgäste gewinnen. Sie müßte also nur 20% des Erfolges der Schönbuchbahn erreichen, um z.B. 2000 Fahrgäste zu gewinnen. Und für 2000 Fahrgäste am tag hat man die Schönbuchbahn reaktiviert.

Überrascht war man bei der Schönbuchbahn über den unerwartet hohen Anteil des Binnenverkehrs auf der Strecke.

ich nutze von Radevormwald nach Wuppertal lieber die Bus-Zug Verbindung über Lennep, als den Direkten Bus. Die Strecke ist zwar länger und ich muß umsteigen, die Fahrzeit ist aber fast identisch. Aber der Fahrkomfort ist deutlich besser ab Lennep.

Über Prioritäten kann man immer streiten! Aber ist es nicht besser, ein Infrastrukturpotential, wie die Wiehltalbahn zu erhalten, als es kurzsichtigen Einzelegoismen einiger Firmen und Grundstücksucher zu opfern? Der Kreis ist groß genug, um andere Flächen, als die wichtigen Bahnflächen für die Gebietsentwicklung zu verwenden.

MfG. Felix Staratschek
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 24. August 2006, 00:24:
 
Sofern das möglich ist aufgrund der Topographie, gebe ich Ihnen da Recht Herr Staratscheck. Ihre Fahrgastzahlenspielchen kann ich zwar auch nicht gegenteilig beweisen, bezweifele Ihr Ergebnis aber stark.

Die infrastrukturelle Entwicklung, die Gebietsplanung und die Nutzung der Täler als Industrieschwerpunkte über ein halbes Jahrhundert hinweg und die seit fast 40 Jahren sich neu orientierende Wohnwirtschaft und Erschließungspolitik sind bei uns doch überhaupt nicht vergleichbar mit der Schönbuchbahn beispielsweise. Dort gibt es fast runde, kompakte Dorfstrukturen, in denen man wohnt und den täglichen Bedarf deckt. Um es einmal humorvoll und platt zu sagen: wenn man in Holzgerlingen eine Hose braucht, muss man schon 25 km weiter fahren. Und wenn dann eine Bahn parallel zur einspurigen Landstraße verläuft, gibt das doch einen Anreiz.

Glauben Sie ernsthaft, dass jemand von Waldbröl nach Wiehl zum schoppen fährt oder anders herum ? Und dann auch noch mit der Bahn, wo man dann in Waldbröl erstmal einen Kilometer bis ins Stadtzentrum laufen muss ?

Also nochmal: ich wünschte man fände eine Lösung. Aber ich sehe sie leider nicht, bei aller nüchternen Sachlichkeit. Mag sein, dass ich mich irre, ich hoffe es sogar.

Ach ja NicoW: das war natürlich Spass mit dem Holztransport. Ich hätte nicht vermutet, dass sich zu diesem offenkundig ironischen Seitenhieb jemand solche Mühe macht. Aber unter den Wiehler Einwohnern feixte man mit diesem Gerücht herum.

Sie scheinen da wohl eher der Gütertransport-Fan zu sein. Wo sind die Tonnagen ? Wer hat Ware zum Transport ? Wieso gibt es keine Transporte mehr seit jetzt wieder fast 2 Jahren ? Ich ziehe meinen Hut vor den Aktiven und Förderern der Wiehltalbahn - diesmal ohne Ironie.

Aber wieso trumpfen die jetzt, wo es darauf ankommt, nicht ständig mit pressewirksamen Transporten auf ? Keine Waggons oder Loks ? Rechtliche Probleme ? Keine Lust oder einfach kein Interesse potentieller Kunden ?

Holt die künftigen Kunden an einen Tisch, legt die Zahlen vor und fangt an, sonst fahren demnächst tatsächlich nur Sommerfrischler aus Köln-Kalk mit einer Draisine von einem Kiosk zum nächsten auf der Wiehltalbahn.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von NicoW (Benutzer # 1543) am 25. August 2006, 19:29:
 
Hallo Dr. Klöbner,

dann bin ich ja beruhigt. Sie müssen entschuldigen, das ich vielleicht ein wenig stark angesprungen bin, aber als Wiehltalbahn befürworter hat man es in der Wiehler Gegend nicht alzu leicht. Da wird vieles falsch dargestellt oder einfach die Unwahrheit gesagt.

Zur Zeit wird leider noch kein Holz geschlagen, aber es kommt ja der Herbst, da wird es so denke ich bestimmt wieder Holztransport auf der Wiehltalbahn geben. Im übrigen haben die Bewohner des Wiehltals die Wiehltalbahn sehr stark beansprucht. Über 1300 Passagiere sind schon eine Menge. Ich glaube im übrigen sehr wohl daran, das Leute von Waldbröl nach Wiehl fahren werden und umgekehrt. Im Moment geht es dem Förderkreis auch gar nicht um eine Reaktievierung im SPNV Sinne, sondern ersteinmal darum die Strecke auf Ihrer kompletten Länge zu erhalten und auf Ihr vorerst Tourisikverkehr anzubieten. Damit würde einer späteren Reaktivierung für den SPNV nicht verbaut werden.

Mfg

NicoW.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 26. August 2006, 10:49:
 
Ich habe es für ein Buskonzept für Radevormwald untersucht. Durch eine Liste, in welchen Straßen wieviele Leute wohnen, konnte ich genau ermitteln, wie die Bevölkerungsverteilung hier ist. Fazit für Radevormwald mit 25.000 Einwohnern:

17.000 wohnen im Kernbeereich, 5000 in den Wupperorten und nur 3000 wohnen zerstreut im Land. Für den Südkreis wäre so eine Untersuchung sicher auch sehr interessant. Wahrscheinlich wohnen auch dort die meisten Menschen in Siedlungsschwerpunkten, die direkt per Bahn oder am Tag per Bus und in der Schwachlastzeit per Rufbus oder Sammeltaxi erschlossen werden können.

Auf dem Nahverkehrstag in Bielefeld 1988, auf dessen Teilnehmerliste ich leider keine CDU- Vertreter ausfindig machen konnte, stellte Herr Mackinger vor, wie er die Salzburger Lokalbahn gerettet hat, eine Überlandstraßenbahn mit Güterverkehr. Ein Bsp.: Anfangs setzten wir einen Kleinbus ein, um den Ort besser mit dem Bahnhof zu verbinden, bald wurde ein größerer Bus gebraucht, heute fährt ein Gelenkbus.

Und wenn in Waldbröl die Wiehltalbahn zu weit vom Stadtzentrum endet, dann muß diese eben ein Stuck verlängert werden. http://www.vohgtlandbahn.de zeigt, wie das geht, die Dieseltriebwagen fahren in Zwickau bis ins Zentrum. Beim Karlsruher Modell (u.a. http://www.avg.info ) fahren Straßenbahn auf DB- Gleisen weit ins Umland. In einigen Orten wurden die DB- Gleise verlassen, um ins Ortszentrum zu fahren. Nachahmer dieses Modells gibt es in Saarbrücken, Kassel, Chemnitz, Nordhausen und das Vorbild hätten die Köln-Bonner Eisenbahnen sein können. Auch eine Verlängerung der Wiehltalbahn durch die Fußgängerzone in Gummersbach ist denkbar. In Karlsruhe haben die Menschen dafür gekämpft, das die Straßenbahn in der Fußgängerzone nicht unter die Erde verlegt wird.

Auch mit der Wiehltalbahn läßt sich was machen. Auch wenn akut andere Prioritäten anstehen, die Chancen, das man dies später einmal umsetzen kann, die sollte man sich auf keinen Fall verbauen. ich würde mich freuen, wenn diese Einsicht auch bei den politischen Mehrheiten in Oberberg Fuß fassen würde.
 
erstellt von Miss_Sunflower (Benutzer # 298) am 27. August 2006, 16:32:
 
durch die fußgängerzone in gm? wo soll da denn bitte platz dafür sein? ic hglaub dagegen werden sic hsehr sehr viele menschen streuben!
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 29. August 2006, 14:13:
 
Herr Staratscheck, ich halte die ganze Diskussion für und gegen die Wiehltalbahn auch für eine emotionale Angelegenheit. Ich möchte mich aber auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, sonst habe ich im Forum hier Kassandra gleich wieder "am Hals" mit Vorwüfen der Pauschalierung.

Aber man sollte dennoch mal die Einstellung der einzelnen Parteien zur WB betrachten:

Die CDU ist nahezu durchgehend gegen einen Erhalt der Wiehtalbahn, da man dort nur zum heutigen Zeitpunkt die nüchternen Zahlen liest und den PKW als Statussymbol ohnehin favorisiert. Ein sehr schwacher Landtagsabgeordneter wird sehen, dass er möglichst oft bei Kaffee und Kuchen in der Zeitung zu sehen ist, um bis zur nächsten Wahl zu verhindern, dass der fehlende Charakter und die für ein solches Amt fehlende notwendige Bissigkeit, Bodenständikeit und Heimatliebe den Wählern nicht auffällt. Zudem muss er sich aus den gleichen Gründen bei den eigenen Parteigenpossen profillieren, um dort zumindest als zuverlässiges Stimmvieh ein bischen Anerkennung zu bekommen. Die CDU schaut jetzt und heute, über den Tellerrand reichts nicht.

Die SPD ist sich uneinig. Viele sind für den Erhalt, trauen sich aber kaum, etwas zu sagen. Viele sind dagegen und erhoffen sich so eine Profillierung im Kleinen, wenn man großzügig die Bundeskoalitionsstimmung "selbstlos" übernimmt. Funktionsträger hat die SPD seit dem vergangenen Jahr keine mehr im oberbergischen Kreis, die Einfluss geltend machen könnten. Vielleicht wäre mit der SPD etwas zu machen, wenn sie noch Einfluss hätte. Sie sitzt aber im Fahrstuhl nach unten und streitet darüber, wer den Knopf drückt, wieder nach oben zu kommen. Die CDU lässt die SPD zur Zeit in unbedeutenden Fragen etwas "mitspielen", um es sich nicht ganz zu verderben für den Fall, dass die nächste Wahl schief geht.

Die FDP setzt ihre eigene Farblosigkeit im Schatten der CDU weiterhin fort. Dort schwankt das Spektrum von Gleichgültigkeit bis hin zu gehässiger Wut gegenüber der WB. Als noch nicht feststand, dass die Stadt Wiehl Eigentümerin der Trasse werden würde, überlegte man dort möglicherweise Bodengutachten einzuholen, um die WB mit den in der Konsequenz wahrscheinlichen Sanierungsmaßnahmen finanziell "platt" zu machen.

Die Grünen würden die WB am liebsten bei jeder Fahrt ganz fest umarmen vor Freude. Nicht mehr ganz so naiv wie in den Gründejahren setzt man hier voll auf die WB. Zumindest eine gerade Linie, auch wenn dort wahrscheinlich die Gänze der Angelegenheit nur knapp bis unter die Oberfläche erkannt werden dürfte. Leider kommen die Begründungen und Argumente für den Erhalt in der Öffentlichkeit nicht an, da sie allzu sehr an den Haaren herbeigezogen sind. Die Grünen haben ein gutes Wählerpotential, aber in unserer Region denkbar schlechte Mandats- und Funktionsträger.

Die UWG ist bekanntlich ja keine Partei, sondern eine Abschöpfung und endgültige Ausquetschung frustrierter Wähler. Dort wartet man die öffentliche Diskussion ab und wird dann am Ende entscheiden, auf welcher Seite es bequemer ist.

Sehen Sie bei dieser Lage eine Möglichkeit der Rettung Herr Staratscheck ? Wenn die Öffentlichkeit nicht hinter die WB rückt (Ihr Beispiel: Karlsruhe), könnte jeder Zug der letzte sein. Die Zuschüsse an die WB werden in Kürze eingestellt, da die Zuwendungen für den ÖPNV insgesamt vom Bund gekürzt wurden. Ich vermisse spektakuläre und ausssergewöhnliche Aktionen für alle Wiehler. Wie wäre es mit einer Draisinenstaffel und anschliessender Ausstellung und/oder Familienfest oder ein "Tag im Wiehltal" in Kooperation mit Vereinen entlang der Strecke -dies nur so als spontane Ideen.

Bis zur nächsten Wahl, ist der Weg über die Parteien verbaut. Setzen Sie auf die Öffentlichkeit und die Medien.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von NicoW (Benutzer # 1543) am 29. August 2006, 16:35:
 
Hallo Herr Dr. Klöbner,

von welchen Zuschüssen an die Wiehltalbahn reden Sie eigentlich? Nocheinmal zu mitschreiben für alle Wiehler Einwohner: Die Wiehltalbahn bekommt und bekamm keine irgendwelche Zuschüsse für den Betrieb. Der Betrieb und der Erhalt der Strecke wird allein aus den Mitgliedsbeiträgen des Förderkreises und von ein paar wenigen Mitgliedern die Ihr privates Geld dort hineinstecken finanziert. Weder das Land NRW, noch der OBK noch die Anliegerkommunen haben auch nur einen Cent an die Wiehltalbahn gegeben. Der Fahrbetrieb ist nur deshalb überhaupt möglich, weil Eisenbahnfreunde Ihre Freizeit in die Wiehltalbahn investieren.

Haben das jetzt alle verstanden oder muß man das erst in die Wiehler Sturköpfe hineinmeißeln? Jeder noch so kleine Kommunalpolitiker redet von der Förderung des Ehrenamtes. Die Wiehltalbahn besteht nur aus Ehrenamtlern. Sind die weniger Wert wie Sänger oder Mitglieder der Feuerwehr?

Gruß

NicoW
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 30. August 2006, 13:48:
 
Hallo NicoW,

da sieht man einmal wieder, wie sich Gerüchte und Spekulationen festsetzen. Ich war davon ausgegangen, dass direkt durch Zahlungen oder indirekt durch Entlastungen eine Bezuschussung erfolgt.

Dann räumt doch erst einmal mit diesem Vorurteil auf. Viele gehen davon aus, dass die Wiehtalbahn gerade deswegen schon nicht zu retten ist, weil man es künftig nicht mehr finanziert bekommt.

Ansonsten zolle ich den Ehrenamtlichen überaus grossen Respekt und Anerkennung - ehrlich ! Einen solchen Ehrgeiz können auch nur Eisenbahnfreaks aufbringen, denke ich.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 31. August 2006, 10:49:
 
Zur Bahn in der Fußgängerzone:

Es klappt in Karlsruhe, es klappt in Neuss und anderswo. Als Straßenbahn wären 2 Gleise sinnvoll, wenn man mit den Autos auf der Straße fährt, in der Fußgängerzone in Gummersbach würde ein Stichgleis vom Bahnhof zum EKZ oder zur Mitte der Fußgängerzone reichen, auf dem die Dieseltriebwagen in Schrittgeschwindigkeit durchfahren. Leider kenne ich nicht die genauen Verhältnisse in Waldbröl. Aber für Gummersbach halte ich eine Dieseltram für sehr gut machbar und sinnvoll. Das Verkürzt die Fußwege zwischen Zug und Busbahnhof und Innenstadtzielen enorm! Durch die Schienen weiß jeder Passant, auf welcher Fläche mit einer Bahn zu rechnen ist.

Zum Busverkehr: Ich weiß nicht, ob im Kreissüden eigene Schulbussee existieren oder ob der Schülerverkehr (voll) in den Linienverkehr integriert ist. Die Gemeinde Hövelhof bei Paderborn (absolute CDU- Mehrheit!) hat mit großem Erfolg ihre Schulbusse in einen öffentlichen Ortsbus umgewandelt, der u.a. die Züge der Sennebahn mit dem Umland verbindet. Ein einziger Wagen bleibt außerhalb der Schulzeiten in Betrieb und fährt alle 2 Stunden alle größeren Dörfer an. Das Hövelhofer Modell ist auch unter knappen finanziellen Bedingungen umsetzbar und würde bei einer Bahnreaktivierung auch die Schiene stärken. Orte, wie Lindau, Radolfzell, Sigmaringen, Lemgo, Eichstätt, ... zeigen, das auch in Kleinstädten Stadtbussystem mit dichtem Takt erfolgreich betrieben werden können.

Das die Bahnreaktivierung oder wenigstens der Trassenerhalt z.Z. nicht leicht zu erreichen ist, wie Dr. Klöbner darlegt, ist mir bewußt. Aber genau deswegen habe ich dieses Thema hier begonnen, um weitere Kreise auf dieses Thema zu lenken und die Chancen für den Erhalt der Wiehltalbahn zu steigern.

In Hückeswagen haben wir 2002 nach der Bundestagswahl von der Remscheider Agenda 21 stichprobenartig über 1000 Hückeswagener befragt, ob diese für den Erhalt der Bahntrasse sind. Über 70% sprachen sich dafür aus, das Zukunftspotential Schiene der Region zu erhalten. Zuvor hatte ich als Wahlkämpfer zusätzlich zu einer Unterschriftensammlung auf der Straße gut 100 Leute an den Haustüren befragt und ebenfalls eine deutliches Votum für die Bahn erhalten. Das haben wir auch den Politikern mitgeteilt. Leider wurde dieses demokratische Votum ignoriert und die Zerstörung der Bahnanlagen fortgesetzt, trotz der Lippenbekenntnisse zum Trassenerhalt auf Podiumsdiskusssionen. Das Wiehltal kann sich glücklich schätzen, eine so aktive Initiative zu haben und ich kann allen nur ans Herz legen, bei Gelegenheit öffentlich für die Wiehltalbahn und die ehrenamtlichen Wiehltalbahner das Wort zu ergreifen, damit die Politik aufhört, dem Verein Äste zwischen die Beine zu werfen und endlich die mühevolle Arbeit anerkennt, die hier für eine gute Zukunft des Kreissüdens geleistet wird.
 
erstellt von elster (Benutzer # 1555) am 01. September 2006, 23:12:
 
Muss doch mal zu der Position von Dr. Klöbner zu einzelnen Fraktionen im Stadtrat Stellung beziehen.

Wenn ich so aufmerksam Zeitung lese, dann habe ich nicht den Eindruck, dass z.B. die UWG "die öffentliche Diskussion abwartet und sich dann am Ende entscheidet, auf welcher Seite es bequemer ist". In de OVZ war doch schon häufig nachzulesen, wieviel Prügel der UWG-Mann einstecken musste, weil er auch von den anderen ungeliebte Anträgen stellt und andere Meinungen vertritt. Das belebt doch eher die Diskussion in dem ansonsten doch in den letzten Jahren wenig streitbarem Stadtrat.

Meine Meinung zur Wiehltalbahn ist:
Die Einwohner von Wiehl und den Nachbarorten werden mit ihren Füssen auf Dauer darüber abstimmen, ob die Bahn weiterfährt oder nicht. Der Wiehltalbahn-Verein kann die Strecke auf Dauer ohne Fahrgäste nicht unterhalten. Wenn die Fahrgäste nicht kommen und nach meiner Einschätzung müssten es viel mehr sein als die Mitfahrer bei den Sonderfahrten zu Karneval, zum Stadtfest oder zuletzt zum Jubiläumsfest, damit das langfristig funktioniert. Ansonsten werden irgendwann die Gleise gekappt ...

elster
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 02. September 2006, 22:54:
 
Hallo Elster,

einfältige Ansichten sind doch manchmal sogar vielleicht besser, als wenn man sich viel zu viele Gedanken macht. Naja, und die Anträge der UWG sind dann doch wohl eher auf Effekthascherei aus. Entweder wurden sie in der Vergangenheit in Wiehl oder woanders bereits gestellt und abgelehnt, des lieben Friedens Willen und weil unter dem Strich nicht viel dabei herauskommen würde, ausser Schaumschlägerei, oder sie entbehren jeglicher diskussionswürdiger Grundlage.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von elster (Benutzer # 1555) am 04. September 2006, 19:27:
 
Hallo Dr. Klöbner,

an zwei Anträge der UWG erinnere ich mich sehr positiv:

1. Antrag zur Einführung eines Ehrenkodex für die Ratsmitglieder. Ist hier die Entscheidung nicht noch zurückgestellt worden? Die anderen Fraktionen haben sich doch gar nicht getraut dazu einen Antrag zu stellen, weil irgendwie aus allen Parteien Leute mitgeklüngelt haben.

2. Antrag zur Einführung eines Bürgerhaushaltes (über den Bürgerhaushalt hatte ich mich in Köln an einem Stand des Kölner Bürger Bündnisses schon mal sehr ausführlich informiert und bin von der Idee an sich begeistert). Der Antrag wurde ja leider abgelehnt. Er war ja auch wohl vorher schon mal von den Grünen gestellt worden. Aber die anderen Fraktionen haben wohl gar nicht verstanden, welche Philosophie dahinter steht.

Das was schon mal in Wiehl oder woanders beantragt worden ist muss ja nicht schlecht sein, auch wenn es zunächst abgelehnt worden ist. Gute Anliegen brauchen manchmal etwas länger bis sie sich durchsetzen. Bei den beiden Anträgen geht es doch nun wirklich nicht um "Schaumschlägerei", wie Sie es genannt haben.

Aber auch andere Fraktionen haben teilweise ganz gute und manchmal auch weniger brauchbare Ideen. Und von den guten Ideen lebt doch unsere Stadt ...

elster
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 04. September 2006, 22:16:
 
Ohje ohje, Elster. Ich dachte schon, dass mein Seitenhieb im letzten Beitrag zu unverschämt gewesen sein könnte. Jetzt muss ich aber doch der Sache wegen einmal feststellen, dass Unwissenheit und Naivität eine fatale Mischung ergeben.

Diese beiden "Show-Anträge" der UWG sollten genau Deine Reaktion beim Bürger erwirken, sonst nichts. "Da ist mal endlich einer, der es denen zeigt" - lächerlich !

Als wenn die Politiker der anderen Parteien grundsätzlich alle irgendwelche geheimen Pöstchen und verschwiegene Einnahmen hätten. Sachlich halte ich von den Entscheidungen hin und wieder überhaupt nichts, aber bei diesem augenscheinlichen Blödsinn muss ich unsere Volksvertreter in Schutz nehmen.

Diesen sog. "Ehrenkodex" gibt es schon seit einigen Jahren, heisst nur anders und stellt eine Informationspflicht gegenüber dem Vorsitzenden des Rates (Bürgermeister) dar. Also was soll jetzt noch ein zusätzliches Papierchen bewirken ? Grundsätzlich ist es so, wie mit Verboten: fast alle halten sich daran und einige wenige schwarze Schafe eben nicht. Papier ist geduldig.

Und ein Bürgerhaushalt - was soll das sein ? In der Theorie eine tolle Sache, aber praktisch unmöglich wegen des unverhältnismässig hohen Aufwands. Die Gemeinde legt seit eh und je den Haushalt für eine bestimmte Zeit öffentlich aus. Fachkundiges Personal hilft bei Fragen gerne weiter. Hast Du diesen schon immer selbstverständlichen Service schon einmal in Anspruch genommen, Elster ? Falls nein, wovon ich ausgehe, wieso dann erstmal was Neues fordern.

Abgesehen davon wählen wir doch unsere Volksvertreter, die das Stadtsäckel doch im Blick behalten. Und glaube mir, dass da rot auf schwarz und gelb auf grün usw. aufpassen.

Die Idee "UWG" fand ich in ihren Anfängen eine gute Sache. Nur landauf, landab kommt da nichts, ausser eben solcher Scheingefechte, die unterschwellig rebellisch wirken sollen. Pfui !

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 04. September 2006, 22:57:
 
Elster,
ich kann mich nur wundern. Du kannst doch nicht im Ernst glauben, dass diese Schaufensterreden und - Anträge etwas anderes bewirken, als auf ein neues Ratsmitglied aufmerksam zu machen, um auf diese Weise ins Gespräch zu kommen.
Am Anfang einer Wahlperiode ist der Elan groß, doch sei versichert, dass er im Laufe der Zeit sehr schnell nachlässt.

Es kann doch keiner so blauäugig sein und glauben, man hätte ausgerechnet auf diesen politischen Heilsbringer gewartet, damit ein anderer Wind im Rathaus weht. Dem Irrtum sind schon viele erlegen.

Wenn das so wäre, hieße es, die oftmals jahrelange Arbeit der Stadtverordneten sei Makulatur gewesen und nur damit begründet, dass man sich unter einander gut bezahlte Pöstchen zuschiebt.
Es stimmt nicht, dass es keinen Ehrenkodex gegeben hat. Zu behaupten, der sei nicht tätig geworden weil die anderen "mitklüngeln" ,ist eine Frechheit

Es ist tröstlich, dass wenigstens du die Philosophie erkennst, die hinter dem Bürgerhaushalt steckt. Ja, an so einem Stand in Köln kann man schnell viel erfahren.
Hast du jemals einen Haushaltplan in der Hand gehabt? Natürlich nicht, denn um den zu lesen und halbwegs zu verstehen, braucht man mehr als die oberflächliche Kenntnis eines unbedarften Einzelkämpfers.

Aber ich will euch nicht entmutigen: lasst euch gesagt sein, schmutzige Wäsche zu waschen und Menschen pauschal zu verdächtigen hat noch nie Erfolgt gezeigt. Schon gar nich in Wiehl, das lange schon als kommunales Vorbild hier in Oberberg gilt.
 
erstellt von elster (Benutzer # 1555) am 05. September 2006, 08:04:
 
Guten Morgen,

freut mich, dass hier wieder ein wenig Diskussion reinkommt.

Ich habe übrigens schon mal einen Haushaltplan in der Hand gehabt. Und das auch immer wieder mal in den vergangenen Jahren und mich durchaus auch damit beschäftigt.

Die Idee mit dem Bürgerhaushalt halte ich persönlich für richtig gut, ob die Idee nun von den Grünen oder der UWG oder einer anderen Partei kommt.

Dazu findet Ihr auch Informationen unter

http://www.buergerhaushalt.de/

Viele Wiehler und Wiehlerinnen wissen doch auch gar nicht, welche Kosten hinter einzelnen öffentlichen Einrichtungen stecken. Wisst Ihr denn, wieviel die Schule in Wiehl oder Drabenderhöhe kostet oder wieviel der Kindergarten? Oder ist es Euch egal?

Aber das Wissen um diese Zahlen ist nur die eine Seite der Medaille. Toll wäre es doch auch, wenn die Bürger Wünsche äußern könnten, wo denn Investitionen besonders dringend sind.

Aber das kann natürlich auch im stillen Kämmerlein beraten werden ...

elster
 
erstellt von Birgit (Benutzer # 4) am 05. September 2006, 08:22:
 
Zitat:
Original erstellt von elster:
...Die Idee mit dem Bürgerhaushalt halte ich persönlich für richtig gut, ob die Idee nun von den Grünen oder der UWG oder einer anderen Partei kommt.

Dazu findet Ihr auch Informationen unter

http://www.buergerhaushalt.de/

Viele Wiehler und Wiehlerinnen wissen doch auch gar nicht, welche Kosten hinter einzelnen öffentlichen Einrichtungen stecken. Wisst Ihr denn, wieviel die Schule in Wiehl oder Drabenderhöhe kostet oder wieviel der Kindergarten? Oder ist es Euch egal?

...

elster

Hallo Elster [Winken] ,

nein, das ist ganz und gar nicht egal. Man könnte sogar den "Bürgerhaushalt" z.B. ins Wiehler RatsInfoSystem einfügen...
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 05. September 2006, 12:10:
 
Darf ich an das Thema erinnern? Es geht hier um die http://www.wiehltalbahn.de . Die anderen Themen sind auch interessant. Aber dafür kann jeder ein Thema eröffnen. In Köln wird in den nächsten tagen der Regionalrat des Regierungsbezirkes Köln tagen. Dort liegt der Antrag vor, alle bahnstrecken in Oberberg, außer der Verbindung Marienheide- Brügge aus dem Regionalplan zu streichen. Das sei Vorraussetzung, um die Bahntrassen entwidmen zu können! Die Politiker arbeiten also weiterhin daran, daß weiten Teilen Oberbergs für alle Zeiten die Chance genommen werden soll, wieder die Schiene intensiver zu nutzen. Was im Güterverkehr z.B. möglich ist, zeigt jetzt die Seite http://www.cargochanger.de . Ich habe mich in einem Brief an den Regionalrat gewandt, mit der Bitte, für den verbleib der Strecken im Regionalplan zu stimmen. Wenigstens sollten die beiden Streckentrassen mit den größten Fahrgastpotentialen, Gummersbach- Waldbröl und Remscheid- Leverkusen weiterhin durch den Regionalplan vor einer Umwidmung geschützt werden.
 
erstellt von elster (Benutzer # 1555) am 05. September 2006, 18:26:
 
Guten Tag Felix Staratschek,

in der Tat ist die Wiehltalbahn das Thema des Beitrags. Hatte mich ein wenig zur Diskussion in anderen Themen verleiten lassen. War aber auch zu verlockend ...

Zur Wiehltalbahn habe ich ja schon meine Meinung gesagt. Aber etwas möchte ich noch hinzufügen.

Für den Oberbergischen Kreis an sich ist es noch viel wichtiger, dass die strecke von Köln nach Lüdenscheid-Brügge endlich durchgängig befahren wird, um eine Anbindung in nördliche Richtung zu bekommen. Wer schon mal von Dieringhausen aus mit dem Zug nach Münster oder Hamburg gefahren ist, kann nachvollziehen, welche zeitliche Einsparungen das bringen würde. Diese Strecke ist für den Bahnbetrieb viel wichtiger als die Strecke der Wiehltalbahn.

elster
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 06. September 2006, 10:09:
 
Es stimmt, das die Strecke nach Brügge- Lüdenscheid für eine bessere Anbindung ganz Norddeutschlands und des östlichen Ruhrgebietes wichtig ist und aus strukturellen Gründen daher für den Kreis wichtig. Aber je größer die Entfernung zwischen zwei Orten, um so geringer ist das Verkehrsaufkommen. Und die Grenze Rheinland- Westfalen ist noch immer eine Pendlegrenze. Die Wiehltalbahn hat das deutlich größere Fahrgastpotential und würde in absoluten zahlen mehr Personen befördern und mehr Autofahrten vermeiden. Beide Strecken haben ihren Sinn. Aber bei der Reaktivierung würde ich mit der Wiehltalbahn beginnen, da diese Strecke der Bahnlinie nach Brügge dann weitere Fahrgäste zuführen würde.

Auch die Strecke Dieringhausen- Olpe ist als 3. Strecke wichtig. Sie würde den Kölnern einen schnellen umweltfreundlichen Zugang zum Biggesse und dem Kreis Olpe einen deutlich schnelleren Zugang Richtung Köln bieten.

Aber unsere politischen Mehrheiten wollen dies für alle Zeiten unmöglich machen und diese Bahntrassen aufgeben und zerstückeln. Gegenüber den kleinen planerischen Einschränkungen, die ein Erhalt einer Bahntrasse mit sich bringt, sind die Potentiale, die durch den Trassenerhalt für künftige Generationen offen gehalten werden weit bedeutender.

Sollten die Schienen noch tragfähig sein, sollte kurzfristig der Museumsbahnverkehr und Güterverkehr von Waldbröl bis Olpe ermöglicht werden. Wenn die Schienen nicht mehr tragfähig sind, was ich jedoch nicht vermute, könnte eine Bahntrasse als Radweg genutzt werden, was ebenfalls ein umweltfreundliches Verkehrsmittel fördert und den Fremdenverkehr. Hierbei ist auch die Frage zu stellen, ob die Trassen bereits demontierter Bahnstrecken für Radwege (evt. teilweise) noch zur Verfügung stehen (bei Lindlar, Waldbröl- Nümbrecht- Bilstein, Morsbach Richtung Sieg.
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 08. Dezember 2006, 13:52:
 
Nun sind die Würfel gefallen: Die Bürgermeister der vier Anrainer - Gemeinden haben anscheinend einen Weg gefunden, die Bahntrasse zu kaufen. Der Kampf um die Finanzierung dieses Kaufs hat lange gedauert, ist dann aber erwartungsgemäß ausgegangen.

Es ist unbestritten, dass die Freunde der Wiehltalbahn viel geleistet haben. Die Aussicht auf den von ihnen gewünschten Erfolg verringert sich jedoch mit der Übernahme der Bahntrassen durch die vier Gemeinden gegen Null.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 13. Dezember 2006, 21:37:
 
Die Gemeinden können kaufen, aber nicht die Bahntrasse als Verkehrsfläche entwidmen. Da müssen diese sich erst was einfallen lassen, um den Verein http://www.wiehltalbahn.de , die http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de und das www.eisenbahnmuseum-dieringhausen.de zu vertreiben.

Aber vielleicht gibt es noch andere Kritiker. Ich habe http://www.steuerzahler-nrw.de informiert, daß hier Steuergeld verschwendet wird, da es auch andere Interessenten an den Bahnstrecken gibt und diese hier mit einem aktiven Bahnbetrieb kostenlos für die Region Wirtschaftsförderung betreiben. Die Kommunen geben hier sinnlos Geld aus und müssen alle Folgekosten tragen, die künftig an den Bahntrasen anfallen. Haben die nichts Wichtigeres zu tun?

Waldbröl steht unter Haushaltssicherung und http://www.starssen.nrw.de gibt der Stadt ein Darlehen von über 400.000 Euro. Morbach kauft nur, wegen der Unterstützungszusagen für etwaige Folgekosten durch die Nachbargemeinden. Ich hoffe, das der Bund der Steuerzahler die Stellen kennt, bei denen man gegen dieses Vorgehen Beschwerde einlegen kann.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. Dezember 2006, 12:51:
 
In Bonn findet am 22.2.07 eine Tagung zum Schienengüterverkehr statt. das könnte auch für alle Interessant, die sich für die Wiehltalbahn interessieren oder hier Entscheidungen treffen müssen: http://www.vcd.org/bonn
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 26. Dezember 2006, 21:26:
 
Wo bleiben eigentlich die http://www.spd-oberberg.de und http://www.gruene-oberberg.de sowie die UWG in Sachen Wiehltalbahn? Die haben doch hier die einmalige Gelegenheit, die http://www.cdu-oberberg.de vorzuführen!

Zusammen mit Umweltvereinen wären Bürgerbegehren pro Wiehltalbahn in Wiehl und Waldbröl möglich. Von der Agenda 21 in Remscheid habe wir in Hückeswagen stichprobenartig 1000 Einwohner befragt, 70% waren für den Bahnerhalt, nur eine kleine Minderheit im Stadtrat, die dort aber die Mehrzahl der Stimmenmacht hat, ist anderer Meinung und hat diese Erhebung ignoriert und die Bahnzerstörung aktiv fortgesetzt.

Aber die größten Chancen, noch was zu retten, sind im Wiehltal! Wäre das nicht Grund genug ein Bündnis pro Wiehltalbahn zu gründen, wo alle Gruppen, die an einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik interessiert sind zusammen die umwelt- und menschenfeindliche Politik der CDU aufhalten können? Wir sind das Volk und wir haben die Möglichkeit im kommunalen Bereich durch direkte Demokratie Mehrheitsparteien in einzelnen Punkten zu einer Korrektur ihrer Politik zu bewegen. Denn auch wenn wegen der durchschnittlichen Wähler - Zustimmung zu einer Partei diese die Mehrheit hat, heißt das noch lange nicht, das die Wähler damit alles gutheißen, was diese Gruppe macht. Hier haben SPD, Grüne, UWG, http://www.nabu-oberberg.de , http://www.vcd-koeln.de , Heimatfreunde bahnfreundliche CDU-ler und andere die Chance, zusammen eine wichtige Infrastruktur für unsere Heimat zu retten!

Das geht, im Kreis Gütersloh konnnte so ein Bündnis es schaffen, die CDU- Mehrheit für eine Müllverbrenung zu brechen, weil ein verantwortungsbewußtes CDU- Mitglied plötzlich bedenken gegen das Vorhaben der eigenen Fraktion bekam, welche dann keine Mehrheit mehr hatte. Warúm soll ähnliches nicht in Oberberg auch gelingen, zumal wir sogar per Volksentscheid abstimmen können!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 29. Dezember 2006, 19:07:
 
Die oberbergischen Politiker haben sogar eine ganz besondere Chance, die Wiehltalbahn zu fördern, wenn diese daraus ein Projekt für die http://www.regionale2010.de machen.

Wollen diese sich wirklich diese Chance entgehen lassen?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 19. Januar 2007, 17:21:
 
Die JU- Wiehl hat ein Flugi gegen die http://www.wiehltalbahn.de herausgegeben. Auf http://www.ju-wiehl.de steht mehr dazu und auf http://www.oberberg-aktuell.de .

Die JU hat auch ein Gästebuch, wo jeder seine Meinung kund tun kann und durch das Wiehltalflugi zur Zeit der Bär tobt!
 
erstellt von BobDope (Benutzer # 1460) am 20. Januar 2007, 05:11:
 


[ 06. Mai 2007, 20:24: Beitrag editiert von: BobDope ]
 
erstellt von Peer Gynt (Benutzer # 1655) am 21. Januar 2007, 09:59:
 
Zitat:
Original erstellt von BobDope:

Niemand der versucht ein langfristig einträgliches Unternehmen zu betreiben würde in dieses Groschengrab einen Cent einbringen es sei denn aus
Sentimentalität.

Na aber in das unnütze T/Euro-Grab Kreisel Bahnhofstrasse durften unsere Steuergelder schon verbraten werden!
...Und wieviel hat noch einmal die Sanierung der Wiehltalbrücke gekostet?
....Wieviel hat der Bau der Wiehler Umgehung gekostet, deren Wirkung man mit der geplanten Stichstrasse in die "City" konterjariert?
....und wieviel hat das noch nicht abgeschriebene Brückenbauwerk zur Unterquerung der Umgehungsstrasse in Richtung Tropfsteinhöhle gekostet, dass noch nicht abgeschrieben ist und mit den neuen Kreiseln und Strassenführungen in Wiehl überflüssig geworden ist?
Tja, wenn man mal beim Geld richtig hinschaut, dann entdeckt man so einige "Gräber"....
Gruß
Peer Gynt
 
erstellt von Birgit (Benutzer # 4) am 21. Januar 2007, 10:16:
 
OVZ, 20.01.2007:

Stadt Wiehl kündigt dem Bahnförderkreis


WIEHL. Mit der großen Mehrheit von CDU, SPD und FDP hat der Wiehler Stadtrat gestern in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, den Pachtvertrag für die Nutzung der Wiehltalbahnstrecke durch den Förderkreis zu kündigen. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die Herausnahme der Strecke aus dem Denkmalschutz und ihre Entwidmung zu beantragen. Gegen die Stilllegung stimmten nur die drei Grünen-Ratsfrauen sowie Christoph Hastenrath (SPD) und Hans-Peter Stinner (UWG)...

weiter gehts hier:
Klick >>>

Schade, schade, schade... das Ganze kommt mir mittlerweile wie eine ekelige Schlammschlacht vor!
Und das ist mit Sicherheit kein gutes Aushängeschild für Wiehl.

Was wäre, wenn man z.B. so mit unseren Siebenbürger Sachsen hier in Drabenderhöhe umgehen würde? Wiehl hat sich doch dem Erhalt von Kulturgut und dem Denkmalschutz verschrieben... warum honoriert man nicht den Einsatz der Wiehltalbahner und bindet sie in städtebauliche Konzepte mit ein?
Wege gibt es immer, wenn man nur wollte....

Für mich ein dickes Minus für die Stadt Wiehl!

[ 21. Januar 2007, 10:19: Beitrag editiert von: Birgit ]
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 21. Januar 2007, 13:55:
 
Der Wiehler Stadtrat hat also am 19. Januar mit großer Mehrheit in nicht-öffentlicher Sitzung bschlossen, den Pachtvertrag mit dem Förderkreis der Wiehltalbahn zu kündigen, die Herausnahme der Strecke aus dem Denkmalschutz und ihre Entwidmung zu beantragen.
Die Bahntrasse soll weg für alle Zeiten.

Wir wissen, daß wir in ein paar Jahrzehnten schon nicht mehr so leben können wie heute. Die Erdölförderung befindet sich heute bereits auf dem Höhepunkt (peak of oil), von dem an sich die Vorkommen verknappen und die Förderung aufwendiger und teurer und somit Benzin und Diesel für KFZ knapper und teurer wird. Die sogenannten Bio-Kraftstoffe und der Wasserstoff sind nicht wirklich eine Alternative. Die Welt voll mit Soja, Raps und Zuckerrohr bepflanzen zu wollen, ist kompletter Irrsein. Wasserstofferzeugung erfordert selbst einen hohen Primärenergiebedarf.

Es ist abzusehen, daß die Bahn auch im ländlichen Bereich und auf Kurzstrecken wieder eine größere Bedeutung bekommt.
Wenn eine Region wie Wiehl-Reichshof-Waldbröl vom Schienennetz abgetrennt, die Trasse entfernt und überbaut wird, ist dies rücksichtslos und unverantwortbar gerade gegenüber den nachfolgenden Generationen. Wenn später – und wenn es auch „erst“ in 20 oder 30 Jahren sein wird – eine Bahnlinie gebraucht wird, wo kann die dann noch durchgeführt werden?
Es sind bemerkenswerterweise gerade die Politiker in Bund, Ländern und Gemeinden, die den Rentenabbau (die sie Reform nennen) immer mit nachhaltiger Politik für die kommenden Generationen begründen. Wenn es aber wirklich mal um den Erhalt einer Infrastruktur für die kommenden Generationen (Nachhaltigkeit) geht, scheren sie sich einen Teufel darum. Es sind schließlich Interessen von Industrie und Handel im Spiel. Und die decken sich noch lange nicht auch zugleich mit den Interessen der meisten Wiehler Einwohner. Natürlich wird auch hierbei der Hammer der Arbeitsplatzsicherung oder -schaffung geschwungen. Wir kennen das. Soll die Geschäftsführung der Bergischen Achsenfabrik doch mal klipp und klar sagen, wie viele Arbeitsplätze neu hinzu kommen, wenn die Bahntrasse nicht mehr durch das Werk führt. Ich bin sehr gespannt. Das, was bisher kam, die Wiehltalbahn behindere die heimische Wirtschaft, ist eigentlich bloße Demagogie. In die Zukunft gesehen bin ich allerdings sicher, daß Industriebosse, die heute den Abbau der Bahngleise verlangen, irgendwann wieder einen Bahnanschluss fordern werden – oder sie verlagern die Betriebe dahin, wo sie die entsprechende Infrastruktur vorfinden. Wiehl hat dann das Nachsehen.
Verkehrpolitik für die Zukunft wird auch in Wiehl nicht mit dem Bau von immer mehr teuren, oft unsinnigen Verkehrskreiseln gemacht, sondern mit dem Erhalt der bestehenden Bahntrasse mit der Option für die Wiederaufnahme von Personen- und Güterverkehr. Die Kreiselmania löst weder Verkehrs- noch Energieprobleme. Am Waldbröler Boxberg auch schon gar nicht.

Die Mehrheit der Wiehler Ratsvertreter und ihr Bürgermeister – sie hatten ihre Lehrzeit wohl im sagenhaften Schilda.

Wiehl kann sich diese Kamarilla längst nicht mehr leisten.

[ 21. Januar 2007, 14:44: Beitrag editiert von: manfred ]
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 21. Januar 2007, 14:28:
 
Wie Recht du hast: Wiehl kann sich diese Kamarilla nicht mehr leisten".

Man bedenke, was passieren kann, wenn es so einer Kamarilla gelingt, Einfluss zu nehmen.
In den zwanziger Jahren hat die erzkonservative Kamarilla um Hindenburg versucht, die Politik der Weimarer Republik zu unterlaufen. Folge: Adolf Hitler.

Das solltet ihr den Wiehler Bürgern mal klar machen, dann liefert ihr den Ratsvertretern u.U. den Grund, Angst vor den Bürgern zu haben.

Übrigens, woher weißt du, dass die meisten Ratsvertreter ihre Lehrzeit in Schilda verbracht haben? Gehörtest du dazu?

[ 21. Januar 2007, 14:31: Beitrag editiert von: Kassandra ]
 
erstellt von Hank (Benutzer # 303) am 21. Januar 2007, 14:42:
 
Nebenbei gesagt: Manfred und BobDope sind Leute, die sich ausdrücken können. Prima Sache das. Ich hoffe, sie bleiben dem Forum erhalten, wenn das Wiehlbahnthema versandet und äußern sich auch zu anderen Dingen.
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 21. Januar 2007, 14:49:
 
Hallo Kassandra,
kann es sein, daß Du mich nicht verstanden hast?
Manfred
 
erstellt von Kassandra (Benutzer # 142) am 21. Januar 2007, 17:13:
 
Kann es sein, dass du Ironie und Zynismus nicht erkennen kannst?

Was glaubst du, wie es weitergehen soll, wenn jeder seinen Beitrag hier bringt - auch wenn er wohlgesetzt ist - und erwartet, dass Satz für Satz seiner Meinung als Evangelium angesehen wird.

Ich werde den Bürgermeister aber auf dich und deinen Beitrag aufmerksam machen und ihn vor dem verhängnisvollen Einfluss der Kamarilla in Wiehl warnen.
Betonen möchte ich, dass es nicht um eine Einschränkung der Meinungsfreiheit geht. Die ist grundgesetzlich gesichert und darf nicht angetastet werden.

[ 21. Januar 2007, 17:19: Beitrag editiert von: Kassandra ]
 
erstellt von Birgit (Benutzer # 4) am 21. Januar 2007, 18:01:
 
Ich glaube, liebe Kassi, dieses Thema hier ist viel zu ernst geworden, als dass man hier noch Ironie und Zyonismus gebrauchen könnte...

Manfred, dein Beitrag ist erstklassig und ich schließe mich dem an.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 22. Januar 2007, 16:09:
 
Deutsche Verkehrszeitung vom 28.12.06:

"Für 54% der Führungskräfte in international tätigen Unternehmen sei das Kriterium "Transport und Logistik" sehr wichtig und rangiere sogar noch vor den Arbeitskosten. das Verkehrssystem in Deutschland ist ein Standortvorteil."

Und jetzt ist auch die SPD in Wiehl umgefallen und fällt den Wiehltalbahnern und unserer Region in den Rücken.

Politik darf sich nicht zum Erfüllungsgehilfen von Bilanzautisten machen. Diese nehmen die Zerstörung unserer Erde in Kauf, wenn sie damit ihre Profite maximieren (siehe den beinahe verhinderten FCKW- freien Kühlschrank, das verhinderte Kryorecycling und nun die verhinderte attraktive Güterbahn!).

Aber wenn die Schiene wieder wichtig wird, wer glaubt dann, das ein Unternehmen noch in Wiehl bleibt, das in Polen, Ungarn, Südamerika und China (dort 20.000m² im besitz!) noch in Wiehl bleibt? Heute sind die gegen die Güterbahn, weil Güterzüge den Absatz von LKW- Achsen etwas dämpfen (aber keineswegsa abschaffen, was auch http://www.containerserviceamladegleis.de zeigt). Morgen werden diese eben dieser Güterbahn hinterherlaufen, wenn das Vorteile bringt. Aber der Standort Wiehltal ist dann dauerhaft beschädigt únd die Ansiedlung neuer Unternehmen dauerhaft erschwert!

das so etwas sogar mit der Unterstützung der http://www.spd-wiehl.de möglich ist, ist ein Trauerspiel. Einen Dank an die Grünen und die UWG in Wiehl, die bis zuletzt einer vernünftigen Verkehrspolitik treu blieben.

Jetzt liegt das Schicksal der http://www.wiehltalbahn.de alleine bei den Richtern. Hoffentlich stoppen die noch die verkehrspolitischen Talibahn von http://www.ju-wihl.de und http://www.cdu-wiehl.de .

Und wo bleiben die Gewerkschaften. Diese müssen doch die Interessen der Arbeitnehmer an einem guten Standort und einer guten Umwelt haben!

Muß sich unser Klima erst so wandeln, das wir jedes jahr solche Orkane haben, wie letzte Woche oder bis ein Sturm am Kölner Dom die 700 Jahrer alten Glasfenster zerstört? Gerade eine christzliche Partei müßte doch alles dafür tumn, das die Schöpfung und der Kölner Dom nicht solchen Gefahren ausgesetzt werden! Um dieses Unglück zu verhindern, brauchen wir die Umweltfreundliche Bahn, denn laut Deutscher Verkehrszeitung ist das oberste Gebot eine Entkoplung von Wirtschaftswachstum und Güterverkehrsaufwand.
 
erstellt von Dr. Uwe Lübbig (Benutzer # 1637) am 24. Januar 2007, 15:54:
 
Nun habe auch ich das Flugblatt der Jungen Union lesen "dürfen" und bin wirklich entsetzt. Nicht nur wegen der inhaltlichen Ausrichtung, sondern auch wegen der billigen Polemik: Eine Eisenbahntrasse, die die Entwicklung einer ganzen Stadt behindert. Das ist nun wirklich das blödsinnigste und rückwärtsgewandteste,das ich seit langem gelesen habe. "Das muss weg zu unser aller Wohl", mit diesem Argument ist schon oft in der Geschichte versucht worden, die Menschen für dumm zu verkaufen. Eine hohlere Lobbypolitik ist kaum noch vorstellbar.

Liebe Junge Union: Wenn Ihr Euch Eure Zukunft im Wiehltal nur ohne Eisenbahn vorstellen könnt und wirklich meint, sie sei gerade davon abhängig, dann seid Ihr wahrscheinlich auch noch nie woanders gewesen, trotz der vielen Schnellstrassen. Das ist dann in der Tat sehr bedauerlich, aber dann habt Ihr zumindest Zeit genug, Euch an die Bibel zu halten: Am sechsten Tage sollst Du Wagen waschen!
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 24. Januar 2007, 21:59:
 
Sehr schöne Beiträge zu diesem Thema. Da ist ja richtig "Drive" mit neuen Mitgliedern reingekommen - klasse ! Vieles kann ich nur unterstreichen.

Ich möchte dem auch nur hinzufügen, dass die Unternehmer in einigen Jahren sicherlich keinen Bahnanschluss fordern werden. Wenn wir die Bahn dann wieder in Betrieb nehmen wollen, können durchaus die zwischenzeitlich stillgelegten Betriebsgelände dafür verwendet werden. Nur muss der Steuerzahler dann erst eimal wieder alles kaufen und von Altlasten teuer entsorgen. Die Wiehltalbahn ist eben ein nicht endender Kreislauf - nur die entscheidenden Figuren werden hin und wieder ausgewechselt.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Januar 2007, 08:36:
 
Zitat:
Original erstellt von BobDope:
Also mal ganz im Ernst... auch wenn es nur so am Rande zu erwähnen wäre. Glaubt denn einer von euch dran das die Bonzen ihren Benz, BMW oder Edel-SUV stehen lassen nur um in einem verranzten Schienenbus stundenlang auf die Ankunft in dieringhausen zu warten. Nicht wirklich. Das wird niemals passieren.Bob

Auf welchen Planet lebst du! Komm mal von Mittelerde wieder runter auf die Erde, den hier ist das, was "niemals passieren" wird, ist hier schon dutzende Male passiert. Nur ideologische Ignoranz oder fehlendes Interesse an bahnfragen kann die Kenntnissnahme verhindern. Such mal auf den folgenden seiten verranzte Schienenbusse! Vielleicht haben die hier und da noch ein Nostalgiefahrteug in der Reserve.
http://www.vogtlandbahn.de , fährt seit 10 Jahren, hat heute 5 Mio. Fahrgäste im Jahr oder 13700 am Tag, oder http://www.regio-bahn.de entkam nur knapp der so gelobten Stillegung durch die DB und will nächtes Jahr spätestens 20.000 Fahrgäste erreicht haben oder www.rurtalbahn.de , http://www.nordwestbahn.de , http://www.prignitzer-eisenbahn.de , http://www.eurobahn.de , http://www.city-bahn.de , http://www.vinschgauerbahn.it , http://www.freiberger-eisenbahn.de , http://www.hellertalbahn.de , http://www.avg.info ............... Längst nicht alle guten Verkehrskonzepte haben eine Netzseite oder sind mir per Netzadresse bekannt, wie die Schönbuchbahn. Diese wurde für 2000 Fahrgäste täglich reaktiviert (1000 saßen im Bus), sollte stündlich fahren und muß heute halbstündlich fahren, weil über 6000 Leute täglich mitfahren wollen.

Lieber Bobdope, woher beziehst du dein Unwissen, wer hat dich und die vielen CDU- und JU- ler der Gehirnwäsche gegen die Bahn unterzogen? Die Realität beweist an vielen Orten, das Gegenteil deiner Behauptungen!

Wer weiß, was akut mit http://www.ju-wiehl.de los ist, da wird akut bnichts mehr angezeigt.

Danke allen, die fleißig im Gästebuch der JU geschrieben haben. Da waren sehr viele inhaltlich und argumentativ sehr gute Anregungen an die JU drin. Nicht ein fehler ist schlimm oder wenn man sich im Thema verrennt, das macht jeder mal. Aber wenn die JU die vielen Beiträge nicht als Chance zum Lernen und zur Umkehr begreift, wäre das sehr traurig. Gerade die Jugend müßte gegen die Zerstörung einer wichtigen Zukunftschance durch die CDU aufstehen! Das wäre nicht parteischädigend, da so die JU die CDU von einer sehr schädlichen Haltung abbringen könnte. Einen Versuch wäre es wert, das Ansehen der JU würde enorm steigen!
 
erstellt von manfred (Benutzer # 1657) am 26. Januar 2007, 18:12:
 
Verwaltungsgericht Köln urteilt pro Bahn.

Ich habe gerade erfahren, das Verwaltungsgericht Köln hat den Erhalt der Bahnstrecke zur Auflage gemacht.
Das Urteil im Wortlaut ist mir auch noch nicht bekannt. Natürlich ist die gerichtliche Auseinandersetzung damit wohl noch nicht beendet.
Dennoch - heute soll es im Rathaus wohl einen Ball der langen Gesichter geben.
Aber sowas kommt von sowas.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 03. Februar 2007, 19:41:
 
Zur Gerichtsentscheidung siehe http://www.wiehltalbahn.de .

Aber noch steht der Plan an, die Bahnstrecken in Oberberg aus dem Rgionalplan zu streichen. Vom 5.2. bis 5.3.07 kann jeder bei der Bezirksregierung Köln, http://www.bezreg-koeln.nrw.de eine Einwendung gegen die Streichung der Bahntrassen aus den Regionalplänen abgeben ( poststelle@bezreg-koeln.nrw.de ). Für die noch immer als Eisenbahn gewidmeten Bahntrassen Marienheide- Remscheid und Dierunghausen- Olpe wäre das das Aus, da diese Strecken dann umgehend entwidmet werden könnten. Die Wiehltalbahn ist, solange es dort Zugverkehr gibt, gegen die Entwidmung geschützt. Allerdings ist der Streckenast nach Morsbach äußerst gefährdet.

Wenn die http://www.cdu-wiehl.de und die anderen CDU- Gliederungen nicht noch zur VERNUNFT kommen, wird über die CDU in den Geschichtsbüchern stehen:

"Als die Witrschaft wieder anfing, Transportleistung auf der Schiene stärker nachzufragen,
als neue Technicken ( http://www.containerserviceamladegleis.de ) die stärkere Nutzung der Schiene erst ermöglichten,
als der Höhepunkt der Ölförderung um das Jahr 2020 erwartet wurde,
als die Gefahren des Klimawandels, vor dem ja schon seit Jahrzehneten gewarnt wurde, auch den Köpfen der etablierte Politik und Wirtschaft klar wurden,
als sich China und Indien anschickten, dem Westen beim Rohstoffverbrauch nachzueifern und die Rohstoffnachfrage zu verdreifachen,
......
da hatte die CDU nichts besseres zu tun, als das energiesparenste und umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel, die Eisenbahn, für alle Zeit in weiten Regionen Oberbergs und NRWs abzuschaffen, um darauf Kreisverkehre, Parkplätze, Supermärkte.... zu schaffen."

Gerade eine chtistliche Partei müßte sich an die Worte von Papst Benedikt in Regensburg 2006 errinnern: "Nicht vernunftgemäßes Handeln ist dem wesen Gottes zuwider". Gerade eine sich christkich nennende Partei muß sich daher ständig fragen, ob ihr Verhalten vernünftig ist. Wenn Gott, wie auch immer, nach chrsitlichen Verständnis der Schöpfer unsereres Universiums und dieser Welt ist, dann ist eine Politik, die diese Schöpfung unnötig belastet oder zerstört zum einen gegen den Schöpfer gerichtet, als auch gegen die Vernunft, die den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einfordert. Als aktiver Katholik ist eine Partei, die wider alle Vernunft durch ihr Handeln die Schöpfung zerstört, für mich nicht wählbar und vedient das C nicht im Namen! Frei nach der Bibel: Gott freut sich über einen CDU-ler der umkehrt viel mehr, als üner alle Wiehltalbahner zusammen!

Wann errinnert sich die CDU der Tugend der Umkehr, freut sich über die aktiven Wiehltalbahner und bringt die http://wiehltalbahn.de noch schnell als Leuchtturmprojekt in die http://www.regionale2010.de ein? Selbst, wenn es für die Zuweisung von Landesmitteln zu spät sein würde, wäre das eine Würdigung der ehrenamtlichen Bahnfreunde und würde das Regionaleprogramm sehr bereichern.

Es ist immerhin sehr auffällig, das keine Partei ihre Politik gegen fir Wiehltalbahn im Internet öffentlich zur Schau stellt. Einzig die http://www.ju-wiehl.de hat dies getan und die Seite ist seit Tagen abgeschaltet (nachdem viele überwiegend sachlich gute Pro- Bahn- Beiträge im Gästebuch eintrafen). die http://www.ju-oberberg.de hat bisher nicht auf meinen Eintrag im Gästebuch geantwortet und diesen auch nicht veröffentlicht. Trotzdem empfehel ich, über das Gästebuch dr JU- Oberberg die Meinung zu sagen und ein Belegschreiben hier ins Forum zu stellen.
 
erstellt von BobDope (Benutzer # 1460) am 06. Februar 2007, 11:52:
 


[ 06. Mai 2007, 20:23: Beitrag editiert von: BobDope ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 07. März 2007, 09:09:
 
Wie man bei http://www.wiehltalbahn.de nachlesen kann, hat der Kreistag wider alle Vernunft mit den bekannten Floskeln dafür gestimmt, das die bahntrassen aus dem Regionalplan gestrichen werden sollen.

Da eine gute Bahnpolitik auch zu einer guten Klimapolitik gehört, hier ein Link, wo jeder aktiv mitmachen kann, um Druck auf die Politik auszuüben, Umweltbelange stärker zu beachten:
http://www.klima-appell.de . Ich bitte um rege Teilnahme und Weiterverbreitung des Links.
 
erstellt von stresemann (Benutzer # 1680) am 02. April 2007, 11:50:
 
Man könnte ja - wie schon mehrfach anderswo geschehen - nen schönen Radwanderweg draus machen!!
Wer ökologisch ja auch ziemlich sinnvoll... [Breites Grinsen] [Winken] [Breites Grinsen]
 
erstellt von HobbyBahner (Benutzer # 1724) am 14. April 2007, 13:52:
 
Es ist traurig, wie man seine eigene Bahn vernichten will. Es kommt oft in der Presse so rüber dass Herr Wittke und Bürgermeister die aus den Orten an der Strecke stammen sich das Ziel gesetzt haben, die Schiene auf Teufel komm raus zu bekämpfen. Ich kann bei besten Willen nicht verstehen, wie man so kurzsichtig und blind seien kann. Wenn man sich heute in Orten um hört, die einmal Bahnanschluss besaßen und heute keinen mehr haben, dann kann man fast durch weg feststellen, dass man sich ärgert über solche unsinnigen Aktionen und dies bereut. Ich verstehe ja, das es Unterschiedlich Meinungen gibt. Aber zumindest Herr Wittke sollte sich ganz ruhig halten, denn er hat bestimmt noch keinen Zug von innen gesehen, geschweige denn eine Bahnfahrt unternommen. Sicher, die Bahn stört die Stadtentwicklung. Aber hat man denn Seiten der Stadt oder der Politik sich mal mit der WB zusammengesetzt und den Dialog gesucht? Wieso soll immer die Schienen das nachsehen haben? Das ist bis jetzt immer so gewesen, die Schiene ist der Dumme. Das die Strecke in ein Tourismuskonzept eingebunden werden könnte, scheint manchen völlig schwachsinnig. Diesen kann ich nur sagen: Denkt über eurer Tal hinaus, auch überregional. Eins hat sich gezeigt in den letzten Jahren: IST DIE SCHIENE ERSTMAL WEG KOMMT SIE AUCH IN DEN MEISTEN FÄLLEN NIE WIEDER. Insofern ist dem Erhalt durch die WB doch ein großer Dank geschuldet. Man sollte sich bewusst machen, was die Schiene als funktionsfähige Infrastruktur darstellt. Im Zeiten des Wirtschaftswunders war die Bundesbahn das Zugpferd Nummer 1. Warum meinen einige dass die Strecke im Güterverkehr kein Potenzial bietet? Bei solch einer Politik ist das ja wohl auch kein Wunder. Viele Unternehmen steigen zunehmen auf die Schiene um. Dass ist Fakt und das kann man nicht totreden, so wie es manche gerne machen. Im Regelbetrieb bin ich der Meinung, das man sich zunächst NICHT an einen Stundentakt halten sollte, denn dieser war schon häufig der Grund, eine Strecke endgültig still zulegen. Sicher kennen einige den Begriff "Alibizugpaare", so sollte man dass ganze handhaben. D. h. es werden nur zu den günstigen Verkehrszeiten Zugpaare angeboten, und davon die wirtschaftlichsten. Danach kann man weiter sehen. Danach kann man weiter sehen und bei Erfolg, von dem ich durchaus ausgehe, Stundentakt fahren. Auch kann ich nicht verstehen, wie man sich nicht überlegen kann, dass man die Strecke in verschiedene Projekt einbeziehen kann. Tourismus ist das Stichwort. Ist es denn so schwer dass sich die Politiker mal bemühen einen Kompromiss zu finden? Vielleicht sollte man den Politiker erstmal erklären was das System Bahn ist, wie es läuft und wo die Vorteile liegen. Kann man denn wirklich so blind sein, dass man die Zeichen der Zeit verschläft? Der Verein wird doch nicht ohne Grund für den Erhalt der Strecke und eine Wiederaufnahme des planmäßigen Personen- und Güterverkehr kämpfen. Für einen Aussenstehenden riecht es verdammt nach Lobbyismus den die Politiker betreiben. Tut das denn Not dass man den Verein dann als Ökospinner und Phantasten hinstellt ? Aber, was soll da auch werden wenn Herr Wittke Verkehrsminister ist. War da nicht was mit Fußballbildern während einer Debatte zu Harz4? Der Mann soll lieber ganz kleine Brötchen backen. Politik ist FÜR das Volk da und NICHT gegen das Volk und seine Interessen. Man sollte von Seiten der WB mal die Politiker zu einer Fahrt im Schienenbus einladen, ich währe gespannt ob überhaupt einer kommt. Dann haben sie ja selber bewiesen, wie zugänglich sie sinnvollen Argumenten sind und wie sie sich über ihre Diskussions- und Beschlussthemen informieren. Es ist, glaube ich, unnötig zu erwähnen, dass über das Wiehltal jeder Eisenbahnfan nur schmunzeln kann. Das Wiehltal hat sich selbst zum Witz gemacht. Schade nur, dass die Bevölkerung und der Verein unter solch einem Ruf leiden muss, obwohl man sich doch einigen könnte. Es ist auch schade, dass alle unter einen Hut gesteckt werden. Alle Eisenbahnfans sind Phantasten und sollen mit ihrer Modellbahn spielen. So was muss man sich doch aus dieser Stadt nicht vorwerfen lassen. Hat man denn überhaupt seitens der Politik mal mitbekommen, wie lächerlich man sich macht???? Wie steht es dann mit der Glaubwürdigkeit von der Politik beim Klimaschutz aus? Entgegen der Meinung des Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer ist die Bahn umweltfreundlicher als der Bus. Das ist nunmal so, bei Langläufen ist es noch deutlicher.
Und vor diesen Fakten kann sich auch die Politik nicht sperren. Ich hoffe, das sich im Wiehltal alles zum Guten wendet und die Politiker aufwachen, und sehen wie wertvoll das Engagement des Vereins ist. Und für die Partei, die einen Radweg auf dem Planum der Schiene will: Macht ruhig, aber dann wird es nochmal exorbitant teuer. Ich wäre gespannt wie das in Zeiten leerer Kassen dem Bürger verkauft werden soll. Da ist die WB doch deutlich billiger und die beste Alternative!
Zum Flyer der JU Wiehl: Die sollen mal 2 Äußerungen mit hieb- und stichfesten Argumenten begründen, und nicht den anderen alles nach plappern und immer mit diesen "Arbeitplatz" und Firmenexpansionen kommen. Dann kann man weiter reden. Das einzig positive ist, dass man eine Stilllegung derzeit nicht durch bekommt, weil man nicht begründen kann dass kein Bedarf mehr an der Strecke besteht denn die WB und die RSE beweisen ja das Gegenteil.

Stillgelegte Bahnstrecken nach Bundesland Traurig, Traurig, Traurig. So sieht es mit der Verkehrspolitik aus. NRW ist sehr fleißig beim Schienenvernichten. Wenn sich dass später nicht rächt, denn fress ich ein Dutzend Besen. Wie kann man nur so kurzsichtig sein? Die Bahn wird wieder an Bedeutung gewinnen. Das is so sicher wie das Amen in der Kirche. Und dann sind die Gegner der Schiene die ersten die Wieder schreien: Wir wollen einen Bahnanschluss. Eine ernsthafte Frage: WIE KONNTE HERR WITTKE VERKEHRSMINISTER WERDEN? Noch so ein Autolobbyist verträgt NRW nicht. Es ist ein Wunder, das der Mann es dahin geschafft hat. Aber das interessante ist, dass seit der Bundesbahnära, die Politik vorgaukelt in die Schiene zu investieren. Dabei hat man 1970 93 Milliarden (!!!!!) DM in die Straße gepumpt und die Bundesbahn sah wieder mal alt aus. Nun muss man wissen, dass die Schulden der Bundesbahn damals wie Unkraut aus dem Boden geschossen sind. Und selbst da, hat der Staat keine großen Transaktionen im Sinne der Bundesbahn getätigt. 1970 hat der Verkehrsminister in den bereits Boomenden (!) Straßengüter- und individualverkehr investiert, anstatt auf die Schiene zu setzten und das war dann letztendlich auch der Grund für den Rückzug aus der Fläche, der politisch durchaus gewollt war und mehr oder weniger durch die Blume gefordert wurde. Wie man es auch dreht: Die Bahn war schon immer benachteiligt und nicht gewollt, zumindest in der Vekehrspolitik. Ihr könnt das nennen wie ihr wollt, ich nenne es dumm und kurzsichtig. Und die heutige Schienenförderung ist auch mehr Halbherzig als alles andere. So wirklich hat sich nichts getan, auch wenn gerne vorgegaukelt wird. Die NBS Ingostadt - München war auch so ein Ding, dass beinah zum Reinfall mutiert wäre. Wann wacht die Politik auf ??????? [Wenn es zu spät ist]

[ 16. April 2007, 17:38: Beitrag editiert von: HobbyBahner ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 22. Mai 2007, 17:55:
 
http://www.bahn-unterm-hammer.de ist ein Film zur Bahnreform. Am 10. und 11.6.07 kommt der nach Düsseldorf. Er kann auch nach Oberberg geholt werden
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. Juni 2007, 10:49:
 
Ein Tochterunternehmen der Stadt Wiehl und der Achsenfabrik hat versucht, den Güterverkehr der http://www.wiehltalbahn.de zu sabotieren!

Dieses ist Eigentümerin eines Teils der Ladestraße in Oberwiehl. Allerdings wurde mit dem Erwerb nicht die Widmung als Eisenbahnbetriebsfläche aufgehoben. So hat nun ein Gericht entschieden, das die Absperrungen (Felsbrocken) auf der Ladestraße entfernt werden sollen, damit die Holzverladung weiter gehen soll.

Was sind das für geistige Chaoten, die allen ernstes verhindern wollen, das das Sturmholz umweltfreundlich auf der Schiene abtransportiert wird und statt dessen per LKW die Straßen zusätzlich belasten soll? Seid doch mal froh, das es dafür die Wiehltalbahn noch gibt und wenigstens die Forstwirtschaft anfängt, wieder mehr auf die Schiene zu setzen! Wenn http://www.peakoil.de eintrifft, würden hier alle noch froh sein, wenn es dem Verein gelänge, gegen die kurzsichtigen Einzelinteressen die Schieneninfrastruktur zu retten!
 
erstellt von HobbyBahner (Benutzer # 1793) am 15. Juni 2007, 23:18:
 
Ein Tochterunternehmen der Stadt Wiehl und der Achsenfabrik hat versucht, den Güterverkehr der http://www.wiehltalbahn.de zu sabotieren!

Wieso überrascht mich das nicht wirklich? Ganz einfach: Wiehl die Stadt, oder Wiehltal und Wiehltalbahn sind inzwischen fast bundesweit bekannt geworden. Dummerweise ist das ein "Treppenwitz der Verkehrsgeschichte" ["Verkehrsminister" Wittke] der nach hinten losgeht. Für Herr Wittke und Wiehl wärr es jetzt sehr schlechte PR, wenn sie sich gegen den Verein geschlagen geben müssten. Also, was tut man? Man geht mit allen Mitteln vor, selbst mit denen, die eigentlich rechtswidrig sind. Was tut man nicht alles für PR?

Dieses ist Eigentümerin eines Teils der Ladestraße in Oberwiehl. Allerdings wurde mit dem Erwerb nicht die Widmung als Eisenbahnbetriebsfläche aufgehoben. So hat nun ein Gericht entschieden, das die Absperrungen (Felsbrocken) auf der Ladestraße entfernt werden sollen, damit die Holzverladung weiter gehen soll.

Und das ist auch richtig so. Wenn man schon Steine braucht, um seine Ansichten durchzusetzen ist das doch irgendwie schon traurig. Aber zu verlieren hat die Stadt eh nichts mehr: Lächerlich hat sie sich schon genug gemacht, bundestweit... Wie war das doch gleich? "Wer den Schaden hat...."

Was sind das für geistige Chaoten, die allen ernstes verhindern wollen, das das Sturmholz umweltfreundlich auf der Schiene abtransportiert wird und statt dessen per LKW die Straßen zusätzlich belasten soll? Seid doch mal froh, das es dafür die Wiehltalbahn noch gibt und wenigstens die Forstwirtschaft anfängt, wieder mehr auf die Schiene zu setzen! Wenn http://www.peakoil.de eintrifft, würden hier alle noch froh sein, wenn es dem Verein gelänge, gegen die kurzsichtigen Einzelinteressen die Schieneninfrastruktur zu retten!

Der Stadt geht es weder um das Holz noch um die Umweltfreundliche Bahn. Es geht ihr im Moment einzig und allein darum sich durchzusetzten gegenüber einem kleinen Verein. Schließlich muss man sich gegen diese "Spinner" durchsetzten wenn man schon groß Stimmung gegen die Bahn macht, die sich als wenig nachhaltig erweisen. Sprich: Wenn die Stadt jetzt hier nicht durchsetzt, dann gibt sie klein bei und das wäre das schlechteste was sie tun könnte nachdem sogar "von Oben" die Bekämpfung der Wiehltalbahn abgesegnet ist. Aber besagter Herr soll lieber Fußballbildchen tauschen, am besten wenns wieder um Harz4 geht...
Ich wünsche der Wieltalbahn allzeit gute Fahrt
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 25. Juni 2007, 18:09:
 
Wer den schaden hat..... spottet jeder Beschreibung! - um den Satz aus dem Vortext zu komplettieren.

Aber: Wenn die Stadt Wiehl einfach nichts mehr machen würde, wäre es doch besser für sie. Wo kein Streit mehr ist, da gibt es keine Aufmerksamkeit.

Für den Ruf der Stadt Wiehl wäre doch jetzt nichtstun einfach besser. Stattdessen verzapft man für die Öffentlichkeit den nächsten Blödsinn.

Aber wie das in nicht nur in Deutschland so ist: Wenn über eine Sache Gras wächst kommt oft so ein Rindvieh daher und frisst das Gras weg. Nur ist der Rindertreiber hier die Stadt Wiehl. Solange sie fahren darf, wird die Wiehltalbahn den neuen Bahntrassenbesitzern keine Scherereien machen! Und sie hat das Recht auf ihrer Seite. Also wäre mindestens ein stiller Waffenstillstand geboten und wenn die zeit die Wunden geheilt hat könnten neue Einsichten ohne Gesichtsverlust dazu führen, das der Erhalt der Wiehltalbahn etwas sehr gutes für die Region ist.

Zumindest ist dieser Meinungswandel weit besser als das, was man schon aus mancher region gehört hat, wo es heißt: Hätten wir damals bloß nicht die Bahnstrecke aufgegeben!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 05. September 2007, 07:40:
 
Hier kann man einen Brief zur Bahnprivatisierung an die direkt gewählten Bundestagsabgeordneten senden und weitere Infos erhalten:

www.bahnopoly.de
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. November 2007, 13:05:
 
Die www.wiehltalbahn.de im Fernsehen:

www.wdr.de/mediathek/html/regional/2007/07/25/lokk_01.xml
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. Februar 2008, 05:01:
 
Mein Traum, das so ein Film zur Wiehltalbahn gedreht wird und die CDU und der Bürgermeister sich hier so äußern, wie dort im Film:
www.youtube.com/watch?v=tct2xzyVmFE&feature-related
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 21. Februar 2008, 14:34:
 
Zitat:
Original erstellt von stresemann:
Man könnte ja - wie schon mehrfach anderswo geschehen - nen schönen Radwanderweg draus machen!!
Wer ökologisch ja auch ziemlich sinnvoll...

Hätten Sie diesen Beitrag 1 Tag früher - am 1. April 2007 - eingestellt, wär´s ein netter Aprilschrez gewesen.

So ist und bleibt der Vorschlag zu einem Radweg auf der Trasse der Wiehltalbahn ein minderwertiges ökologisches Alibi, wie es das in 99% aller ähnlichen Fälle der Fall ist.

An schönen Sommertagen radeln dann 100-200 Freizeitradler an einem Tag auf solch einer Tarsse, während ganzjährig tausende Autos pro Tag auf der paralellen Straße entlangrauschen. Autos, von denen rund die Häfte derer Fahrer genausogut im Zug unterwegs sein sollten, aber dann nicht mehr können...

Gruss kleinlok

[ 21. Februar 2008, 14:38: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 02. März 2008, 10:15:
 
Die CDU hat bei Kommunalwahlen die Stichwahl für Bürgermeister und Landräte abgeschafft. Nach meinem Infos sind in Wiehl nicht nur CDU und FDP gegen die Bahn, vom Standpunkt der UWG weiß ich nichts. Aber vielleicht können hier einige Wiehler berichten, wie der aktuelle Meinungsstand der Wiehler Parteien ist.

Ich halte es für sinnvoll, wenn bürgerliche Kräfte einen bahnfreundlichen, konservativen Kandidaten für das Bürgermeister- und Landratsamt aufstellen. wer Leute organisieren kann, könnte auch eine Stadtrats- oder gar Kreistagsliste aufbauen. Namensvorschlag: "Pro Wiehltalbahn - Christlich ökologische Politik".

Ich bin bereit, die Busweltreise nach Wiehl an Wochenenden anzutreten, um die Zulassungsunterschriften mit zu sammeln und schließe, wenn sich keiner vor Ort regt, auch meine eigene Kandidatur für die Ämter nicht aus. Aber einen heimischen Kandidaten würde ich besser finden und genauso unterstützen, wie meine eigene Kandidatur. Ich werde wahrscheinlich meinen Jahresurlaub in Wiehl verbringen, um die Unterschriften zu sammeln.

Hier eine Stellungnahme von mir mit meiner Anschrift:
www.info-radevormwald.de/200803026339/verkehrsbedeutung-der-wiehltalbahn.html

Hier noch ein Leserbrief eines ehem. CDU- Mitgliedes:
www.oberberg-aktuell.de/show-article.php?iRubrikID=290&iArticleID=71863&exthov=0803020249
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 02. März 2008, 19:06:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
www.info-radevormwald.de/200803026339/verkehrsbedeutung-der-wiehltalbahn.html

Die Bahn hat seit 40 Jahren keine Verkehrsbedeutung mehr...stellt euch ne Märklinbahn in den Hobbykeller, wenn ihr ein Spielzeug braucht.
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 02. März 2008, 21:19:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:

Ich bin bereit, die Busweltreise nach Wiehl an Wochenenden anzutreten, um die Zulassungsunterschriften mit zu sammeln und schließe, wenn sich keiner vor Ort regt, auch meine eigene Kandidatur für die Ämter nicht aus. .............Ich werde wahrscheinlich meinen Jahresurlaub in Wiehl verbringen, um die Unterschriften zu sammeln.

....KÖSTLICH! Herr Staratschek, prima Aktion - dann werden Sie ja wohl erstmals die 1%-Hürde überschreiten.

Wir Wiehler werden Sie mit offenen Armen und Herzen empfangen - Wiehl kann nämlich in Sachen Verkehrspolitik Entwicklungshilfe aus dem Norden gut gebrauchen. [Cool]

Schön, dass es jemand gibt, der uns den Weg zeigt.

Schade, dass Sie in all den Jahren wohnortnah zur Sache "Bahnstilllegungen" keine meinungsbildende Verwendung finden konnten und in ihren heimatnahen Foren eher Ablehnung fanden. [Schüchtern]

Es grüßt
Karl

P.S.: Warum haben Sie Ihren Artikel zur "Verkehrbedeutung der Wiehtalbahn" in einem Radevormwalder Forum gepostet und nicht z.B. in diesem - schließlich geht's darin ja um WIEHL und nicht um irgendeine brachliegendes Strecke nach Wuppertal (für das sich bislang noch keine HobbyLobby fand)?

[ 03. März 2008, 19:56: Beitrag editiert von: Karl.Klammer ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 04. März 2008, 23:19:
 
Maaaaaaaan, jetzt hatte ich mich beim Leuchten der Forumslampe auf einen seitenlangen, mit wichtigen Links und Informationen gespickten Beitrag unserer Bahnillusionisten gefreut, und jetzt wars doch nur der Karl...

[Breites Grinsen]

btw. Ist eigentlich der Jürgen Seinsche schon in eurem Nostalgie-Klübchen? Der schreibt auch immer zu emotional ergreifende Leserbriefe bei Oberberg Aktuell.

[ 04. März 2008, 23:23: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Karl.Klammer (Benutzer # 1678) am 10. März 2008, 21:15:
 
...ich kann's einfach nicht lassen. [Schüchtern]

Da wird auf Oberberg-Aktuell ein Leserbrief veröffentlicht, der mir in vielen Punkten aus dem Herzen spricht. Ich zitiere:

(Red./5.3.2008) OA-Leser René Semmler regt an, dass Befürworter und Gegner der Wiehltalbahn endlich einen Kompromiss finden. "Wo ist das produzierende Gewerbe von Waldbröl, Reichshof, Morsbach und Wiehl, das an die Bahn angeschlossen werden möchte? Transportiert die Deutsche Bahn Waren von Nebenstrecken zu gleichen Bedingungen wie das eigene Warenaufkommen, oder hat der Warenverkehr der DB Vorfahrt? Können Zulieferer der Automobilindustrie bei möglichen Vertragsstrafen den Just-in-Time-Transport mit der Bahn riskieren? Ist ein solches Vorgehen kaufmännisch sinnvoll? Sind die Buslinien ausgelastet, oder müssen die Strecken schon jetzt subventioniert werden. Haben sich unsere Verkehrsbedürfnisse in den vergangenen Jahren nicht verändert? Hält man heute nicht auf dem Heimweg eben schnell beim Discounter ein? Geht so etwas auch, wenn man mit der Bahn fährt? Entscheiden wir uns nicht für das schnellste, günstigste und komfortabelste Verkehsmittel? Hat die Bahn nicht wesentlich weniger Haltepunkte als ein Bus? Kann ein älterer Mensch nicht viel besser in einen Niederflurbus als in einen Zug einsteigen? Wenn Steuergelder für den Ausbau der Infrastruktur ausgegeben werden, sollten wir uns dann nicht erst einmal um die Orte kümmern, die gar keine Verkehrsanbindung haben? Warum hat die Wiehltalbahn nicht bereits in den vergangenen 30 Jahren ein Verkehrsangebot bis nach Denklingen und Waldbröl aufgebaut? Ich bin für Tradition und für den sinnvollen Ausbau der Infrastruktur. Ich bin kein Gegner der Wiehtalbahn, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wiehtalbahn sich einmal finanziell tragen kann. Daher glaube ich, dass eine Zukunft der Wiehltalbahn nur in einer konsensfähigen Lösung liegen kann. Geht das überhaupt noch? Können die verschiedenen Parteien noch miteinander reden? Eine mögliche Lösung müsste die Bedürfnisse der Wiehltalbahn, der Bürger und der Kommunen berücksichtigen. Wieso kann man nicht das Einsenbahnmuseum touristisch ausbauen, eine Museumsbahn bis vor die Tore von Wiehl einrichten und dann die geeigneten Teile des verbleibenden Bahndamms in einen Radwanderweg bis nach Waldbröl ausbauen?" René Semmler, Reichshof

Im dortigen Forum geht es (bezeichnenderweise unter "Klatsch & Tratsch") recht hitzig von statten.

btw ...und wer ist wieder mal mit breit angelegten Beiträgen voll dabei? Soviel Freizeit hab' ich nicht und auf der Arbeit kann ich auch keine Beiträge verfassen?

Es grüßt
Karl
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. März 2008, 21:17:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
www.info-radevormwald.de/200803026339/verkehrsbedeutung-der-wiehltalbahn.html

Die Bahn hat seit 40 Jahren keine Verkehrsbedeutung mehr...stellt euch ne Märklinbahn in den Hobbykeller, wenn ihr ein Spielzeug braucht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nbuchbahn
Diese Bahn hatte gut 30 Jahre lang keine nutzbare Verkehrsbedeutung, weil nichts fuhr. Wenn aber auf einer Bahn akut nichts los ist, muß man nach den Gründen dafür fragen! Wäre die Wiehltalbahn so modern wie die Schönbuchbahn würde hier keiner von einer Bahnbeseitigung fabulieren!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. März 2008, 21:24:
 
Zitat:
Original erstellt von Karl.Klammer:
....KÖSTLICH! Herr Staratschek, prima Aktion - dann werden Sie ja wohl erstmals die 1%-Hürde überschreiten.

Zu spät, das war schon 2005 in Rade.

Zitat:
Wir Wiehler werden Sie mit offenen Armen und Herzen empfangen ....
Das weiß ich und ich freue mich darauf. 2005 habe ich hier mit zwei Bekannten in 2,5 Tagen die 100 Unterschriften für den Südwahlkreis gesammelt. Es fehlte leider ein Organisator vor Ort, um das angetroffene Interesse weiter zu bündeln. Aber ich werde es nochmal versuchen.

Zitat:
Schade, dass Sie in all den Jahren wohnortnah zur Sache "Bahnstilllegungen" keine meinungsbildende Verwendung finden konnten und in ihren heimatnahen Foren eher Ablehnung fanden.
Bitte keine ahnungslossen Unterstellungen! ich habe sehr erfolgreich in Hückeswagen über die Möglichkeiten, was auf der Schiene machbar ist im Wahlkampf 2002 geworben. Sogar die CDU verkündete darauf, sie wolle ja die Chancen für eine Reaktivierung offen halten, um den Wählern zu zeigen, man müsse mich gar nicht wählen. Das war eine Lüge, was die Politik sofort nach der Wahl zeigte! Auch die direkt nach der Wahl und meiner Initiative vor Ort durchgefgührte repräsentative Umfrage bei gut 1000 Hückeswagenern zeigte, das 70% der Einwohner pro Bahn eingestellt waren und den Erhalt der Trasse befürworteten. Das sich die CDU darum einen Dreck scherrt, dafür kann ich wirklich nichts!

Zitat:
P.S.: Warum haben Sie Ihren Artikel zur "Verkehrbedeutung der Wiehtalbahn" in einem Radevormwalder Forum gepostet und nicht z.B. in diesem - schließlich geht's darin ja um WIEHL und nicht um irgendeine brachliegendes Strecke nach Wuppertal (für das sich bislang noch keine HobbyLobby fand)?[/QB]
Ich hindere niemanden daran, etwas zu veröffentlichen und ich kann niemanden zwingen. Es geht um den Erhalt einer noch vorhandenen Eisenbahn in unserem Kreis und da nutze ich meine Möglichkeiten für die Bahn mich einzusetzen. Ich hoffe, die Links wurden gelesen!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. März 2008, 22:22:
 
Das ist gut, darauf habe ich gewartet.
Zitat:
(Red./5.3.2008) OA-Leser René Semmler regt an, dass Befürworter und Gegner der Wiehltalbahn endlich einen Kompromiss finden.
Schade, daß er das im Brief nicht in die Praxis umsetzt und statt eines Kompromisses als Chef der www.cdu-reichshof.de 100% der CDU- Forderungen verlangt und nur ein Wiehlbahntorso dulden will. Kompromisse sehen anders aus.

Zitat:
"Wo ist das produzierende Gewerbe von Waldbröl, Reichshof, Morsbach und Wiehl, das an die Bahn angeschlossen werden möchte?
Direkt an der Bahn sind zahlreiche große Fabriken. Mit Google Earth kann man im Internet die ganze Wiehltalbahn abfliegen. Das Potential dieser und etwas weiter weg liegender Unternehmen kann mit moderner Logistik ( www.containerserviceamladegleis.de ) erschlossen werden.

Zitat:
Transportiert die Deutsche Bahn Waren von Nebenstrecken zu gleichen Bedingungen wie das eigene Warenaufkommen, oder hat der Warenverkehr der DB Vorfahrt? Können Zulieferer der Automobilindustrie bei möglichen Vertragsstrafen den Just-in-Time-Transport mit der Bahn riskieren? Ist ein solches Vorgehen kaufmännisch sinnvoll?
Bei www.allianz-pro-schiene.de gibt es dazu Informationen, z. T. im aktuellen Teil oder wenn man bei SUCHEN "Mehr Bahn wagen" eingibt, u.a. 13 Bsp. der Verlagerung von der Straße auf die Schiene, 6 davon beinhalten Zweigstrecken, ähnlich der Wiehltalbahn. Gerade die Autoindustrie ist ein Bahngroßkunde, damit die Autokäufer freiere Fahrt haben und nicht die Lust am Autofahren verlieren!

Zitat:
Sind die Buslinien ausgelastet, oder müssen die Strecken schon jetzt subventioniert werden.
Wenn man Bahnlinien stilllegte, sind immer die meisten Fahrgäste auf das Auto umgestiegen. Bei Reaktivierungen oder Modernisierungen hingegen fuhren mit der Bahn plötzlich wesentlich mehr Leute, als zuvor mit dem Bus! Wo ein gutes Angebot da ist, wollen die Leute auch die Bahn!

Zitat:
Haben sich unsere Verkehrsbedürfnisse in den vergangenen Jahren nicht verändert? Hält man heute nicht auf dem Heimweg eben schnell beim Discounter ein? Geht so etwas auch, wenn man mit der Bahn fährt? Entscheiden wir uns nicht für das schnellste, günstigste und komfortabelste Verkehsmittel!
Es gibt einfach zu viele gute Beispiele, wie eine gute Bahn funktioniert. Das größte heißt Schweiz. Die haben auch Autos und Wohlstand, aber die haben eine gute Bahn, die rege genutzt wird. Der Schweizer legt in seinem kleinen Land durchschnittlich mehr als doppelt soviele Kilometer auf der Bahn zurück, wie der Deutsche, eine Wiehltalbahn wäre da nie stillgelegt worden. Da muß in Deutschland noch Potential erschlossen werden, indem man ein gutes Flächenangebot schafft, wie in der Schweiz!

Zitat:
Hat die Bahn nicht wesentlich weniger Haltepunkte als ein Bus? Kann ein älterer Mensch nicht viel besser in einen Niederflurbus als in einen Zug einsteigen?
Wer noch nicht mitbekommen hat, wie niederflurig moderne Triebwagen sind, der hat sich wirklich nicht um Sachkunde im Thema bemüht. Das ist Voraussetzung für jeden Kompromissvorschlag! Busse als Zubringer zur Bahn sind nach wie vor wichtig. Ebenso sind bei der Bahn Bedarfshaltestellen möglich. Aber die Bahn ist schneller als der Bus und komfortabler.

Zitat:
Wenn Steuergelder für den Ausbau der Infrastruktur ausgegeben werden, sollten wir uns dann nicht erst einmal um die Orte kümmern, die gar keine Verkehrsanbindung haben?
Hat die CDU etwa noch ein paar Dörfer entdeckt, die nur per Zeppelin angeflogen werden können?

Zitat:
Warum hat die Wiehltalbahn nicht bereits in den vergangenen 30 Jahren ein Verkehrsangebot bis nach Denklingen und Waldbröl aufgebaut?
Was meinen sie mit Wiehltalbahn? Den Verein gibt es noch keine 30 Jahre, das erste moderne Bahnkonzept kam 1982 von Meckesheim nach Aglasterhausen von der SWEG. Die damals von der DB zur Stillegung vorgesehene Strecke wurde erfolgreich übernommen und wird jetzt elektrifiziert. Danach kam hier die Citybahn. Es ist nie versucht worden, auf der Wiehltalbahn ein modernes Angebot zu schaffen, zuletzt, weil die CDU nicht wollte, als dafür ein Zeitfenster offen stand. Aber jetzt ist die www.rhein-sieg-eisenbahn.de bereit, Angebote, zunächst (!) im Güter- Personensonderverkehr für die Region zu erstellen! Und es gibt ein NRW- Bahn- Logistignetzwerk der DB- Wettbewerber: www.one-nrw.de/uns.html . Es zeichnet sich eine Bahnrainessance ab, aber was macht die CDU, bevor diese unsere Region erreichen kann?

Zitat:
Ich bin für Tradition (welche denn?) und für den sinnvollen Ausbau der Infrastruktur.(Bitte mal sagen, was darunter verstanden wird!) Ich bin kein Gegner der Wiehltalbahn, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wiehltalbahn sich einmal finanziell tragen kann.
Die Rhein Sieg Eisenbahn ist ein erfahrenes Eisenbahnunternehmen, daß schon mehrere Strecken übernommen und gerettet hat. Und die mangelnde Vorstellungskraft kann man durch Wissen mit der Zeit ersetzen, wenn man erfolgreiche Bahnprojekte studiert.

Zitat:
Daher glaube ich, dass eine Zukunft der Wiehltalbahn nur in einer konsensfähigen Lösung liegen kann. Geht das überhaupt noch? Können die verschiedenen Parteien noch miteinander reden? Eine mögliche Lösung müsste die Bedürfnisse der Wiehltalbahn, der Bürger (Wo die es dürfen, fahren die gerne Bahn!!!!!) und der Kommunen (Die sind fest in der Hand der CDU, die bestimmt, was die Kommunen zu wollen haben!!!!) berücksichtigen. Wieso kann man nicht das Einsenbahnmuseum touristisch ausbauen, eine Museumsbahn bis vor die Tore von Wiehl einrichten und dann die geeigneten Teile des verbleibenden Bahndamms in einen Radwanderweg bis nach Waldbröl ausbauen?" René Semmler, Reichshof
Wieso kann man nicht eine Bahn dafür nutzen, wofür sie da ist, um Güter und Personen umweltfreundlich zu transportieren. Da die CDU in Kommunen, Kreis, Bezirksregierung und Land die Mehrheit hat und ein großes Wiehler Unternehmen in Punkto Bahn das Gemeinwohl vergessen hat und CDU und IHK in seinem Sinne instrumentalisiert, gehen andere Unternehmen davon aus, das die Bahn nicht bleiben wird. Die Bahngegner haben alle politischen Hebel in der Hand, so daß einzig die Gerichte noch ein Machtwort sprechen können! Wie will man da Unternehmen finden, die die Schiene in ihre Transportstrukturen einbinden. Das dies geht beweisen zahlreiche Beispiele, u.a. die nicht nur im Wiehltal aktive RSE. Diese Bsp. scheinen aber vielen Unternehmern so unbekannt zu sein, wie der CDU, sonst würden die Unternehmen entschiedener dagegen protestieren, das ihnen für Zukunft jede Chancde genommen wird, wieder die Schiene zu nutzen! Die Standortqualität wird nicht durch Bahnabriss verbessert, im Gegenteil.

Zitat:

Im dortigen Forum geht es (bezeichnenderweise unter "Klatsch & Tratsch") recht hitzig von statten.

btw ...und wer ist wieder mal mit breit angelegten Beiträgen voll dabei? (Natürlich der Staratschek!!!!!!!!!) Soviel Freizeit hab' ich nicht und auf der Arbeit kann ich auch keine Beiträge verfassen?

Es grüßt
Karl[/QB]

Und schon wieder eine Unterstellung! Ja, ich müßte schon längst im Bett sein (wäre auch richtig und besser meint jetzt bestimmt unser Klammer.....), da um 6.45 die Stechuhr klingelt, aufstehen um 4.30 Uhr und erst ab 17 Uhr Feierabend ist, Samstag um 12 Uhr. (Spätschicht von 17 Uhr bis 2 Uhr, daher die Nachtbeiträge nach 3 Uhr).
Und ich träume davon, daß die Politik mal so gut wird, das ich andere sinnvolle Tätigkeiten in meiner Freizeit unternehmen kann.
Aber es gibt auch anderes: Am 13.4.08 singt unser Chor in der Münsterkirche Neuss die Missa Terra Super Montale, bei deren Uraufführung in Engelskirchen ich auch mitgewirkt habe.

Bin etwas vor dem Wecker aufgewacht und mal schnell ediert!

[ 11. März 2008, 04:43: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 11. März 2008, 19:32:
 
Da bleibt uns nichts übrig als weiter die CDU zu wählen und zu hoffen...

[Breites Grinsen]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 13. März 2008, 19:34:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Da bleibt uns nichts übrig als weiter die CDU zu wählen und zu hoffen...

[Breites Grinsen]

..... das die heimische Wirtschaft nie mehr auf die Bahn setzen will! Wehe, wenn die Bahn wieder wichtig wird und deren Nutzung vorteilhaft und hier die Infrastruktur mutwillig zerstört wurde.

Oder hoffst du auf Arbeitslosigkeit? Viel Spaß mit Hartz 4, wenn die Arbeitsplätze der Schiene hinterher wandern.

Oder hoffst du, das die CDU noch zur Einsicht kommt?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 14. März 2008, 18:59:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Da bleibt uns nichts übrig als weiter die CDU zu wählen und zu hoffen...

[Breites Grinsen]

....daß das Bsp. der FDP in Waldröl Schule macht:
www.oberberg-aktuell.de/show-article.php?iRubrikID=1&iArticleID=72617

Haben dort etwa Unternehmer bei der FDP vorgesprochen, die in Sorge sind, das ihnen in Zukunft die Option fehlen könnte, auf die Bahn zu setzen? Oder ist das nur Strategie, nach dem Motto, die Bahn wird eh in Wiehl und Reichshof kaputt gemacht.....?

Wenn es aber die Waldbröler FDP ernst meint, kann ich diese zur nächsten Wahl nur empfehlen!

Ich bin mir sicher, wenn erst mal wieder normale Güterzüge (nicht nur für Holz) im Wiehltal rollen, wird einer der Hauptprofiteure in Wiehl seinen Standort haben, auch wenn dieser heute noch in unbegreiflicher Weise gegen die Bahn agiert. Aber die vielen Beispiele, wie sich Bahntransporte wieder lohnen, werden langfrsitig auch die Ökonomen und Logistiker von Wiehls größter Firma nicht ignorieren können!
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 16. März 2008, 02:18:
 
Zitat:
Original erstellt von Felix Staratschek:
Viel Spaß mit Hartz 4, wenn die Arbeitsplätze der Schiene hinterher wandern.

Mit 10 Waggons voll Dienstleistungen durch die Lande... [Breites Grinsen]

[ 16. März 2008, 02:19: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 16. März 2008, 07:37:
 
Ohne Produktion keine Dienstleistungen!

Da lese ich bei TNT zwischen den Zeilen, das wir ja in eine Dienstleistungsgesellschaft übergehen. Oft geht aber der Trend zum Gegenteil, zur Selbstbedienung oder zur Auslagerung z.B. nach Indien per Internet.

Mehr dazu und Diskussionsmöglichkeit hier:
www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID71/56.html#17
Falls es hier zur Dienstleistungsgesellschaft einen über den bezug zur Bahn hinaus einen Diskussionbedarf gibt, bitte ich, das in einem eigenen Thema zu tun.

Ein schöner Bericht zur Wiehltalbahn:
www.wiehltalbahn.de/EK%202008_01%20Wiehltalbahn.pdf

Oder hier zum Thema Gleisanschlüsse (wären an der Wiehltalbahn an vielen stellen möglich!).

www.muenchen.ihk.de/internet/mike/ihk_geschaeftsfelder/standortpolitik/Verkehrsnetze/Schienenverkehr/Gleisanschlussfoerderung.html
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 17. März 2008, 09:32:
 
Habe jetzt ein Zitat gefunden und denke, das klingt ernst gemeint!

Herbert Greb, FDP Waldbröl:
"Wir haben eine Eisenbahn in einem Gewerbegebiet liegen mit Zugang zum europaweiten Schienennetz. darum werden wir irgendwann beneidet werden"

...von den Kommunen im Kreis, die ihre Bahntrasse leichtfertig zerstört haben: Wipperfürth, Hückeswagen und nebenan Wermelskirchen und Burscheid.

Problem ist nur: Die Bahn nach Waldbröl läuft durch Wiehl und Reichshof. Werden hier die Politiker so lernfähig sein, wie bei der Waldbröler FDP?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 20. März 2008, 10:50:
 
Hier eine ausführlichere Stellungnahme von mir:
www.info-radevormwald.de/200803186472/beginnt-das-umdenken-in-der-bahnpolitik.html
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 20. März 2008, 19:44:
 
Noch ausführlicher? Ich find die dämlichen "Ich zitiere mich und alle anderen unwichtigen Personen die mal was über Bahn erzählt haben"-Postings hier schon so langweilig...
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 03. April 2008, 00:10:
 
TNT:

"Noch ausführlicher? Ich find die dämlichen "Ich zitiere mich und alle anderen unwichtigen Personen die mal was über Bahn erzählt haben"-Postings hier schon so langweilig... "

Wenn Du Probleme hast, unterlass es bitte uns mit Deinen Problemen auf diese Art ständig anzumachen.

Ich geb Dir einen ganz einfachen Tipp: [Lächeln]

Geh einfach nicht mehr auf diese Seite und lass uns mit Deinen Problemen endlich in Ruhe! [Winken]

Niemand interessieren Deine Probleme - Compies?? [Durcheinander]

Wenn der Felix etwas verlinkt ist das vielleicht manchmal ein wenig zu viel, vielleicht auch manchmal etwas langweilig - aber wenn so Söhne wie Du aus bildungsfernen Milieus das Zeug nicht habendavon ne Peilung zu haben, tust Du mir leid. Dann DOCb BИДAHE, XAPOШO! [Cool] [Wütend] ИДИ ДAMOЙ!
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 03. April 2008, 10:34:
 
Wie lange hast du für die "bildungsfernen Milieus" gegoogelt?

Ist es nicht eher so, das hier niemanden ausser diesem merkwürdigen Verein sich für eure Eisenbahn interessiert? Wo sind die flammenden Pladoyers der "richtigen" Bevölkerung (aus Wiehl)? Wo ist die betroffene Industrie, die bei der Stadt vorstellig wird? Alles was ich hier lese ist von einem "Politiker" aus Radevormwald der sich politisch zu profilieren versucht, um bei den nächsten Wahlen auf mehr als 0.1% zu kommen...
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 03. April 2008, 13:10:
 
Ich kann es gerne noch mal wiederholen:

Niemand interessiert sich für Deine Probleme, verstanden?

Deine inhaltslosen, primitiven pubertären Hetztiraden gegen die Wiehgltalbahn als Testosteron-Ersatz bildungsferner Bevölkerungsschichten will in diesem Forum niemand hören.

Ebenso wenig interessiert es niemanden, ob Du irgendwelche Neidkomplexe abbekommen hast, weil es Rade Menschen gibt, die es schaffen auch noch neben der üblichen Knochenarbeit politisch aktiv zu sein.

Zähl mir doch mal wenigstens zwei Dutzend echte Wiehltalbahngegner auf außer den gedopten Kneipenpolitikern.

Ansonsten Au Revoir! Sal Boche
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 04. April 2008, 00:54:
 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Ich kann es gerne noch mal wiederholen:

Niemand interessiert sich für Deine Probleme, verstanden?

Deine inhaltslosen, primitiven pubertären Hetztiraden gegen die Wiehgltalbahn als Testosteron-Ersatz bildungsferner Bevölkerungsschichten will in diesem Forum niemand hören.

Ebenso wenig interessiert es niemanden, ob Du irgendwelche Neidkomplexe abbekommen hast, weil es Rade Menschen gibt, die es schaffen auch noch neben der üblichen Knochenarbeit politisch aktiv zu sein.

Zähl mir doch mal wenigstens zwei Dutzend echte Wiehltalbahngegner auf außer den gedopten Kneipenpolitikern.

Ansonsten Au Revoir! Sal Boche

"gedopte(n) Kneipenpolitiker(n)" ist auch nicht gerade inhaltsvolle, hochtrabende und erwachsene Ausdrucksweise für gewählte Volksvertreter.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 06. April 2008, 17:39:
 
Zitat:
Original erstellt von T.N.T.:
Wie lange hast du für die "bildungsfernen Milieus" gegoogelt?

Ist es nicht eher so, das hier niemanden außer diesem merkwürdigen Verein sich für eure Eisenbahn interessiert? Wo sind die flammenden Plädoyers der "richtigen" Bevölkerung (aus Wiehl)? Wo ist die betroffene Industrie, die bei der Stadt vorstellig wird? Alles was ich hier lese ist von einem "Politiker" aus Radevormwald der sich politisch zu profilieren versucht, um bei den nächsten Wahlen auf mehr als 0.1% zu kommen...

Ich denke, in diesem Thema sind auch Wiehler Stimmen vertreten, das zweite Bahnthema wurde ja nicht von mir aufgemacht. Nur haben vielleicht die Wiehler das ihre gesagt, während ich immer wieder auf neue Infos treffe und die aktiven Wiehltalbahner haben keine Zeit hier noch aktiv zu sein, die lassen ihre Taten sprechen.

Und ich würde viel lieber einen Wiehler dabei helfen, sich hier zu profilieren! Wer will pro Wiehltalbahn als Bürgermeisterkandidat antreten. Ich helfe beim Sammeln der Zulassungsunterschriften und werde dafür meinen Urlaub einsetzen und wenn es sein muß weitere Wochenenden.

Anbei hier eine weitere Güterzugreaktivierung:
http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?2,3743965,3746012#msg-3746012
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 14. April 2008, 12:04:
 
Hier ist die Wiehltalbahn in den nächsten Tagen per Link im Film zu sehen:
www.wiehltalbahn.de/Presseartikel.htm
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 16. April 2008, 20:58:
 
Der Film sagt mehr als ich in tausend Worten hier rein schreiben könnte.

Fazit:

Der Krieg gegen die Wiehltalbahn geht zur Last der Wiehltalbahn GmbH und wird auf dem Rücken der Steuerzagler von den Bahngegnern ausgelebt.

Das Klientel der Bahngegner zahlt ergo auch keinen Pfennig an Gerichtskosten. Wenn ich klagen könnte ohne finanziell haftbar gemacht werden zu können, dann... Nein ich würd es NICHT machen! Auch wenn ich nicht jeden leiden kann, letztenendes möchte ich kein schlechtes Vorbild sein - es reicht wenn ich bei meinen Gegnern kein Blatt vor den Mund nehme.
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 20. April 2008, 16:32:
 
Du taugst weder gut oder schlecht zum Vorbild
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 20. April 2008, 18:34:
 
Du taugst zu gar nichts und bist mit deinen obszösen Beleidigungen für mich nichts wert:
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 22. April 2008, 00:41:
 
Ich markiere dir mal die Worte fett, vielleicht merkst du es dann selber... [Breites Grinsen]

Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Du taugst zu gar nichts und bist mit deinen obszösen Beleidigungen für mich nichts wert

[Breites Grinsen]

[ 22. April 2008, 00:41: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 22. April 2008, 07:25:
 
Da TNT selbst verliebt in die Polititker der BRD das Recht des anderen mit Füßen behandelt, hier mal eine Erklärung für TNT´s "Volksveretreter":

[url]http://www.einslive.de/codebase/player/audio/mp3.swf?audioSrc=%2Fmagazin%2Fcomedy%2F2007%2Faudio%2Fsupermerkel_diaetenerhoehung_071106.mp3[?url]

Personen, die zu einfach gar nichts taugen, taugen auch nicht dazu, anderen Leuten, die bildungsmäßig mehr drauf haben, anzumaßen, sie würden weder als positives noch als negatives Vorbild taugen.

Bildungsfernen Schichten der erdfarbenen Südkreisabteilung sei gesagt, dass der verwendete Begriff "negatives Vorbild" vielleicht gar nicht das sein soll, wofür ich taugen will - aber möglicher weise ist das zu abgespacet für Deliquenten der "Full-krasse-BMW-Bum"-Fraktion.?!
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 22. April 2008, 07:29:
 
http://www.einslive.de/codebase/player/audio/mp3.swf?audioSrc=%2Fmagazin%2Fcomedy%2F2007%2Faudio%2Fsupermerkel_diaetenerhoehung_071106.mp3
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 22. April 2008, 23:08:
 
Zitat:
Original erstellt von Nitro: Da TNT selbst verliebt in die Polititker der BRD das Recht des anderen mit Füßen behandelt, hier mal eine Erklärung für TNT´s "Volksveretreter":

http://www.einslive.de/codebase/player/audio/mp3.swf?audioSrc=%2Fmagazin%2Fcomedy%2F2007%2Faudio%2Fsupermerkel_diaetenerhoehung_071106.mp3

Personen, die zu einfach gar nichts taugen, taugen auch nicht dazu, anderen Leuten, die bildungsmäßig mehr drauf haben, anzumaßen, sie würden weder als positives noch als negatives Vorbild taugen.

Bildungsfernen Schichten der erdfarbenen Südkreisabteilung sei gesagt, dass der verwendete Begriff "negatives Vorbild" vielleicht gar nicht das sein soll, wofür ich taugen will - aber möglicher weise ist das zu abgespacet für Deliquenten der "Full-krasse-BMW-Bum"-Fraktion.?!

Hab diesmal nur deine Fehler markiert, die eindrucksvoll deine Bildungsüberlegenheit demonstrieren. Nächstes Mal erst tief Luft holen, nochmal durchlesen und den "Editieren"-Button nutzen. Und jetzt schwing ich mich ganz selbsverliebt und abgespaced in TNTs "Voll-krassen-BMW-Bum (was immer das auch ist) meine Volksvertreter besuchen.

PS: nicht weinen! [Breites Grinsen]

[ 22. April 2008, 23:12: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Hank (Benutzer # 303) am 23. April 2008, 00:27:
 
Und das alles wegen der Wiehltalbahn.
Nicht zu fassen. [Winken]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 23. April 2008, 22:26:
 
Lasst uns einen Kasten Kölsch auf TNT trinken!

Ich find solche Zeitgenossen immer wieder lustig, besonders wenn diese nicht mal mehr in der Lage sind, zu verstehen warum ich "Full-Krass-Bumm-BMW" oder so ähnlich absichtlich im Ghetto-Slang schreibe.

Naja, was solls?

Wenn schon die Provinzfürsten einen auf Dr. Klöbner´s Vorschlag web page
pfeiffen, soll man sich nicht wundern, wenn die nächste Generation der Naturzerstörer überhaupt nicht mehr kommunikations- oder sozialisierungsfähig ist. PISA lässt grüßen..

Vielleicht kann man ja dann deren Politik auch leichter vernichten - Oberbergs (anti-)konservative Seperatistenführer waren wohl, wenn man dem WDR glauben soll, sogar zu faul zum Lesen des Eisenbahngesetzes - wen wunderts? Beamten!

Wobei ich die wiederum nicht für so dähmlich halte, dass nicht deren Rechtsanwalt mal reingeschaut hat. Aber der Intelligenzquotient lässt sich halt bei deutschen Politikern daran erkennen, wie die auf geltendes Recht reagieren.

Aus deren Ignoranz ggü. dem Gesetz leite ich bei denen mal etwas ab, was ich Euch wohl nicht wörtlich sagen muss... [Lächeln]

Fazit: fehlende Allgemeinbildung unserer Feinde kann für uns nur von Vorteil sein. Das letzte Gefecht läuft schon beim Gericht, für den Gegner ist es jetzt aber zu spät sich noch schlau zu machen. Dem Richter des OVG in Münster und dessen Kollegen beim VG Bonn dürfte es mit den handfesten Beweisen der letzten Jahre aus diesem Karnevalszelt nicht allzu schwer fallen, sich nach dem europaweit publik gewordenen Eigentor der Stadtverwaltung mit "Steine werfen gegen die WB" bei dem VG Köln, die allgemeine Bedeutung deutscher Regionalfürsten zu verifizieren, die diese im Zweifelsfall noch ggü. der ordentlichen Justiz genießen - nämlich überhaupt gar keine mehr!

Da hilft auch nichts der teuerste Rechtsanwalt von Köln. [Breites Grinsen]
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 23. April 2008, 23:11:
 
Leute, Leute, Leute,

es ist durchaus ein emotionales Thema hier, das gebe ich ja zu. Aber muss es denn sein, dass wir den Pfad der Sachlichkeit dafür vollständig verlassen ?

Auf den ersten zwei Seiten dieses Threads wurde doch bereits alles gesagt. Bei allen neuen Links und Erfolsstorys anderenorts wird sich im Moment nichts bewegen in Sachen WB. Die Parteien werden und können von ihren gefassten Beschlüssen nicht abweichen solange die Gerichtsverfahren laufen.

Die Stadt Wiehl hat ohnehin ihre Meinung dazu als Kläger in den genannten Verfahren.

Aber was ist mit der Wiehltalbahn ? Bis heute vermisse ich werbende und spektakuläre Aktionen. Selbst der Zug der Erinnerung durfte offenbar nicht bis Waldbröl fahren !?

Die Gütertransporte scheinen eingestellt zu sein und man wartet auf den nächsten Sturm ? Man sieht leider nur gelegentlich den Müllermilch-Nostalgieschienenbus auf der Strecke, mit dem bei aller Liebe kein Blumentopf zu gewinnen ist und schon gar keine "normalen" Fahrgäste.

Wo bleibt die seit Jahren versprochene Lok "Waldbröl" ? Wieso bietet man nicht einmal probeweise Draisinenfahrten an ? Ich habe noch keinen Wiehltalbahner gesehen, der die Diskussion mit den Bürgern suchte.

Betreibt Imagepflege für einen vernünftigen und zukunftsweisenden Tourismusverkehr, lasst Euch einige spannende Events einfallen und geht auf die Straße zu den Bürgern !

Die Diskussionen in diesem Forum bringen nichts mehr. Abgesehen davon ist der Kreis der Empfänger überaus klein.

Besonders viele Punkte könnten die WB-Freunde in Wiehl sammeln, wenn sie aktiv und jeden Einflus geltend machend, die derzeit unmögliche Situation im Wiehler Zentrum durch einen - wie auch immer ausgestatteten Bahnübergang - mithelfend beseitigen würden.

In diesem Sinne.
MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 24. April 2008, 10:13:
 
Zitat:
Aber was ist mit der Wiehltalbahn ? Bis heute vermisse ich werbende und spektakuläre Aktionen. Selbst der Zug der Erinnerung durfte offenbar nicht bis Waldbröl fahren !?

NRW als "Zulassungsbehörde" verweigert unter dem Stichwort der Amtshilfe akribisch die Freigabe der Strecke bis Waldbröl, selbst bis Remperg wird der WB bis heute der Betrieb verweigert obwohl alles in bester Ordnung ist. Aus dem Grund konnte der Zug der Erinnerung, der jedoch nichts direkt mit der WB zu tun hat, nur bis nach Wiehl kommen.

Zitat:
Die Gütertransporte scheinen eingestellt zu sein und man wartet auf den nächsten Sturm ? Man sieht leider nur gelegentlich den Müllermilch-Nostalgieschienenbus auf der Strecke, mit dem bei aller Liebe kein Blumentopf zu gewinnen ist und schon gar keine "normalen" Fahrgäste.


Warum kein Güterzug mehr fährt weißich auch nicht - wenn man jedoch die Eisenbahnforen durchliest, hat die Regierung unter Schröder wohl die DB angeordnet, sämtliche Dieselloks ins Ausland zu verschenken, damit Privatbahnen nicht die Möglichkeit bekommen sollen, alte Strecken vor der Demontage mit eigenem Güterverkehr zu retten. Das hört sich so an, als wenn das politische System in Deutschland in fester Hand von Chefideologen ist, deren Ziel nicht die volkswirtschaftliche Wohlfahrt sondern die Zerstörung von Volksvermögen ist einschließlich der Zerstörung unserer Umwelt durch immer neue milliardenschwere Straßenbauprojekt, deren Kosten sich durch nichts in der Welt amortisieren lassen werden. Beispielsweise Wittkes geplante Großfernstraße durch das Naturschutzgebiet im Rothaargebirge.

Jedenfalls fehlt der WB anscheinend eine brauchbare Lok und eine gesunde Infrastruktur weiter von Osberghausen in die weite Welt.

Zitat:
Wo bleibt die seit Jahren versprochene Lok "Waldbröl" ? Wieso bietet man nicht einmal probeweise Draisinenfahrten an ? Ich habe noch keinen Wiehltalbahner gesehen, der die Diskussion mit den Bürgern suchte.

Die "Waldbröl" scheint ein Fass ohne Boden zu sein - aber vor den ehrenamtlichen Betreuern aus Dieringhausen nehme ich den Hut ab. Hoffentlich wird sie bald wirklich fahren. Daisinenfahrten wären mal ein Vorschlag. Das müsste gehen. Anstatt mit den Bürgern nur zu diskutieren, was durchaus mal beim Jahrmarkt mit einem Stand gemacht werden sollte, sehe ich noch sinn in einer gemeinsamen parteienübergreifenden Frühjahrsaktion "saubere Stadt". Man könnte doch mit Feuerwehr, JU, CVJM etc. gemeinsam in großen Gruppen alles in Wiehl sauber machen und ins Gespräch kommen. Ansonsten nimmt die Jugend der WB seit letzten Jahr am Sportfest auf dem Weiher in Oberwiehl teil, dort wo das Fitnesscenter ist.

Was den Bahnüberweg betrifft sind von der Bezreg. Köln die finanziellen Bewilligungen für dessen Bau bereits angekommen. Da die WB mit dem Überweg kein Problem hat, frage ich mich nun, warum nicht längst dieser Schandfleck am Kreisel abgeschafft worden ist.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 24. April 2008, 10:24:
 
Ich hatte noch vergessen zu schreiben, dass möglicherweise DB-Raillion nach Abschluss der Gerichtsurteile, wenn Planungssicherheit herrscht, wieder Oberwiehl oder später auch Waldbröl bedienen möchte. Mal sehen ob die BPW nicht dann doch ganz schnell wieder die Bahn brauchen, um den Standort Wiehl vor der schleichenden Abwanderung nach Rumänien, wo man die Bahn noch hat, zu bewahren.

Raillion könnte vielleicht auch die Lösung für das Fehlen einer Lok bei der WB sein. In der Vergangenheit hatte Raillion in anderen Regionen eine Lok an eine Privatbahn vermietet und dieser den Verkehrsauftrag überlassen.

Ein anderer Weg wäre aus dem Ausland unsere Dieselloks wieder zurück zu kaufen. Auch das gab es hin und wieder mal.

Letzten Endes glaube ich jedoch an ständigen Güterverkehr erst nach dem letzten Gerichtsurteil. Es sieht leider so aus, als könnten bis dahin noch Jahre vergehen, es sind bald auch noch Wahlen und mann muss abwarten.
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 24. April 2008, 12:32:
 
Hallo Nitro,

das klingt doch alles schon viel sachlicher wieder. Nur leider interessieren die internen Dinge die Öffentlichkeit nicht. Da müsst Ihr Euch einmal in die Rolle der Bürgers versetzen. Dort wird wahrgenommen, dass ein alter, klappriger Schienenbus gelegentlich durchs Tal rappelt (wobei mit entsprechendem Hintergrundwissen selbst die Müller-Werbung schon negativ belastet ist, aber dies ist ein anderes Thema), keine Güterzüge mehr fahren und der BÜ nicht gebaut wird.

Ohne öffentliche Akzeptanz, keine WB und diese Akzeptanz könnt Ihr nur bekommen, wenn Ihr raus geht und um die Menschen buhlt. Wochenmarkt, Stadtfest, Jazztage, Heimatfest usw. - überall muss man Euch sehen und es muss vernünftige kleine Flyer (mit Freitickets optional !) geben, in denen kurz und knapp überzeugt wird von Euch.

Und dann muss alles auf die Schiene, was da ist. Führerstandmitfahrten, Tag der Eisenbahn oder was auch immer, lasst Euch etwas einfallen. Nur Sonntags morgens um 9 Uhr mit einer Dampflok auf freier Strecke Hin- und Herfahrübungen verärgern dann eher die Anwohner.

Ich wünsche viel Glück. Nur bringt die Diskussion hier im Forum wirklich nichts mehr.

MfG
Dr.Klöbner
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 24. April 2008, 22:12:
 
Merci!

Vielen Dank für Ihre Anregungen. Ich hoffe, es lässt sich viel davon realisiseren.

Ihnen alles Gute!
 
erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 25. April 2008, 08:22:
 
Was soll das alles?Am besten Bahntrasse abreissen,einen schönen Wanderweg anlegen,und die ganze Sache ist gegessen.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 04. Mai 2008, 12:20:
 
Zitat:
Original erstellt von Dr.Klöbner:
Auf den ersten zwei Seiten dieses Threads wurde doch bereits alles gesagt. Bei allen neuen Links und Erfolsstorys anderenorts wird sich im Moment nichts bewegen in Sachen WB. Die Parteien werden und können von ihren gefassten Beschlüssen nicht abweichen solange die Gerichtsverfahren laufen.

MfG
Dr.Klöbner

Auszug aus einen recht guten Kommentar! Aber ein Widerspruch: Die Parteien können von ihren gefassten Beschlüssen abweichen! Das bewseisen diese nach jeder Wahl! Warum nur müssen diese bei der Wiehltalbahn so hartnäckig sein.

Der Papst mahnte uns (und nicht nur die Muslime!) in Regensburg unsere Vernunft zu gebrauchen!

Ist es vernünftig, dauerhaft auf eine Infrastruktur wie die Schiene zu verzichten?
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 07. Juni 2008, 13:22:
 
Hier kann man sehen, was der Verein schon geleistet hat und was die CDU und FDP (Ausgenommen OV Waldbröl, da begrüße ich am Sonntag jede stimme für die FDP!) unbedingt zerstören wollen:
www.wiehltalbahn.de/Sanierung%20Obere%20Wiehltalbahn.pdf

Nur gut, das die letzten Gerichtsverhandlunhen alle zugunsten der www.wiehltalbahn.de ausgegangen sind!
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 09. Juni 2008, 01:46:
 
>60% für die CDU in Waldbröl...auf ihr Geplärre hört ja gar keiner... [Breites Grinsen]
Aber auch der Leserbrief bei OA zeigt ja wieder eindeutig, das sie für sich verbriefen, die Weis- und Wahrheit mit ganz großen Löffeln gefressen zu haben.

Verkehrspolitischer Sprecher der ÖDP....muharhar
Öde-Dämlich-Plöd

Edit: Bevor jetzt wieder unsere Bildungsgranate Nitro angehoppst kommt - Das "Plöd" ist mit Absicht falsch geschrieben [Ha!]

[ 09. Juni 2008, 01:48: Beitrag editiert von: T.N.T. ]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 09. Juni 2008, 08:13:
 
Na TNT, zuviel Junkiecocktail gesoofen, gestern abend?

Naja, war ja auch ein schweres Spiel gestern für Leute wie Dich!

Aber die Mehrheit der Leser wird mit Dir eh auf Distanz gehen. [Ha!]

Dovizenja!
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 09. Juni 2008, 14:44:
 
"mit mir auf Distanz gehen" ...ich glaub das trifft die Sache genau
 
erstellt von UP and Down (Benutzer # 2050) am 09. Juni 2008, 20:04:
 
Zitat:Original erstellt von Geronimo:
und lässt die WB einfach mal machen??

Ja meine Lieben, was macht denn eigentlich die Wiehltalbahn?
Nehmen wir doch mal letztes Wochenende da fuhr die WB bis ca. 1 Uhr nachts.
Hat da mal jemand an die Anwohner gedacht die nach jahrzehnte langer Stilllegung der Bahn sich an der Bahnstrecke niedergelassen (Wohnungen bezogen, Häuser gebaut)haben ?
Nun rumpelt bis spät in die Nacht das Bimmelbähnchen durch unser Ländchen und hupt frölich und munter (viele liebe Mitbürger aus ihrem wohlverdientem Schlaf) an jedem Bahnübergang wie es sich gehört!!!
Wenn jetzt "Ottonormalbürger" nach 22 Uhr mal ein wenig zu laut Stuhlgang hat bekommt er Postwendend eine Anzeige wegen Ruhestörung an den Hals.
Und jetzt meine Frage:
Warum darf man als Hobbyeisenbahner so etwas?
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 08. Juli 2008, 12:41:
 
Zitat:
Original erstellt von Friederrauch:
Was soll das alles?Am besten Bahntrasse abreissen,einen schönen Wanderweg anlegen,und die ganze Sache ist gegessen.

Was soll dieser Beitrag hier?

Am besten vorher überlegen, wenn man keine Argumente findet, einfach eine Runde aussetzten und die ganze Sache ist gegessen.
 
erstellt von Kleinlok (Benutzer # 1998) am 08. Juli 2008, 13:23:
 
Zitat:
Original erstellt von UP and Down:
Zitat:Original erstellt von Geronimo:
und lässt die WB einfach mal machen??

Ja meine Lieben, was macht denn eigentlich die Wiehltalbahn?
Nehmen wir doch mal letztes Wochenende da fuhr die WB bis ca. 1 Uhr nachts.

Was war an besagtem Wochenende?

Ein Fest.

Wie kommen meistens Menschen zu und von einem Fest?

Mit dem Auto.

Sind Autos leise?

Nein.

Angesichts dieser Tatsache sollten Sie relaxt der Tatssache begegnen, dass eine umweltfreundliche Alternative für die Mobilität zu und von dem Fest bestand.

Zitat:
Original erstellt von UP and Down:Hat da mal jemand an die Anwohner gedacht die nach jahrzehnte langer Stilllegung der Bahn sich an der Bahnstrecke niedergelassen (Wohnungen bezogen, Häuser gebaut)haben ?
Eine Bahnline ist eine Bahnline.

Darauf zu hoffen, dass dort schön weiter Unkraut zwischen den Schottersteinen wächst, wie das beim Einzug ins eigene Häuschen der Fall war, ist nicht unbedingt weitschauend gedacht.

Auch nicht im Hinblick auf die Verkehrsituation im Oberbergischen und anderswo und auf die Umweltanforderungen.

Zudem: Die werten Häuslebauer haben bestimmt beim Hausbau auch an einen trockenen Unterstand für den eigenen vierrädrigen Freund gedacht. Den haben die aber vermutlich auch nicht gekauft, damit der im wenn auch trockenen Unterstand langsam aber sicher der nächsten Jahrtausendwende entgegen rostet, sondern wie ich mal annehme zum Fahren.

Noch mal zu meiner Frage....

"Sind Autos leise? - Antwort: Nein "

... wird hier ein wenig soziales
St. Floriansdenken sichtbar:

Für die eigene Hütte bite die Idylle 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und das bitte ganzjährig [Durcheinander]

Der Rest der Welt, an dessen Häuschen man mit der eigenen Kiste meist tagtäglich vorbeibruzzelt, kann ja das Fenster zu machen.

In Anlehnung an Ihre Frage...

Zitat:
Original erstellt von UP and Down:Hat da mal jemand an die Anwohner gedacht die nach jahrzehnte langer Stilllegung der Bahn sich an der Bahnstrecke niedergelassen (Wohnungen bezogen, Häuser gebaut)haben ?
...möchte ich Sie fragen:

Haben Sie einmal an die Anwohner der vielen belasteten Strassen gedacht? [Durcheinander]

In einem dichtbesiedelten Land wie dem unsrigen, in dem viele Feste, viel Konsum und anderes Trallala abgehen, muss jede(r) einstecken können, nicht immer nur austeilen.

Da sind alle paar Monate das Gebimmel bzw. Gepfeife der Bimmelbahn bis nachts um 1.00 Uhr noch peanuts gegenüber dem Dreck und dem Lärm, den die vierrädrigen Gesellen auf der parallele Strasse bis weit nach Mitternacht produzieren.

Nicht jeder kann sich das Häuschen im Grünen leisten und wäre froh, wenn nur alle paar Wochen das Bähnle daran vorbeirollen würde.

Zitat:
Original erstellt von UP and Down:Und jetzt meine Frage:
Warum darf man als Hobbyeisenbahner so etwas?

Weil die Bahn mehr als nur eine Hobbyeisenbahner ist bzw. sein kann. Wenn Sie und andere sich das "Recht" herausnehmen, als Autofahrer andere Mitmenschen mit den Nachteilen des Autos zu belasten, sollten Sie sich bitte einmal überlegen, ob Ihre Frage noch wirklich Sinn macht.

Meine Antwort trotzdem: Menschen, die ehrenamtlich sinnvolle Lobbyarbeit für ein umweltfreundliches Verkehrsmittel leisten, dürfen
das.

Die sollen das auch eher dürfen, als dass wir unflexibel die letzten Erdölfelder leersaugen und die Atmosphäre mit den dann enstehenden Verbrennungsprodukten vollknallen.

Gruiss Kleinlok

[ 08. Juli 2008, 13:29: Beitrag editiert von: Kleinlok ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. Juli 2008, 16:27:
 
Wieder ein Sieg für die Wiehltalbahn und Oberberg! gericht lehnt Revisionsantrag von NRW!

www.info-radevormwald.de/200807127330/odp-nach-gerichtsurteil-sollten-kommunen-mit-der-wiehltalbahn-kooperieren.html
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 14. Juli 2008, 20:41:
 
Und damit noch mal meine Frage:

Warum machen es sich die Politiker in Wiehl so schwer, und machen der WB unnötigen Stress mit Gerichtsverfahren?

Es wäre doch alles so einfach, wenn man in den Rathäusern das Kölsche Sprichwort "leve und leve lasse!" zur Prämisse machen würde.

Jetzt wo der Eigentümer die Zwangsvertragsbindung nach AEG für viele Jahre akzeptieren muss, könnte er doch seine Fahrwege zum Aushängeschild des Südkreises machen. Denn der Entwidmungsantrag der Bezirksverwaltung Köln wird beimmnächsten Gerichtstermin verworfen werden.

Und die mittelständische Industrie im Wiehltal kann nun wieder langfristig planen für den Wiederaufbau einer Verkehrsanbindung an die weite Welt - die Pachtverträge sind bis zu 50 Jahre bindend für alle Beteiligten. Damit ist eine Neuauflafe der Verkehrsplanung unauschweichlich geworden!
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 14. Juli 2008, 20:44:
 
Wittke und Zahlen:
www.ksta.de/html/artikel/1214566308361.shtml
 
erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 17. Juli 2008, 14:35:
 
Na ja Wiehltalbahn hin oder her,als Eigentümer der Trasse sollten die Gemeinden und Städte von den Benutzern eine Nutzungsgebühr von 500€ pro gefahrenem Kilometer verlangen,dann hört der ganze Spuk von alleine auf,und die Kassen würden dann evtl.auch voll.Von diesem Geld könnte dann in Wiehl der Bahnübergang Finanziert werden,wäre doch seitens der Stadt mal eine Überlegung wert.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 17. Juli 2008, 22:09:
 
@Friedenspfeiffe:

Das war der beste Vorschlag, den man der Administration de la comune Wiehl machen kann. An Deiner Stelle würd ich mich sofort beim Bürgermeisteramt als Rechtsberater bewerben. Solche Leute werden häderingend gescht!
 
erstellt von weet (Benutzer # 2083) am 19. Juli 2008, 13:15:
 
die wiehtalbahn wurde damals stillgelegt weil sie zu den zehn unwirtschaftlichsten strecken deutschlands gehörte. wiehl sieht durch den schotterweg wie eine baustelle aus. also so oder so redet nicht so viel weil eine wirkliche entwicklung habe ich nicht bemerkt nur blabla
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 20. Juli 2008, 23:37:
 
Bei Deiner Rechtschreibung schlage ich Dir mal vor, überhaupt nicht so viel über Dinge zu reden von denen Du keine Ahnung hast, weil bei Dir kann ich überhaupt keine kognitive Entwicklung feststellen.

Ich bin auch mal dafür, das Freibad zuzukippen, weil das ist europas fünftunwirtschaftliches Schwimmbad und überhaupt wir brauchen einen Flughafen an der selben Stelle! Nimms bitte nicht persönlich, aber mir fällt nichts anderes ein. [Ha!]
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 23. Juli 2008, 20:00:
 
Dir fällt ziemlich oft nichts ein, außer dein persönliches Bildungsniewo in den Himmel zu preisen und mit Fremdwörtern um dich zu schmeißen, die du gerade ergoogelt hast.

So, gehe wieder Asi-TV gucken...
 
erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 24. Juli 2008, 07:31:
 
Nitro Du bist die grösste Pfeife seit der entstehung der Menschheit,Deine Geburt war der erste Beitrag zur Umweltverschmutzung.Als der Liebe Gott die Dummheit verteilt hat hast Du warscheinlich zweimal hier gerufen.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 24. Juli 2008, 11:27:
 
Friedenspfeiffe führt obszöne Beleidigungen gegen unbekannte Leute durch - an seiner Stelle sollte der lieber siene Mutter für seine Gewburt bestrafen, dasss diese ihn gebotren hat.

Die Beleidigungen von Friedenspfeiffe gehen zu wiet und sollten aus dem Forum entfernt werden, dann kann auch dieser Antworthread von mir gelöscht werden.
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 24. Juli 2008, 11:34:
 
Wenn Friedenspfeiffe seinen Selbsthass auf andere projeziert, ist dass im Übrigen nicht mein Problem.

Wer seiene Beiträge liest, merkt schnell, dass sieser User nicht überzeugen kann.

Ich schlage nochmal dem Admin vor, den letzten Schlagabtausch zu löschen.
 
erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 24. Juli 2008, 11:59:
 
Nitro kauf Dich Deutschbuch hat mir auch geholfen
 
erstellt von T.N.T. (Benutzer # 110) am 24. Juli 2008, 22:08:
 
Zitat:
Original erstellt von Nitro:
Friedenspfeiffe führt obszöne Beleidigungen gegen unbekannte Leute durch - an seiner Stelle sollte der lieber siene Mutter für seine Gewburt bestrafen, dasss diese ihn gebotren hat.

Die Beleidigungen von Friedenspfeiffe gehen zu wiet und sollten aus dem Forum entfernt werden, dann kann auch dieser Antworthread von mir gelöscht werden.

Lass dir deine Worte nochmal auf der Zunge zergehen. Du bist so ne Witzfigur [Breites Grinsen] [Breites Grinsen]
 
erstellt von Nitro (Benutzer # 2020) am 24. Juli 2008, 23:29:
 
@T.N.T. - vous avez un problem avec votre identite, sale boche? Une question, Fried**** et TNT, vous etes peut-etre la meme person? [Enttäscht]

Cette personnes sont sans jalouser. [Boah!]

TNT, VOUS etes LA FACETIE per se, sale boche! [Breites Grinsen] [Breites Grinsen] [Breites Grinsen]

Aurevoi, ma fils de la maison, a domain! Tu as maintenant le pie a l´etrier, ma fils! [Ha!]

Ton pere

[ 26. Juli 2008, 11:35: Beitrag editiert von: Nitro ]
 
erstellt von weet (Benutzer # 2083) am 30. Juli 2008, 14:11:
 
"Die jüngsten Gerichtsurteile haben meine Erwartungen bestätigt: Der Bahnbetrieb wurde nicht untersagt, abschließende Entscheidungen sind in weiter Ferne. Man blockiert sich gegenseitig, was wirklich niemandem hilft", so der Abgeordnete. Das Gegeneinander müsse nun endlich durch ein vernünftiges Miteinander ersetzt werden. Dazu solle der Oberbergische Kreis ein Mediationsverfahren einleiten, dass alle Beteiligten an einen Tisch holt und Lösungswege darstellt. "Die Menschen erwarten zukunftsorientiertes Arbeiten, kein Gezänk, das nur in die Sackgasse führt", ist Karthaus überzeugt. zu dieser sorte gehörst du nitro troz deiner [Lächeln] bildung [Lächeln] also denk lieber mal über lösungen nach du bist der gröste ..... hier im chat
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. August 2008, 14:49:
 
Zitat:
Original erstellt von weet:
" Man blockiert sich gegenseitig, was wirklich niemandem hilft"

Sicher, die CDU- FDP- Mehrheit blockiert einiges, sie bindet bei den Wiehltalbahnern Kräfte und läßt für die eigenen Ziele staatliche Beamte arbeiten. Aber es ist nicht so, das die Bahner total blockiert sind. Sie arbeiten weiter und tun hier was für unsere Region. Wenn sie das schaffen durchzuhalten, wird irgendwann auch die Einsicht die CDU und FDP sowie andere Politiker erreichen, die akut noch gegen die Bahn sind. Eine gegenseitige Blockade würde ja bedeuten, das auch die Wiehltalbahner was blockieren. Nein, die betreiben nur den Erhalt der Bahn. Blockierer sind einzig die CDU und FDP und vereinzelt wohl auch einige weitere Politiker. Die lehnen doch jede Regelung ab, die einen Bahnerhalt ermöglicht, weil diese den absolut nicht wollen. Das ist hier die "Blockade", und nicht das verhalten der Bahnbefürworter. Aber CDU und FDP sind nicht daran gehindert, aufgrund neuer Einsichten ihr Verhalten zu ändern. Damit würden diese ihr Gesicht vor künftigen Generationen waren.
www.container-linienzuege.de
www.deutschland-takt.de

[ 10. August 2008, 14:51: Beitrag editiert von: Felix Staratschek ]
 
erstellt von UP and Down (Benutzer # 2050) am 10. August 2008, 17:51:
 
Ja da bin ich jetzt mal auf die Kommentare von unserem Kleinhirn gespannt, anlässlich dem Unfall der WB.
Müssen den jetzt erst noch Personen zu Schaden kommen wegen ein paar Hobbyeisenbahnern.
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 10. August 2008, 20:48:
 
Zitat:
Original erstellt von UP and Down:
Ja da bin ich jetzt mal auf die Kommentare von unserem Kleinhirn gespannt, anlässlich dem Unfall der WB.
Müssen den jetzt erst noch Personen zu Schaden kommen wegen ein paar Hobbyeisenbahnern.

ich bin mir jetzt schon sicher das es heißen wird: er war ja erst 19 und kam aus ner disko, das war doch klar uswusw.
was mich nur irgendwie am bericht in oberberg aktuell stört, es wird über die zuggäste geschrieben aber kein wort wie es dem autofahrer geht.
 
erstellt von Kontra_Seichtsinn (Benutzer # 2125) am 11. August 2008, 03:42:
 
Die Kiste Bier, die durch die Frontscheibe
des Wagens des 19-jährigen Unfallverursachers
flog, wirkte recht zerkratzt.

Der Autofahrer machte im Fahrzeug der Polizei
einen unverletzten Eindruck, benahm sich
aber recht renitent gegen die Beamten.
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 11. August 2008, 19:18:
 
aus welcher quelle bitte?
 
erstellt von Kontra_Seichtsinn (Benutzer # 2125) am 11. August 2008, 22:41:
 
Live erlebt!!!
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 12. August 2008, 18:59:
 
ok, augenzeugen sind immer ok wenn sie alles richtig sehn. stand halt nur nirgends etwas davon in einem bericht. das macht etwas nachdenklich. soll nicht heißen das ich deine aussage bezweifel.
 
erstellt von Christian (Benutzer # 3) am 13. August 2008, 22:43:
 
 -
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 13. August 2008, 23:45:
 
ups, wenn das keine foomontage ist, dann sag ich nur: ich sag nix mehr außer: danke für die info.
 
erstellt von Christian (Benutzer # 3) am 14. August 2008, 08:39:
 
 -
Originalfotos: Polizei
 
erstellt von Wheely (Benutzer # 2131) am 19. August 2008, 15:49:
 
War es eigentlich bei dem Unfall der Wiehltalbahnn nicht notwendig, die Bahnpolizei oder den Rechtsnachfolger der Bahnpolizei zur Unfallaufnahme hinzuzuziehen ? Nach meinem Kenntnisstand war nur die "normale" Polizei vor
Ort. War der unbeschrankte Bahnübergang nicht durch Zugpersonal wie in Oberwiehl z.B. zu sichern ? Wer rechnet um diese Uhrzeit schon mit einer Bahn ? Reichten die akustischen Signale weit vor dem Bahnübergang aus, wer hört diese schon bei eingeschalter Radiomusik ?
 
erstellt von Sebastian Frydrych (Benutzer # 2133) am 25. August 2008, 12:15:
 
Hallo zusammen!

Bzgl. Ihrer Frage der Sicherung von Bahnübergängen empfehle ich mal einen Blick in § 11 EBO. Da werden Sie geholfen.

Vor dem Bahnübergang stehen Andreaskreuze. Der Schienenverkehr hat somit Vorrang. Egal ob tagsüber oder nachts, ob man damit rechnet, dass ein Schienenfahrzeug kommt oder nicht. Man hat sich zu vergewissern ob der Übergang gefahrlos überquert werden kann. So einfach ist das.

Das mit dem Radio kann nicht wirklich Ihr Ernst sein.

Viele Grüße

Sebastian

[ 25. August 2008, 12:16: Beitrag editiert von: Sebastian Frydrych ]
 
erstellt von Friederrauch (Benutzer # 2051) am 25. August 2008, 13:05:
 
Ja wenn das so ist wozu gibt es dann noch Schranken oder ähnliche Einrichtungen,die wären dann ja total Überflüssig,und es könnte viel Geld für die Instandhaltung gespart werden. [Breites Grinsen]
 
erstellt von Sebastian Frydrych (Benutzer # 2133) am 26. August 2008, 10:28:
 
Zitat:
Original erstellt von Friederrauch:
Ja wenn das so ist wozu gibt es dann noch Schranken oder ähnliche Einrichtungen,die wären dann ja total Überflüssig,und es könnte viel Geld für die Instandhaltung gespart werden. [Breites Grinsen]

[Breites Grinsen] Leider müssen viele Autofahrer vor Ihrer eigenen Dummheit bewahrt werden.
 
erstellt von Wheely (Benutzer # 2131) am 02. September 2008, 14:29:
 
Ich werde mich mal schlau machen, ob diese Regelungen in der EBO auch für Spassbahnen
gelten
 
erstellt von Robert Weemeyer (Benutzer # 2138) am 05. September 2008, 14:50:
 
Zu den hier aufgetauchten Rechtsfragen:

"War es eigentlich nicht notwendig, die Bahnpolizei hinzuziehen?"

Die Bahnpolizei ist heute Bestandteil der Bundespolizei ist und ist nur für Unfälle bei den "Eisenbahnen des Bundes" (d. h. der Deutschen Bahn) zuständig. Die Wiehltalbahn ist keine Eisenbahn des Bundes mehr, daher ist die ganz normale Landespolizei zuständig.

"War der unbeschrankte Bahnübergang nicht durch Zugpersonal zu sichern?"

Eine Sicherung durch Zugpersonal oder einen anderen Posten ist nur erforderlich, wenn die sonst vorhandene Sicherung den Anforderungen nicht genügt. Das muss nicht unbedingt eine technische Sicherung (Blinklichter, Lichtzeichen, Schranken) sein. Bahnübergänge über Nebenbahnen (die Wiehltalbahn ist eine solche), die von weniger als 2500 Kraftfahrzeugen täglich überquert werden, können auch "nichttechnisch" gesichert werden.

Hierzu muss der Straßenverkehr die "Übersicht auf die Bahnstrecke" haben, d. h. er muss die Strecke so frühzeitig und so weit einsehen können, dass er bei Herannahen eines Zuges rechtzeitig anhalten kann. Bei Straßen mit mehr als 1000 Kraftfahrzeugen täglich müssen außerdem "hörbare Signale der Eisenbahnfahrzeuge" gegeben werden, in der Regel Pfiffe.

Wenn an einem Bahnübergang ohne technische Sicherung die Übersicht auf die Bahnstrecke aus irgendeinem Grunde fehlt, dürfen Züge höchstens 20 km/h fahren und müssen in jedem Fall pfeifen. Bei Bahnübergängen mit mehr als 1000 Kfz ist aber auch das nur mit Sondergenehmigung zulässig. Ohne eine solche Sondergenehmigung ist - wie auch auf jeden Fall bei Bahnübergängen mit mehr als 2500 Kfz - eine technische Sicherung oder eine Sicherung durch Posten erforderlich.

"Reichten die akustischen Signale weit vor dem Bahnübergang aus?"

Wo zu pfeifen ist, ist an der Bahnstrecke mit Pfeiftafeln gekennzeichnet. Der Abstand ist so bemessen, dass der Straßenverkehr auf die Signale noch rechtzeitig reagieren kann. Es bringt nichts, die Signale so dicht vor die Straße zu stellen, dass es sowieso zu spät zum Bremsen ist.

"Wer hört die Signale schon bei eingeschalteter Radiomusik?"

Jeder Kraftfahrer sollte in der Fahrschule gelernt haben, dass man an Bahnübergängen (jedenfalls solchen ohne technische Sicherung) das Radio herunterdrehen muss. Und bei einem 19-jährigen Fahrer kann die Fahrschule ja noch nicht so lange her sein.

"Gelten diese Regelungen auch für Spaßbahnen?"

Die Kategorie "Spaßbahn" gibt es rechtlich nicht. Ich bezweifle auch, dass die Wiehltalbahn als solche einzustufen wäre. Es wäre meines Erachtens auch nicht sachgerecht, angeblichen Spaßbahnen mehr oder weniger Sicherheit abzuverlangen als einer "richtigen" Eisenbahn.

Die Wiehltalbahn ist eine Eisenbahn des öffentlichen Verkehrs, wie es auch die Strecken der Deutschen Bahn sind. Für alle Eisenbahnen des öffentlichen Verkehrs gelten die gesetzlichen Anforderungen der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung gleichermaßen.

[ 05. September 2008, 14:51: Beitrag editiert von: Robert Weemeyer ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. November 2008, 19:31:
 
Vorischt Rauchvergiftung!

Waldbröl klagt dagegen, dass dieses Ungeheuer den namen der Stadt trägt und hat formell die Kesselfirst ablaufen lassen.

www.youtube.com/watch?v=ioc7ZhByvLQ
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 11. Februar 2010, 22:29:
 
Nicht meine Partei, aber hier haben die Recht:

Stellungnahme von Bündnis90/Grüne, Kreisvorstand Oberberg und der Ortsvorstände
Gummersbach und Bergneustadt (auf Grund Überbauung Bahntrasse in GM-Niederseßmar)
Gummersbach und Bergneustadt fahren mit
„Alleenradwegeprojekt“ ins verkehrspolitische Abseits:
Das Alleenradwegeprojekt des Landes NRW sieht vor, die verbliebenen Bahnstrecken als
durchgehendes Flächenband zu erhalten, um dieses Flächenband bei Bedarf wieder für
zukünftigen Nahverkehr reaktivieren zu können.
Selten so einig sagen auch der Bürgermeister Halbe und alle Ratsmitglieder der Parteien in
Bergneustadt über die 17,5 km langen Bahnstrecke Bergneustadt-Dieringhausen: „Die Bahntrasse
muss bleiben“ – „Wir wollen keinen Flickenteppich haben, sondern eine mögliche alternative und
attraktive Anbindung an den Großraum Köln erhalten!“
Aber nicht so einig ist sich der Gummersbacher Bürgermeister Helmenstein mit seinem Partei-
Gefolge aus CDUSPDFDP gegenüber den Ratsmitgliedern der Grünen in Gummersbach, die
sagen: „Wir wollen keinen Flickenteppich haben, sondern unseren Nachbarn in Bergneustadt
eine alternative attraktive Anbindung an den Großraum Köln erhalten! Gummersbacher
Egoismus ist – da strukturzerstörerisch - abzulehnen!“
Denn: Im Herrschaftsbereich des Gummersbacher Bürgermeisters ist an mindestens 5
Trassenteilen eine mögliche Überbauung in Reichweite oder schon durchgeplant. So in den
Bereichen Niederseßmar (Bahnhof)-Betten Waffenschmidt, Vollmerhausen (ECU Hotel,
Friedrichsthal/Remmelsohl(Krämer) und nicht zuletzt bei A&S Creation am Bahnhof Derschlag.
Hier kann die Eisenbahn zukünftig um die Ecke fahren: Allein 6 geplante rechteckige Kurven (tlw.
97°)) um das A & S – Gelände in Derschlag machen es möglich.
In allen Fällen geht es um Unternehmen, die sich – ohne auf die zukünftigen Bedürfnisse der
Menschen zu achten – des kurzsichtigen eigenen Vorteils Willen rücksichtslos ausbreiten wollen. Ob
es ein zusätzliches beachtliches Repräsentationsgebäude in Derschlag, noch ein Supermarkt in
Niederseßmar oder eine Blumenmarktvergrößerung in Friedrichsthal/Remmelsohl, um während der
eigentlich vorhandenen Sonntagsruhe noch mehr verkaufen zu können – der Mammon regiert und der
Gummersbacher Bürgermeister mit seinem Parteiengefolge machen mit. Ziel ist „AUF“ den
Schienenstrang zu bauen- Alternativen werden nicht gesucht.
Denn der Abverkauf attraktiver Grundstücke der Trasse soll kurzfristig Geld in den defizitären
Gummersbacher Stadthaushalt bringen,da allein 25% der Trassenerwerbskosten die Stadt selber
aufbringen muß – ohne Berücksichtigung der Kosten des späteren Unterhalt. Nickte Bürgermeister
Helmenstein zustimmend zu den Vorstellungen der Bergneustädter oder knickte er bei seiner
desaströsen Kommunalfinanzlage ein?
Merkwürdig, dass sogar der Petitionsausschuß des Landes NRW in einem Beschluß vom 01.12.2009
zur Bahnstecke nur von einem abverkauften Streckenteil - hier AS Creation- spricht und nicht vom nun
entstandenem allgemeinem Kannibalismus an der Strecke Bergneustadt-Dieringhausen, was „im
Rahmen des Alleenradwegeprogramms das Liegenschaftsband dauerhaft und weitgehend“ nicht
sichern wird. Jeder Interessent nimmt sich, was er braucht.
Das fatale Ergebnis dieser Politik kann man nicht nur in Bergneustadt sondern viel deutlicher u. a.
gleich hinter „unserem“ Tunnel in Wegeringhausen (Kreis Olpe) begutachten. Hier wurden, ohne einen
„Streifen der Vernunft“ und eine Option für die Zukunft zu lassen, eine überregionale
Eisenbahnstrecke an mehreren Stellen in „schöne“ Erd- und Schuttdeponien verwandelt. Die
Möglichkeit eines Netzschlusses Olpe – Finnentrop ist damit zur Zeit verbaut.
Die fossilen Energieträgern (Öl und Gas) werden unbezahlbar und langfristig reichen die Vorräte nicht
mehr aus. (ca. 2030 ist Schluss!) - Auf diese Frage ist z.B. die örtliche Kunststoffindustrie und die
örtliche Energiebranche absolut unvorbereitet. Aber auch die Verkehrs-und Transport-Branche wird
straucheln. So gibt es z.B. für den Güterverkehr auf der Straße keinerlei Antriebskonzepte und es ist
darum absehbar, dass auch auf Nebenbahnen – wenn sie noch erhalten sind – langfristig bald wieder
Güterverkehr stattfinden muss und wird.
Die Zukunft wird uns deshalb vorschreiben, nicht auf herkömmlichen Individualverkehr zu setzen,
sondern die Schiene für Personenverkehr wie auch Güterverkehr zu reaktivieren. Denn unsere
Arbeitsplätze sind nur gesichert, wenn die Vorbereitungen auf die zukünftigen Veränderungen
stimmen, weil Öl als Antrieb unserer Wirtschaft definitiv ausfallen wird.
Es bleibt uns angesichts dieser Fakten und den dramatischen Klimaveränderungen unbegreiflich, wie
unsere gewählten politischen Mehrheiten ungebremst weiterhin nur in „Autos, Ampeln, Kreiseln und
Parkflächen“ denken und dafür unsere Bahnstrecke zunächst ohne Not aus dem Regionalplan
streichen – und dann zerstückeln lassen.
Sie nehmen nicht nur uns Bürgern den alternativen Verkehrsweg als Daseinsvorsorge und schneiden
eine ganze Region vom Eisenbahnnetz ab, sondern gefährden damit auch die Zukunft u .a. des
Wirtschaftsstandortes Bergneustadt.
Über 3800 Bürger haben diese Zusammenhänge schon erkannt und setzen sich mit ihrer Unterschrift
für den Erhalt der Oberbergischen Bahnstrecken ein.
www.wiehltalbahn.de/agenda21/ Weltweiter Klimawandel: Global denken - lokal handeln
Im Dezember 2009 kamen die Vertreter von fast 200 Staaten in Kopenhagen zur Klimakonferenz
zusammen, um ein neues Klimaabkommen auszuhandeln – leider ohne Ergebnis. Dieses
Klimaabkommen ist entscheidend, denn der Klimawandel wird das Leben aller Menschen stark
beeinflussen. Die Erkenntnisse des IPCC Berichts 2007 waren Besorgnis erregend, da sie starke
Auswirkungen des Klimawandels auch auf unsere Lebenssituation vermuten ließen. Neueste
Erkenntnisse, die das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) kurz vor der Klimakonferenz
veröffentlicht hat, geben noch mehr Grund zur Sorge, da die neuen Szenarien von noch stärkeren
Auswirkungen des Klimawandels ausgehen.
Es ist mittlerweile unumstritten, dass der Mensch durch Treibhausgasemissionen einen
entscheidenden Einfluss auf den weltweiten Klimawandel hat. Der Klimawandel, die dadurch erhöhte
Durchschnittstemperatur und der erhöhte Meeresspiegel werden für einen Teil der Weltbevölkerung
lebensbedrohend werden. So wird es vermehrt zu Überschwemmungen, Sturmfluten und
Dürreperioden kommen. In welchem Ausmaße dies allerdings geschehen wird, ist davon abhängig,
um wie viel wir unsere Emissionen in den nächsten Jahrzehnten reduzieren werden und wie schnell
wir dies tun. Hierbei gilt: je schneller und radikaler desto besser.
Die Zeit läuft uns davon! Um einen für den Menschen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden,
müssen die weltweiten Emissionen so schnell wie möglich reduziert und auf einem geringeren Niveau
konstant gehalten werden. Die G8 Regierungschefs haben in ihrer Deklaration auf dem Gipfel in
L'Aquila festgehalten, dass sie die globale Durchschnittstemperatur um nicht mehr als 2°C ansteigen
lassen und die Emissionen der Industrieländer bis 2050 um 80% reduzieren wollen. Das IPCC geht in
seinem Bericht von 2007 davon aus, dass die Emissionen bis 2020 um 25 - 40%, bis 2050 um 80%
reduziert werden müssen, wenn wir einen für den Menschen gefährlichen Klimawandel vermeiden
wollen. Neuste Ergebnisse zeigen allerdings, dass wir vermutlich noch drastischere Einschnitte
benötigen.
Auf internationaler Ebene werden zurzeit die weltweiten Emissionsreduzierungen ausgehandelt. Die
Europäische Union hat ihre Ziele bis 2020 festgelegt: 20 - 30% Emissionsreduzierung. Auch
Deutschland hat sich national verpflichtet seine Emissionen um 40% bis 2020 zu reduzieren, wobei
das Land Nordrhein-Westfalen sich 33% Emissionsreduzierungen bis 2020 zum Ziel gesetzt hat.
20% der Emissionen kommen aus dem Bereich Verkehr.
Bis 2030 wird der Verkehr bei LKWs um ca. 50 % - und bei Pkws um ca. 30% zunehmen. Der
Güter- und Individualverkehr kommt spätestens dann an seine Grenzen und auch die Industrie wird
sich nicht nur angesichts der Öl-Reserven und deren Preisentwicklung auf die Schiene zurück
besinnen müssen.
Der neue Verkehrsminister Ramsauer sagt: Den Autobahnen droht der Verkehrskollaps! – Wir
müssen das Bahnnetz massiv ausbauen (OVZ vom 28.12.2009)
Um diese Ziele und eine Emissionsreduzierung erreichen zu können, muss dass Handeln lokal
beginnen und auch unser Kreis und unsere Kommunen ihrer Verantwortung gerecht werden
und einen Beitrag zu einer Begrenzung des Klimawandels leisten.
Statt in dieser Situation nach solchen bewährten Modellen (Baden-Württemberg, Schweiz, etc.)
die Flächenbahn als Standortfaktor für Tourismus, Handel und Gewerbe und Option für kommende
Generationen zu sichern und langfristig zu nutzen.
- wurden hier in NRW durch Ex- Verkehrsminister Wittke ohne Not und auf eigenen Antrag zehn tlw.
überregionale Bahnstrecken nicht nur aus dem Bedarfs- sondern auch aus dem langfristigen
Regionalplan gestrichen und können jetzt nach der Freistellung von Bahnbetriebszwecken über einen
kleinen Umweg endgültig zerstückelt oder zugeschüttet werden. Jegliche Option auf Reaktivierung
und die Möglichkeit des Netzanschlusses sollen verbaut sein. Darum auf den Schienverkehr bezogen:
Grüne fordern für die „Verkehrswende“ im Oberbergischen
Die Ziele des NRW-Radwegeprogramms müssen in Oberberg unbedingt umgesetzt werden,
d.h.:
1. Die z.Z. stillgelegten oder entwidmeten Bahnstrecken als durchgehendes Flächenband
sind ohne „wenn und aber“ zu erhalten.
2. In Ausnahmefällen muss ein eisenbahntauglicher alternativer Verkehrsweg in der
Planung aufgezeigt werden!
3. Schaffung eines zukunftssicheren, sozial und ökologisch verträglichem
Verkehrskonzepts für den Oberbergischen Kreis mit durchgängigen,
lückenlosen,ausgeweiteten Mobilitätsketten, welche die Entstehung des Individual-
Verkehrs in der Fläche gezielt verhindern.
Erinnerung und Begründung:
Vor 50 Jahren fuhr man- ohne Umstieg - in weniger als 10 Minuten von Bergneustadt nach
Dieringhausen (heute: 50 Minuten über Gummersbach oder 2x Umsteigen)
Die Bahnstrecke Dieringhausen - Bergneustadt war im ÖPNV - Bedarfsplan bis 2005 mit
„vordringlicher Bedarf “ angemeldet.
Die DB – Regio konnte sich, - um die Leerstandzeiten von Zugeinheiten in GM-Dieringhausen zu
nutzen, - den Haltepunkt Bergneustadt vorstellen!
Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Gesellschaft für fahrgastorientierte Verkehrsplanung im
Auftrag des VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) prognostizierte schon im September 2001
überdurchschnittliche Fahrgastzahlen. ! (Kosten- Nutzenfaktor > 1)
Die („schienenfeindliche“) Untersuchung des Landes NRW (IGVP) bis 2015 zeigte ohne die
Klimafaktoren ein anderes Ergebnis:( Kosten – Nutzenfaktor: - 0,7/ - bis Olpe: - 0,2) – übrigens
Wiehltalbahn: – 1,4.
Gummersbach, Mittwoch, der 10.02.2010
http://www.gruene-oberberg.de/http://www.gruene-bergneustadt.de/http://www.gruenegummersbach.
de/
Für den Kreis- und Ortsverbände:
Konrad Gerards, KV Oberberg, Hömelstr. 10, 51645 Gummersbach, Tel. 0 22 61/ 7 85 54
Ulrich Schneider, OV Bergneustadt, Sonnenweg3, 51702 Bergneustadt, Tel. 0 22 61/4 24 55
Dirk Johanns, OV Gummersbach, Schulbergstr. 5, 51645 Gummersbach, Tel. 0 22 61/7 83 82
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 12. August 2010, 23:30:
 
Denkt ihr das noch immer?

http://www.ju-wiehl.de/downloads/flyer_wiehltalbahn.gif
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. September 2010, 09:51:
 
Diese Frage habe ich heute an www.abgeornetenwatch.de gesandt:

Sehr geehrter Herr Flosbach!
Ich bin enttäuscht zu der ausweichenden Antwort zu Stuttgart 21, die ich ihnen aus finanzpolitischer Sicht gestellt hatte. Es kann doch wohl kein Ausschlussgrund für Fragen hier an meinen MdB sein, wenn ich als engagierter Bürger zu den Wahlen kandidiert habe, um aktiv Themen in die Wahlkämpfe einzubringen. Auch bei den anderen Fragern wissen Sie ja nicht, welches Parteibuch diese haben. Und Leute, die sich für Politik interessieren und solche Fragen hier formulieren haben in der Regel ihre politische Orientierung.
Auch habe ich Sie bisher nicht mit Fragen überhäuft.
Ich möchte Ihnen hiermit noch mal die Chance geben, Stellung zu nehmen zu Stuttgart 21 (meine Frage haben sie ja schon) und Sie daran erinnern, dass ich seit über einem Jahr auf die Beantwortung meiner Frage zur Wiehltalbahn warte: http://www.abgeordnetenwatch.de/klaus_peter_flosbach-650-5920--f120267.html#q120267 . Aktuell gibt es zum Bahnthema eine neue Bundeswehrstudie: http://peak-oil.com/peak-oil-studie-bundeswehr.php . Wie stehen Sie angesichts der Notwendigkeit, flächendeckend den Ölverbrauch zu reduzieren zur Wiehltalbahn, zur neuen Flächenbahn und zu dem punktuellen Prestigeprojekt Stuttgart 21, dass viele Gelder bindet, mit denen die Netzkapazität entscheident ausgeweitet werden könnte?
Die Frage stelle ich ihnen als Bürger und als Mitglied des Verbandes Pro Bahn e.V. und als Onkel, der sich um die Zukunft seiner Nichten und Neffen sorgt. Als Katholik stehe ich zu der Aussage, das "der Schutz der Umwelt die Pflicht eines jeden Menschen ist", die Papst Benedikt XVI zum Jahresanfang in seinem Neujahrsgruß Aussprach. Diese Frage würde ich ihnen jetzt nicht stellen, wenn Sie die bereits gestellten Fragen ordentlich beantwortet hätten. Eigentlich sollten wir hier als Katholiken doch keine Meinungsunterschiede haben und und uns intensiv für den Schutz von Gottes Schöpfung einsetzen.
Mit freundlichen Gruß, Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald
 
erstellt von alf (Benutzer # 1075) am 23. September 2010, 19:52:
 
eins muß man dir lassen, du beißt dich wie ein terrier fest. dafür: respekt.
 
erstellt von froed (Benutzer # 2080) am 23. September 2010, 20:08:
 
aber auch Terrier müssen manchmal an die Leine ;-)
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 10. Oktober 2010, 11:00:
 
Liebe Freundinnen und Freunde der Wiehltalbahn,

wir stehen an der Schwelle von der Tourismus- zur Bausaison, was nicht
heißen soll, dass im Sommer nicht gebaut und im Winter nicht gefahren wird.

Die Saison des „Bergischen Löwen“ ist überaus erfolgreich gelaufen. An den
Tagen mit Dampf- und Triebwagenbetrieb haben bis zu 900 Fahrgäste unsere
Züge genutzt. Es hat sich also gelohnt, gemeinsam mit den Dieringhausener
Kollegen das aufwendige Projekt „Bergischer Löwe“ gestartet zu haben – wenn
auch nicht geleugnet werden sollte, dass die Personaldecke auf Dauer noch
etwas dichter werden könnte. Hier sind wir auch auf Ihre Unterstützung
angewiesen, sei es beim Fahrkartenverkauf oder beim Service auf dem Bahnhof
Waldbröl.
Am kommenden Sonntag ist der Dampfzug zum letzten Mal in dieser Saison als
„Bergischer Löwe“ unterwegs. Gleich nach ihm wird eine Stopfmaschine auf die
Strecke gehen, und wenn sie dann irgendwann nachts unsere Strecke wieder
verlassen hat, wird die Denklinger Brücke gesperrt, damit in den folgenden
Tagen die Sanierungsarbeiten starten können. Umgekehrt hat unsere Rotte
bereits am vergangene Samstag eine Lücke geschlossen, nämlich die im Auftrag
der Immobilienfirma der Deutschen Bahn im Jahr 2001 im Bahnhof Morsbach
gerissene.

+++

„Bergischer Löwe“:
Letzter Dampftag der Saison am 10. Oktober 2010

Ein wenig Risiko war schon dabei, regelmäßig einen Dampfzug auf die Strecke
zu schicken. Denn der Aufwand ist immens, finanziell wie personell. Doch das
Risiko einzugehen hat sich gelohnt: Die Dampfzugfahrten von Wiehltalbahn und
Eisenbahnmuseum Dieringhausen werden bestens angenommen.
Am Sonntag, den 10. Oktober, dampft der „Bergische Löwe“ nun zum letzten Mal
in dieser Saison durch das Wiehltal.
Zusätzlich zu den Fahrten bieten wir im Auftrag des Netzwerks Bergische
Industriekultur eine Wanderung rund um den Biebersteiner Stausee an. Dabei
geht es auch in einen stillgelegten Steinbruch und zum Wasserkraftwerk
Bieberstein. Geleitet wird die Wanderung vom Wiehltalbahner Rainer Gries und
Kollegen vom Naturschutzbund NABU, denen wir auch an dieser Stelle für die
gute Zusammenarbeit danken möchten. Zur Wanderung melden Sie sich bitte
direkt beim Netzwerk an:
http://www.bergnetz.net/18.html?&tx_jwcalendar_pi1[uid]=12&tx_jwcalendar_pi1[time]=1286661600&tx_jwcalendar_pi1[eventid=22&tx_jwcalendar_pi1[action]=singleView&cHash=16f883479c
Der Fahrplan: Der Zug startet um 10.30h im Eisenbahnmuseum und um 10.45h am
DB-Bahnsteig in Dieringhausen. In aller Ruhe fährt er über Wiehl (ab 11.41h)
nach Waldbröl, wo er um 12.30h eintrifft. Wer nur eine kleine Runde drehen
möchte, kann um 11.42h in Wiehl in den Triebwagen wechseln, der ihn zurück
nach Dieringhausen bringt (DB-Bahnsteig an 12.15h, Museum an 12:25).
Der Zug mit dem Triebwagen fährt dann von Waldbröl (ab 13.15h) nach Wiehl
(an 13.54h).
Nach einer weiteren Fahrt von Wiehl (ab 14.20h) nach Waldbröl (an 15.09h)
fährt er zurück nach Dieringhausen (Waldbröl ab 15.35h, Wiehl ab 16.24h,
Dieringhausen DB an 17.09h, Museum an 17.24h). Darüber hinaus gibt es
mehrere Anschlusszüge mit dem Triebwagen zwischen Dieringhausen und Wiehl.
Den kompletten Fahrplan finden Sie auf www.wiehltalbahn.de und
www.loewendampf.de.
Für den Advent plant das Eisenbahnmuseum Dieringhausen Nikolausfahrten mit
der „Waldbröl“ im Wiehltal.

"Gekürzte" Triebwagenfahrten am 24. Oktober
Wegen der Sanierung der Denklinger Brücke fährt der Triebwagen nur bis
Denklingen. Die Abfahrzeiten an den bedienten Bahnhöfen bleiben gleich,
siehe Anhang an diese Mail.

+++

Nächtliche Gleisbauarbeiten auf der Wiehltalbahn am 10./11. Oktober 2010
Sobald der Dampfzug des „Bergischen Löwen“ am 10. Oktober die Wiehltalbahn
verlassen hat, wird ein gelbes Ungetüm auf die Strecke gehen: Eine
Gleisstopfmaschine. Solche Maschinen halten das Gleis in Schuss, indem sie
den Schotter verdichten. Sie wird sich voraussichtlich von Waldbröl aus nach
Wiehl und Osberghausen vorarbeiten.
Aufgrund der Einsatzplanung des Stopfzugs müssen die Arbeiten nachts
erfolgen. Die Rhein-Sieg-Eisenbahn und die Wiehltalbahn bitten die Anwohner
um Verständnis.
In den folgenden Tagen wird die Baustelle an der Denklinger Eisenbahnbrücke
eingerichtet. Die Brücke wird in den winterlichen Fahrpausen der Jahre
2010/2011 und 2011/2012 saniert. Aufgrund der Arbeiten fährt der Triebwagen
des „Bergischen Löwen“ am 24. Oktober nur von Dieringhausen bis Denklingen
(siehe oben und Anhang).

+++

Bahnhof Morsbach hängt wieder am Netz
Der Bahnhof Morsbach hängt wieder am Netz! Wenige Meter Gleislücke, vor neun
Jahren illegal gerissen, trennten den Bahnhof bislang von der Strecke. Am 2.
Oktober schlossen nun 15 Wiehltalbahn-Aktive die Lücke.
Im Jahr 2001 - als wir bereits wieder von Osberghausen bis Oberwiehl fuhren
- versuchte die Immobilien-Tochter der Deutschen Bahn, im Bahnhof Morsbach
Fakten zu schaffen und die Gleise abzubauen, um das Gelände leichter
vermarkten zu können - natürlich nicht für Eisenbahnbetrieb.
Wir bekamen von den geplanten Abbauarbeiten Wind (die beauftragte Firma
kaufte ihr Gas für die Schneidbrenner unwissend ausgerechnet bei unserem
zweiten Vorsitzenden), so dass wir die Medien informieren und weiteres
Unheil verhindern konnten. Trotzdem richteten die Arbeiter in ihrer kurzen
Arbeitszeit schwere Schäden an, so auch die am 2. Oktober wieder
geschlossene Gleislücke an der Bahnhofseinfahrt. Wie gut, dass die
politische Konfrontation inzwischen konstruktiven Gesprächen und gemeinsamen
Zielen gewichen ist und wir die Lücke in Frieden wieder schließen konnten.
Unsere Rotte hat in diesem Jahr bereits 2922 (rein ehrenamtliche!) Stunden
auf der Strecke gearbeitet - eine Zahl, die sich wahrlich sehen lassen kann!

Soviel für heute von der Wiehltalbahn. Wir wünschen Ihnen einen goldenen
Herbst!

Ihr Team von der Wiehltalbahn

+++

Infotelefon Wiehltalbahn: 02262 / 99 99 234
Internet: www.wiehltalbahn.de, www.loewendampf.de

Spendenkonten des Förderkreises zur Rettung der Wiehltalbahn e.V.:
- allgemein: Konto Nummer 100 5555 015 bei der Volksbank Oberberg eG, BLZ
384 62 135
- Zweck Denklinger Brücke: Konto Nummer 350 550 349 bei der Kreissparkasse
Köln, BLZ 370 502 99.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 19. März 2011, 20:35:
 
Liebe Bahnfreunde,
wir begrüßen Sie und Euch zu einer neuen Rundmail. Was gibt es Neues zu berichten?

a) WebSite Bahnen-Wuppertal.de
Wir haben unsere Planungen etwas verändert und sind im Rahmen der regionalen Darstellung der früheren Bahndirektion Wuppertal derzeit angefangen mit einem Komplex über die Bahnen im Oberbergischen Land. Neben der Übersichts-Seite wird es drei neue Strecken-Seiten geben. Begonnen haben wir jetzt mit der nord-südwärts verlaufenden "Zentralstrecke" von Rd-Lennep über Dieringhausen nach Waldbröl. Bitte einsteigen ....

von der Startseite: www.bahnen-wuppertal.de
oder direkt: www.bahnen-wuppertal.de/html/oberberg-zentralstrecke.html
oder Übersicht: www.bahnen-wuppertal.de/html/region-oberberg-land.html

b) WebSite VOBA-Medien.de
Wir weisen nochmals hin auf die vor einiger Zeit erschienene Seite von historischen Bahnfotos mit vielen Dampf-lokomotiven. Die Seite hat bei VOBA-Medien mit weitem Abstand den höchsten Zugriff zu verzeichnen.

von der Startseite: www.voba-medien.de
oder direkt: www.voba-medien.de/html/vorbild-historisch.html

c) Planungen
1. Unser Oberberg-Komplex wird erweitert mit der Balkan-Strecke Lennep - Opladen und dann als dritte Linie mit der Aggertal-Strecke Köln - Olpe.
2. Unser Remscheid-/Solingen-Komplex geht weiter mit einer separaten Seite zum Bf. Remscheid-Lüttringhausen. Dann folgt eine Kurzportrait-Seite zu den Solinger Bahnhöfen.
3. Für unsere weitere Bearbeitung in den folgenden Monaten suchen wir noch Infos und Bildmaterial von:
Bahnhof Wt-Beyenburg (kommt bald), Region Niederberg/Essener Strecke, Bahnknoten Hagen Hbf., Bahnknoten Düsseldorf Hbf.. Bildmäßig interessieren natürlich von der Tendenz her primär die älteren Aufnahmen.
4. In Planung ist eine eigene Seite über den "größten Eisenbahnfotograf aus dem Wuppertal", Carl Bellingrodt.

Viele Grüße

Dr. Hans-Jürgen Vorsteher
Arbeitskreis Bahnen Wuppertal/VOBA-Team

info@bahnen-wuppertal.de
www.bahnen-wuppertal.de
 
erstellt von dearhateshim (Benutzer # 2370) am 21. Juni 2011, 12:35:
 
wird besser oder schlimmer...........
lieber mit Bus 11

[ 21. Juni 2011, 12:36: Beitrag editiert von: dearhateshim ]
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 23. Februar 2012, 02:35:
 
In der Schweiz ist die Bahnwelt in Ordnung, denken viele. Nirgendwo sonst auf der Welt fahren die Personenzüge so einen dichten Taktfahrplan im ganzen Land und werden Güter in großer Zahl auch über kurze Strecken von Anschlussgleis zu Anschlussgleis befördert. Das eine Industriestadt wie Remscheid oder der Oberbergische Kreis keinen mit Personal besetzten Güterbahnhof mehr haben, wäre in der Schweiz noch undenkbar. Das ist sehr kundenfreundlich, aber leider auch aufwendig. Und letzteres ist der Grund, warum die Schweiz darüber nachdenkt, ihr gutes Güterzugsystem gesundzuschrumpfen. Wenn da nicht Erinnerungen an die Deutsche Bundesbahn und die deutsche Verkehrspolitik hochkommen, die sich ja auch weitgehend aus der Fläche zurückgeschrumpft hat und schließlich auch viele größere Städte, wie Wuppertal, Remscheid, Velbert, Gummersbach vom Güterverkehr abhängte oder nur noch einen bescheidenen Restverkehr durchführt. Deutschland müsste bei Schweizer Verhältnissen gut 6000 Ladestellen haben. Aber noch vor der letzten großen Stillegungsaktion in Deutschland im Jahr 2001 waren es nur noch 2100 Güterbahnhöfe.

Zu einem solchen Abbau von Güterverkehr muss es nicht kommen, meint Andreas Bieniok, Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr des Kantons St. Gallen: „Besser wäre ein integrierter kombinierter Verkehr mit einfachen Umladesystemen.“ Und wie er das meint, führte er in der Neuen Züricher Zeitung vom 31.01.2012 aus.

Zur Ausgangslage:

506 Ladestellen für den Güterverkehr werden in der Schweiz per Schiene verbunden. Allerdings sorgen davon nur ca. 250 Ladestellen für für 95% des Wagenaufkommens, die anderen ca. 250 Ladestellen erzeugen nur 5% des Wagenverkehrs. Und so meinen viele in der Schweiz, auf diese 5% könne die Bahn verzichten.

«Güter auf die Bahn» lautet ein Werbespruch aus den siebziger Jahren, aber das wollen viele nicht um jeden Preis.

Andreas Bieniok: „Im Güterverkehr innerhalb der Schweiz hat die Bahn noch eine beachtliche Stellung. Der Transport von Zement, Holz oder Futtermitteln erfolgt mit Einzelwagen bis in Anschlussgleise.“ Aber die Hälfte der Bedienpunkte bringe weniger als 1000 Wagen im Jahr oder 3 bis 5 Wagen pro Tag.

Aber ließe sich durch Gesundschrumpfen die Bahn sanieren? Auch wenn es nur 5% des Frachtaufkommens sind, steigen mit der Umweltbelastung die externen Kosten und wenn LKW- Transporteure einmal durch einen Abbau dieser 5% den Fuß in Türen zu den Versandabteilungen vieler Firmen haben, werden die versuchen, weitere Anteile aus dem Kuchen herauszuholen.

Fakt ist, die heutigen Güterzüge sind zu teuer und verursachen so ein Defizit. Aber kann man nachhaltig Kosten sparen, wenn man einfach diese Güterzugleistungen einstellt und jeden zweiten Bedienpunkt für Wagenladungen aufgibt?

Wenn die Vorgaben künftig mindestens mehr als fünf gemeinsam beförderten Bahnwagen pro Tag für eine Ladestelle fordern, verspielt die Eisenbahn ihre Chancen, flächendeckend LKW- Verkehre von der Straße zu übernehmen. „Nur wenn einzelne Lastwagenladungen praktisch an jedem Bahnhof auf die Schiene wechseln können, ergeben sich möglichst lange Transportwege auf der Schiene,“ stellt Bieniok fest.

Andreas Bieniok meint entdeckt zu haben, wo die Kosten wirklich entstehen und wo durch die beabsichtigte Schrumpfung reale Einsparungen geschaffen werden.

Bieniok sagt, würde man die Güterzüge so zusammenstellen, dass die Waggons entsprechend der Transportweite sortiert sind, bräuchte man an jedem Bahnhof die entsprechenden Wagen nur abzuhängen. Sie könnten ohne weitere Rangiervorgänge in die Ladegleise geschoben werden. Demnach seien nicht Ladepunkte an sich der Kostentreiber, sondern das aufwendige Rangieren.

„Effizient transportieren heißt effizient sortieren“, formuliert Bieniok sein Credo für eine bessere Güterbahn.

Aber um die Reihenfolge der Waggons mit der Reihenfolge der Ziel- Ladestellen in Übereinstimmung zu bringen, müssten beim heutigen Zugsystem alle Züge noch einmal zerlegt werden und für jedes Ziel ein Sortiergleis haben. Das ist aber ebenso eine Kostenquelle, wie das Rangieren am Ladepunkt.

Bieniok schlägt deshalb ein neues Sortieren vor, dass nicht nur eine Sortierrichtung kennt, sondern zwei bis drei. Als Beispiel führt Bieniok die Luftfracht an, wo Rollcontainer in der richtigen Reihenfolge bereitgestellt werden. Auch Paletten werden so auf LKW geladen, dass diese so stehen, das die, die zum Entladen anstehen, immer vorne stehen.

Nur ein preiswerter Sortiervorgang vom „Ferngüterzug“ (was in der Schweiz ein sehr relativer Begriff wäre) auf den Regionalgüterzug verbilligt die Transportkette auf der Schiene, so dass die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem durchgehenden LKW- Verkehr möglich wird.

Zwar soll von der SBB zwischen Dietikon und Renens ein Containerzug im Binnenverkehr fahren und es soll schrittweise ein Netz von Terminals aufgebaut werden. Aber das ist kein neuer Weg und wurde in den vergangenen 15 Jahren immer wieder gefordert. Aber auch wenn die SBB von Gateway-Terminals sprechen, erkennen die die wesentlichen Vorteile der Frachtbeförderung in Behältern im Vergleich zu Bahnwagen nicht und merken nicht, was den besten Erfolg bringt. Transportbehälter sortieren statt Waggons rangieren sind laut Bieniok angesagt, das bringt die Wirtschaftlichkeit und nicht die Reduzierung der Ladestellen für den Umschlag Schiene-Straße.

"Der Abbau der Ladestellen im klassischen Wagenladungsverkehr und der „Aufbau neuer Punkt-Punkt-Kombiverkehrsangebote sind die falsche Strategie für den Binnengüterverkehr“, stellt Bieniok fest. Das führe unweigerlich in die Sackgasse. Er fordert in der Fläche eine radikale Umstellung und eine Trennung von Bahnwaggon und dem darauf beförderten Güterbehälter. Die Behälter können unter Nutzung aller 3 Raumdimensionen sortiert werden und so kann die Bahn auch die vielen kleinen Transportmengen wirtschaftlich bündeln und so LKW- Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. So könnte die Bahn endlich ihre Frachtpotentiale voll ausnutzen und einen stärkeren Beitrag zum Ressourcen- , Umwelt- und Klimaschutz leisten.Für mich ist das nichts neues, aber es ist immer gut, wenn eigene Gedanken von einem Verkehrsfachmann bestätigt werden. Denn das was hier steht, habe ich u.a. vor einigen Jahren als Leserbrief gefordert, der im Handelsblatt und der Süddeutschen Zeitung erschienen ist:

http://viertuerme.blogspot.com/2011/04/so-ist-mehr-guterverkehr-auf-der-bahn.html

Andreas Bieniok leitet seit 1999 das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons St. Gallen und war von 1993 bis 1996 Leiter eines Bundesprogramms für energiesparenden und umweltschonenden Güterverkehr. www.sg.ch

Weitere interessante Seiten zum Thema:

http://www.container-linienzuege.de

http://www.containerserviceamladegleis.de

Was bedeuten diese Ausführungen eines Schweizers für Remscheid und das Bergische Land? Der Rückzug der Güterbahn aus Remscheid und dem Bergischen Land ist kein Naturgesetz, sondern Folge falscher politischer und bahnunternehmerischer Weichenstellungen. Werden diese Irrwege beendet, brauchen Wuppertal, Remscheid, Gummersbach, Velbert und andere Orte wieder große Flächen für Güterlogistik direkt an den Gleisen. Die Flächen, die dafür am Remscheider Hauptbahnhof und in Lennep noch vorhanden sind, dürfen daher nicht für kurzfristigen Profit geopfert werden, da die Rainessance der Güterbahn den guten Gleisanschluss zu einem wichtigen Standortfaktor machen wird. Wenn in Remscheid, Wuppertal und anderen bergischen Städten hier die Zukunftspotentiale verbaut werden, kann dies Neuansiedlungen von Unternehmen verhindern und bei vorhandenen Unternehmen Verlagerungen zu Orten mit besseren Gleisanschlüssen und Güterbahnhöfen fördern. Technik, Ideen und Konzepte für eine bessere Güterbahn sind da - hoffentlich sind auch noch die Flächen für eine moderne Güterbahn da, wenn die Politik endlich zur Einsicht kommt. Auf manchen Radweg, den man jetzt auf voreilig stillgelegten Eisenbahnstrecken anlegt, statt Fahrradverkehr an anderer Stelle sinnvoll zu fördern, wird man verzichten müssen, wenn die Züge ihre alten Trassen zurück bekommen. Denn mit Fahrradrikschas wird man die Industrie nicht versorgen können, wenn Peakoil ( http://www.peakoil.de ) und Klimawandel den Ausbau der umweltfreundlichen und ressourceneffizienten Schiene erfordern und den LKW zu teuer machen. das die Bahn preiswerter und attraktiver werden kann ist ja mit diesem Text und den Links zu weiteren Informationen deutlich dargestellt. Angesichts dieser Fakten ist es nicht zu verstehen, dass bisher die IHK so wenig Interesse an einer besseren Flächenbahn hat und die "Bahnradwege" als Standortverbesserung lobt.
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 27. Januar 2016, 04:29:
 
Vorschlag für einen preiswerteren Betrieb der Wiehltalbahn / Offener Brief an Politiker im Oberbergischen Kreis
Offener Brief an Politiker im Oberbergischen Kreis

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich würde für den Ausbau der Strecke Köln - Gummersbach zur Stadtbahn nach dem KBE- Modell​ (Köln Bonner Eisenbahnen)​ eintreten, da die hohe Beschleunigung von Stadtbahnen ​mehr Haltestellen zulässt. Wenn Dieringhausen - Gummersbach wieder zweigleisig wird kann die Wiehltalbahn ​in einem späteren Konzept die Fahrt nach Lüdenscheid übernehmen. https://de.wikipedia.org/wiki/Tram-Train
Aber um die Wiehltalbahn erst mal ins rennen zu bringen, bin ich​, solange es keine Elektrifizierung gibt,​ für einen Pendelzug Waldbröl - Osberghausen, der bei dem ​derzeitigen Fahrplan​ der Aggertalbahn sehr attraktiv wäre.

Mein Vorschlag, die Wiehltalbahn in Osb​e​rghausen enden zu lassen spart sehr viele Zugkilometer. Die Strecke Gummersbach - Osberghausen ist 11 km​ lang​. Bei einer Betriebszeit von 5 bis 22 Uhr im Stundentakt wären das 18 Züge pro Richtung, also 36 Züge am Tag, das macht ​396 km am Tag. Wenn ich das mit 320 multipliziere (wegen weniger Zügen am Wochenende) sind das ​126,720​ Zugkilometer, die so gespart werden.

​Es bleiben dann noch 368.640 Zugkilometer auf der Wiehltalbahn, so dass dieses Konzept schon einen Großteil der Zugkilometer einspart. ​Entsprechend sinken der Energieverbrauch und die Kos​t​en für Trassenpreise. Der Aggertaler wird durch zugeführte Fahrgäste​ nach Köln und Gummersbach​ wirtschaftlicher. Die Standzeit in Osberghausen ist Pausenzeit für den Triebfahrzeugführer.

Wenn die Wiehltalbahn erst mal läuft, wird der Erfolg für den weiteren Ausbau sorgen, wie bei der Schönbuchbahn. Wichtig ist es jetzt mit einem Grundmodell einzusteigen. Von Waldbröl nach Osberghausen sind es 24 km. Da kann man mit zwei Fahrzeugen und einen Kreuzungsbahnhof und einem Reservefahrzeug einen sicheren Stundentakt fahren. Die Strecke muss dafür nur mäßig ausgebaut werden. Bei einem sehr guten Ausbau würde sogar ein Zug reichen für den Pendelverkehr.

Da viele NE- Bahnen ihre NE 81 Triebwagen durch neuere Fahrzeuge ersetzt haben, müsste es möglich sein, an diese Fahrzeuge heran zu kommen. Vielleicht kann man die sogar ausleihen, falls bei den NE- Bahnen noch echte Eisenbahner das sagen haben, die mit ganzen Herzen den Schienenverkehr fördern wollen. Außerdem ist der NE 81 ein erhaltenswertes Fahrzeug, dass in Deutschland Eisenbahngeschichte geschrieben hat. Als Spende an das Eisenbahnmuseum Dieringhausen oder als Dauerleihgabe könnte man versuchen, 3 Exemplare ins Oberbergische zu bekommen. SWEG, HzL, WEG und andere Bahnen müssten solche oder andere geeignete Fahrzeuge noch in der Reserve haben. Der NE 81 hat viele Teile aus dem Busbau, was günstig wäre, wenn die OVAG den Verkehr übernimmt. Das einzige Problem dieses Fahrzeuges ist der barrierefreie Zugang. Aber wenn man die für einen Testbetrieb in die Region holt, um mal 2 Jahre lang die Wiehltalbahn im einfachsten Betrieb zu führen, notfalls nur zwischen Wiehl und Dieringhausen, müsste das vertretbar sein, da bei einem Erfolg die Anschaffung moderner Fahrzeuge gerechtfertigt wäre. https://de.wikipedia.org/wiki/NE_81

Für eine Testphase müssen, um Steuergeld sinnvoll einzusetzen, nicht alle Kriterien der Barrierefreiheit erfüllt werden, da müsste es möglich sein, eine Sondergenehmigung zu bekommen.

Die Wiehltalbahn müsste so ertüchtigt werden, dass ein Zug die Strecke Waldbröl - Osberghausen in 45 Minuten schafft. In Osberghausen sollte die Bahn 5 Minuten vor dem Aggertaler aus Köln ankommen und könnte 2 Minuten nach der Ankunft des Gummersbacher Zuges wieder zurück fahren. Das hieße, dass der Zug da ca. 20 Minuten steht. Davon entfallen auf jeden Zuglauf 10 Minuten, so dass 50 Minuten für den Fahrbetrieb übrig bleiben. Sollte die Fahrzeit 45 Minuten betragen, wären in Waldbröl noch mal 10 Minuten Pause. Damit wäre der Puffer groß genug, Verspätungen aufzufangen.

​Das Umsteigen ist deshalb attraktiv, weil die Fahrgäste im geheizten Zug sitzen bleiben können. Damit keiner beim Lesen seinen Anschluss verpasst, sollte der Triebfahrzeugführer immer eine Durchsage bei Einfahrt des Anschlusses machen.​

Zum Vergleich, auf der ​bald nach 1966 stillgelegten ​​Nebens​trecke Jünkerath​ - ​Adenau brauchte der Zug für 25 km auch 45 Minuten, Für die gleichlange ​Eifel- Nebens​trecke Neuenburg - Pronsfeld waren es damals 41 Minuten, von Radevormwald nach Wuppertal brauchte der Zug 44 Minuten​, trotz zahlreicher Langsamfahrstellen von nur 20 km/h. Ich habe hier bewusst Strecken gesucht, die eher sehr langsam ​ waren​ und als Nebenbahn betrieben wurden. Auf der Eifel - Hauptstrecke, z.B. von Blankenheim nach Mechernich, brauchte der Nahverkehrszug nur 34 Minuten für 25 km. Von Troisdorf nach Eitorf auf der Siegstrecke waren es 30 Minuten. Alles noch mit Diesel, wahrscheinlich als Schienenbus (Triebwagen 2. Klasse steht im Kursbuch) und daher mit der Wiehltalbahn vergleichbar.

Wer 1988 auf dem Nahverkehrstag in Bielefeld war, konnte den Herrn Mackinger hören, der mit museumsreifen Fahrzeugen die Salzburger Lokalbahn neu organisierte und der Erfolg des neuen Fahrplans mit uralten Fahrzeugen, der brachte den Ausbau, gefordert von den vielen Fahrgästen, die dann Druck auf die Politik ausübten. https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Salzburg%E2%80%93Lamprechtshausen

Ich denke also, die Strategie muss sein, die Studie zu analysieren, die wahrscheinlich eine Wiehltalbahn mit den höchsten Standarts vorsieht und dieser eine "Wiehltalbahn light" entgegen zu stellen, die deutlich weniger kostet und damit förderfähig wird. Denkbar wäre ein Antrag, einen Probebetrieb zu finanzieren, notfalls im Zweistundentakt mit einem NE - 81 Fahrzeug zwischen Gummersbach und Waldbröl, weil man Osberghausen für ​einen Testbetrieb ​noch nicht ​teuer ​ausbauen kann. Und wenn das angenommen wird, dann kann man mit dem Ausbau beginnen. Natürlich müssen alle Buslinien auf diesen Zug abgestimmt werden. Im Verbundtarif können die Fahrgäste ja das Gesamtangebot aus Bus und Zug nutzen, was zu DB- Zeiten vor der Stilllegung nicht möglich war.

​Damals gab es getrennte Fahrkarten für Bus und Bahn und der Bus fuhr häufiger und preiswerter, so dass es kein Wunder ist, wenn die Bahn keine Fahrgäste hatte. Dieser Wettbewerbsnachteil entfällt aber im VRS- Tarif, so dass die Fahrgäste sich eher für den Zug als den Bus entscheiden werden. ​

Da bei einem 2- Stundentakt immer noch ein beachtlicher Fahrplan mit barrierefreien Bussen bestehen bleibt, wäre es auch vertretbar, diesen Probebetrieb mit Altfahrzeugen zu machen. Bei einem Zweistundentakt müsste fast nichts an der Strecke ausgebaut werden, es wäre ein ÖPNV auf Sparflamme. Mit nur einem ​Triebwagen auf dem Streckengleis ist keine Signalisierung der Strecke nötig. da die Zugkilometer aus Regionalisierungsmitteln bezahlt werden, könnte dieser Zug den Kreis weniger kosten, als ein Bus.

Die Wiehltalbahn bekommt durch einen Zweistundentakt genug Einnahmen um die Strecke zu unterhalten. Vielleicht sind sogar nach und nach kleinere Ausbauten möglich, die mehr Züge ermöglichen und so die Wiehltalbahn zum Selbstläufer machen. Für die Wirtschaft wird so der Standortfaktor Schiene (Güterbahn) als Potential erhalten.

Viele Grüße, Felix Staratschek

​Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald
Freiligrathstr, 2
42477 Radevormwald​
 
erstellt von Dr.Klöbner (Benutzer # 1000) am 08. Februar 2016, 01:18:
 
Sehr geehrter Herr Staratscheck,

Sie sind ja immer noch mit voller Begeisterung an diesem Thema. Warten wir ab, zu welchem Ergebnis das Gutachten gekommen ist, das im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt werden soll. Ich glaube nicht, dass man in einer so dünn besiedelten und zerklüfteten Landschaft, die zudem schonungslos der demografischen Entwicklung (zumindest in Waldbröl) ausgeliefert ist, wirtschaftlich vertretbar eine Bahn betreiben kann. Ich glaube nach wie vor, dass Ihre Beispiele hinken, aber warten wir es ab.

Dr. Klöbner
 
erstellt von Felix Staratschek (Benutzer # 1520) am 09. Juni 2016, 20:17:
 
Aus dem Entwurf zum Nahverkehrsplan im Oberbergischen Kreis Seite 100:

Die Stadt Wiehl wünscht sich einen Schnellbus nach Dieringhausen und Gummersbach, damit die Züge nach Köln schneller erreicht werden. Dieser Schnellbus wäre nicht umsonst und würde wohl ohne Halt über die Schnellstraße nach Dieringhausen fahren. Wenn eine Reaktivierung der Wiehltalbahn diesen Schnellbus einsparen würde, müsste dass doch den Kosten der Reaktivierung abgezogen werden, den die Kosten des Bus trägt der Kreis, der Zugverkehr wird vom Land bezahlt.

Wäre es nicht sinnvoll, der ganzen Wiehltalbahn eine Schnellbuslinie gegenzurechnen? Der Zug ist immer schneller, als der normale Linienbus und kann es mit jedem Schnellbus aufnehmen, Aber der Zug dürfte mehr Fahrgäste gewinnen.

Wahrscheinlich hält der Zug bei gleicher oder schnellerer Fahrzeit öfters als der Schnellbus, der die Schnellstraße Richtung Dieringhausen nutzen dürfte und z.B. Bielstein auslassen würde.

Der Nutzen einer Eisenbahn dürfte höher sein.

Fakt ist, dass dies ein offizieller Wunsch der Stadt Wiehl ist. Daran kann man anknüpfen und die Stadt und deren Stadtrat fragen, warum die dann nicht lieber die schnelle Schiene fordern?

Der Zug könnte in Dieringhausen vor dem Aggertaler ankommen, so dass die Fahrgäste auf dem Bahnsteig aussteigen, wo wenige Minuten Später die Züge nach Gummersbach und Köln stehen. Der Wiehler Zug wird in Dieringhausen vom Bahnsteig in ein Ausweichgleis gefahren, damit der Aggertaler kreuzen kann und setzt dann an den Bahnsteig zurück, um die Fahrgäste aus Köln und Gummersbach aufzunehmen.

Das heißt die die Fahrgäste Umsteigen mit kurzen Wegen, man muss nicht vom Bus bis zum Zug laufen, man muss keine Treppen überwinden, sondern man kommt aus Wiehl und steht auf dem Bahnsteig, wo 3 Minuten später sich die Züge des Aggertaler kreuzen. 3 Minuten nach der Zugkreuzung kann die Fahrt ins Wiehltal starten.

Geht das mit dem lahmen Schnellbus?
 


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